Archiv für die Kategorie „Tennisturnier“

Die Eltern ins Tennistraining miteinbeziehen

Sonntag, 31. Januar 2010

Das Kindertraining ist zwar effektiv nur eine Angelegenheit für die teilnehmenden Kinder, aber es ist trotzdem enorm wichtig, die Eltern der Kinder miteinzubeziehen. Zum einen müssen die Eltern der Kinder das Training bezahlen, die Ausrüstung finanzieren, und wollen auch über den Trainingserfolg, oder eventuellen Problemen ihrer Sprösslinge informiert werden. Zum anderen kann es aber auch sein, dass die Eltern neben dem Tennistraining auch organisatorische oder andere Dienste im Rahmen des tennissports ihrer Kinder übernehmen müssen.

Nicht nur als vertrauensbildende Maßnahme, sollte der Tennistrainer möglichst einen regelmäßigen und intensiven Kontakt zu den Tenniseltern haben, da es sich für den Trainer ja auch um zukünftige Kundenbindung handelt, sondern auch um Turniere zu unterstützen, um Auswärtsfahrten zu Turnieren zu organisieren, oder um die Rechte oder die Einbindung der Kinder in den Tennisverein zu stärken, die Eltern müssen für solche Aufgaben sensibilisiert werden, und brauchen für solche Aufgaben einen kompetenten Ansprechpartner.

Je mehr der die Tenniseltern von den Abläufen, beispielsweise vom Punktspielbetrieb ihrer Kinder wissen und informiert sind, desto eher stößt man bei den auch auf entsprechendes Verständnis, die ein oder anderen wichtigen Aufgaben zu übernehmen. Beispielsweise, wenn die Kinder für eine Tennismannschaft am Punktspielbetrieb teilnehmen, dann müssen die Eltern dafür sorgen, dass die Kinder beispielsweise zu den Auswärtsspielen gefahren werden, und dort auch betreut werden. Bei Heimspielen sind die Tenniseltern meist für die Verköstigung der jungen Nachwuchsspieler zuständig.

Außerdem brauchen die Eltern auch ausreichend Feedback über das Verhalten und das Engagement ihrer Kinder im Jugendtraining. Nehmen sie aktiv und engagiert am Training teil, zeigen sie Leistungsbereitschaft, wo liegen ihre Stärken und Schwächen, und welche Trainingserfolge können sie aufweisen. Je mehr die Eltern in dieser Beziehung wissen, um so mehr können diese auch in diesem Bereich indirekt positiven Einfluss auf den Erfolg des Tennistrainings nehmen. Sie können und müssen Kinder motivieren und loben, womit die Kinder auch mehr Spaß am Tennis haben, und somit auch ein effektiveres Tennistraining abgehalten werden kann. Je mehr Kommunikation zwischen dem Trainer bzw. Jugendwart und den Eltern stattfindet, umso eher besteht für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation. [Zur Startseite]

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Tennisturniere und Trainingslager organisieren

Mittwoch, 30. September 2009

Sowohl für die Einheit bei den Tennisspielern eines Vereins untereinander, als auch natürlich zur Verbesserung der Spielstärke der einzelnen Spieler bietet es sich auf jeden Fall an, für die Kinder und Jugendlichen im Verein interne Tennisturniere oder sogar das ein oder andere Trainingslager zu organisieren.

Durch die Organsiation eines Tennisturniers kann man die Matchpraxis der einzelnen Spieler am besten fördern. So ein Tennisturnier muss keine große und aufwendige Sache sein, und soll primär nur der Motivation der Kinder und Jugendlichen dienen. Je nach Anzahl der Teilnehmer kann man ein KO-System oder Gruppenspiele durchführen, um letztendlich einen Sieger zu ermitteln. Es sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass jeder Teilnehmer eine Urkunde bekommt, und Sachpreise bzw. Pokale fördern die Motivation der Kinder auch ungemein.

Vor allem im Winter bietet es sich an ein solches Turnier ein oder zweimal durchzuführen, weil es gerade in dieser Zeit vor allem an Trainingszeiten und Matchpraxis mangelt. Die einzelnen Matches müssen nicht auf zwei Gewinnsätze gespielt werden, sondern können auch über einen (langen) Satz gehen, oder auch auf Zeit. Am besten ist es, wenn man sich schon im Vorfeld um mögliche Spenden oder Gönner der Jugendarbeit bemüht, damit man Preise für die Kinder oder Platzmiete nicht nur aus der oft knappen Vereinskasse bezahlen muss.

