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Auf ein bewusstes Tennisspiel der Kinder achten

Dienstag, 21. April 2009

Sinn und Zweck eines jeden Kinder- und Jugendtrainings im Tennis ist es, dass die Tennisschüler lernen ihre Bälle mit der richtigen Schlagtechnik kontrolliert in die gegnerische Spielfeldhälfte zu spielen. Erfahrungsgemäß machen es sich die Kinder aber gar nicht bewusst, wo genau sie die Bälle hinspielen, sondern sind immer schon mit dem Ergebnis zufrieden, in die gegnerische Hälfte getroffen zu haben.

Der Tennistrainer muss den Kindern aber bewusst machen, dass nur das Erkennen der Tatsache, ins gegnerische Feld getroffen zu haben, zu wenig ist. Vielmehr müssen die Kinder vor jedem Schlag einen “Plan” haben, wo genau sie den Ball hinspielen wollen, und dann lernen, ihr eigenes Spiel zu erkennen und zu analysieren.

Diese Fähigkeit zur eigenen Spielanalyse ist ein wichtiger Schritt zu einem besseren Verständnis für eine bessere Schlagtechnik, und somit zu einem erfolgreicheren Spiel. So sollen die Kinder zum Beispiel lernen, sich vorzunehmen einen langen Ball zu schlagen, der mindestens über die gegnerische T-Linie geht. Nach dem Schlag sollen sie sofort während dem Ballwechsel erkennen können, ob der Ball auch wirklich über die T-Linie geflogen ist. Sie sollen also bewusst das Ergebnis ihres Plans erkennen, und analysieren können, um es beim nächsten Schlag wieder richtig zu machen, oder falls der Ball zu kurz war, genau zu wissen, wie man den Ball beim nächsten Schlag länger spielen kann.

Dadurch lernen die Kinder das im Training erlernte theoretische Wissen für die Schlagtechnik auch praktisch im Spiel umzusetzen. Werden die Bälle also beispielsweise immer zu kurz und gehen nicht über die T-Linie, so ist dies meist ein Zeichen dafür, dass der Treffpunkt des Balles zu spät ist. Das müssen die Kinder erkennen, und für die nachfolgenden Schläge umsetzen können.

Dadurch lernen die Kinder immer bewusster Tennis zu spielen, und lernen auch sich selbst richtig einzuschätzen. Der Nebeneffekt ist, dass sie mehr Vertrauen in ihr eigenes Spiel bekommen, weil ihnen bewusst wird, was sie eigentlich zu leisten im Stande sind. Viele Kinder haben diese Fähigkeit nicht, und erkennen nicht, dass sie ständig Schläge versuchen, die sie nicht beherrschen oder misslingen, und machen aufgrund der fehlenden Rückkopplung immer wieder die gleichen Fehler. Grundvoraussetzung sowohl für technisch saubere Tennisschläge, als auch für die geistige Fitness ist ein kontinuierliches Fitnesstraining. [Zur Startseite]

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Immer mit guten Tennisbällen spielen

Samstag, 18. April 2009

Beim Tennis gehören gute Tennisbälle genauso zur richtigen Ausübung des Sport dazu, wie ein guter Tennisschläger, die richtige Bespannungshärte und gute Tennisschuhe. Es ist aber immer wieder zu sehen, dass jeder auf seinen Tennisschläger achtet, und auch die richtigen Tennisschuhe trägt, aber in den wenigsten Fällen achten die Tennisspieler auf gute Tennisbälle.

Dies gilt sowohl fürs Erwachsenentennis, aber vor allen auch für das Kindertennis. Gerade wenn Kinder Tennis spielen, sollen die Tennisbälle wirklich gut sein, weil sich die Kinder sonst nie an das richtige Sprungverhalten gewöhnen können, und somit nie eine konstante und gefestigte Tennistechnik erlernen können. Erwachsene können viel eher das schlechtere und unterschiedliche Sprungverhalten von älteren oder auch schlechteren Tennisbällen einschätzen, aber bei Kindern ist das nicht der Fall.

