Archiv für die Kategorie „Tennisplatz“

Zubehör fürs Tennistraining

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Vor allem im Kinder-Tennistraining sind Markierungen, Visualisierungshilfen und Trainingszubehör sehr beliebt, denn sie steigern die Motivation und Konzentrationsbereitschaft der Kinder. Es eine Vielzahl von Trainingshilfen und Tenniszubehör, welches beim Kindertraining effektiv eingesetzt werden kann.

Springseile: Mit Springseilen kann man ideal die Kondition und vor allem die Beinarbeit der Kinder verbessern. Man kann Springseile nicht nur beispielsweise zum Aufwärmen, oder gezielten Konditionstraining verwenden, sondern auch im Gruppentraining den Spielern zuweisen, die gerade etwas Wartezeit haben, bis sie wieder an der Reihe sind.

Hütchen, Pylonen, Hilfslinien: Mit diesen Trainingshilfen kann man Ziele, Laufwege und Orientierungshilfen für die kinder schaffen und vorgeben, damit sie Übungen besser und schneller umsetzten können, und vor allem, dass sie bei Zielübungen ein besseres Feedback für ihre Schläge haben.

Konditionsleiter: Eine Konditionsleiter sollte in jedem Tennistraining immer am Rand des Platzes stehen, und jedes mal wenn die Kinder einen Seitenwechsel haben, oder ihre Ballfolge auf dem Platz beendet haben, müssen die Kinder mit Hilfe der Konditionsleiter ihre Beinarbeit und Beweglichkeit verbessern.

Ballmaschine: eine Ballmaschine brimngt Abwechslung ins Tennistraining, und soll den Trainer nicht ersetzen, sondern ihn unterstützen. Werden die Bälle von Ballmaschine zugespielt, dann kann der Tennistrainer näher am Schüler auf Technik- und Schlagverbesserungen eingehen.

Reaktionsball: Ein Reaktionsball ist ein tennisballgroßer Ball, der aber keine glatte Oberfläche hat, sondern nur 6 gleichmäßig auf der Oberfläche verteilte Erhöhungen. Dadurch kann der Ball nicht gezielt abspringen, so wie ein richtiger Tennisball, sondern es bedarf einer guten Reaktion und Koordination, den aufspringenden Reaktionsball auch wieder zu fangen.

Ballsammelröhre: Mit einer Ballsammelröhre kann das bei den Kindern im Training meist ungeliebte Bällesammeln zum Spaß werden. Mit den Ballsammelröhren müssen sich die Kinder nicht bücken, und jeder versucht, seine Ballröhre so schnell wie möglich mit Bällen zu füllen.

Kleinfeldnetz: Mit einem Kleinfeldnetz kann man jeweils eine Platzhälfte des Tenniscourts halbieren, und schafft somit für die kleinsten Tennisspieler im Training einen kleineren Tennisplatz mit einem niedrigeren Netz. [Zur Startseite]

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Frühjahrsinstandsetzung der Sandplätze

Mittwoch, 18. März 2009

Nach der langen Winterpause wird nun bei den meisten Tennisvereinen mit der Frühjahrsinstandsetzung der Sandplätze begonnen. Eine für gut bespielbare Tennisplätze sehr wichtige Zeit. Nur auf fachmännisch hergerichteten und instandgesetzten Sandplätzen ist auch ein vernünftiges Tennisspielen und natürlich ein gutes Tennistraining das ganze Jahr über möglich.

Der Beginn des Platzaufbaus im Frühjahr ist grundsätzlich vom Wetter abhängig. Der Frost sollte aus dem Boden sein, und über Nacht sollte es auch nicht mehr gefrieren. Bevor die Sandplätze überhaupt wieder bespielbar sind, muss die Oberfläche der Sandplätrze wieder komplett erneuert werden. Dies eine ziemlich zeitaufwendige Arbeit, bei welcher sich ein geregelter Arbeitseinsatz mehrerer kräftiger Vereinsmitglieder sicher lohnt.

Da man meistens nach dem Ende der Freiluft-Tennissaison des Vorjahres die Linien mit Brettern abdeckt und diese mit Ziegelsteinen beschwert, ist die erste Aufgabe die Plätze abzudecken, das heißt die Beschwerung der Linien zu entfernen. Durch den ständigen Wechsel von gefrorenem und aufgetauten Boden im Winter, wird nicht nur die gesamte Deckschicht der Tennisplätze porös, sondern auch die Linien werden dadurch etwas aus dem Boden herausgedrückt. Also empfiehlt es sich gleich beim Abtransport der Bretter und Steine, mit dem schweren Schubkarren gleich auf den Linien zu fahren, damit diese wieder in den Boden gedrückt werden. Beim Abtransport mit dem Schubkarren gleich mal darauf achten, dass man nicht immer genau die gleiche Strecke auf dem Platz fährt, da sich sonst so eine Art Fahrrinne bildet.