Ein Trainingslager für die Jugendlichen kann auch auf der heimischen Tennisanlage durchgeführt werden, und sollte über mehrere Tage mit einem gut geplanten Programm und vor allem viel Tennis durchgeführt werden. Ziel sollte es hierbei sein, mit den Kindern und Jugendlichen möglichst drei oder vier Stunden täglich mit den Nachwuchsspielern zu trainieren. Dabei bietet es sich auf jeden Fall auch an, dass eine Ballmaschine zum Einsatz kommt, und dass sich möglichst viele Helfer zur Verfügung stellen, damit man auch eine Art Stationsbetrieb für die Kinder einrichten kann.

Im Rahmen eines solchenn Tennistrainingslagers, sollte auch auf jeden Fall ein Abschlussturnier stattfinden, für welches das oben Gesagte gelten sollte. [Zur Startseite]

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Ein gutes Klima in Mannschaft und Verein
sind die halbe Miete

Sonntag, 27. September 2009

Auch wenn Tennis letztendlich in der Hauptsache eine Einzelsportart ist, spielt ein gutes Klima zwischen den einzelnen Spielern einer Trainingsgruppe, oder einer Kinder- oder Jugendmannschaft eine große Rolle. In diesem Zusammenhang hat der Tennistrainer eine wichtige Aufgabe, in dem er dafür sorgt, dass zwischen den einzelnen Mannschaftsspielern eine gesunde Konkurrenz herrscht, dass aber trotzdem ein gutes Mannschaftsgefüge aufgebaut wird.

Das Mannschaftstraining ist zwar in erster Linie dazu da, dass die Tennisschüler alles rund ums Tennis durch ihren Trainer vermittelt bekommen, aber auch dass sich die einzelnen Spieler gegenseitig hochpushen. Machen die einzelnen Spieler auch imemr wieder viele Trainingsmatches, oder spielen sogar immer wieder eine interne Rangliste aus, so profitieren alle Spieler gegenseitig davon.

Ausserdem lernen sich alle Spieler untereinander in ihrer Leistung besser einzuschätzen, weil die Ergebnisse der Spieler untereinander eine interne Rangliste zulassen. Je öfter sich die Mannschaftsspieler im Training und im Match auf dem Platz gegenüberstehen, um so mehr wird auch innerhallb der Mannschaft ein positives Mannschaftsgefüge entstehen.

Je besser die Stimmung der Spieler im Training und im Match ist, um so erfolgreicher und so besser wird die Leistung der Einzelspieler als auch der Tennismannschaft sein. [Zur Startseite]

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Richtiges Aufwärmen und Einspielen vor dem Tennismatch

Dienstag, 7. Juli 2009

Es ist immer wieder oft zu beobachten, dass sich die meisten Tennisspieler vor einem Match weder genügend Aufwärmen, Einlaufen oder Dehnen, noch dass sie sich sinnvoll mit dem Gegner einspielen. Gerade das Aufwärmen und Einspielen vor dem Tennismatch ist aber ein wichtiger Faktor um erfolgreich ein Tennismatch bestreiten zu können, und vor allem auch verletzungsfrei wieder vom Platz gehen zu können.

Gerade beim Tennis besteht durch die schnellkräftigen und einseitigen Belastungen eine gewisse Verletzungsgefahr, wenn man sich nicht richtig auf das Match vorbereitet. So sollte man sich auf jeden Fall genügend Zeit vor dem Match nehmen sich einzulaufen, die Muskulatur, Sehnen und Bänder warmzumachen und etwas zu dehnen bzw. zu lockern, und vor allem den Kreislauf in Schwung zu bringen. Damit steigt die Belastbarkeit des Körpers, man wird leistungsfähiger und das Verletzungsrisiko sinkt.

Bereitet man seinen Körper durch ein gutes Aufwärmtraining entsprechend auf das Match vor, spielt die Einspielphase mit dem Gegner ein genauso wichtige Rollen. Hierbei geht es darum, genügend Sicherheit und Ballgefühl für die eigenen Schläge zu bekommen, und aber auch die Spielweise des Gegners schnell zu analysieren. Nutzt man das Einspielen nur dazu dem Gegner imponieren zu wollen, und haut nur unkontrolliert auf den Ball und versucht lauter Trickschläge, wird dies nicht zu einem erfolgreichen Spielverlauf beitragen.

