Irgendwie muss jedes Kind mal anfangen sich an den Tennisschläger und den Tennisball zu gewöhnen. Da gerade der Anfang besonders schwer ist, und es keinen Sinn macht den kleinen Kindern gleich den Ball übers Netz zuzuspielen, sollte man die Kinder spielerisch mit Ballgewöhnungsübungen an den Tennissport heranzuführen.
Ein gutes Ballgefühl ist Grundvoraussetzung für jeden Tennisspieler
Grundvoraussetzung für jeden Tennisspieler ist ein gutes Ballgefühl. Jeder Schlag beim Tennis erfordert soviel Ballgefühl wie möglich, und das sollte man auch immer wieder üben. Auch für die kleinsten Anfängerkinder gibt es gute und geeignete Ballgewöhnungsübungen.
Einfache Ballgewöhnungsübungen für Kinder
Die einfachste Übung ist das Balancieren eines Tennisballs auf dem Schläger. Ziel ist es, den Ball in der Mitte der Bespannung möglichst in Ruhe zu balancieren. Dabei müssen die Kinder durch minimale Ausgleichsbewegungen mit dem Handgelenk dem auf der Schlagfläche wegrollenden Ball immer wieder gegensteuern. Im Laufe der Zeit werden die Ausgleichsbewegungen immer zielgerichteter und kontrollierter, und der Ball bleibt immer ruhiger in der Mitte liegen. Gleichzeitig ist diese Übung auch ein tennisspezifisches Krafttraining für die Kinder. Deshalb auch immer wieder die Hand bzw. den Arm ausschütteln und lockern.
Die nächste Übung ist das Kreisenlassen des Balls auf der Schlagfläche am Schlägerrahmen entlang. Auch dies soll möglichst kontrolliert sein. Als Variation kann man die Richtung des kreisenden Tennisballs immer wieder umkehren.
Weiterhin sollen die Kinder den Ball, wie beim Basketball, mit dem Schläger kontrolliert auf dem Boden auftippen. Variationen sind das gezielte Auftippen in einem auf dem Sandplatz am Boden aufgezeichneten Zielbereich, das Tippen im Gehen, zum Beispiel den Linien entlang, oder auch zB das Tippen im Rückwärtsgehen.
Danach sollen die Kinder den Ball mit dem Schläger ganz leicht nach oben spielen. Dies natürlich wieder so oft wie möglich hintereinander. Oft spielen die Kinder den Ball viel zu hoch, womit man als Vorgabe etwa einen halben Meter Schlaghöhe machen sollte. Spielen die Kinder den Ball zu hoch, ist es viel schwieriger den Ball kontrolliert senkrecht nach oben zu spielen, und die Zielvorgabe von zehn erfolgreichen Ballberührungen ist kaum zu schaffen. Wenn die Kinder den Ball bei dieser Übung schon kontrolliert spielen können, kann man als Variation je nach Könnensstand nach jeder Ballberührung abwechselnd mit Vor- oder Rückhand schlagen. Weiterhin kann man diese Übung variieren, in dem man den Ball nach jeder Ballberührung auf den Boden fallen lässt und dann wieder kontrolliert senkrecht nach oben spielt. Wer´s schafft soll sich nach jedem Schlag einmal um die eigene Achse drehen, und dann den Ball wieder weiter spielen.
All diese Übungen lassen sich auch ganz leicht zu Hause machen, so dass die Kinder diese Übungen auch jederzeit selbst alleine machen können. [Zur Startseite]
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