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Möglichst oft das Griffband des Tennisschlägers wechseln

Donnerstag, 5. Februar 2009

Das wichtigste Sportgerät beim Tennis ist der Tennisschläger. Dabei reicht es aber nicht aus, dass der Schläger die richtige  Griffstärke für den Spieler hat, die möglichst optimale Gewichtsverteilung (kopflastig oder grifflastig), oder die richtige Bespannungshärte, auch ein möglichst neues Griffband ist absolut entscheidend für die größtmögliche Kontrolle des Rackets.

Was nützt es dem besten Tennisspieler, wenn zwar die Spieleigenschaften des Schläger ideal sind, der Schläger besonders bei warmen und heißen Temperaturen bei jedem Schlag ständig in der Hand verrutscht. Kaum ein Tennisspieler achtet auf ein frisches und griffiges und möglichst trockenes Griffband.

Man kann zwar die “Lebensdauer” erhöhen, in dem man den Schläger nach dem Spiel nicht einfach in der Schlägertasche lässt, sondern das nassgeschwitzte Griffband möglichst wieder zum Trocknen an einen geeigneten Ort legt. Das hilft aber nur geringfügig, weil der ganze Dreck an den Händen während des Tennismatches sich im Griffband festsetzt. Zwar ist ein ständiger Wechsel der Griffbänder nicht umsonst, und kostet immer ein paar Euro, aber der zusätzliche Spielspaß durch einen optimalen Griff während jedes Schlages rechtfertigt diese Investition.

Es reicht auch schon vollkommen über das selbstklebende, dicke, lederne Basisgriffband des Tennisschlägers ein Überband drüberzuwickeln. Der Unterschied eines neuen Überbandes im Vergleich zu dem alten Griffband ist riesengroß. Am besten sind weiße Griffbänder zum Drüberwickeln, weil man da auch viel besser den ganzen Dreck am Griffband sieht, als bei den häufigeren schwarzen Griffbändern. Allein der Anblick eines dreckigen Griffbandes macht jedem Tennisspieler den Griffbandwechsel besonders leicht.

Jeder Tennisspieler sollte das Griffband als Verschleißmaterial ansehen, welches sich immer wieder lohnt rechtzeitig zu wechseln. [Zurück zur Startseite]

Welche Griffstärke beim Tennisschläger?

Freitag, 13. Juni 2008

Die richtige Griffstärke ist für jeden Tennisspieler äußerst wichtig. Egal ob Anfänger oder Profi, wenn der Schläger die falsche Griffstärke hat, geht nichts. Ist der Griff zu groß oder zu klein, kann man den Schläger bei jedem Schlag nicht ordentlich festhalten, und die Folge sind unkontrollierte Schläge.

Welche Griffstärken gibt es?

Grundsätzlich werden beim Tennis acht verschiedene Griffstärken von L1 bis L8 unterschieden. Mit den Griffstärken wird der Umfang des Griffs des Tennisschlägers in Inch (2,54 cm entspricht einem Inch) angegeben. Es beginnt mit der Griffstärke L1, diese entspricht 4 1/8 Inch (ein Umfang von 105 Millimeter), geht weiter mit L2 (4 1/4 Inch), L3 (4 3/8 Inch), L4 (4 1/2 Inch), L5 (4 5/8 Inch), L6 (4 3/4 Inch), L7 (4 7/8 Inch) bis hin zu L8 (5 Inch), was einem Umfang von 127 Millimeter entspricht.

Wie kann man die richtige Griffstärke feststellen?

Die richtige Griffstärke für jeden Spieler hängt von der Größe der Hand ab. Zur Bestimmung der richtigen Griffstärke sollte man den Schläger locker in die Hand nehmen. Bei der richtigen Griffstärke sollte der
Daumen der Schlaghand etwa 3 Millimeter über das oberste Gelenk des Zeigefingers der Schlaghand reichen. Ist es mehr, so ist der Schlägergriff zu klein. Ist es weniger, dann ist der Griff zu groß.

Ganz unabhängig von der richtigen Griffstärke spielt auch noch ein gutes Griffband ein wichtige Rolle. Auch wenn der Schlägergriff passend ist, das Griffband schlecht, rutschig oder einfach verschlissen ist, kann man den Schläger auch nicht mehr richtig in der Hand halten, und der Spaß am Tennis geht verloren. Das Griffband ist eine ständig verschleißende Komponente, ebenso wie Saite bzw. Bespannung des Schlägers, womit man immer darau achten sollte dieses rechtzeitig zu erneuern. [Zur Startseite]