Archiv für die Kategorie „Allgemeines“

Die Eltern ins Tennistraining miteinbeziehen

Sonntag, 31. Januar 2010

Das Kindertraining ist zwar effektiv nur eine Angelegenheit für die teilnehmenden Kinder, aber es ist trotzdem enorm wichtig, die Eltern der Kinder miteinzubeziehen. Zum einen müssen die Eltern der Kinder das Training bezahlen, die Ausrüstung finanzieren, und wollen auch über den Trainingserfolg, oder eventuellen Problemen ihrer Sprösslinge informiert werden. Zum anderen kann es aber auch sein, dass die Eltern neben dem Tennistraining auch organisatorische oder andere Dienste im Rahmen des tennissports ihrer Kinder übernehmen müssen.

Nicht nur als vertrauensbildende Maßnahme, sollte der Tennistrainer möglichst einen regelmäßigen und intensiven Kontakt zu den Tenniseltern haben, da es sich für den Trainer ja auch um zukünftige Kundenbindung handelt, sondern auch um Turniere zu unterstützen, um Auswärtsfahrten zu Turnieren zu organisieren, oder um die Rechte oder die Einbindung der Kinder in den Tennisverein zu stärken, die Eltern müssen für solche Aufgaben sensibilisiert werden, und brauchen für solche Aufgaben einen kompetenten Ansprechpartner.

Je mehr der die Tenniseltern von den Abläufen, beispielsweise vom Punktspielbetrieb ihrer Kinder wissen und informiert sind, desto eher stößt man bei den auch auf entsprechendes Verständnis, die ein oder anderen wichtigen Aufgaben zu übernehmen. Beispielsweise, wenn die Kinder für eine Tennismannschaft am Punktspielbetrieb teilnehmen, dann müssen die Eltern dafür sorgen, dass die Kinder beispielsweise zu den Auswärtsspielen gefahren werden, und dort auch betreut werden. Bei Heimspielen sind die Tenniseltern meist für die Verköstigung der jungen Nachwuchsspieler zuständig.

Außerdem brauchen die Eltern auch ausreichend Feedback über das Verhalten und das Engagement ihrer Kinder im Jugendtraining. Nehmen sie aktiv und engagiert am Training teil, zeigen sie Leistungsbereitschaft, wo liegen ihre Stärken und Schwächen, und welche Trainingserfolge können sie aufweisen. Je mehr die Eltern in dieser Beziehung wissen, um so mehr können diese auch in diesem Bereich indirekt positiven Einfluss auf den Erfolg des Tennistrainings nehmen. Sie können und müssen Kinder motivieren und loben, womit die Kinder auch mehr Spaß am Tennis haben, und somit auch ein effektiveres Tennistraining abgehalten werden kann. Je mehr Kommunikation zwischen dem Trainer bzw. Jugendwart und den Eltern stattfindet, umso eher besteht für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation. [Zur Startseite]

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Vorbereitung auf das Tennistraining

Mittwoch, 13. Januar 2010

Grundsätzlich sollten sich alle Kinder immer auf das Tennistraining entsprechend vorbereiten. Es bedarf keiner großen Vorbereitungen, aber meist ist so ein Tennistraining nur eine Stunde lang, und diese Zeit ist zu schnell vorbei, oder zu kostbar, als dass man erst zum Beginn der Tennisstunde beginnt sich seine Schuhe anzuziehen, das Griffband neu wickelt, noch schnell zum Getränkeautomaten rennt, um ein Wasser zu kaufen, und noch ein paar Dehnübungen macht, damit man nach 5 Minuten erst so richtig am Training teilnehmen kann.

Für die Tenniskinder sollte es selbstverständlich sein, sich vor dem Tennistraining warmzulaufen, die Muskulatur entsprechend zu lockern, und den Kreislauf in Schwung zu bringen. Dies muss nicht stundenlang vorher sein, aber sie müssen ein Gefühl dafür entwickeln, dass man die Verletzungsgefahr durch eine Aufwärmphase vor dem Training minimieren kann. Der Tennistrainer sollte den Kindern ein paar einfache Übungen zeigen, damit sie schon aufgewärmt zum Trainingsbeginn auf dem Platz stehen können.

