Archiv für die Kategorie „Tennistraining“

Tennisturniere und Trainingslager organisieren

Mittwoch, 30. September 2009

Sowohl für die Einheit bei den Tennisspielern eines Vereins untereinander, als auch natürlich zur Verbesserung der Spielstärke der einzelnen Spieler bietet es sich auf jeden Fall an, für die Kinder und Jugendlichen im Verein interne Tennisturniere oder sogar das ein oder andere Trainingslager zu organisieren.

Durch die Organsiation eines Tennisturniers kann man die Matchpraxis der einzelnen Spieler am besten fördern. So ein Tennisturnier muss keine große und aufwendige Sache sein, und soll primär nur der Motivation der Kinder und Jugendlichen dienen. Je nach Anzahl der Teilnehmer kann man ein KO-System oder Gruppenspiele durchführen, um letztendlich einen Sieger zu ermitteln. Es sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass jeder Teilnehmer eine Urkunde bekommt, und Sachpreise bzw. Pokale fördern die Motivation der Kinder auch ungemein.

Vor allem im Winter bietet es sich an ein solches Turnier ein oder zweimal durchzuführen, weil es gerade in dieser Zeit vor allem an Trainingszeiten und Matchpraxis mangelt. Die einzelnen Matches müssen nicht auf zwei Gewinnsätze gespielt werden, sondern können auch über einen (langen) Satz gehen, oder auch auf Zeit. Am besten ist es, wenn man sich schon im Vorfeld um mögliche Spenden oder Gönner der Jugendarbeit bemüht, damit man Preise für die Kinder oder Platzmiete nicht nur aus der oft knappen Vereinskasse bezahlen muss.

Ein Trainingslager für die Jugendlichen kann auch auf der heimischen Tennisanlage durchgeführt werden, und sollte über mehrere Tage mit einem gut geplanten Programm und vor allem viel Tennis durchgeführt werden. Ziel sollte es hierbei sein, mit den Kindern und Jugendlichen möglichst drei oder vier Stunden täglich mit den Nachwuchsspielern zu trainieren. Dabei bietet es sich auf jeden Fall auch an, dass eine Ballmaschine zum Einsatz kommt, und dass sich möglichst viele Helfer zur Verfügung stellen, damit man auch eine Art Stationsbetrieb für die Kinder einrichten kann.

Im Rahmen eines solchenn Tennistrainingslagers, sollte auch auf jeden Fall ein Abschlussturnier stattfinden, für welches das oben Gesagte gelten sollte. [Zur Startseite]

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Ein gutes Klima in Mannschaft und Verein
sind die halbe Miete

Sonntag, 27. September 2009

Auch wenn Tennis letztendlich in der Hauptsache eine Einzelsportart ist, spielt ein gutes Klima zwischen den einzelnen Spielern einer Trainingsgruppe, oder einer Kinder- oder Jugendmannschaft eine große Rolle. In diesem Zusammenhang hat der Tennistrainer eine wichtige Aufgabe, in dem er dafür sorgt, dass zwischen den einzelnen Mannschaftsspielern eine gesunde Konkurrenz herrscht, dass aber trotzdem ein gutes Mannschaftsgefüge aufgebaut wird.

Das Mannschaftstraining ist zwar in erster Linie dazu da, dass die Tennisschüler alles rund ums Tennis durch ihren Trainer vermittelt bekommen, aber auch dass sich die einzelnen Spieler gegenseitig hochpushen. Machen die einzelnen Spieler auch imemr wieder viele Trainingsmatches, oder spielen sogar immer wieder eine interne Rangliste aus, so profitieren alle Spieler gegenseitig davon.

Ausserdem lernen sich alle Spieler untereinander in ihrer Leistung besser einzuschätzen, weil die Ergebnisse der Spieler untereinander eine interne Rangliste zulassen. Je öfter sich die Mannschaftsspieler im Training und im Match auf dem Platz gegenüberstehen, um so mehr wird auch innerhallb der Mannschaft ein positives Mannschaftsgefüge entstehen.

Je besser die Stimmung der Spieler im Training und im Match ist, um so erfolgreicher und so besser wird die Leistung der Einzelspieler als auch der Tennismannschaft sein. [Zur Startseite]

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Reaktions- und Koordinationstraining
im Kindertennis

Mittwoch, 16. September 2009

Die richtige Schlagtechnik, eine sehr gute tennisspezifische Beinarbeit bzw. Kondition, mentale Stärke, viel Ballgefühl und auch viel Matcherfahrung und -praxis sind schon einmal sehr wichtige Voraussetzungen um gut Tennis spielen zu können. Aber genauso gehört auch eine gute Reaktion und eine gute Koordination zu einem erfolgreichen Tennisspieler.