Zwar sind Tennisbälle nicht ganz billig, aber im Endeffekt spart man am falschen Ende, wenn die die Kinder beim Tennis immer nur alte Tennisbälle verwenden. Was nützen da viele Trainerstunden und ein regelmäßiges Tennistraining, wenn die Kinder dann im freien Spiel durch schlechte Tennisbälle und falsches Sprungverhalten der Bälle ihre Tennistechnik wieder verlernen, und ein falsches Timing bekommen.

Fehlt den Tennisbällen schon ein wesentlicher Teil der Filzoberfläche, haben diese schon deutlich andere Spieleigenschaften. Auch lassen die Sprungeigenschaften eines Tennisballs nach, wenn je älter er wird. In den offiziellen Tennisregeln sind die wesentlichen Eigenschaften eines Tennisballs genau definiert: Er soll einen Durchmesser von 6,35 – 6,67 cm haben. Ein Gewicht von 56,70 – 58,47 g, und bei einer Temperatur von 20 Grad Celsius eine Sprunghöhe von 1,346 m bis 1,473 m auf hartem Boden aus 2,54 m Fallhöhe haben. Hierbei kommt es besonders auf die Sprunghöhe an, welche sich ja auch vergleichsweise leicht überprüfen lässt.

Letztendlich sollte die Eltern ihren tennisspielenden Kindern immer neue Tennisbälle kaufen, weil diese einfach ein Verschleißartikel sind, und aber eine wesentliche Bedeutungfür ein gutes Tennisspiel haben. [Zur Startseite]

Der Rückhand-Slice

Sonntag, 5. April 2009

Beim Tennis gibt es verschiedene Schlagarten, die alle ihre Vor- und Nachteile haben, und neben ihren technischen Anforderungen auch verschiedene taktische Einsatzmöglichkeiten haben. Neben dem Topspin spielt in diesem Zusammenhang der Rückhand-Slice eine große Rolle.

Der Rückhand-Slice ist eine gerne vernachlässigte Schlagtechnik, die aber für viel Variation und vor allem in vielen Situationen einsetzbar ist. Grundsätzlich handelt es sich beim Slice um einen Schlag mit Rückwärtsdrall, welcher durch eine Schlagbewegung von hinten oben, nach vorne unten verursacht wird. Beim Slice kommt es nicht primär auf das Tempo des Balles an, sondern auf die Länge des Balles und den, in der jeweiligen Situation, taktisch richtigen Einsatz.

Vorteil des Slices ist der sehr unterschiedliche Treffpunkt des Balles. Während man beim Rückhand-Topspin sich mit ganz tiefen, oder aber auch hoch abspringenden Bällen schwer tut, kann man den Rückhand-Slice in allen möglichen Höhen effektiv schlagen. Egal ob als Notschlag im Rutschen mit einem Treffpunkt von 15 cm Höhe aus der Rückhandecke heraus, oder ebenfalls einen guten Stopp aus vollem Lauf heraus in ebenfalls sehr geringer Höhe, oder bei einem hocabspringenden Topspin-Schlag des Gegners, die Slice geht immer. Auch bei einem frühen oder späten Treffpunkt, ob als geblockter Return oder als Schlagtechnik für den Volley am Netz, und letzendlich als Stoppball. Der Slice kann sehr vielfältig eingesetzt werden.

Auch ein wichtiger Aspekt sind die taktischen Einsatzmöglichkeiten, sowohl als passiver Verteidigungsschlag oder als aggressiver Angriffsschlag für einen Netzangriff. Der Rückhand-Slice sollte auch möglichst bald im Schlagrepertoire der Kinder Platz finden. Und dementsprechend auch im Kindertraining und Jugend-Tennistraining geübt werden.

