Archiv für die Kategorie „Wettbewerb“

Auch im Kindertraining
nicht die Matchpraxis vernachlässigen

Mittwoch, 19. August 2009

Tennis ist eine Sportart, bei der es um Punkte und Fehler geht. Wer weniger Fehler macht, wird in aller Regel auch das Match gewinnen. Allerdings spielt es eine große Rolle, dass man die Schläge und Schlagtechniken, die man zwar im Training und ohne Druck perfekt beherrscht, auch wirklich in der Matchsituation genauso gewinnbringend anwenden kann.

Die Rede ist hier vom sogenannten “Trainingsweltmeister”. Gerade Kindern fehlt häufig die Einsicht oder auch die Fähigkeit, sich auch im Training in die Matchsituation hineinzudenken. Das heißt konkret, dass die Tennisschüler im Training meist viel zu viel Risiko eingehen, was sie sich im Match aber gar nicht mehr trauen.  Sind die Kinder und Jugendlichen aber wirklich in der Matchsituation, so haben sie nie im Training ihre normalen Grundschläge trainiert, sondern immer nur überpowert und zu viel riskiert. Die Folge ist also im Match, die Kinder und Jugendlichen verkrampfen im Spiel immer mehr, und müssen absolut unter Wert geschlagen geben.

Das Tennistraining ist dazu da, dass die Kinder auch lernen ihre eigene Leistung und Leistungsfähigkeit genau einzuschätzen, gerade unter Druck oder in knappen und entscheidenden Spielsituationen. Je mehr sie dies im Training gelernt haben und somit gewöhnt sind, um so eher können die Kinder im Match ihre Leistung abrufen.

Konkret heißt das für das Kinder-Tennistraining, dass die Kinder bewusst und vor allem auch möglichst oft, in Form von Matches und kleinen Spielformen, in denen es auf Punkte ankommt, ihre Leistung unter Druck bringen müssen, und gefordert werden, sich auf diese Situation einzustellen. Je öfter die Kinder das machen, um  so eher gewöhnen sie sich an diese besondere Matchsituation, und können auch im Wettkampf die Leistung aus dem Tennistraining bringen. [zur Startseite]

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Die Kinder brauchen Vorbilder im Tennis

Sonntag, 9. August 2009

Es ist immer wieder festzustellen, dass es viele Kinder und Jugendliche im Tennistraining gibt, die zwar mit Spaß und Fleiß ins Tennistraining gehen, aber letztendlich keine Ziele und Vorbilder im Tennis haben. Die Folge ist, dass Tennis immer “nur” Freizeitbeschäftigung bleibt, und nicht zu einer mit Ehrgeiz und dem nötigen Ernst betriebenen Sportart wird.

Natürlich muss jedes Kind für sich selbst entscheiden, wie wichtig der Tennissport ist, aber es ist auch Tatsache, dass eine Sache, egal ob Tennis, Sport und ganz andere Dinge, für einen selbst um so wichtiger werden, je besser man sie kann. Je mehr Erfolg man hat, um so wichtiger wird Tennis für die Kinder und umso intensiver werden die Kinder freiwillig trainieren.

Einen ganz wesentlichen Einflussfaktor stellen in diesem Zusammenhang Vorbilder dar. Zu Zeiten eines Boris Beckers oder eines Sieges von Steffi Graf in Wimbledon oder bei Olympia hatten die Kinder Vorbilder. Sie hatten einen direkten Vergleich ihrer eigenen Leistungsfähigkeit, und dem Spiel der Tennisprofis. Welches Tenniskind wollte zu Zeiten eines Boris Becker nicht gerne dessen gefürchteten Aufschlag, oder Serve-an-Volley-Spiel beherrschen. Es müssen nicht mal die Vorbilder im Fernsehen sein, oft reichen auch schon spielstarke Mitglieder oder Mannschaften im eigenen Verein, denen man beim Training, bei den Medenspielen oder im Turnier zusehen kann.