Aus diesem Grund sollte man ein Reaktions- und Koordinationstraining im Tennistraining, vor allem bei Kindern, nicht vernachlässigen, und immer wieder einmal bestimmte Übungen ins Training einbauen. Solche Übungen fördern nicht nur die die anderen gesamten spielerischen Fähigkeiten eines Tennisspielers, sondern lockern das Tennistraining auf, und machen den Kindern auch immer viel Spaß. Im Anschluss sollen dazu ein paar Übungen dargestellt werden.

Eine sehr gute Übungen in diesem Zusammenhang ist das Spielen mit zwei Bällen gleichzeitig. Die beiden Spieler spielen sich im T-Feld gleichzeitit zwei Bälle zu. Wenn das klappt, dann kann man es ja auch mal mit einem dritten Ball versuchen. Eine andere Übung ist, ein Spieler spielt dem anderen Spieler im T-Feld einen Ball leicht zu, und der andere Spieler versucht den Ball mit einem Hütchen (Pylonen) oder Baseballcap aufzufangen. Desweiteren sollte man die Kinder auch ab und zu mal mit der anderen Hand schlagen lassen. Das heißt, die Rechtshänder spielen mal mit der linken Hand, und umgekehrt. Eine Variation ist das Spiel im T-Feld, egal ob mit der recht oder linken Hand, allerdings immer nur auf einem Bein hüpfend.

Für die Reaktion ist es eine gute Übung das Zuspiel des anderen Spielers mit geschlossenen Augen zu erwarten, und auf Zuruf die Augen zu öffnen, um dann spontan und richtig zu reagieren und den Ball zurückzuschlagen. Ebenfalls ist es dazu eine Variation, das Zuspiel mit dem Rücken zum Zuspieler zu erwarten, und sich dann auf Zuruf schnell umzudrehen, um den Ball zu spielen. Eine weitere Übung ist es, dass sich zwei Spieler den Ball im T-Feld hin und her zuspielen, allerdings den ankommenden Ball erst sich selbst hochspielen, um dann sofort eine 360-Grad-Drehung um die eigene Körperachse zu machen, um dann den Ball wieder kontrolliert zurück zu spielen. Eine Variation für geübtere Spieler, ist die gleich zuvor beschriebene Übung, allerdings muss der Ball, wenn er mit der Vorhandseite hochgespielt wurde, mit der Rückhandseite wieder zurückgespielt werden, un d umgekehrt.

All diese Übungen fördern die Auge-Hand-Koordination, die Reaktionsfähigkeit, die allgemeine Koordination, das Gleichgewicht, und dienen letztendlich nur dazu, dass die Kinder und Jugendlichen besser Tennis spielen. [Zur Startseite]

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Auch im Kindertraining
nicht die Matchpraxis vernachlässigen

Mittwoch, 19. August 2009

Tennis ist eine Sportart, bei der es um Punkte und Fehler geht. Wer weniger Fehler macht, wird in aller Regel auch das Match gewinnen. Allerdings spielt es eine große Rolle, dass man die Schläge und Schlagtechniken, die man zwar im Training und ohne Druck perfekt beherrscht, auch wirklich in der Matchsituation genauso gewinnbringend anwenden kann.

Die Rede ist hier vom sogenannten “Trainingsweltmeister”. Gerade Kindern fehlt häufig die Einsicht oder auch die Fähigkeit, sich auch im Training in die Matchsituation hineinzudenken. Das heißt konkret, dass die Tennisschüler im Training meist viel zu viel Risiko eingehen, was sie sich im Match aber gar nicht mehr trauen.  Sind die Kinder und Jugendlichen aber wirklich in der Matchsituation, so haben sie nie im Training ihre normalen Grundschläge trainiert, sondern immer nur überpowert und zu viel riskiert. Die Folge ist also im Match, die Kinder und Jugendlichen verkrampfen im Spiel immer mehr, und müssen absolut unter Wert geschlagen geben.

Das Tennistraining ist dazu da, dass die Kinder auch lernen ihre eigene Leistung und Leistungsfähigkeit genau einzuschätzen, gerade unter Druck oder in knappen und entscheidenden Spielsituationen. Je mehr sie dies im Training gelernt haben und somit gewöhnt sind, um so eher können die Kinder im Match ihre Leistung abrufen.