Auch wenn der Slice kann klassischer Angriffsball ist, so liegt seine Stärke und Effektivität in dem richtigen Einsatz in der jeweiligen Spielsituation. Sowohl als Verteidungsschlag, als auch als adäquate Schlagart um überraschende Spielsituation zu gestalten, der Rückhand-Slice muss auch so bald wie möglich im Tennistraining der Kinder trainiert werden. [Zur Startseite]

Frühjahrsinstandsetzung der Sandplätze

Mittwoch, 18. März 2009

Nach der langen Winterpause wird nun bei den meisten Tennisvereinen mit der Frühjahrsinstandsetzung der Sandplätze begonnen. Eine für gut bespielbare Tennisplätze sehr wichtige Zeit. Nur auf fachmännisch hergerichteten und instandgesetzten Sandplätzen ist auch ein vernünftiges Tennisspielen und natürlich ein gutes Tennistraining das ganze Jahr über möglich.

Der Beginn des Platzaufbaus im Frühjahr ist grundsätzlich vom Wetter abhängig. Der Frost sollte aus dem Boden sein, und über Nacht sollte es auch nicht mehr gefrieren. Bevor die Sandplätze überhaupt wieder bespielbar sind, muss die Oberfläche der Sandplätrze wieder komplett erneuert werden. Dies eine ziemlich zeitaufwendige Arbeit, bei welcher sich ein geregelter Arbeitseinsatz mehrerer kräftiger Vereinsmitglieder sicher lohnt.

Da man meistens nach dem Ende der Freiluft-Tennissaison des Vorjahres die Linien mit Brettern abdeckt und diese mit Ziegelsteinen beschwert, ist die erste Aufgabe die Plätze abzudecken, das heißt die Beschwerung der Linien zu entfernen. Durch den ständigen Wechsel von gefrorenem und aufgetauten Boden im Winter, wird nicht nur die gesamte Deckschicht der Tennisplätze porös, sondern auch die Linien werden dadurch etwas aus dem Boden herausgedrückt. Also empfiehlt es sich gleich beim Abtransport der Bretter und Steine, mit dem schweren Schubkarren gleich auf den Linien zu fahren, damit diese wieder in den Boden gedrückt werden. Beim Abtransport mit dem Schubkarren gleich mal darauf achten, dass man nicht immer genau die gleiche Strecke auf dem Platz fährt, da sich sonst so eine Art Fahrrinne bildet.

Ist die obere Deckschicht einigermaßen abgetrocknet, dann muss mit einem speziellen Abzieher und etwas Gefühl die oberste Sandschicht der Tennisplätze komplett abgetragen werden, und entsorgt. Dabei werden in etwa die oberen 3 bis 5 mm abgekratzt. Diese Deckschicht ist meist durch Moos, Blätter etc. verunreinigt und somit unbespielbar.

Danach wird neues Ziegelmehl wieder aufgebracht. Dies erfordert ebenfalls ein gewisses Augenmaß, und viele fleißige Helfer, welche die Sandsäcke mit dem Schubkarren heranschaffen. Es müssen alle Unebenheiten und Löcher im Platz ausgebessert werden, und besonders an der Grundlinie und der T-Linie, darf es ruhig etwas mehr Sand sein.

Ist der neue Sand soweit aufgetragen, muss der neue Sand mit Spezialgeräten geglättet, niveliert und mit Wasser eingeschwämmt werden. Durch das Wasser verbindet und verfestigt sich der neue Sand. Danach ist das Walzen bzw. verfestigen der neuen Sandschicht angesagt. Am besten ist der Wechsel von trockenem Wetter an dem gewalzt wird, und Regen, der den Sand immer wieder neu abbindet und verfestigt. Insgesamt sollten die Plätze nach dem kompletten Aufsanden so oft wie möglich gewalzt werden und im Wechsel immer wieder mit dem Teppich abgezogen werden, und eventuelle Mulden oder Löcher in der Oberfläche mit zusätzlich Ziegelmehl ausgebessert werden.

