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Das Stellungsspiel beim Tennis

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Schnelligkeit ist beim Tennis ein wichtiger Faktor, aber dies allein reicht nicht aus. Vielmehr muss man beim Tennis zum einen die Fähigkeit zur Antizipation haben, und vor allem auch in gutes Stellungsspiel. Beides trägt zu dazu bei die Schnelligkeit beim Tennis zu verbessern, und somit erfolgreicher zu spielen.

Ein guter Sprinter ist beim Tennis sicher im Vorteil. Aber allein die Fähigkeit der schnellen Beine ist nur ein Faktor um gut und erfolgreich zu spielen. Wenn man darüber hinaus noch die Fähigkeit zur Antizipation der gegnerischen Aktionen hat, kann man früher reagieren, und somit seine Schnelligkeit steigern. Antizipation ist das Ergebnis langjähriger Erfahrungen, die Aktionen des Gegners vorauszuahnen. Hierbei kann man sich aufgrund bestimmter Bewegungsmuster und sportartspezifischer Verhaltensweisen des Gegners und aufgrund eines großen technischen und taktischen Verständnisses auf die Spielweise des Gegners schneller einstellen, und somit eher reagieren.

Das richtige Stellungsspiel erleichtert das Tennisspiel ganz besonders. Grundsätzlich geht es hierbei darum den Platz entsprechend der gegnerischen Spielposition und den schlagtechnischen Möglichkeiten des Gegners ideal abzudecken. Im Grundsatz spielt hierbei vor allem das Verhalten eines Torwarts die entscheidende Rolle, in dem man sich immer auf der Winkelhalbierenden des möglichen gegnerischen Schlages befindet, um auf beide Seiten die gleiche Laufstrecke bzw. Reaktionszeit zu haben.

Im Grundsatz sollte man sich immer möglichst in der Platzmitte aufhalten, um optimal den nächsten Ball erreichen zu können. Je weiter man den Gegner durch seinen eigenen Schlag beispielsweise nach links aus dessen Platzhälfte heraustreibt, desto weiter muss man sich bei dessen Schlag nach rechts auf seiner eigenen Platzhälfte orientieren, das sich dem Gegner ein größeres Winkelspiel eröffent.

Die wichtigsten Aspekte beim Rückhand-Slice

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Der Reiz beim Tennis liegt unter anderem auch darin, dass es viele verschiedene Schlagtechniken gibt, die alle ihre Daseinsberechtigung haben, und alle einen bestimmten Einsatzzweck haben und verschiedene taktische Wirkungen im Match haben. Hier sind zum Beispiel Topsin, Slice, Aufschlag, der Stop, Volleys, Schmetterball etc. zu nennen. Auch wenn es für jeden Tennisspieler viel interessanter und spektakulärer ist schnelles und hartes Angriffstennis zu spielen, so haben auch langsamere und passivere Schläge wie zum Beispiel der Rückhandslice eine große Bedeutung in jedem Tennisspiel.

Um Überhaupt einen Rückhandslice sauber und effektiv spielen zu können, sind zwei wichtige Aspekte besonders entscheidend. Zum einen natürlich die technische saubere Ausführung des Schlages, aber auch die taktische Einstellung zu diesem Schlag.

Technisch sauber ist der Slice nur zu schlagen, wenn man optimal seitlich zum Schlag steht, als Rechtshänder unter zu Hilfenahme der linken Hand den Schläger über dem späteren Treffpunkt nach hinten oben führt, und den Schlagarm in der Ausholbewegung anwinkelt. In der Schlagphase wird der Arm zum Ball hin gestreckt, das Körpergewicht mit einem Schlagschritt mit dem rechten Bein in den Schlag gelegt wird, und das Handgelenk im Treffpunkt fixiert wird.

Die beste Schlagtechnik hilft aber nichts, wenn man den Rückhandslice falsch einsetzt. Oft wird der Slice zu hart geschlagen, mit zu viel Handgelenkeinsatz, und zu offener Schlagfläche. Ein Slice kann also nicht deshalb gefährlich für den Gegner sein, weil er hart geschlagen wird, sondern weil er möglichst dosiert, flach übers Netz und vor allem möglichst lang bis zur Grundlinien geschlagen wird. Ein Slice wird also nicht hart geschlagen, sondern präzise. Man macht also den Punkt nicht direkt, sondern befreit sich entweder mit dem Slice aus einer bedrängten schnellen Spielsituation, oder zwingt den Gegner zu einem passiven oder sogar fehlerhaften Schlag, weil dieser den Slice möglicherweise unterschätzt.