Natürlich sollte auch der Tennisschläger in einem einwandfreien Zustand sein. Das hört sich spektaklärer an als es ist. Hier ist vor allem auf ein gutes und möglichst frisches Griffband zu achten, weil dies am schnellsten verschleißt. Je nach Alter und Spielniveau sollte man auch auf eine einwandfreie Bespannung achten.

Ganz wichtig ist es natürlich, dass die Kinder rechtzeitig und pünktlich zum Tennistraining auf der Anlage sind. Zeitdruck ist hier kontraproduktiv. Vor allem sollten die Kinder  an  heißen Trainingstagen im Sommer darauf achten, dass sie immer ihre Kopfbedeckung dabei haben, und natürlich ausreichend zu Trinken in ihrer Tennistasche dabei haben. [Zur Startseite]

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Die Drallarten beim Tennis

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Beim Tennis ist eine saubere Schlagtechnik die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches und wirksames Spiel. Dabei kann man bei den Drallarten den geraden Schlag (oder Drive), den Topspin und den Slice unterscheiden. Alle drei Drallarten haben im Spiel ihre Vor- und Nachteile, erfordern eine unterschiedliche Schlagtechnik, und wirken sich vor allem in ihrem Flug- und Absprungverhalten unterschiedlich aus.

Beim geraden Schlag, oder dem Drive, trifft der Tennisschläger den Ball am “Äquator” des Balls mit einer Schlagbewegung von hinten nach vorne, bei einer senkrechten Schlägerstellung im Treffpunkt. Dadurch wird die gesamte Bewegungsenergie des Schlägers fast komplett nur in die Vorwärtsbewegung des Balls oder Beschleunigung des Balls hineingebracht, womit der Ball beim Drive am schnellsten wird. Der Drive ist aufgrund seiner Schnelligkeit besonders gut als Angriffsball gedacht, hat eine flache Flugbahn und wird im Optimalfall immer als langer Ball bis an die Grundlinie des gegenerischen Feldes gespielt.

Beim Topspin trifft der Tennisschläger den Ball mit einer mehr oder weniger “geschlossenen” (die Schlagfläche zeigt nach unten) Schlägerhaltung, in einer Aufwärtsbewegung des Schlägers, überhalb des Äquators. Dadurch wird der Ball in eine Vorwärtsrotation (Topspin) versetzt. Die Flugbahn des Balles wird höher (aufgrund der entstehenden Luftverwirbelungen), und der Ball springt nach dem Aufkommen höher ab. Die Bewegungsenergie des Schlages wird beim Topspin nicht mehr voll in die Geschwindigkeit des Balles umgewandelt, sondern auch in dessen Rotation. Vor dem Aufkommen auf dem Boden hat der Ball eine Vorwärtsdrehung, welche er auch nach dem Absprung beibehält, allerdings ist der Absprungwinkel des Balls etwas flacher als der Einfallwinkel, weil der Ball durch die Rotation bei der Berührung mit dem Boden nach vorne beschleunigt. Bei Topspin ist ein deutlich besseres Winkelspiel möglich, und diese Schlagart ist deutlich weniger anfällig bei windigen Wetterverhältnissen.

Beim Slice wird der Ball bei offener Schlägerhaltung durch eine Vorwärts- / Abwärtsbewegung des Schlägers in eine Rückwärtsrotation versetzt. Die Flugbahn des Balls ist flacher als beim Topspin. Der Ball fliegt mit Rückwärtsdrall bis zum Aufsprung, dort wird der Drall in Vorwärtsdrall umgewandelt. Durch die Drallumkehr bremst der Ball beim Aufsprung ab, womit der Absprungwinkel etwas höher ist als der Einfallwinkel. Allerdings ist der Absprungwinkel beim Slice immer noch deutlich flacher als beim Topspin.