Meist sind dann etwa Mitte April die Plätze bespielbar. Gerade zu Beginn der tennissaison, wenn die Plätze schon bespielt werden, sollte der Platzwart immer wieder darauf achten, eventuell enstandene Löcher oder Rutschspuren auszubessern, und eventuell an T- oder Grundlinie noch etwas Sand einzuschlämmen, und gegebenfalls zu walzen, damit optimale Platzverhältnisse für das Jugendtraining und die anstehenden Medenspiele und Tennisturniere herrschen. [Zur Startseite]

Kindertraining so interessant wie möglich gestalten

Sonntag, 15. Februar 2009

Je abwechslungsreicher  und interessanter ein Tennistraining ist, um so effektiver wird dieses Training für die Kinder und Jugendlichen sein. Die Tenniskinder wollen nicht nur stures Schlagtechniktraining, oder eintönigen, tennisspezifischen Konditionsdrill, sondern neue Trainingsinhalte die ihnen auch ein Erfolgserlebnis und Spaß vermitteln.

Spielerische Leistungstests zur Dokumentation der individuellen Leistungen

In diesem Zusammenhang bieten sich zum einen dokumentierte, spielerische Leistungstests und regelmäßige Videoaufnahmen im Training an. Um den Teilnehmern am Kindertennis einen Anreiz zu geben sich ständig zu verbessern, sollte der Tennistrainer in regelmäßigen Abständen bestimmte Übungen von allen Kindern und Jugendlichen machen lassen, in denen es um Geschwindigkeit, Koordination, Geschicklichkeit, Ballgefühl oder Treffsicherheit geht. Dies kann in Form eines Stationsbetriebes geschehen, dessen Ergebnisse in Form von Zeiten, Treffern, etc. aufgeschrieben und dokumentiert werden. Dies kann zum Beispiel auch der Pulswert nach einer bestimmten Laufübung sein. Etwa in einem Abstand von drei Wochen wird der Test immer wieder durchgeführt, und die Leistungen werden miteinander verglichen. Die Kinder sollen ruhig die Möglichkeit ahben die bekannten Übungen zwischen den Test zu trainieren. Der Anreiz für die Kinder liegt nicht nur darin, seine eigenen Ergebnisse zu verbessern, sondern sich auch im Vergleich zu den Leistungen der anderen Tenniskinder zu verbessern.

Der Einsatz einer Videokamera im Tennistraining

Eine zweite sehr beliebte und effektive Möglichkeit ein Tennistraining für Kinder interessanter und effektiver zu gestalten, ist der Einsatz einer Viedeokamera. Mit der Videokamera haben die Kinder die Möglichkeit sich selbst zu sehen, und sie können ihre Bewegungen und Schlagtechniken, welche sie bisher nur vorihrem geistigen Auge hatten, endlich auch in Natur sehen. Oft besteht zwischen diesen beiden Bildern ein großer Unterschied. Für die Kinder ist so ein gemeinsames Treffen vor dem Fernseher, um die eigenen Bilder und Videosquenzen zu analysieren nicht nur lehrreich, sondern auch immer ein riesen Spaß. [Zur Startseite]

Der Stellenwert des Tennis bei Kindern

Sonntag, 8. Februar 2009

Trotz rückläufiger Zahlen bei den Mitgliedern in den deutschen Tennisvereinen, und trotz einer scheinbaren Überalterung in den Tennisvereinen, ist der Stellenwert des Tennis bei den Kindern immer noch hoch. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen die in einem Tennistraining teilnehmen ist nach wie vor auf hohem Niveau. Der Rückgang der Mitgliederstatistiken ist darauf zurückzuführen, dass die Mittelschicht, also die etwa 18 bis 30-jährigen Tennisspieler, immer mehr und mehr wegbricht.

Das Kinder- und Jugendtraining der Tennisvereine ist meist sehr gut besucht, und weist nicht die rückläufigen Zahlen auf, wie es im Erwachsenentennis der Fall. Während die kleinen Kinder nach wie vor gerade im Alter von etwa 7 bis 10 Jahre den Tennissport entdecken und mit dem Kindertennis beginnen, entdecken ab einem Alter von etwa 15 Jahren die Jugendlichen andere Sportarten, und werden dem Tennissport langsam untreu. Damit kommt kaum Nachwuchs für die Mittelschicht der 18- bis 30 jährigen nach. Die verbleibenden älteren Tennisspieler werden immer älter, oder haben mit Verletzungen zu kämpfen.

