Je mehr Kinder und Jugendliche für den Tennissport motiviert sind, um so erfolgreicher und besser werden sie. Aber wie motiviert man die Kinder am besten. Grundvoraussetzung ist immer, dass die Kinder nicht gezwungen werden, weder von den Eltern, dem Trainer oder vom Tennisverein, sondern dass sie freiwillig mit möglichst viel Spaß ihren Sport betreiben.
Daneben ist von genauso großer Bedeutung die Leistungsbereitschaft der Kinder. Man muss zwischen Kindern und Jugendlichen unterscheiden, die Tennis “just for fun” machen, aber nicht aus besonders großem Leistungswillen heraus. Das heißt, Tennis ist für sie eine Freizeitbeschäftigung, aber eben ohne großen Ehrgeiz ein wichtiges Match in einem Turnier gewinnen, oder einfach ohne den Willen sich mit anderen messen zu messen. Die anderen Kinder betreiben Tennis aus dem Wettkampfgedanken heraus, und wollen sich dem Vergleich mit anderen Spielern stellen. Beide Gruppen haben ihre Daseinsberechtigung, und für beide Gruppen sollte auch jeder Verein ein qualifiziertes Tennistraining anbieten.
Die Rolle der Tennisvereins
Und genau hier ist auch der Ansatzpunkt die Motivation für die wettkampforientierten Kinder und Jugendlichen ins Spiel zu bringen. Für jeden Tennisverein ist es von großer Bedeutung in jeder Altersklasse eine möglichst in der höchsten Liga spielende Mannschaft zu haben, oder zumindest einige Mannschaften zu haben, die immer wieder mal in die nächst höhere Liga aufsteigen. Alle Spieler und Spielerinnen in diesen Mannschaften sollten des wegen auch vom Verein gefördert werden. Dies kann zum Beispiel dadurch geschehen, in dem der Verein gezielt nach neuen Nachwuchsspielern sucht, mehr Plätze für Tennistraining zur Verfügung stellt, ausreichend gute Trainer für das Jugendtraining zur Verfügung stellt, Start- und Meldegebühren für Tennisturniere der Nachwuchsspieler übernimmt, oder einen Trainingskostenzuschuss für das Wintertraining übernimmt. Dies ist für alle jugendlichen Mannschaftsspieler auf jeden Fall ein große Motivation.
Die Rolle des Tennistrainers
Auch der Tennistrainer kann und muss die Kinder motivieren. Dies beginnt zB bei der Einteilung von Leistungsgruppen oder der Festlegung eines Förder- oder Intensivtrainings, in welchem die Mannschaftspieler wöchentlich mehr Training haben als die Freizeitspieler. Die persönliche Betreuung der Mannschaftspieler bei Wettkämpfen und Turnieren, oder auch die Organisation von kleinen Turnieren oder gemeinsamen Ausflügen, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Hauptsächlich ist es aber die Aufgabe des Tennistrainers die Kinder und Jugendlichen im Training zu motivieren, ihnen ein spielerisches und menschliches Vorbild zu sein, und sie zu fördern und zu fordern. [Zur Startseite]
Schlagworte: Fördertraining, Motivation, Tennistrainer, Tennistraining, Tennisturnier, Tennisverein