Alle drei Drallarten erfordern unterschiedliche Schlagtechniken, und haben auch unterschiedliche taktische Einsatzzwecke. In der Variation der Drallarten liegt der Schlüssel zu einem erfolgreichen Tennisspiel, aus diesem Grund sollte jeder Tennisspieler diese Schlagtechniken beherrschen. [Zur Startseite]

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Im Tennistraining immer
gute Tennisbälle verwenden

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Den größten Erfolg bei einem Tennistraining hat man dann, wenn die Kinder optimale Trainingsbedingungen haben. Dazu gehört unter anderem ein guter Tennistrainer, aber auch besipielsweise gute Trainingsbälle. Was nützt es den Kindern im Tennistraining, wenn sie in einer Top-Trainingsgruppe sind, sie aber mit schlechten oder alten Tennisbällen spielen müssen.

Gute Traningsbälle sind eine der Grundvoraussetzungen für ein ebenso gutes Tennistraining.  Schlechte, oder alte Tennisbälle hupfen schlecht oder einfach anders, so dass die Kinder sich nie sowohl vom Timing für den Schlag, als auch von der Beinarbeit richtig auf den Ball einstellen können. Alte Tennisbälle haben ein schlechtes Absprungverhalten, nehmen aufgrund der verschlissenen Balloberfläche den Drall der Schläge nicht mehr richtig an, und somit spielen die Kinder nicht nur schlechter, sondern können auch schnell den Spaß am Tennis verlieren.

Je schlechter die Tennisbälle im Tennistraining sind, umso schwieriger wird es den Kindern ein gute Schlagtechnik vermitteln zu können. Außerdem werden die Kinder schlichtweg überfordert sein, wenn sie im Match mit neuen Bällen spielen müssen, die viel höher abspringen und je nach Drallart ein anderes Flugverhalten haben. Oft sind aber Trainer zu beobachten, die eben genau bei den Bällen sparen wollen.

Tennisbälle sind nicht ganz billig, aber trotzdem ist wichtig hierbei auf gute Trainingsbälle zu achten. Handelt es sich um Anfängerkinder im jüngsten Alter, also etwa 5, 6 oder 7 Jahre, dann sollten diese Kinder mit speziellen Methodikbällen trainieren. Diese fliegen etwas langsamer, sind leichter und haben aber dennoch genau so ein Absprungverhalten wie richtige Tennisbälle.

Am besten zu spielen sind Tennisbälle, die mit Druckluft gefüllt sind. Die Vielfalt an verschiedenen Modellen und Herstellern von Bällen ist ziemlich groß, und alle sind entsprechend ihrer Preisklasse ziemlich gut. Das Hauptproblem ist immer, wie lang wird mit den Bällen trainiert. Dies wird eben oft auch über deren “Haltbarkeitsdatum” hinaus gemacht. Sprich die Bälle sind kaum mehr vernüftig spielbar.

Neben den Tennisbällen mit Druckluft gibt es auch drucklose Tennisbälle, die ihre Flug- und Absprungeigenschaften durch eine elastische Ballhülle erhalten. Diese Bälle sind haltbarer, allerdings nicht so komfortabel zu spielen wie die Druckbälle. Die drucklosen Bälle werden vor allem gerne für ein Tennistraining mit der Ballmaschine verwendet. [Zur Startseite]

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Immer an die Jugendförderung
im Tennisverein denken

Mittwoch, 9. September 2009

Die Jugendmannschaft von heute ist die Erwachsenenmannschaft von morgen. Eine gute 1. Herren- und Damenmannschaft ist immer das Aushängeschild eines jeden Tennisvereins. Unter diesem Gesichtspunkt ist es besonders wichtig, dass in der Vereinsführung bzw. der Vorstandschaft eines Tennisvereins engagierte und weitsichtige Leute agieren. Dies betrifft vor allem die Positionen 1. Vorstandes, des Sportwarts und des Jugendwarts.