Konkret heißt das für das Kinder-Tennistraining, dass die Kinder bewusst und vor allem auch möglichst oft, in Form von Matches und kleinen Spielformen, in denen es auf Punkte ankommt, ihre Leistung unter Druck bringen müssen, und gefordert werden, sich auf diese Situation einzustellen. Je öfter die Kinder das machen, um  so eher gewöhnen sie sich an diese besondere Matchsituation, und können auch im Wettkampf die Leistung aus dem Tennistraining bringen. [zur Startseite]

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Die Kinder brauchen Vorbilder im Tennis

Sonntag, 9. August 2009

Es ist immer wieder festzustellen, dass es viele Kinder und Jugendliche im Tennistraining gibt, die zwar mit Spaß und Fleiß ins Tennistraining gehen, aber letztendlich keine Ziele und Vorbilder im Tennis haben. Die Folge ist, dass Tennis immer “nur” Freizeitbeschäftigung bleibt, und nicht zu einer mit Ehrgeiz und dem nötigen Ernst betriebenen Sportart wird.

Natürlich muss jedes Kind für sich selbst entscheiden, wie wichtig der Tennissport ist, aber es ist auch Tatsache, dass eine Sache, egal ob Tennis, Sport und ganz andere Dinge, für einen selbst um so wichtiger werden, je besser man sie kann. Je mehr Erfolg man hat, um so wichtiger wird Tennis für die Kinder und umso intensiver werden die Kinder freiwillig trainieren.

Einen ganz wesentlichen Einflussfaktor stellen in diesem Zusammenhang Vorbilder dar. Zu Zeiten eines Boris Beckers oder eines Sieges von Steffi Graf in Wimbledon oder bei Olympia hatten die Kinder Vorbilder. Sie hatten einen direkten Vergleich ihrer eigenen Leistungsfähigkeit, und dem Spiel der Tennisprofis. Welches Tenniskind wollte zu Zeiten eines Boris Becker nicht gerne dessen gefürchteten Aufschlag, oder Serve-an-Volley-Spiel beherrschen. Es müssen nicht mal die Vorbilder im Fernsehen sein, oft reichen auch schon spielstarke Mitglieder oder Mannschaften im eigenen Verein, denen man beim Training, bei den Medenspielen oder im Turnier zusehen kann.

Gibt es solche Vorbilder, dann werden die Tenniskinder immer versuchen, genauso zu spielen wie ihre Lieblingsspieler. Ohne diese Vorbilder fehlt den Kindern und Jugendlichen der Ansporn, etwas nachzumachen, und die Leistung und vor allem auch der Spaß am Tennis wird auf Dauer stagnieren. [Zur Startseite]

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Einspielphase – lockeres Spielen will gelernt sein

Montag, 27. Juli 2009

Besonders im Training ist es immer wieder im Kinder- und Jugendtennistraining festzustellen, dass die kleinen Tenniskinder und Jugendlichen gleich mehr oder weniger mit Vollgas zu spielen beginnen. Dies ist aber gerade zu Beginn einer Trainerstunde oder eines Tennistrainings eher kontraproduktiv, weil die Verletzungsgefahr steigt, und es ja eigentlich in der Einspielphase darum geht, Ballgefühl für den Schlag zu entwickeln, sich spezifisch aufzuwärmen und lockere, technisch saubere Tennisschläge auszuführen.

Genau an dieser Stelle der Einspielphase kommt natürlich immer der Hinweis oder die Aufforderung des Trainers sich doch ordentlich und effektiv einzuspielen. Harte und risikoreiche Tennisschläge kommen ja eh meist im Verlauf des Tennistrainings oder im Rahmen von Trainingsmatches. Das Resultat dieser Traineranweisung ist dann meist, dass die Kinder nur noch lasch rumstehen, und keine sauberen Schläge mehr machen.

Für die Kinder und Jugendlichen ist es also sehr schwer umzusetzen oder zu verstehen, dass man auch bei leichten Schlägen in der Einspielphase genauso 100%-ig sauber zu den Schläge stehen muss, wie bei harten Schlägen. Das heißt also, auch leichte Schläge erfordern eine optimale Beinarbeit, nur die Schlaghärte wird zurückgenommen. Die Kinder müssen sich also bewusst machen, dass man sich auf dem Tennisplatz immer optimal bewegen muss, und die Kraft bzw. den Schwung aus dem Schlagarm heraus entsprechend dosieren muss.