Im Zweifel immer einen Schiedsrichter anfordern

Mittwoch, 31. August 2011

Tennis ist ein sehr schnelles Spiel, bei dem die Linien eine sehr wichtige Rolle spielen. Nur all zu häufig kommt es vor, dass die Bälle kanpp an oder auf die Seitenlinien oder Grundlinie des Gegners gespielt werden, womit sehr häufig kanppe Entscheidungen getroffen werden müssen, ob ein Ball im Aus war, oder ob er noch die Linie berührt hat. Grundsätzlich entscheidet jeder Spieler auf seiner eigenen Seite, und gibt die gegnerischen Bälle aus oder gut. Wie soll man sich am besten verhalten, wenn es zu Streitereien bei knappen Bällen in wichtigen Spielsituationen des Matches kommt?

In einem Match wo es Punkte, und somit um Spiel, Satz und Sieg geht, spielen nicht ur zwei Tennisspieler gegeneinander, sondern auch zwei Schiedsrichter. In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass sich die Spieler nicht über die Entscheidungen des anderen einigen können, und es somit zu Streiterien. Trotz aller Fairness möchte der eine Spieler dem anderen Spieler aufgrund einer vorangegangen angeblichen falschen Entscheidung ebenfalls eins auswischen und gibt bei nächster Gelegenheit ebenfalls einen kanppen Ball aus, obwohl dieser möglicherweise eben doch gut war. Aber nicht nur unbedingt Absicht muss bei Fehlentscheidungen der Grund für Meinungsverschiedenheiten der Spieler sein, sondern ab und zu kommt es auch vor, dass ein Spieler den gegnerischen Ball falsch sieht, oder sich bei seiner Entscheidung einfach irrt.

Im Endergebnis ist es immer gleich, ein Spieler fühlt sich benachteiligt, fängt entweder das Streiten mit dem Gegner an, oder lässt sich durch so etwas vollkommen aus dem Spiel bringen, und verliert das Match. Um dies zu vermeiden, sollte man sich ganz klar angewöhnen, seine Entscheidungen ganz bestimmt, laut und deutlich, und vor allem absolut überzeugt dem Gegner mitzuteilen. Dieses Auftreten lässt bei Gegner einfach weniger Zweifel aufkommmen. Dies ist vor allem bei Kindern in ihren Matches sehr wichtig, weil eben diese Punkt nur sehr zaghaft beherzigen, und es somit eher zu Missverständnissen oder Unstimmigkeiten kommen kann.

Wenn sich zwei Spieler nicht einigen können, so sollte man möglichst von irgendwelchen Streitereien absehehn, und einfach den Oberschiedsrichter um die Einteilung eines Schiedsrichters bitten, welcher dann auf dem Platz der beiden Kontrahenten das Match zu Ende schiedst. Ab diesem Moment berihugen sich die Gemüter auf dem Platz immer, und jeder Spieler kann sein Match unter der Aufsicht eines beutralen Schiedsrichters zu Ende bringen. In der Praxis wird dies viel zu selten, und vor allem auch viel spät gemacht. Dies ist nur ein Beispiel welches deutlich zeigt, dass man die Tennisregeln gut kennen sollte, welche Rechte und Pflichten man hat.

Sind Linkshänder beim Tennis im Vorteil?

Mittwoch, 18. Mai 2011

Es liegt in der Natur der Sache, dass es mehr Rechtshänder als Linkshänder gibt. Und beim Tennis ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass in einem Match auch zwei Rechtshänder aufeinander treffen. Sollte man als Rechtshänder nun doch mal in einem Match auf einen Linkshänder treffen, so ist die Verunsicherung beim Rechtshänder zumeist sehr groß, wobei sich dieses Gefühl oft mit einer gewissen Hilflosigkeit paart. Viele Rechtshänder empfinden es als Nachteil, wenn man gegen einen Linkshänder spielen “muss”.