Für eine gute und erfolgreiche Jugendarbeit ist in einem Tennisverein nicht nur allein der Tennistrainer verantwortlich, sonder auch von der Vorstandschaft sollte aktive Unterstützung der Jugend und Jugendarbeit kommen. Dies geht los bei der ausreichenden Platzreservierung für das Jugendtraining, der Bezahlung bzw. Erstattung von Fahrtgeld und Turnierkosten, und einer weitsichtigen Beobachtung der Altersstruktur aller Jugendlichen im Verein, um gegebenenfalls schwache Jahrgänge durch gezielte Mitgliedsaufnahmen wieder auszugleichen.

Das große Glück oder Pech für jeden Verein ist immer eine aktive und engagierte Vorstandschaft. Denn trotz aller ehrenamtlicher Betätigungen aller Vorstandsmitglieder haben gerade die oben genannten Positionen, vor allem aber der Jugendwart, diesbezüglich eine große Verantwortung. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang die Integrierung der Kinder und vor allem der jugendlichen Tennisspieler bei den erwachsenen Spielern. Denn vor allem im Spiel mit den Erwachsenen können die Jugendspieler sehr viel lernen. [Zur Startseite]

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Einspielphase – lockeres Spielen will gelernt sein

Montag, 27. Juli 2009

Besonders im Training ist es immer wieder im Kinder- und Jugendtennistraining festzustellen, dass die kleinen Tenniskinder und Jugendlichen gleich mehr oder weniger mit Vollgas zu spielen beginnen. Dies ist aber gerade zu Beginn einer Trainerstunde oder eines Tennistrainings eher kontraproduktiv, weil die Verletzungsgefahr steigt, und es ja eigentlich in der Einspielphase darum geht, Ballgefühl für den Schlag zu entwickeln, sich spezifisch aufzuwärmen und lockere, technisch saubere Tennisschläge auszuführen.

Genau an dieser Stelle der Einspielphase kommt natürlich immer der Hinweis oder die Aufforderung des Trainers sich doch ordentlich und effektiv einzuspielen. Harte und risikoreiche Tennisschläge kommen ja eh meist im Verlauf des Tennistrainings oder im Rahmen von Trainingsmatches. Das Resultat dieser Traineranweisung ist dann meist, dass die Kinder nur noch lasch rumstehen, und keine sauberen Schläge mehr machen.

Für die Kinder und Jugendlichen ist es also sehr schwer umzusetzen oder zu verstehen, dass man auch bei leichten Schlägen in der Einspielphase genauso 100%-ig sauber zu den Schläge stehen muss, wie bei harten Schlägen. Das heißt also, auch leichte Schläge erfordern eine optimale Beinarbeit, nur die Schlaghärte wird zurückgenommen. Die Kinder müssen sich also bewusst machen, dass man sich auf dem Tennisplatz immer optimal bewegen muss, und die Kraft bzw. den Schwung aus dem Schlagarm heraus entsprechend dosieren muss.

Die Beine bzw. die Beinarbeit müssen also immer zu 100 Prozent eingesetzt werden, und die Kraft bzw. der Schwung aus dem Oberkörper heraus muss entsprechend der jeweiligen Aufgabe dosiert werden. Für die Kinder ist oft die Aufforderung leichter und kontrollierter zu spielen, auch scheinbar die Aufforderung sich schlechter zu bewegen. [Zur Startseite]

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Auf ein bewusstes Tennisspiel der Kinder achten

Dienstag, 21. April 2009

Sinn und Zweck eines jeden Kinder- und Jugendtrainings im Tennis ist es, dass die Tennisschüler lernen ihre Bälle mit der richtigen Schlagtechnik kontrolliert in die gegnerische Spielfeldhälfte zu spielen. Erfahrungsgemäß machen es sich die Kinder aber gar nicht bewusst, wo genau sie die Bälle hinspielen, sondern sind immer schon mit dem Ergebnis zufrieden, in die gegnerische Hälfte getroffen zu haben.

