Das Kindertraining ist zwar effektiv nur eine Angelegenheit für die teilnehmenden Kinder, aber es ist trotzdem enorm wichtig, die Eltern der Kinder miteinzubeziehen. Zum einen müssen die Eltern der Kinder das Training bezahlen, die Ausrüstung finanzieren, und wollen auch über den Trainingserfolg, oder eventuellen Problemen ihrer Sprösslinge informiert werden. Zum anderen kann es aber auch sein, dass die Eltern neben dem Tennistraining auch organisatorische oder andere Dienste im Rahmen des tennissports ihrer Kinder übernehmen müssen.
Nicht nur als vertrauensbildende Maßnahme, sollte der Tennistrainer möglichst einen regelmäßigen und intensiven Kontakt zu den Tenniseltern haben, da es sich für den Trainer ja auch um zukünftige Kundenbindung handelt, sondern auch um Turniere zu unterstützen, um Auswärtsfahrten zu Turnieren zu organisieren, oder um die Rechte oder die Einbindung der Kinder in den Tennisverein zu stärken. Die Eltern müssen für solche Aufgaben sensibilisiert werden und brauchen für solche Aufgaben einen kompetenten Ansprechpartner.
Nicht zu unterschätzen sind beim Kindertraining die Kontakte der Eltern zueinander. Auch diese sollten vom Tennislehrer gefördert werden. Denn wenn Väter und Mütter sich untereinander vernetzen, können organisatorische Probleme wie zum Beispiel Fahrten zu auswärtigen Turnieren gelöst werden. Außerdem steigt auch für Eltern die Motivation, ihr Kind zu Spielen zu begleiten, wenn sie nicht allein am Spielfeldrand stehen müssen. Soziale Netzwerke stärken die Bindung zum Verein und sorgen für eine intensive, auch emotionale Beteiligung der Eltern an den sportlichen Ambitionen ihrer Kinder. Im Mikroblog für junge Mütter können Tennismamas auch über ihre Erfahrungen mit ihren sportbegeisterten Kindern berichten.
Je mehr die Tenniseltern von den Abläufen, beispielsweise vom Punktspielbetrieb ihrer Kinder wissen und informiert sind, desto eher stößt man bei den auch auf entsprechendes Verständnis, die ein oder anderen wichtigen Aufgaben zu übernehmen. Beispielsweise, wenn die Kinder für eine Tennismannschaft am Punktspielbetrieb teilnehmen, dann müssen die Eltern dafür sorgen, dass die Kinder zu den Auswärtsspielen gefahren werden und dort auch betreut werden. Bei Heimspielen sind die Tenniseltern meist für die Verköstigung der jungen Nachwuchsspieler zuständig.
Außerdem brauchen die Eltern auch ausreichend Feedback über das Verhalten und das Engagement ihrer Kinder im Jugendtraining. Nehmen sie aktiv und engagiert am Training teil, zeigen sie Leistungsbereitschaft, wo liegen ihre Stärken und Schwächen, und welche Trainingserfolge können sie aufweisen. Je mehr die Eltern in dieser Beziehung wissen, um so mehr können diese auch in diesem Bereich indirekt positiven Einfluss auf den Erfolg des Tennistrainings nehmen. Sie können und müssen Kinder motivieren und loben, womit die Kinder auch mehr Spaß am Tennis haben, und somit auch ein effektiveres Tennistraining abgehalten werden kann. Je mehr Kommunikation zwischen dem Trainer bzw. Jugendwart und den Eltern stattfindet, umso eher besteht für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation. [Zur Startseite]
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