Durch diese Entwicklung steigt das Durchschnittsalter in den Tennisvereinen deutlich an. Die verbleibende Altersstruktur macht es jüngeren möglichen Neumitgliedern im  nicht gerade einfacher einem “überalterten” Tennisverein beizutreten. Ein Teufelskreis der in den letzten Jahren nicht aufzuhalten war.

Die Aufgabe der Tennisvereine wird es zukünftig sein, die Attraktivität des Tennissports auch im “kritischen” von 18 bis 30 Jahren soweit wie möglich aufrecht zu halten, um der derzeitigen Altersentwicklung im Tennis entgegen zu wirken. Bemühungen der Tennisverbände in dieser Richtung werden auch dadruch sichtbar, dass es sogar schon seit einiger Zeit eine Ausbildung zum Vereinsmanager gibt. Gerade hierbei wird deutlich sichtbar, dass das Altersproblem erkannt worden ist, und von einer möglichst professionellen Seite her angegangen werden muss.

Das Potenzial, der Überalterung des Tennissports entgegenzuwirken, ist da, weil das Interesse der Kinder am Kindertennis nach wie vor ungebrochen ist. Die Sportart Tennis im Vergleich zu den vielen anderen “Konkurrenzsportarten” interessant zu halten wird die zukünftige Aufgabe der Tennistrainer und Tennisvereine sein. [Zur Startseite]

Den Treffpunkt des Balls bewusst mit den Augen fixieren

Donnerstag, 5. Februar 2009

Man hört beim Tennis oft den Spruch “Den Ball anschauen!”, und meint eigentlich immer, dass das doch ganz selbstverständlich und ganz einfach ist. Doch die wenigsten Tennisspieler machen dies wirklich bewusst, und vor allem schauen sie nicht wirklich den Ball im Treffpunkt an. Dies von Anfang an den Kindern und Jugendlichen im Tennistraining zu vermitteln, ist eine ganz wesentliche Sache.

In der Praxis sieht dieses Ball-Anschauen folgendermaßen aus. Der Ball kommt vom Gegner geschlagen auf den Spieler zu, der Spieler beobachtet den Ball bis etwa einen Meter vor dem Treffpunkt, und sieht dann im Treffpunkt, also in dem Moment wo der Schläger den Ball berührt nicht einen bestimmten Punkt, eben den Treffpunkt, sondern einen ungefähren Raum. Ein genauer Schlag ist deshalb auch kaum möglich, und man trifft den Ball nur deshalb mit einer gewissen Präzision, weil man bisher schon gewisse Erfahrungeswerte und Übung mit dieser Vorgehensweise hat. Statt den Treffpunkt zu beobachten schauen die meisten Spieler nicht geanu auf den Ball, sondern entweder auf das geplante Ziel im gegnerischen Feld, oder auf den Gegner selbst.

Dass hierbei nicht die erforderliche Präzision in den Schlag gebracht werden kann, liegt auf der Hand. Es macht keinen Sinn, die Ziele zu beobachten, die im Vergleich zum mit hoher Geschwindigkeit ankommenden Tennisball, fast statisch sind, und das eigentliche Ziel, den Tennisball, genau im wichtigsten Moment aus den Augen zu verlieren. Das Feld ist immer gleich und bewegt sich gar nicht, und die Position des Gegners ist auch vergleichsweise statisch.

Richtig wäre es, sich die Position des Gegners und des geplanten Ziels im Feld aufgrund von Erfahrungswerten frühzeitig vor dem Schlag einzuprägen, und dafür den Ball bewusst im Treffpunkt mit den Augen zu fixieren. Der Treffmoment bei einem Tennisschlag ist natürlich mit etwa 4/1000 Sekunden viel zu kurz um den Ball richtig zu sehen, aber man kann trotzdem den Treffpunkt viel genauer fixieren als man denkt. Beobachtet man Zeitlupenstudien der Tennisprofis, so wird ganz klar sichtbar, dass die Profis kurz nach dem Treffpunkt den wegfliegenden Ball kurz aus den Augen verlieren, weil sie den Treffpunkt für einen kurzen Moment mit den Augen fixiert haben, und erst dann dem Ball nachschauen. Das macht auch Sinn, weil man den wegfliegenden Ball eh nicht mehr beeinflussen kann.