Gibt es solche Vorbilder, dann werden die Tenniskinder immer versuchen, genauso zu spielen wie ihre Lieblingsspieler. Ohne diese Vorbilder fehlt den Kindern und Jugendlichen der Ansporn, etwas nachzumachen, und die Leistung und vor allem auch der Spaß am Tennis wird auf Dauer stagnieren. [Zur Startseite]

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Richtiges Aufwärmen und Einspielen vor dem Tennismatch

Dienstag, 7. Juli 2009

Es ist immer wieder oft zu beobachten, dass sich die meisten Tennisspieler vor einem Match weder genügend Aufwärmen, Einlaufen oder Dehnen, noch dass sie sich sinnvoll mit dem Gegner einspielen. Gerade das Aufwärmen und Einspielen vor dem Tennismatch ist aber ein wichtiger Faktor um erfolgreich ein Tennismatch bestreiten zu können, und vor allem auch verletzungsfrei wieder vom Platz gehen zu können.

Gerade beim Tennis besteht durch die schnellkräftigen und einseitigen Belastungen eine gewisse Verletzungsgefahr, wenn man sich nicht richtig auf das Match vorbereitet. So sollte man sich auf jeden Fall genügend Zeit vor dem Match nehmen sich einzulaufen, die Muskulatur, Sehnen und Bänder warmzumachen und etwas zu dehnen bzw. zu lockern, und vor allem den Kreislauf in Schwung zu bringen. Damit steigt die Belastbarkeit des Körpers, man wird leistungsfähiger und das Verletzungsrisiko sinkt.

Bereitet man seinen Körper durch ein gutes Aufwärmtraining entsprechend auf das Match vor, spielt die Einspielphase mit dem Gegner ein genauso wichtige Rollen. Hierbei geht es darum, genügend Sicherheit und Ballgefühl für die eigenen Schläge zu bekommen, und aber auch die Spielweise des Gegners schnell zu analysieren. Nutzt man das Einspielen nur dazu dem Gegner imponieren zu wollen, und haut nur unkontrolliert auf den Ball und versucht lauter Trickschläge, wird dies nicht zu einem erfolgreichen Spielverlauf beitragen.

Genauso ist es wichtig sich die Stärken und Schwächen genau anzuschauen, und zu studieren, damit man sich gleich eine Spieltaktik bereitlegen kann. Besonders wichtig ist die Einspielphase für das Timing und den komplexen Bewegungsablauf des Aufschlages. Vor allem in Hinblick darauf, dass dies der wichtigste Schlag im Match ist, weil der Gegner hierbei keinen Einfluss auf den Schlag hat.

Viele Tennisspieler lassen sich auch gerne davon täuschen, dass sie im Fernsehen oder bei Turnieren nur immer die 5-minütige Einschlagphase der Tennisprofis wie Federer & Co. sehen. Dass sich die Profis davor aber schon etwa 30 bis 45 Minuten auf einem Trainingsplatz warmgeschlagen, daran denkt niemand. [Zur Startseite]

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Regelmäßige spielerische Leistungskontrollen ins Tennistraining einbauen

Dienstag, 12. Mai 2009

Jedes Tennistraining sollte ein auf Dauer planmäßig angelegtes Training sein, und den Kindern und Jugendlichen eine gewisse Leistungskontrolle geben und, wenn möglich, ein Erfolgserlebnis vermitteln. Dazu dienen ganz besonders effektiv regelmäßige einfache Leistungskontrollen, durch welche den Tennisschülern bewusst gemacht werden kann, was sie zu leisten im Stande sind.

Um die Motivation und vor allem das Selbstvertrauen der Tenniskinder im Training zu erhöhen, sollte man auf jeden Fall den Kindern bestimmte Ziele vorgeben. So ist es eine gute Trainingsmaßnahme, mit den Kindern in regelmäßigen Abständen eine Art Leistungskontrolle durchzuführen, um den Kindern immer wieder zu zeigen, was sie wirklich können, bzw. gelernt haben, oder wo sie sich verbessert haben. Dazu sollte sich der Tennistrainer eine bestimmte Anzahl an repräsentativen, tennisspezifischen Übungen erstellen, dafür einen entsprechenden Dokumentationsbogen für jeden einzelnen Spieler erstellen, und die Kinder in regelmäßigen Abständen diese Übungen immer wieder ausführen lassen, und die Ergebnisse aufschreiben.