Ist die obere Deckschicht einigermaßen abgetrocknet, dann muss mit einem speziellen Abzieher und etwas Gefühl die oberste Sandschicht der Tennisplätze komplett abgetragen werden, und entsorgt. Dabei werden in etwa die oberen 3 bis 5 mm abgekratzt. Diese Deckschicht ist meist durch Moos, Blätter etc. verunreinigt und somit unbespielbar.

Danach wird neues Ziegelmehl wieder aufgebracht. Dies erfordert ebenfalls ein gewisses Augenmaß, und viele fleißige Helfer, welche die Sandsäcke mit dem Schubkarren heranschaffen. Es müssen alle Unebenheiten und Löcher im Platz ausgebessert werden, und besonders an der Grundlinie und der T-Linie, darf es ruhig etwas mehr Sand sein.

Ist der neue Sand soweit aufgetragen, muss der neue Sand mit Spezialgeräten geglättet, niveliert und mit Wasser eingeschwämmt werden. Durch das Wasser verbindet und verfestigt sich der neue Sand. Danach ist das Walzen bzw. verfestigen der neuen Sandschicht angesagt. Am besten ist der Wechsel von trockenem Wetter an dem gewalzt wird, und Regen, der den Sand immer wieder neu abbindet und verfestigt. Insgesamt sollten die Plätze nach dem kompletten Aufsanden so oft wie möglich gewalzt werden und im Wechsel immer wieder mit dem Teppich abgezogen werden, und eventuelle Mulden oder Löcher in der Oberfläche mit zusätzlich Ziegelmehl ausgebessert werden.

Meist sind dann etwa Mitte April die Plätze bespielbar. Gerade zu Beginn der tennissaison, wenn die Plätze schon bespielt werden, sollte der Platzwart immer wieder darauf achten, eventuell enstandene Löcher oder Rutschspuren auszubessern, und eventuell an T- oder Grundlinie noch etwas Sand einzuschlämmen, und gegebenfalls zu walzen, damit optimale Platzverhältnisse für das Jugendtraining und die anstehenden Medenspiele und Tennisturniere herrschen. [Zur Startseite]

Kleinfeldtennis schult die Motorik und das Ballgefühl von Anfang an

Freitag, 6. Februar 2009

Für die kleinsten Tennisspieler bietet sich ganz zu Beginn der Tenniskarriere das Kleinfeldtennis an. Gespielt wird beim Kleinfeldtennis über ein tragbares, etwa 4 Meter langes und niedrigeres Netz, welches in der Mitte einer Tennisplatzhälfte aufgestellt wird. Dabei ist es schon mal ein Vorteil, dass auf einem Platz mehr Kinder gleichzeitig spielen können, weil auf jeder Platzhälfte jeweils ein Kleinfeldnetz aufgestellt werden kann. Gespielt wird mit speziellen Kurztennisschlägern oder Minitennisschlägern und Methodikbällen, welche einfachere Flug- und Sprungeingeschaften besitzen, weil die Methodikbälle langsamer fliegen und nicht so hoch abspringen.

Vorteil des Kleinfeldtennis ist, dass die kleinen Tennisspieler ein langsameres Tennis auf kleinerem Raum spielen können, für das sie weniger Kraft benötigen. Dies ermöglicht eine deutlich effektivere Schulung des Ballgefühls, der tennisspezifischen Motorik und der Schlagtechnik. Die Kinder haben beim Kleinfeldtennis ein viel größeres Erfolgserlebnis, weil die Ballwechsel langsamer sind, und es einfacher ist, den ankommenden Ball richtig zu berechnen.

Es gibt eine Vielzahl an Trainingsübungen für das Spiel aufs Kleinfeld, und es werden sogar eigene Kleinfeld-Tennisturniere ausgerichtet. Dabei steht nicht primär der Wettkampf im Vordergrund, sondern der Spaß am Tennissport. Kleinfeld-Tennisturnier werden immer als Mannschaftsbewerb ausgetragen, welche vorrangig die Förderung eines großen Bewegungsrepertoires und den Teamgeist bzw. das Verhalten in der Mannschaft fördern sollen. [Zur Startseite]