Die Beine bzw. die Beinarbeit müssen also immer zu 100 Prozent eingesetzt werden, und die Kraft bzw. der Schwung aus dem Oberkörper heraus muss entsprechend der jeweiligen Aufgabe dosiert werden. Für die Kinder ist oft die Aufforderung leichter und kontrollierter zu spielen, auch scheinbar die Aufforderung sich schlechter zu bewegen. [Zur Startseite]

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Kinder-Tennistraining ohne Schläger

Mittwoch, 15. Juli 2009

Gerade für die kleinsten Tenniskinder und Anfänger steht zunächst gar nicht das Tennisspiel mit dem Schläger im Vordergrund, sondern das Ballgefühl, die Auge-Hand-Koordination und tennisspezifische Bewegungsabläufe. Das Spiel mit dem Tennisschläger ins gegnerische Feld kommt dann später in einem zweiten Schritt.

Ebenso kann man die im Anschluss beschriebenen Tennisübungen auch als Aufwärmtraining auch für schon etwas größere Tenniskinder verwenden:

1.) Ball in einer bestimmten Höhe Fangen: Gerade die kleinen Tennisspieler, die ihre ersten Tennisversuche auf dem Platz machen, versuchen instinktiv den Ball mit dem Schläger im möglichst höchsten Punkt zu schlagen. Dies vor allem aus Angst davor, dass sie den Ball nicht mehr vor dem zweiten Mal Aufspringen erwischen. Aber genau dieser hohe Treffpunkt steht im Widerspruch zu der richtigen Schlagtechnik beim Tennis. Die Schlagbewegung bei Vor- und Rückhand erfolgt eben von hinten unten nach vorne oben, und nicht von oben nach unten. Das Auge muss also so geschult werden, dass die Kinder die Höhe des Treffpunktes einschätzen können, um später beim richtigen Tennisschlag den Ball etwa in Oberschenkel- bis Hüfthöhe schlagen zu können.

Eine gute Übung dazu ist es, den Ball hoch senkrecht nach oben zu werfen, und die Kinder sollen versuchen den Ball nach einmaligem Aufspringen möglichst tief kurz vor dem zweiten Bodenkontakt mit der Hand zu fangen. Dadurch lernen die Kinder den Ballsprung besser einzuschätzen und können sich die Höhe des Treffpunktes bewusst machen. Eine Variation dieser Übung ist es, den Kindern vorzugeben, dass sie den Ball im höchsten Punkt, oder beispielsweise auf Kopfhöhe fangen sollen.

2.) Einen zugeworfenen Tennisball mit einem Hütchen auffangen: Ebenso eine wichtige Vorstufe zum späteren Tennisschlag, ist es den Ballflug nach dem Absprung richtig einschätzen zu lernen, und im richtigen Moment, sprich dem Treffmoment, eine zielgerichtetet Aktion zu machen. Die Kinder sollen also einen vom Trainer zugeworfenen Ball mit einem umgedrehten Hütchen fangen. Dies erfordert ebenso eine zielgerichtete Auge-Hand-Koordination, und kommt der späteren Spielsituation durch den richtigen Ballflug schon sehr nahe. Variationen sind durch das Auffangen des Balles mit dem Hütchen mit der linken als auch mit der rechten Hand möglich.

3.) Den Tennisball mit der Hand übers Netz schlagen: Auch sehr effektiv für die Auge-Hand-Koordination ist folgende Übung. Die Kinder stehen etwa einen Meter vom Netz entfernt und werfen sich den Tennisball selbst an. Nach einmaligem Aufspringen, sollen sie versuchen den Ball im richtigen Treffpunkt mit der Hand über Netz zu schlagen. Auch hierbei spielt die richtige Schlagtechnik, wie zB der richtige Griff, noch keine Rolle. Die Kinder sollen lediglich versuchen das richtige Timing und Ballgefühl für den Tennisschlag zu erlernen. [Zur Startseite]

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Richtiges Aufwärmen und Einspielen vor dem Tennismatch

Dienstag, 7. Juli 2009

Es ist immer wieder oft zu beobachten, dass sich die meisten Tennisspieler vor einem Match weder genügend Aufwärmen, Einlaufen oder Dehnen, noch dass sie sich sinnvoll mit dem Gegner einspielen. Gerade das Aufwärmen und Einspielen vor dem Tennismatch ist aber ein wichtiger Faktor um erfolgreich ein Tennismatch bestreiten zu können, und vor allem auch verletzungsfrei wieder vom Platz gehen zu können.