Der Tennistrainer muss den Kindern aber bewusst machen, dass nur das Erkennen der Tatsache, ins gegnerische Feld getroffen zu haben, zu wenig ist. Vielmehr müssen die Kinder vor jedem Schlag einen “Plan” haben, wo genau sie den Ball hinspielen wollen, und dann lernen, ihr eigenes Spiel zu erkennen und zu analysieren.

Diese Fähigkeit zur eigenen Spielanalyse ist ein wichtiger Schritt zu einem besseren Verständnis für eine bessere Schlagtechnik, und somit zu einem erfolgreicheren Spiel. So sollen die Kinder zum Beispiel lernen, sich vorzunehmen einen langen Ball zu schlagen, der mindestens über die gegnerische T-Linie geht. Nach dem Schlag sollen sie sofort während dem Ballwechsel erkennen können, ob der Ball auch wirklich über die T-Linie geflogen ist. Sie sollen also bewusst das Ergebnis ihres Plans erkennen, und analysieren können, um es beim nächsten Schlag wieder richtig zu machen, oder falls der Ball zu kurz war, genau zu wissen, wie man den Ball beim nächsten Schlag länger spielen kann.

Dadurch lernen die Kinder das im Training erlernte theoretische Wissen für die Schlagtechnik auch praktisch im Spiel umzusetzen. Werden die Bälle also beispielsweise immer zu kurz und gehen nicht über die T-Linie, so ist dies meist ein Zeichen dafür, dass der Treffpunkt des Balles zu spät ist. Das müssen die Kinder erkennen, und für die nachfolgenden Schläge umsetzen können.

Dadurch lernen die Kinder immer bewusster Tennis zu spielen, und lernen auch sich selbst richtig einzuschätzen. Der Nebeneffekt ist, dass sie mehr Vertrauen in ihr eigenes Spiel bekommen, weil ihnen bewusst wird, was sie eigentlich zu leisten im Stande sind. Viele Kinder haben diese Fähigkeit nicht, und erkennen nicht, dass sie ständig Schläge versuchen, die sie nicht beherrschen oder misslingen, und machen aufgrund der fehlenden Rückkopplung immer wieder die gleichen Fehler. Grundvoraussetzung sowohl für technisch saubere Tennisschläge, als auch für die geistige Fitness ist ein kontinuierliches Fitnesstraining. [Zur Startseite]

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Tennis ist keine Kraftsportart
Die Aufschlagtechnik im Kindertennis
Topspin, Slice und gerade Schlagtechniken
Die Schlagphase

Immer mit guten Tennisbällen spielen

Samstag, 18. April 2009

Beim Tennis gehören gute Tennisbälle genauso zur richtigen Ausübung des Sport dazu, wie ein guter Tennisschläger, die richtige Bespannungshärte und gute Tennisschuhe. Es ist aber immer wieder zu sehen, dass jeder auf seinen Tennisschläger achtet, und auch die richtigen Tennisschuhe trägt, aber in den wenigsten Fällen achten die Tennisspieler auf gute Tennisbälle.

Dies gilt sowohl fürs Erwachsenentennis, aber vor allen auch für das Kindertennis. Gerade wenn Kinder Tennis spielen, sollen die Tennisbälle wirklich gut sein, weil sich die Kinder sonst nie an das richtige Sprungverhalten gewöhnen können, und somit nie eine konstante und gefestigte Tennistechnik erlernen können. Erwachsene können viel eher das schlechtere und unterschiedliche Sprungverhalten von älteren oder auch schlechteren Tennisbällen einschätzen, aber bei Kindern ist das nicht der Fall.

Zwar sind Tennisbälle nicht ganz billig, aber im Endeffekt spart man am falschen Ende, wenn die die Kinder beim Tennis immer nur alte Tennisbälle verwenden. Was nützen da viele Trainerstunden und ein regelmäßiges Tennistraining, wenn die Kinder dann im freien Spiel durch schlechte Tennisbälle und falsches Sprungverhalten der Bälle ihre Tennistechnik wieder verlernen, und ein falsches Timing bekommen.