Den Kindern muss man dies im Tennistraining so früh wie möglich klar machen, und ihnen vermitteln, dass sie nicht so “neugierig” sein sollen, den Ball immer gleich nachzusehen, und nicht auf den Gegner oder das geplante Ziel schauen sollen, sondern nur auf des Wesentliche: nämlich den Tennisball! [Zur Startseite]

Möglichst oft das Griffband des Tennisschlägers wechseln

Donnerstag, 5. Februar 2009

Das wichtigste Sportgerät beim Tennis ist der Tennisschläger. Dabei reicht es aber nicht aus, dass der Schläger die richtige  Griffstärke für den Spieler hat, die möglichst optimale Gewichtsverteilung (kopflastig oder grifflastig), oder die richtige Bespannungshärte, auch ein möglichst neues Griffband ist absolut entscheidend für die größtmögliche Kontrolle des Rackets.

Was nützt es dem besten Tennisspieler, wenn zwar die Spieleigenschaften des Schläger ideal sind, der Schläger besonders bei warmen und heißen Temperaturen bei jedem Schlag ständig in der Hand verrutscht. Kaum ein Tennisspieler achtet auf ein frisches und griffiges und möglichst trockenes Griffband.

Man kann zwar die “Lebensdauer” erhöhen, in dem man den Schläger nach dem Spiel nicht einfach in der Schlägertasche lässt, sondern das nassgeschwitzte Griffband möglichst wieder zum Trocknen an einen geeigneten Ort legt. Das hilft aber nur geringfügig, weil der ganze Dreck an den Händen während des Tennismatches sich im Griffband festsetzt. Zwar ist ein ständiger Wechsel der Griffbänder nicht umsonst, und kostet immer ein paar Euro, aber der zusätzliche Spielspaß durch einen optimalen Griff während jedes Schlages rechtfertigt diese Investition.

Es reicht auch schon vollkommen über das selbstklebende, dicke, lederne Basisgriffband des Tennisschlägers ein Überband drüberzuwickeln. Der Unterschied eines neuen Überbandes im Vergleich zu dem alten Griffband ist riesengroß. Am besten sind weiße Griffbänder zum Drüberwickeln, weil man da auch viel besser den ganzen Dreck am Griffband sieht, als bei den häufigeren schwarzen Griffbändern. Allein der Anblick eines dreckigen Griffbandes macht jedem Tennisspieler den Griffbandwechsel besonders leicht.

Jeder Tennisspieler sollte das Griffband als Verschleißmaterial ansehen, welches sich immer wieder lohnt rechtzeitig zu wechseln. [Zurück zur Startseite]

Die Tenniskinder müssen frühzeitig erkennen, worum es beim Tennis geht

Donnerstag, 5. Februar 2009

Die Zeiten von Boris Becker, Steffi Graf und Michael Stich und dem damit verbundenen Tennis-Boom sind vorbei. Die Tennisübertragungen im Fernsehen sind auf ein Minimum an Übertragungszeit gesunken. Dem Tennisnachwuchs fehlt es unter anderem auch einfach an Vorbildern und Idolen. Woher sollen die Kinder und Jugendlichen wissen, wie toll der Tennissport ist, mit welcher Dynamik und Power der Aufschlag im Match gespielt wird, und welches taktische Schachspiel so manches Tennismatch sein kann, als Boris Becker um die Tenniskrone auf dem Rasenplatz in Wimbledon gekämpft hat.

Im Kinder- und Jugendtraining von heutzutage ist immer wieder festzustellen, dass die Kinder von all der früheren Faszination vom Tennis gar nichts wissen, und mit dem”weißen Sport” von heute einfach nur das Hin- und Herspielen des Tennisballs verbinden. Das äußert sich dann in der Art und Weise, dass oft der kämpferische Einsatz im Training und Match fehlt, und z.B. das akribische Training des Ballwurfes, um sein eigenes Service zu einer richtigen “Waffe” im Match zu verbessern, lediglich zu einem unmotivierten Hochwerfen des Balles ausartet

Selten, dass man sowohl im Training als auch im Match Kinder oder jugendliche sieht, die wirklich schwitzen, außer Atem sind, oder einfach eine kurze Pause brauchen, um sich wieder zu erholen, weil sie in der vorigen Trainingseinheit, oder im letzten Spiel des Matches sich vollkommen verausgabt haben.