Solche Übungen können sowohl aus den Bereichen Schlaggenauigkeit, Ballgefühl, Kondition, Schnelligkeit oder Koordination sein. Zum Beispiel kann man die Kinder 20 Vorhand Grundschläge aufs ganze Feld machen lassen, und zählen, wieviele Bälle sie ins Feld spielen können. Je nach Leistungsstärke der jeweiligen Spieler, kann man die Ziele immer schwieriger machen, und zum Beispiel nur auf eine bestimmte Spielfeldhälfte spielen oder ein bestimmtes Ziel. Dies kann man für alle Schlagarten machen, um den Kindern zu verdeutlichen, was sie überhaupt können.

Hintergrund dazu ist, dass die Kinder oft ihre eigene Leistung nicht richtig einschätzen können. Es ist aber für jeden Tennisspieler sehr wichtig zu wissen, was er kann, bzw. wo die Stärken und Schwächen liegen, damit man im Match nicht permanent Bälle spielt, die man eigentlich nicht sicher beherrscht.

Desweiteren kann man als eine Aufgabe jeweils 10 erste und zweite Aufschläge von der rechten und linken Seite machen lassen, und in dem Ergebnisbogen festhalten, wie hoch die Aufschlagquote ist. Eine weitere Übung, den Ballwurf jeweils zum geraden, Slice- und Kickaufschlag jeweils 10 mal durchführen lassen, ohne den Ball zu schlagen. Es wird festgehalten wie oft der Ball in einem, der Technik des jeweiligen Aufschlages entsprechenden, auf dem Boden aufgezeichneten Kreis aufkommt. Die Trefferanzahl wird dokumentiert. Man kann Linienläufe auf Zeit durchführen, Basketballwürfe aus einer bestimmten Entfernung in der Ballkorb durchführen lassen, etc.

Sobald diese Übungen einmal durchgeführt und dokumentiert wurden, werden die Ergebnisse mit den jeweiligen Schülern besprochen und ausgewertet. Beim nächsten Test, wird jeder der Tennisschüler versuchen, seine letzte Leistung zu verbessern. Dadurch werden sich die Kinder ihrer Stärken und Schwächen bewusst, und werden versuchen bis zum nächsten Test, ihre Schwächen zu verbessern, und ihre Stärken möglichst zu festigen. [zur Startseite]

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Taktisches Verständnis der Kinder für den Aufschlag

Donnerstag, 12. März 2009

Gerade in den ersten Jahren der Punktspiel- und Turnierkarriere, und vor allen in den ersten Matches, ist der Aufschlag für die kleinen Kinder eher eine lästige Pflicht, als ein freudiges Ereignis, dem Gegner den Aufschlag um die Ohren zu schlagen. Aufgrund der fehlenden Körpergröße und Kraft, und vor allem noch aufgrund der geringen Matcherfahrung und taktischer Unerfahrenheit, ist es oft zu erleben, dass die Kinder in ihren Matches den Aufschlag kaum effektiv zu nutzen wissen, und eher den Aufschlag verlieren.

Dabei ist auch für die Kinder der Aufschlag der einzige Schlag, den der Gegner nicht beeinflussen kann, bzw nicht beeinflusst hat. Der Aufschläger ist also immer seines “Glückes Schmied”. Aus diesem Grund ist es also nicht nur notwendig den Aufschlag von seiner technischen Seite her zu trainieren, sondern auch den richtigen taktischen Einsatz den Kindern zu erläutern.

Meist läuft es im Match folgendermaßen ab. Die kleinen Tennisspieler versuchen ihren ersten Aufschlag, ganz nach dem Vorbild ihrer Idole aus dem Kreis der Tennisprofis, mit viel zu viel Geschwindigkeit und Risiko zu spielen. Resultat ist, meistens kommt der erste Aufschlag nicht. Was bleibt, ist dann die Angst den zweiten Aufschlag zu verschlagen, und somit kommt nur noch ein ganz leichter, für den Gegner viel zu einfach spielender Aufschlag, der eher für den Returnspieler ein Vorteil ist, als für den Aufschläger.