Genauso ist es wichtig sich die Stärken und Schwächen genau anzuschauen, und zu studieren, damit man sich gleich eine Spieltaktik bereitlegen kann. Besonders wichtig ist die Einspielphase für das Timing und den komplexen Bewegungsablauf des Aufschlages. Vor allem in Hinblick darauf, dass dies der wichtigste Schlag im Match ist, weil der Gegner hierbei keinen Einfluss auf den Schlag hat.

Viele Tennisspieler lassen sich auch gerne davon täuschen, dass sie im Fernsehen oder bei Turnieren nur immer die 5-minütige Einschlagphase der Tennisprofis wie Federer & Co. sehen. Dass sich die Profis davor aber schon etwa 30 bis 45 Minuten auf einem Trainingsplatz warmgeschlagen, daran denkt niemand. [Zur Startseite]

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Den Ball des Gegners frühzeitig erkennen

Sonntag, 31. Mai 2009

Beim Tennis spielt es eine große Rolle, wie früh man den gegnerischen Ball bzw. Schlag erkennt, bzw. wie gut man dessen Spiel erkennen oder den “Ball lesen” kann. Das bedeutet nicht, dass jeder eine sehr gute Reaktion braucht, sondern man sollte schon vor dem Schlag des Gegners, aufgrund dessen Körperstellung, aufgrund dessen Schlägerhaltung und auch aufgrund seiner eigenen Spielerfahrung erkennen können, welcher Ball jetzt kommen wird. Grundvoraussetzung dafür ist, dass man selbst eine gute Schlagtechnik hat, und Bewegungsmuster für jede Schlagtechnik erkennen kann.

Gerade beim Tennis spielt das frühzeitige Erkennen des gegnerischen Balls eine große Rolle, weil man nicht viel Zeit zu reagieren hat. Je früher man den gegnerischen Schlag erkennt, um so eher kann man reagieren, und um so besser wird der eigene Schlag werden.

Wenn man selbst eine gute Aufschlagtechnik hat, und die Wirkung jedes einzelnen Bewegungsmusters bei einem Tennisschlag kennt, kann man schon an dem Ballwurf des Gegners (Rechtshänder) erkennen, dass dieser beispielsweise den Ball auf die rechte Körperseite geworfen hat, und dass sehr wahrscheinlich ein Sliceaufschlag bzw. ein Cross-Aufschlag kommen wird. Wenn man den Gegner genau beobachtet kann also schon im Vorfeld des Schlages, mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit erkennen, welcher Schlag kommen wird. Genauso ist es zum Beispiel mit einem Stop. Für den Stop braucht man eine ganz andere Schlägerhaltung und eine andere Schlagbewegung, die man mit einem geschulten Auge erkennen kann, bevor der Gegner den Ball überhaupt geschlagen hat.

Eine offene Schlagstellung bei den Grundschlägen deutet meistens auf einen Cross-Schlag hin, während eine geschlossene und schön seitliche Schlagstellung des Gegners eher einen Longlineschlag erwarten lässt.

Für das Kindertraining bedeutet dies, dass die Kinder selbst möglich genau jede Schlagtechnik kennen und beherrschen müssen, und vor allem die Schläge ihres Gegners frühzeitig erkennen müssen. Wenn die Kinder selbst einen Rückhand-Slice erkennen, und das Schlagprinzip verstanden haben, werden sie schon anhand der Ausholbewegung und der Schlagbewegung des Gegners schon den Slice des Gegners erkennen. Und natürlich auch dementsprechend auf die jeweiligen gegnerischen Schlag richtig reagieren können.

Je größer die Erfahrung der Kinder ist, desto eher wissen sie auch, dass in bestimmten typischen Spielsituationen nur ein bestimmter Schlag des Gegners besonders wahrscheinlich ist. Demgegenüber spielt natürlich auch wieder der Spielwitz und die technischen Möglichkeiten eines jeden Tennisspielers eine Rolle, den Schlag zu spielen, den der Gegner nicht erwartet. Trotz der Tatsache, dass es möglich ist viele Schläge des Gegners zu lesen, sind beim Tennis doch immer wieder viele Überraschungsmomente möglich, was das Spiel so spannend und interessant macht. [Zur Startseite]

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Taktisches Verständnis der Kinder für den Aufschlag

Donnerstag, 12. März 2009

Gerade in den ersten Jahren der Punktspiel- und Turnierkarriere, und vor allen in den ersten Matches, ist der Aufschlag für die kleinen Kinder eher eine lästige Pflicht, als ein freudiges Ereignis, dem Gegner den Aufschlag um die Ohren zu schlagen. Aufgrund der fehlenden Körpergröße und Kraft, und vor allem noch aufgrund der geringen Matcherfahrung und taktischer Unerfahrenheit, ist es oft zu erleben, dass die Kinder in ihren Matches den Aufschlag kaum effektiv zu nutzen wissen, und eher den Aufschlag verlieren.