Gegen einen Linkshänder spielen zu müssen, ist aber nicht nur für einen guten Tennisspieler kein großes Problem, sondern auch für einen cleveren Tennisspieler egal welchen Spielniveaus auch sehr leicht zu lösen. Denn im Grunde geht es nicht um Rechtshänder oder Linkshänder, sondern es geht rein um die Stärken und Schwächen des Gegners. Und hierbei sind die analytischen Fähigkeiten eines Tennisspielers gefragt. Es mag schon auch eine Rolle spielen, wie häufig man als Rechtshänder gegen einen Linkshänder spielt, wobei man mit steigender Häufigkeit auch mehr Übung dabei bekommt. Aber letztendlich geht es nur um die Spielweise des Gegners, egal mit welcher Hand dieser den Schläger hält.

Das Grundproblem bei dieser Betrachtungsweise ist immer nur das fixierte Denken aller Spieler, dass man davon ausgeht, dass die Vorhand eines jeden Spielers besser ist als dessen Rückhand. In vielen Fällen mag das auch stimmen. Aber wie ist es nun, wenn man als Rechtshänder ebenfalls gegen einen Rechtshänder spielt, dessen Rückhand besser ist als seine Vorhand? Dann ist dieser Spieler auch auf einmal ein “Quasi-Linkshänder”. Und man hat das selbe Problem wie wenn man gegen einen Linkshänder mit einer stärkeren Vorhand spielen würde. Der gleiche Fall wäre es, wenn man zwar gegen einen Linkshänder spielt, dessen Rückhand besser ist als seine Vorhand. In so einem Fall muss man beispielsweise seine bisherige gewohnte Spielweise überhaupt nicht umstellen.

Es geht also letztendlich nur darum, dass man in der Lage ist die Stärken und Schwächen eines Gegners zu erkennen, und sich dementsprechend darauf einzustellen. Wenn man als Rechtshänder es gewohnt istden Ball immer auf die Rückhandseite der gegnerischen Rechtshänders zu spielen, dann muss man vor allem den Rückhand Cross, und den Vorhand Longline beherrschen. Dies schließt aber nicht aus, ebenfalls aus Gründen der Variation den Vorhand Cross und den Rückhand longline zu beherrschen. Denn wenn man immer nur eine “statische” Spielweise, bzw. Taktik, wird man auch berechenbar, und der Gegner stellt sich darauf ein, und wird bei cleverer Spielweise entsprechend darauf reagieren, und die Oberhand im Match gewinnen.

Man darf sich also nicht beeindrucken oder sogar verunsichern lassen, wenn man gegen einen Linkshänder spielt, sondern muss wie in jedem Match von neuem schnell die Stärken und Schwächen des Gegners erkennen. Folgt man dem Schema, dass bei den meisten tennisspielern die Vorhand stärker ist als die Rückhand, so muss man eben viel Vorhand Cross spielen, und den Rückhand Longline vermehrt einsetzen. Nicht vergessen darf man auch den “schlimmsten” Fall, wenn zwei Linkshänder gegeneinander spielen, die unübliche Stärken und Schwächen haben.

Um die die Ausgangsfrage “ob Linkshänder beim Tennis im Vorteil sind?” zu beantworten, kann man letztendlich ganz nüchtern mit “Nein” antworten, da man jeder Spielweise durch eine entsprechend clevere Spielanalyse und Taktik entgegentreten kann. Ansonsten wäre ja ein Linkshänder im Nachteil, wenn er gegen einen Rechtshänder spielen “müsste”, dessen Rückhand stärker ist als die Vorhand, weil er dies nicht gewohnt ist.

Tennistraining und mehr

Mittwoch, 30. März 2011

Um im Tennis besser zu werden, muss man sicherlich auch genügend trainieren. Beim Tennistraining kann man die Grundtechniken erlernen, stabilisieren und verfeinern, so dass man schlagtechnisch große Fortschritte machen wird. Ebenso für den konditionellen Bereich eignet sich das Tennistraining auch sehr gut. Je mehr man also trainiert, desto fitter wird man, das Stellungsspiel, die Beinarbeit und die Antizipation wird besser, und umso effektiver wird man Tennis spielen. Aber was kann auch das beste Tennistraining nicht bieten? Matchpraxis und mentale Stärke.

Wenn man nur Schlagtraining macht, dann ist man auf dem besten weg zum sogenannten Trainingsweltmeister. Aber was hilft das, wenn man die Trainingsleistungen nicht im Match umsetzen kann, wo man immer unter Druck ist, und auch in knappen Spielsituationen seine Leistung bringen muss? Dies muss man genauso trainieren, wie beispielsweise die Topspinvorhand. Man muss also versuchen, so viel wie möglich nebe dem Tennistraining auch die Matchsituationen zu trainieren.