Diese Entwicklung ist gerade im Laufe der letzten Jahre besonders zu beobachten, weil die Kinder und Jugendlichen gar nicht mehr wissen, wie der “Sport” Tennis aussieht. Die Kinder und Jugendlichen kennen nur die “Freizeitbeschäftigung” Tennis. Dies liegt aber nicht nur daran, dass der Sport Tennis im Fernsehen weniger zu sehen ist, sondern auch daran, dass das allgemeine spielerische Niveau in den einzelnen Tennisvereinen immer mehr und mehr sinkt. Die Tennisschüler erleben es in ihren Tennisvereinen gar nicht mehr wie es klingt, wenn man einen ersten Aufschlag mit 200 km/h ins gegnerische Aufschlagfeld hämmert.

Die Kinder sehen auch nur noch in den seltensten Fällen, dass dort im Verein ein Spieler ist, der versucht jeden Ball zu erkämpfen, und nach jedem Ball eine drei Meter lange Rutschspur auf dem Sandplatz hinterlässt. All das würde den Tennisschülern von heute wieder eine Motivation und ein Antreiz sein, den Tennissport auch wieder in seiner sportlichen Variante zu verstehen, wie er zu Zeiten von Boris Becker von Millionen von Kindern betrieben wurde, und nicht nur einfach nur noch als gemütliche Freizeitbeschäftigung zu sehen. [Zur Startseite]

Tennistraining für Kinder muss Spass machen

Samstag, 10. Januar 2009

Je jünger die Tennisschüler sind, desto mehr sollte der Spaß der Kinder am Tennis im Vordergrund stehen. Fünf- oder sechsjährige Tenniskinder legen keinen großen Wert darauf, das ihnen lang und ausführlich erklärt wird, wie die genaue Schlagtechnik der Grundschläge aussieht. Sie wollen spielerisch mit dem Tennisschläger den Ball übers Netz schlagen, und dabei möglichst viel Spaß haben.

Dies erfordert möglichst viele und abwechslungsreiche Trainingsinhalte, Übungen und Spiele, so dass die Kinder möglichst immer in Bewegung sind.

Gerade bei ganz jungen und kleinen Kindern ist der Gradmesser für eine gute Tennisstunde, immer ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und Engagement bei den einzelnen spielerischen Übungen, und das Spaß an der Bewegung. Dabei muss gar nicht immer das Tennisspiel mit dem Schläger im Vordergrund stehen, sondern es können auch Wurf- und Fangübungen mit dem Tennisball sein, Lauf- und Koordinationsübungen auf dem Platz, oder einfach Staffelläufe für die Schnelligkeit der Kinder oder Hockey auf das halbe Tennisfeld mit einem Tennisball.

In Form von spielerischen Übungen und methodischen Reihen muss man die Kinder in kleinen und systematischen Schritten die richtige Schlagtechnik und deren Grundsätze wie, Ausholen, Schlagen und Ausschwingen langsam und spielerisch beibringen.

Man darf die Kinder nicht überfordern, man sollte sie dennoch aber immer fordern. Ganz wichtig ist auch immer wieder, dass man den Kindern die Fachbegriffe, wie “seitlich Stehen”, Schlagphase, Schlagschritt, Vorhand und Rückhand, die richtigen Fußstellung beim Schlag beibringt. Dies kann natürlich auch die Zählweise beim Tennis sein, die man bei jeder Stunde sich wieder von den Kinder erklären lässt.

Das Wichtigste ist, dass die Kinder bei jeder Stunde ein Lächeln auf den Lippen haben, und mit einem Erfolgserlebins nach Hause gehen, damit die kleinen Tenniskinder auch bei der nächsten Tennisstunde wieder mit Spaß und vollem Einsatz dabei sind.

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