Das heißt, die Kinder müssen lernen ihre Chance auf einen guten ersten Aufschlag zu begreifen, um sich dementsprechend zu verhalten, bzw. dementsprechend aufzuschlagen. Wenn man also kaum Erfolgsaussichten hat, den ersten Aufschlag als eigenen Vorteil ins gegnerische Aufschlagfeld zu spielen, sollte man eher auf Geschwindigkeit und Risiko verzichten, und eher den ersten Aufschlag mit dem Tempo eines zweiten Aufschlages spielen, dafür aber lieber die Schwächen des Gegners auszunutzen versuchen.

Die brauchen also zuerst due Fähigkeit, möglichst schnell zu erkennen, wo die Schwächen des Gegners sind, um mit einem taktisch klugen Aufschlag den Ballwechsel mit einem Vorteil aufzubauen. Ansonsten haben die Kinder nur den Druck, bei einem misslungenen ersten Aufschlag, dem Gegner ein Einladung zum Punkt servieren zu müssen, was meist schon zu einem Doppelfehler führt, weil deshalb die Nerven versagen. Ein Teufelskreis beginnt, und der eigene Aufschlag wird zum Vorteil des Gegners.

Sind die Kinder soweit, bekommen sie mehr Sicherheit beim Aufschlag, und können dann auch automatisch beim ersten Aufschlag wieder emhr riskieren, weil sie ja auf eine adäquate alternative Aufschlagvariante zurückgreifen können. [Zur Startseite]

Matchtraining und Tennistaktik für Kinder und Jugendliche

Mittwoch, 4. März 2009

Sinn und Zweck des Tennistrainings ist es, die Kinder und Jugendlichen im technischen, physischen und psychischen Bereich auf das Match vorzubereiten. Dabei ist den Kindern fast immer klar, dass man gute Grundschläge braucht, um auch gut Tennis spielen zu können. Je besser beispielsweise die Vorhand ist, um so erfolgreicher wird man im Tennismatch sein.

Dagegen muss man den Kindern und Jugendlichen gerade im Tennistraining verstärkt bewusst machen, dass man eine gute Schlagtechnik im Tennis nur dann auch erfolgreich anwenden kann, wenn man auch wirklich gut zum Ball steht. Was hilft eine saubere Schlagtechnik bei den Tennis-Grundschlägen, wenn man konditionell nur für eine viertel Stunde Tennismatch fit ist, und danach nur noch Fehler macht, weil man nicht mehr richtig zum Ball steht?

Darüber hinaus ist auch wiederum nicht zielführend, wenn man eine perfekte Schlagtechnik hat, außerdem konditionell topfit ist, aber die Schläge taktisch falsch einsetzt, oder dem Spieler bei wichtigen, matchentschiedenden Ballwechseln die Nerven versagen?

Für das Tennistraining heißt das in der Praxis, dass neben dem Techniktraining unbedingt auch ein spezifisches Konditionstraining durchgeführt werden muss, und in realistischen Trainingsspielen oder matchnahen Trainingsformen die Tennistaktik und Nervenstärke geschult werden muss. Es ist nur all zu häufig zu beobachten, dass viele Kinder und Jugendliche im Training ganz anders spielen, meist zu übermütig und zu schnell, als sie es dann wirklich im Tennismatch tun.

Aus diesem Grund gehört es auch zu den Aufgaben des Tennistraininers und des Jugendwarts, dass zumindest die Mannschaftsspieler regelmäßig Trainingsmatches spielen, damit sie ihr Matchverhalten schulen können. Allein die Erkenntnis der Kinder und Jugendlichen, dass meist derjenige Spieler gewinnt, der dem Gegner öfter die “Chance zum Fehler” gibt, ist schon viel wert. Das heißt, meist spielen die Kinder im Match viel zu risikoreich, und wollen den Punkt mit dem ersten Schlag erzwingen. Das klappt nur in den seltensten Fällen. Viel wichtiger ist es, den Kindern zu vermitteln, dass im Tennismatch ein Ballwechsel aufgebaut werden muss, in dem man während dem Ballwechsel immer mehr den Druck auf den Gegner erhöht, bis dieser wahrscheinlich den Fehler macht.