Eine Matchsituation kann man im Training nicht simulieren. Im Match muss man mit vielen Höhen und Tiefen fertig werden und muss das positive Denken lernen, und lernen mit der eigenen Nervosität umzugehen. Außerdem spielt es eine große Rolle, dass man sich immer möglichst schnell auf die Stärken und Schwächen eines bis zum Matchbeginn unbekannten Gegners möglichst schnell einstellt. Im Tennistraining sind die “Gegner” immer bekannt. Im Match ist das oft nicht so. Außerdem ist es wichtig, dass man in einem Match auch lernt, seine Spieltaktik auch möglicherweise das ein oder andere Mal umstellen zu können.

All das sind Aspekte die man im Training nicht lernen und üben kann. Aus diesem Grund ist es ganz wichtig, nicht immer nur zu trainieren, sondern auch möglichst viele Matches zu spielen, damit man sich an das Wettkampftennis gewöhnen kann, um das im Tennistraining Erlernte auch wirklich effektiv und erfolgreich einsetzen zu können.

Tennistaktik: Kein Schönheitspreis für riskante Bälle

Sonntag, 30. Januar 2011

Gerade im Kinder- und Jugendtennis ist es in vielen Matches immer wieder zu beobachten, dass die Kinder und Jugendlichen in bestimmten Spielsituationen wichtige Punkte durch taktische Fehleinschätzungen oder Unkonzentriertheit sehr leichtfertig verschenken. in solchen Matchsituationen werden also beispielsweise Ballwechsel nicht siegreich abgeschlossen, welche die Kinder sehr gut aufgebaut und dominiert haben, aber trotzdem durch einen viel zu riskanten Schlag abschließen wollten, und den eigentlich verdienten Punkt doch nicht gemacht haben. Die Folge ist es dann zumeist, dass die Kinder sich ärgern, das Selbstvertrauen verlieren und in ihren Schlägen unsicher werden, und natürlich den Gegner auch aufbauen, Durch solche meistens taktische Fehleinschätzungen der Spielsituationen sind schon viele Tennismatche gekippt.

Aus diesem Grund sollten die Kinder im Tennistraining auch lernen, dass es im Match nicht um schöne Punkte geht, sondern nur um die Punkte welche man letztendlich auch wirklich gemacht hat. Diese minimalistische Denkweise hilft dabei, dass die Kinder weniger Risiko und Unbedarftheit in ihren Matchaufnau hineinlegen, und ist unterm Strich so gut wie immer erfolgreicher.

Die klassische Spielsituation ist es doch immer, dass ein Spieler einen Ballwechsel absolut dominiert, den Gegner so sehr unter Druck gesetzt hat, und dann den entscheidenden Ball, bei dem der Gegner schon geschlagen ist, praktisch dem “Elfmeter ohne Torwart”, den letzten Schlag besonders gut spielen will, und den Ball genau ins Eck möglichst auf die Linie spielen will. Das Resultat ist, der Ball geht oft knapp ins Aus, man verliert den Punkt, und alle spielerischen Mühe und eine perfekte Vorarbeit im Ballwechsel ist dahin.

Solche mehr oder weniger 100%-igen Punkte sind zwar nicht einfach, vor allem weil man auch bei diesen Punkten voll konzentriert bleiben muss, aber so eine Spielsituation kommt im Match häufig vor. Man kann und muss diese Spielsituationen auch im Tennistraining üben, damit man im Match die Ruhe bewahrt, und sich durch unverhältnismäßiges Risiko in solchen Matchsotautionen nicht selbst um den wohlverdienten Punkt im Match bringt.

Gerade in diesen Spielsituationen spielt häufig die Psychologie eine große Rolle, die sich dann neagtiv auswirken kann. Hat man den Ballwechsel klar dominiert und setzt den Gegner so unter Druck, dass man den nächsten Ball nur noch reinspielen müsste, dann hat sich im Kopf soviel “innerer Druck” oder Anspannung aufgebaut, dass man mit dem vermeintlich abschleißenden Schlag den ganzen Durck rauslassen will, und ein viel zu großes Tempo in den ball gibt, den Ball viel zu genau an die Linie spielen will, und den Gegner praktisch vorführen will. Dieser “Schuss” geht meist nach hinten los.