Fehlt den Tennisbällen schon ein wesentlicher Teil der Filzoberfläche, haben diese schon deutlich andere Spieleigenschaften. Auch lassen die Sprungeigenschaften eines Tennisballs nach, wenn je älter er wird. In den offiziellen Tennisregeln sind die wesentlichen Eigenschaften eines Tennisballs genau definiert: Er soll einen Durchmesser von 6,35 – 6,67 cm haben. Ein Gewicht von 56,70 – 58,47 g, und bei einer Temperatur von 20 Grad Celsius eine Sprunghöhe von 1,346 m bis 1,473 m auf hartem Boden aus 2,54 m Fallhöhe haben. Hierbei kommt es besonders auf die Sprunghöhe an, welche sich ja auch vergleichsweise leicht überprüfen lässt.

Letztendlich sollte die Eltern ihren tennisspielenden Kindern immer neue Tennisbälle kaufen, weil diese einfach ein Verschleißartikel sind, und aber eine wesentliche Bedeutungfür ein gutes Tennisspiel haben. [Zur Startseite]

Der Rückhand-Slice

Sonntag, 5. April 2009

Beim Tennis gibt es verschiedene Schlagarten, die alle ihre Vor- und Nachteile haben, und neben ihren technischen Anforderungen auch verschiedene taktische Einsatzmöglichkeiten haben. Neben dem Topspin spielt in diesem Zusammenhang der Rückhand-Slice eine große Rolle.

Der Rückhand-Slice ist eine gerne vernachlässigte Schlagtechnik, die aber für viel Variation und vor allem in vielen Situationen einsetzbar ist. Grundsätzlich handelt es sich beim Slice um einen Schlag mit Rückwärtsdrall, welcher durch eine Schlagbewegung von hinten oben, nach vorne unten verursacht wird. Beim Slice kommt es nicht primär auf das Tempo des Balles an, sondern auf die Länge des Balles und den, in der jeweiligen Situation, taktisch richtigen Einsatz.

Vorteil des Slices ist der sehr unterschiedliche Treffpunkt des Balles. Während man beim Rückhand-Topspin sich mit ganz tiefen, oder aber auch hoch abspringenden Bällen schwer tut, kann man den Rückhand-Slice in allen möglichen Höhen effektiv schlagen. Egal ob als Notschlag im Rutschen mit einem Treffpunkt von 15 cm Höhe aus der Rückhandecke heraus, oder ebenfalls einen guten Stopp aus vollem Lauf heraus in ebenfalls sehr geringer Höhe, oder bei einem hocabspringenden Topspin-Schlag des Gegners, die Slice geht immer. Auch bei einem frühen oder späten Treffpunkt, ob als geblockter Return oder als Schlagtechnik für den Volley am Netz, und letzendlich als Stoppball. Der Slice kann sehr vielfältig eingesetzt werden.

Auch ein wichtiger Aspekt sind die taktischen Einsatzmöglichkeiten, sowohl als passiver Verteidigungsschlag oder als aggressiver Angriffsschlag für einen Netzangriff. Der Rückhand-Slice sollte auch möglichst bald im Schlagrepertoire der Kinder Platz finden. Und dementsprechend auch im Kindertraining und Jugend-Tennistraining geübt werden.

Auch wenn der Slice kann klassischer Angriffsball ist, so liegt seine Stärke und Effektivität in dem richtigen Einsatz in der jeweiligen Spielsituation. Sowohl als Verteidungsschlag, als auch als adäquate Schlagart um überraschende Spielsituation zu gestalten, der Rückhand-Slice muss auch so bald wie möglich im Tennistraining der Kinder trainiert werden. [Zur Startseite]

Frühjahrsinstandsetzung der Sandplätze

Mittwoch, 18. März 2009

Nach der langen Winterpause wird nun bei den meisten Tennisvereinen mit der Frühjahrsinstandsetzung der Sandplätze begonnen. Eine für gut bespielbare Tennisplätze sehr wichtige Zeit. Nur auf fachmännisch hergerichteten und instandgesetzten Sandplätzen ist auch ein vernünftiges Tennisspielen und natürlich ein gutes Tennistraining das ganze Jahr über möglich.