Dabei ist auch für die Kinder der Aufschlag der einzige Schlag, den der Gegner nicht beeinflussen kann, bzw nicht beeinflusst hat. Der Aufschläger ist also immer seines “Glückes Schmied”. Aus diesem Grund ist es also nicht nur notwendig den Aufschlag von seiner technischen Seite her zu trainieren, sondern auch den richtigen taktischen Einsatz den Kindern zu erläutern.

Meist läuft es im Match folgendermaßen ab. Die kleinen Tennisspieler versuchen ihren ersten Aufschlag, ganz nach dem Vorbild ihrer Idole aus dem Kreis der Tennisprofis, mit viel zu viel Geschwindigkeit und Risiko zu spielen. Resultat ist, meistens kommt der erste Aufschlag nicht. Was bleibt, ist dann die Angst den zweiten Aufschlag zu verschlagen, und somit kommt nur noch ein ganz leichter, für den Gegner viel zu einfach spielender Aufschlag, der eher für den Returnspieler ein Vorteil ist, als für den Aufschläger.

Das heißt, die Kinder müssen lernen ihre Chance auf einen guten ersten Aufschlag zu begreifen, um sich dementsprechend zu verhalten, bzw. dementsprechend aufzuschlagen. Wenn man also kaum Erfolgsaussichten hat, den ersten Aufschlag als eigenen Vorteil ins gegnerische Aufschlagfeld zu spielen, sollte man eher auf Geschwindigkeit und Risiko verzichten, und eher den ersten Aufschlag mit dem Tempo eines zweiten Aufschlages spielen, dafür aber lieber die Schwächen des Gegners auszunutzen versuchen.

Die brauchen also zuerst due Fähigkeit, möglichst schnell zu erkennen, wo die Schwächen des Gegners sind, um mit einem taktisch klugen Aufschlag den Ballwechsel mit einem Vorteil aufzubauen. Ansonsten haben die Kinder nur den Druck, bei einem misslungenen ersten Aufschlag, dem Gegner ein Einladung zum Punkt servieren zu müssen, was meist schon zu einem Doppelfehler führt, weil deshalb die Nerven versagen. Ein Teufelskreis beginnt, und der eigene Aufschlag wird zum Vorteil des Gegners.

Sind die Kinder soweit, bekommen sie mehr Sicherheit beim Aufschlag, und können dann auch automatisch beim ersten Aufschlag wieder emhr riskieren, weil sie ja auf eine adäquate alternative Aufschlagvariante zurückgreifen können. [Zur Startseite]

Matchtraining und Tennistaktik für Kinder und Jugendliche

Mittwoch, 4. März 2009

Sinn und Zweck des Tennistrainings ist es, die Kinder und Jugendlichen im technischen, physischen und psychischen Bereich auf das Match vorzubereiten. Dabei ist den Kindern fast immer klar, dass man gute Grundschläge braucht, um auch gut Tennis spielen zu können. Je besser beispielsweise die Vorhand ist, um so erfolgreicher wird man im Tennismatch sein.

Dagegen muss man den Kindern und Jugendlichen gerade im Tennistraining verstärkt bewusst machen, dass man eine gute Schlagtechnik im Tennis nur dann auch erfolgreich anwenden kann, wenn man auch wirklich gut zum Ball steht. Was hilft eine saubere Schlagtechnik bei den Tennis-Grundschlägen, wenn man konditionell nur für eine viertel Stunde Tennismatch fit ist, und danach nur noch Fehler macht, weil man nicht mehr richtig zum Ball steht?

Darüber hinaus ist auch wiederum nicht zielführend, wenn man eine perfekte Schlagtechnik hat, außerdem konditionell topfit ist, aber die Schläge taktisch falsch einsetzt, oder dem Spieler bei wichtigen, matchentschiedenden Ballwechseln die Nerven versagen?