Gerade beim Tennis besteht durch die schnellkräftigen und einseitigen Belastungen eine gewisse Verletzungsgefahr, wenn man sich nicht richtig auf das Match vorbereitet. So sollte man sich auf jeden Fall genügend Zeit vor dem Match nehmen sich einzulaufen, die Muskulatur, Sehnen und Bänder warmzumachen und etwas zu dehnen bzw. zu lockern, und vor allem den Kreislauf in Schwung zu bringen. Damit steigt die Belastbarkeit des Körpers, man wird leistungsfähiger und das Verletzungsrisiko sinkt.

Bereitet man seinen Körper durch ein gutes Aufwärmtraining entsprechend auf das Match vor, spielt die Einspielphase mit dem Gegner ein genauso wichtige Rollen. Hierbei geht es darum, genügend Sicherheit und Ballgefühl für die eigenen Schläge zu bekommen, und aber auch die Spielweise des Gegners schnell zu analysieren. Nutzt man das Einspielen nur dazu dem Gegner imponieren zu wollen, und haut nur unkontrolliert auf den Ball und versucht lauter Trickschläge, wird dies nicht zu einem erfolgreichen Spielverlauf beitragen.

Genauso ist es wichtig sich die Stärken und Schwächen genau anzuschauen, und zu studieren, damit man sich gleich eine Spieltaktik bereitlegen kann. Besonders wichtig ist die Einspielphase für das Timing und den komplexen Bewegungsablauf des Aufschlages. Vor allem in Hinblick darauf, dass dies der wichtigste Schlag im Match ist, weil der Gegner hierbei keinen Einfluss auf den Schlag hat.

Viele Tennisspieler lassen sich auch gerne davon täuschen, dass sie im Fernsehen oder bei Turnieren nur immer die 5-minütige Einschlagphase der Tennisprofis wie Federer & Co. sehen. Dass sich die Profis davor aber schon etwa 30 bis 45 Minuten auf einem Trainingsplatz warmgeschlagen, daran denkt niemand. [Zur Startseite]

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Laufen – Stehen – Schlagen: Eine Tennis-Grundregel für den Volley

Montag, 22. Juni 2009

Nicht viele Tennisspieler bevorzugen Serve-and-Volley bei jedem Ballwechsel, und schon gar nicht Kinder . Dennoch ist man immer wieder gezwungen, durch kurze Bälle des Gegners ans Netz vorlaufen zu müssen, um danach den ein oder anderen Volley zu schlagen. Um diese unvermeidliche Spielvariante im Tennis möglichst gut und erfolgreich meistern zu können, gibt es für den Volley beim Tennis eine wichtige Grundregel: Laufen – Stehen -  Schlagen.

Der entscheidende Punkt für eine gute Volleytechnik ist es, den Volley aus einer Art Drehscheibenposition auf dem T, im Gleichgewicht, auf den Ballen stehend und vor allem zielgerichtet einzuleiten und durchzuführen. Dies zur Theorie.

In der Praxis sieht es eher so aus, dass die meisten Tennisspieler aus vollem Lauf versuchen den Ball am Netz zu erreichen, und an die meisten Bälle nicht kommen, weil sie aus der Vorwärtsbewegung im Lauf kaum eine Möglichkeit haben, die Richtung zielgerichtet zum Volley hin zu ändern.

Richtig wäre und vor allem viel erfolgreicher ist es, beim Netzangriff so weit bzw. so lange nach vorne zu laufen, bis der Gegner kurz vor seinem Schlag ist. In diesem Moment muss man den Lauf abbrechen, und durch einen Splitstep in einen sicheren  Stand auf den Ballen kommen. Das Gewicht muss also unbedingt auf beide Beine gleichmäßig verlagert werden. Nur so kann man es verhindern, auf dem falschen Fuss passiert zu werden. Auch wenn man es bei seinem “Nach-vorne-Laufen” nur bis zur T-Linie geschafft hat, ist es wichtiger früher abzustoppen,um aus dem Splitstep heraus noch genügend Zeit zu haben, die Richtung des gegnerischen Balls zu erkennen, um danach zielgerichtet den Volley mit einer sauberen Schlagtechnik durch einen Auftaktschritt und einen Schlagschritt sauber zu spielen.

Genau dieser Auftaktschritt und der Schlagschritt ist es, was den meisten Tennisspielern nicht ins Blut übergegangen ist, weil man durch diese Beinarbeit, nochmal deutlich dem Ball entgegen gehen kann, und somit den Ball weiter vorne am Netz schlagen kann. Der Vorteil, durch das Abstoppen, konnte man zielgerichtet die Richtung zum Schlag ändern, als dass man ohne abzustoppen zwar weiter vorne steht, aber nicht mehr die Richtung zum Schlag einschlagen kann.