Der Beginn des Platzaufbaus im Frühjahr ist grundsätzlich vom Wetter abhängig. Der Frost sollte aus dem Boden sein, und über Nacht sollte es auch nicht mehr gefrieren. Bevor die Sandplätze überhaupt wieder bespielbar sind, muss die Oberfläche der Sandplätrze wieder komplett erneuert werden. Dies eine ziemlich zeitaufwendige Arbeit, bei welcher sich ein geregelter Arbeitseinsatz mehrerer kräftiger Vereinsmitglieder sicher lohnt.

Da man meistens nach dem Ende der Freiluft-Tennissaison des Vorjahres die Linien mit Brettern abdeckt und diese mit Ziegelsteinen beschwert, ist die erste Aufgabe die Plätze abzudecken, das heißt die Beschwerung der Linien zu entfernen. Durch den ständigen Wechsel von gefrorenem und aufgetauten Boden im Winter, wird nicht nur die gesamte Deckschicht der Tennisplätze porös, sondern auch die Linien werden dadurch etwas aus dem Boden herausgedrückt. Also empfiehlt es sich gleich beim Abtransport der Bretter und Steine, mit dem schweren Schubkarren gleich auf den Linien zu fahren, damit diese wieder in den Boden gedrückt werden. Beim Abtransport mit dem Schubkarren gleich mal darauf achten, dass man nicht immer genau die gleiche Strecke auf dem Platz fährt, da sich sonst so eine Art Fahrrinne bildet.

Ist die obere Deckschicht einigermaßen abgetrocknet, dann muss mit einem speziellen Abzieher und etwas Gefühl die oberste Sandschicht der Tennisplätze komplett abgetragen werden, und entsorgt. Dabei werden in etwa die oberen 3 bis 5 mm abgekratzt. Diese Deckschicht ist meist durch Moos, Blätter etc. verunreinigt und somit unbespielbar.

Danach wird neues Ziegelmehl wieder aufgebracht. Dies erfordert ebenfalls ein gewisses Augenmaß, und viele fleißige Helfer, welche die Sandsäcke mit dem Schubkarren heranschaffen. Es müssen alle Unebenheiten und Löcher im Platz ausgebessert werden, und besonders an der Grundlinie und der T-Linie, darf es ruhig etwas mehr Sand sein.

Ist der neue Sand soweit aufgetragen, muss der neue Sand mit Spezialgeräten geglättet, niveliert und mit Wasser eingeschwämmt werden. Durch das Wasser verbindet und verfestigt sich der neue Sand. Danach ist das Walzen bzw. verfestigen der neuen Sandschicht angesagt. Am besten ist der Wechsel von trockenem Wetter an dem gewalzt wird, und Regen, der den Sand immer wieder neu abbindet und verfestigt. Insgesamt sollten die Plätze nach dem kompletten Aufsanden so oft wie möglich gewalzt werden und im Wechsel immer wieder mit dem Teppich abgezogen werden, und eventuelle Mulden oder Löcher in der Oberfläche mit zusätzlich Ziegelmehl ausgebessert werden.

Meist sind dann etwa Mitte April die Plätze bespielbar. Gerade zu Beginn der tennissaison, wenn die Plätze schon bespielt werden, sollte der Platzwart immer wieder darauf achten, eventuell enstandene Löcher oder Rutschspuren auszubessern, und eventuell an T- oder Grundlinie noch etwas Sand einzuschlämmen, und gegebenfalls zu walzen, damit optimale Platzverhältnisse für das Jugendtraining und die anstehenden Medenspiele und Tennisturniere herrschen. [Zur Startseite]