Der Trainer muss also im Tennistraining versuchen, dass er den Kindern verdeutlicht, dass es in dieser Situation keinen Schönheitspreis gibt, sondern dass jeder nur danach fragt: “warum hast du diesen Punkt nicht einfach gemacht, in dem du den Ball einfach locker und ohne Risiko ins Feld spielst, weil dein Gegner eh schon geschlagen war?” Ein Punkt ist erst dann gemacht, wenn man den Ballwechsel siegreich abgeschlossen hat, und nicht wenn man diesen bis zum vorletzten Schlag klar dominiert hat …

Tennisturniere und Trainingslager organisieren

Mittwoch, 30. September 2009

Sowohl für die Einheit bei den Tennisspielern eines Vereins untereinander, als auch natürlich zur Verbesserung der Spielstärke der einzelnen Spieler bietet es sich auf jeden Fall an, für die Kinder und Jugendlichen im Verein interne Tennisturniere oder sogar das ein oder andere Trainingslager zu organisieren.

Durch die Organsiation eines Tennisturniers kann man die Matchpraxis der einzelnen Spieler am besten fördern. So ein Tennisturnier muss keine große und aufwendige Sache sein, und soll primär nur der Motivation der Kinder und Jugendlichen dienen. Je nach Anzahl der Teilnehmer kann man ein KO-System oder Gruppenspiele durchführen, um letztendlich einen Sieger zu ermitteln. Es sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass jeder Teilnehmer eine Urkunde bekommt, und Sachpreise bzw. Pokale fördern die Motivation der Kinder auch ungemein.

Vor allem im Winter bietet es sich an ein solches Turnier ein oder zweimal durchzuführen, weil es gerade in dieser Zeit vor allem an Trainingszeiten und Matchpraxis mangelt. Die einzelnen Matches müssen nicht auf zwei Gewinnsätze gespielt werden, sondern können auch über einen (langen) Satz gehen, oder auch auf Zeit. Am besten ist es, wenn man sich schon im Vorfeld um mögliche Spenden oder Gönner der Jugendarbeit bemüht, damit man Preise für die Kinder oder Platzmiete nicht nur aus der oft knappen Vereinskasse bezahlen muss.

Ein Trainingslager für die Jugendlichen kann auch auf der heimischen Tennisanlage durchgeführt werden, und sollte über mehrere Tage mit einem gut geplanten Programm und vor allem viel Tennis durchgeführt werden. Ziel sollte es hierbei sein, mit den Kindern und Jugendlichen möglichst drei oder vier Stunden täglich mit den Nachwuchsspielern zu trainieren. Dabei bietet es sich auf jeden Fall auch an, dass eine Ballmaschine zum Einsatz kommt, und dass sich möglichst viele Helfer zur Verfügung stellen, damit man auch eine Art Stationsbetrieb für die Kinder einrichten kann.

Im Rahmen eines solchenn Tennistrainingslagers, sollte auch auf jeden Fall ein Abschlussturnier stattfinden, für welches das oben Gesagte gelten sollte. [Zur Startseite]

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Ein gutes Klima in Mannschaft und Verein
sind die halbe Miete

Sonntag, 27. September 2009

Auch wenn Tennis letztendlich in der Hauptsache eine Einzelsportart ist, spielt ein gutes Klima zwischen den einzelnen Spielern einer Trainingsgruppe, oder einer Kinder- oder Jugendmannschaft eine große Rolle. In diesem Zusammenhang hat der Tennistrainer eine wichtige Aufgabe, in dem er dafür sorgt, dass zwischen den einzelnen Mannschaftsspielern eine gesunde Konkurrenz herrscht, dass aber trotzdem ein gutes Mannschaftsgefüge aufgebaut wird.

Das Mannschaftstraining ist zwar in erster Linie dazu da, dass die Tennisschüler alles rund ums Tennis durch ihren Trainer vermittelt bekommen, aber auch dass sich die einzelnen Spieler gegenseitig hochpushen. Machen die einzelnen Spieler auch imemr wieder viele Trainingsmatches, oder spielen sogar immer wieder eine interne Rangliste aus, so profitieren alle Spieler gegenseitig davon.

Ausserdem lernen sich alle Spieler untereinander in ihrer Leistung besser einzuschätzen, weil die Ergebnisse der Spieler untereinander eine interne Rangliste zulassen. Je öfter sich die Mannschaftsspieler im Training und im Match auf dem Platz gegenüberstehen, um so mehr wird auch innerhallb der Mannschaft ein positives Mannschaftsgefüge entstehen.

