Oft wird behauptet, dass der Aufschlag beim Tennis die halbe Miete für den Matchgewinn sei. Der Grund liegt darin, dass der Tennisaufschlag normalerweise ein derart großer Vorteil sein sollte, dass man schon mal immer mindestens seine eigenen Aufschlagspiele gewinnen sollte, weil der Aufschlag aus einer vorteilhaften Situation aus geschlagen werden darf, und dies auch noch ohne jeglichen Einfluss des Gegners.
Gerade im Kindertennis wirkt sich dieser Vorteil zumindest am Anfang der Tenniskarriere nicht sonderlich aus, weil die Kinder nicht die erforderliche Körpergröße haben, und auch noch gar nicht die nötige Kraft besitzen, um aus dem eigenen Aufschlag einen gewinnbringenden Schlag zu machen.
Im Kindertennis ist der Aufschlag erstmal nur eine Spieleröffnung, und kein Matchvorteil. Aus diesem Grund ergeben sich auch ganz andere Vorgaben für den Aufschlag. So sollten die Kinder erstmal so aufschlagen, dass sie soviel Vertrauen und Übung haben, dass sie den Service immer ins gegnerische Aufschlagfeld schlagen können, ohne einen Dopperfehlen zu machen.
Ist dieser Punkt, bzw. das Vertrauen in den eigenen Aufschlag erreicht, dann müssen die Kinder langsam die Effektivität des Aufschlages steigern. Dies bedeutet, dass die Geschwindigkeit und die Präzision besser werden müssen. Außerdem müssen die jungen Tennisspieler auch den richtigen taktischen Einsatz des Aufschlages lernen.
Für die Geschwindigkeit des Aufschlages ist eine kontinuierliche Verbesserung der Aufschlagtechnik nötig, und natürlich auch ein aufschlagspezifisches Krafttraining. dadurch können die Kinder durch einen schnelleren und platzierteren Aufschlag ihre Gegner mehr unter Druck setzen, und der Aufschlag wird mehr und mehr zu einem gewinnbringenden Schlag, also sozusagen der halben Miete zum Gewinn des Tennismatches. [Zurück zur Startseite]
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