Für das Tennistraining heißt das in der Praxis, dass neben dem Techniktraining unbedingt auch ein spezifisches Konditionstraining durchgeführt werden muss, und in realistischen Trainingsspielen oder matchnahen Trainingsformen die Tennistaktik und Nervenstärke geschult werden muss. Es ist nur all zu häufig zu beobachten, dass viele Kinder und Jugendliche im Training ganz anders spielen, meist zu übermütig und zu schnell, als sie es dann wirklich im Tennismatch tun.

Aus diesem Grund gehört es auch zu den Aufgaben des Tennistraininers und des Jugendwarts, dass zumindest die Mannschaftsspieler regelmäßig Trainingsmatches spielen, damit sie ihr Matchverhalten schulen können. Allein die Erkenntnis der Kinder und Jugendlichen, dass meist derjenige Spieler gewinnt, der dem Gegner öfter die “Chance zum Fehler” gibt, ist schon viel wert. Das heißt, meist spielen die Kinder im Match viel zu risikoreich, und wollen den Punkt mit dem ersten Schlag erzwingen. Das klappt nur in den seltensten Fällen. Viel wichtiger ist es, den Kindern zu vermitteln, dass im Tennismatch ein Ballwechsel aufgebaut werden muss, in dem man während dem Ballwechsel immer mehr den Druck auf den Gegner erhöht, bis dieser wahrscheinlich den Fehler macht.

Meist gewinnt im Kinder- und Jugendbereich nicht unbedingt der schlagtechnisch bessere Spieler, sondern der taktisch klüger spielende Akteur. Je früher den Tenniskindern diese Erkenntnis bewusst wird, um so eher werden sie erfolgreicher Tennis spielen, und schneller positive Erfahrungen  sammeln. [Zur Startseite]

Der Ablauf eines Tennisspieltages bei Kinder- und Jugendmannschaften

Montag, 2. März 2009

Für jeden Verein ist es das Ziel in möglichst jeder Altersklasse eine Tennismannschaft bei den Kindern und Jugendlichen zu melden. Darauf baut die sportliche Zukunft eines Tennisvereins auf. Das heißt, es sollte mindestens eine Bambinimannschaft, eine Knaben- und Mädchenmannschaft, und eine Juniorinnen- und Juniorenmannschaft gemeldet werden können.

Jede Mannschaft bekommt seinen Termin- oder Spielplan nach der erfolgten Mannschaftsmeldung beim jeweiligen Tennisverband über dessen jeweiliges Internetportal mitgeteilt. Dort werden sowohl die namentliche Mannschaftsmeldung, als auch die Termine und Gegner der jeweiligen Spieltage bekannt gegeben.

Der jeweilige Mannschaftsführer einer jeden Mannschaft hat in Zusammenarbeit mit dem Jugendwart und / oder dem Sportwart dafür Sorge zu tragen, dass termingerecht und pünktlich die jeweilige Kinder- oder Jugendmannschaft spielbereit zum jeweiligen Heim- oder Auswärtsspiel antritt. Im Jugendbereich besteht eine Tennismannschaft aus vier Spielern, und eventuellen Ersatzspielern. Das heißt es werden insgesamt vier Einzel und zwei Doppel gespielt.

In den meisten Fällen beginnen die Kinder- und Jugendspiele um neun Uhr, das heißt, dass die Mannschaften zu diesem Zeitpunkt jeweils vollständig vor Ort sein müssen, die Mannschaftsführer die genaue Aufstellung für die Einzelpaarungen der Mannschaften in den Spielbericht eingetragen haben müssen, und dass die ersten Spiele zu diesem Zeitpunkt pünktlich anfangen müssen.

Begonnen wird mit den vier Einzelpartien. Nachdem das letzte Einzel beendet ist, wird die Aufstellung der jeweiligen Doppelpaarungen in den Spielbericht eingetragen, und es werden die zwei Doppelpaarungen gespielt. Nach Beendigung der beiden Doppelpaarungen werden alle Ergebnisse in den Spielbericht eingetragen und die beiden Mannschaftsführer unterschreiben den Spielbericht. Dananch lädt in der Regel die Heimmannschaft die Gastmannschaft zum Essen ein, und der Spieltag ist für die Mannschaften beendet.

Der Mannschaftsführer der jeweiligen Heimmannschaft oder der Jugendwart müssen nach dem Spieltag innerhalb einer bestimmten Frist das Endergebnis per Internet, auf der jeweiligen Plattform des ausrichtenden Verbandes, melden. Dort ist dann auch der aktuelle Tabellenstand der jeweiligen Liga einzusehen und alle anderen Spielberichte und Ergebnisse der anderen Mannschaften. [Zur Startseite]