Je besser die Stimmung der Spieler im Training und im Match ist, um so erfolgreicher und so besser wird die Leistung der Einzelspieler als auch der Tennismannschaft sein. [Zur Startseite]

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Auch im Kindertraining
nicht die Matchpraxis vernachlässigen

Mittwoch, 19. August 2009

Tennis ist eine Sportart, bei der es um Punkte und Fehler geht. Wer weniger Fehler macht, wird in aller Regel auch das Match gewinnen. Allerdings spielt es eine große Rolle, dass man die Schläge und Schlagtechniken, die man zwar im Training und ohne Druck perfekt beherrscht, auch wirklich in der Matchsituation genauso gewinnbringend anwenden kann.

Die Rede ist hier vom sogenannten “Trainingsweltmeister”. Gerade Kindern fehlt häufig die Einsicht oder auch die Fähigkeit, sich auch im Training in die Matchsituation hineinzudenken. Das heißt konkret, dass die Tennisschüler im Training meist viel zu viel Risiko eingehen, was sie sich im Match aber gar nicht mehr trauen.  Sind die Kinder und Jugendlichen aber wirklich in der Matchsituation, so haben sie nie im Training ihre normalen Grundschläge trainiert, sondern immer nur überpowert und zu viel riskiert. Die Folge ist also im Match, die Kinder und Jugendlichen verkrampfen im Spiel immer mehr, und müssen absolut unter Wert geschlagen geben.

Das Tennistraining ist dazu da, dass die Kinder auch lernen ihre eigene Leistung und Leistungsfähigkeit genau einzuschätzen, gerade unter Druck oder in knappen und entscheidenden Spielsituationen. Je mehr sie dies im Training gelernt haben und somit gewöhnt sind, um so eher können die Kinder im Match ihre Leistung abrufen.

Konkret heißt das für das Kinder-Tennistraining, dass die Kinder bewusst und vor allem auch möglichst oft, in Form von Matches und kleinen Spielformen, in denen es auf Punkte ankommt, ihre Leistung unter Druck bringen müssen, und gefordert werden, sich auf diese Situation einzustellen. Je öfter die Kinder das machen, um  so eher gewöhnen sie sich an diese besondere Matchsituation, und können auch im Wettkampf die Leistung aus dem Tennistraining bringen. [zur Startseite]

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Die Kinder brauchen Vorbilder im Tennis

Sonntag, 9. August 2009

Es ist immer wieder festzustellen, dass es viele Kinder und Jugendliche im Tennistraining gibt, die zwar mit Spaß und Fleiß ins Tennistraining gehen, aber letztendlich keine Ziele und Vorbilder im Tennis haben. Die Folge ist, dass Tennis immer “nur” Freizeitbeschäftigung bleibt, und nicht zu einer mit Ehrgeiz und dem nötigen Ernst betriebenen Sportart wird.

Natürlich muss jedes Kind für sich selbst entscheiden, wie wichtig der Tennissport ist, aber es ist auch Tatsache, dass eine Sache, egal ob Tennis, Sport und ganz andere Dinge, für einen selbst um so wichtiger werden, je besser man sie kann. Je mehr Erfolg man hat, um so wichtiger wird Tennis für die Kinder und umso intensiver werden die Kinder freiwillig trainieren.

Einen ganz wesentlichen Einflussfaktor stellen in diesem Zusammenhang Vorbilder dar. Zu Zeiten eines Boris Beckers oder eines Sieges von Steffi Graf in Wimbledon oder bei Olympia hatten die Kinder Vorbilder. Sie hatten einen direkten Vergleich ihrer eigenen Leistungsfähigkeit, und dem Spiel der Tennisprofis. Welches Tenniskind wollte zu Zeiten eines Boris Becker nicht gerne dessen gefürchteten Aufschlag, oder Serve-an-Volley-Spiel beherrschen. Es müssen nicht mal die Vorbilder im Fernsehen sein, oft reichen auch schon spielstarke Mitglieder oder Mannschaften im eigenen Verein, denen man beim Training, bei den Medenspielen oder im Turnier zusehen kann.

Gibt es solche Vorbilder, dann werden die Tenniskinder immer versuchen, genauso zu spielen wie ihre Lieblingsspieler. Ohne diese Vorbilder fehlt den Kindern und Jugendlichen der Ansporn, etwas nachzumachen, und die Leistung und vor allem auch der Spaß am Tennis wird auf Dauer stagnieren. [Zur Startseite]

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