Die Bespannung bei einem Tennisschläger ist enorm wichtig für das Spiel eines jeden Tennisspielers. Sie ist ist zwar nicht das Allheilmittel für eine schlechte Schlagtechnik, aber eine ganz wichtige Voraussetzung für ein gutes und erfolgreiches Tennisspiel. Die Bespannung sollte sowohl durch die Art der Saite, als auch durch die bespannungshärte auf den jeweiligen Spielertyp und vor allem dessen Spielweise abgestimmt sein.
So kann man grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Spielertypen unterscheiden, nämlich Topspin- oder Angriffsspieler und etwas passiver eingestellten Spieler mit Schlägen die nicht so viel Drall haben.
Topspin- oder Angriffsspieler sollten eher eine etwas härtere Bespannung in ihrem Tennisschläger haben, und eine Saite mit einem etwas geringeren Saitendurchmesser. So sollte die Bespannungshärte nicht weniger als 25 kg haben, und die Saite sollte nicht mehr als einen Durchmesser von 1,25 mm haben. Durch diese Eigenschaften kann man dem Ball im Treffpunkt mehr Drall mitgeben, um somit mehr Topspin erzeugen zu können. Voraussetzung ist natürlich, dass man auch die entsprechende Schlagtechnik beherrscht. Noch mehr drall kann man durch die Verwendung einer strukturierten Saite erzeugen.
Für die anderen Spielergruppe, die ihre Schläge mit weniger Topspin spielen, gelten die umgekehrten Bedingungen. Die Spannungshärte sollte etwas geringer sein, und der Saitendurchmesser größer seinn.
Aufgrund der Vielfalt der auf dem Markt angebotenen Tennissaiten bleibt es jedem Spieler letztendlich nur übrig durch Ausprobieren verschiedener Saitenmodelle die optimale Tennisbespannung für sich zu finden. Dies wird um so schwieriger, wenn man bedenkt, dass man auch erstmal für seine Spielweise die richtige Bespannungshärte herausfinden muss. Allerdings darf man einen Punkt auch nicht vergessen, auch wenn es eine “optimale Tennisbespannung” gäbe, dann spielt man noch lange nicht so gut wie ein Djokovic, Nadal oder Federer.