Zwar schlägt man effektiv den Volley etwas weiter hinten, aber dafür kontrollierter, außerdem ist man nicht so nah am Netz und kann schwerer überlobbt werden, man hat mehr Reaktionszeit, und man kann eh in den meisten Fällen nicht mit dem ersten Volley den Punkt machen. Vielmehr dient der erste Volley dazu, den Gegner unter Druck zu setzen, und ihn zu einem schlechten Ball zu zwingen, damit man mit dem zweiten Volley den Punkt macht.

Außerdem muss man als Netzspieler immer noch bedenken, dass schnelle Angriffsbälle logischerweise auch schneller bzw. eher wieder zurückkommen, und man es darum eh nicht schafft bis ganz vor ans Netz zu stürmen. [Zur Startseite]

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Richtung, Drall, Geschwindigkeit, Länge und Höhe des Balls

Mittwoch, 17. Juni 2009

Es ist oft festzustellen, dass sich viele Tennisspieler, und vor allem auch Kinder, beim Tennis kaum Gedanken machen, was für einen Ball bzw. Schlag sie spielen wollen, bzw. wie der Schlag dann letztendlich geklappt hat. Gerade für Kinder ist es einfach nur wichtig, den Ball wieder zurück in die gegnerische Hälfte zu spielen, ohne sich aber Gedanken zu machen ob der Ball genau ihren Vorstellungen entsprochen hat. Das heißt, es fehlt in vielen Fällen die Rückkopplung, um bei eventuellen fehlerhaften Schlägen diesen Ball beim nächsten Schlagversuch bewusst besser zu machen.

Voraussetzung für jeden Schlag beim Tennis ist zunächst ein der jeweiligen Spielsituation entsprechender Schlag, also ein Plan. Man darf also nicht den Ball einfach so übers Netz schlagen, sondern braucht für jeden Schlag eine Vorstellung, auf welchen Punkt genau und beispielweise mit welcher Länge der Ball wohin im Feld gespielt werden soll.

Grundsätzlich muss jeder Tennisspieler seine Schläge in Richtung, Drallart, Geschwindigkeit, Länge und Höhe des Balls kontrollieren können. Nur so kann man einen geplanten Schlag auch wirklich kontrolliert ausführen. Stimmt einer dieser 5 Parameter nicht, so gilt der Schlag eigentlich als misslungen, bzw. als nicht kontrolliert geschlagen. Viele Spieler sehen das aber nicht, weil sie vor dem Schlag gar keine Vorstellung des eigenen Schlages hatten. Man sollte also versuchen sich vor dem inneren Auge die geplante Flugbahn des Balles genau vorzustellen.

Schlägt man zum Beispiel einen geplanten langen Ball an die Grundlinie, viel zu kurz, also beispielsweise nur ins T-Feld, so sehen die meisten Spieler in diesem eigentlich schlechten Ball, gar keinen Fehler, weil der Ball ja ins gegnerische Feld gespielt wurde. Dass der Schlag aber deshalb zu kurz würde, weil der Spieler den Ball zu spät getroffen hat, sehen die wenigsten Spieler. Den meisten Spielern fehlt in einem solchen Fall die Fähigkeit zur Rückkopplung und Analyse, damit man einen erkannten Fehler beim nächsten geplanten Schlag nicht wieder macht.

Diese Fähigkeit, den Ball in Richtung, Drallart, Geschwindigkeit, Länge und Höhe kontrollieren zu können, ist unheimlich wichtig, um bewusst, mit Selbstvertrauen und vor allem erfolgreich Tennis spielen zu können. Auch dieser Aspekt sollte in jedes Training mit eingebaut werden.

Kann ein Tennisspieler einen dieser Faktoren nicht bewusst steuern, kann der jeweilige Schlag nie so ausgeführt werden, wie er eigentlich geplant war. Es ist also absolut wichtig, seine eigenen Schläge analysieren zu können, und aufgrund des eigenen Verständnisses für die Schlagtechnik zu wissen, welchen Fehler man beim vorigen Schlag gemacht, hat und wie die Lösung für den nächsten Schlag aussieht. Diese Fähigkeit verhilft jedem Spieler zu einem bewussteren und somit erfolgreicheren Tennisspiel, womit man auch wesentlich mehr Spaß am Tennis hat. [Zur Startseite]

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