Meist gewinnt im Kinder- und Jugendbereich nicht unbedingt der schlagtechnisch bessere Spieler, sondern der taktisch klüger spielende Akteur. Je früher den Tenniskindern diese Erkenntnis bewusst wird, um so eher werden sie erfolgreicher Tennis spielen, und schneller positive Erfahrungen  sammeln. [Zur Startseite]

Der Ablauf eines Tennisspieltages bei Kinder- und Jugendmannschaften

Montag, 2. März 2009

Für jeden Verein ist es das Ziel in möglichst jeder Altersklasse eine Tennismannschaft bei den Kindern und Jugendlichen zu melden. Darauf baut die sportliche Zukunft eines Tennisvereins auf. Das heißt, es sollte mindestens eine Bambinimannschaft, eine Knaben- und Mädchenmannschaft, und eine Juniorinnen- und Juniorenmannschaft gemeldet werden können.

Jede Mannschaft bekommt seinen Termin- oder Spielplan nach der erfolgten Mannschaftsmeldung beim jeweiligen Tennisverband über dessen jeweiliges Internetportal mitgeteilt. Dort werden sowohl die namentliche Mannschaftsmeldung, als auch die Termine und Gegner der jeweiligen Spieltage bekannt gegeben.

Der jeweilige Mannschaftsführer einer jeden Mannschaft hat in Zusammenarbeit mit dem Jugendwart und / oder dem Sportwart dafür Sorge zu tragen, dass termingerecht und pünktlich die jeweilige Kinder- oder Jugendmannschaft spielbereit zum jeweiligen Heim- oder Auswärtsspiel antritt. Im Jugendbereich besteht eine Tennismannschaft aus vier Spielern, und eventuellen Ersatzspielern. Das heißt es werden insgesamt vier Einzel und zwei Doppel gespielt.

In den meisten Fällen beginnen die Kinder- und Jugendspiele um neun Uhr, das heißt, dass die Mannschaften zu diesem Zeitpunkt jeweils vollständig vor Ort sein müssen, die Mannschaftsführer die genaue Aufstellung für die Einzelpaarungen der Mannschaften in den Spielbericht eingetragen haben müssen, und dass die ersten Spiele zu diesem Zeitpunkt pünktlich anfangen müssen.

Begonnen wird mit den vier Einzelpartien. Nachdem das letzte Einzel beendet ist, wird die Aufstellung der jeweiligen Doppelpaarungen in den Spielbericht eingetragen, und es werden die zwei Doppelpaarungen gespielt. Nach Beendigung der beiden Doppelpaarungen werden alle Ergebnisse in den Spielbericht eingetragen und die beiden Mannschaftsführer unterschreiben den Spielbericht. Dananch lädt in der Regel die Heimmannschaft die Gastmannschaft zum Essen ein, und der Spieltag ist für die Mannschaften beendet.

Der Mannschaftsführer der jeweiligen Heimmannschaft oder der Jugendwart müssen nach dem Spieltag innerhalb einer bestimmten Frist das Endergebnis per Internet, auf der jeweiligen Plattform des ausrichtenden Verbandes, melden. Dort ist dann auch der aktuelle Tabellenstand der jeweiligen Liga einzusehen und alle anderen Spielberichte und Ergebnisse der anderen Mannschaften. [Zur Startseite]

Die Funktion des Jugendwarts beim Kindertennis

Freitag, 27. Februar 2009

In jedem Tennisverein spielt die Aufgabe und Funktion des Jugendwarts eine große Rolle für das Kindertennis. Von seinem Einsatz und Engagement hängt in nicht unwesentlichem Umfang der Erfolg der Jugendarbeit eines Vereins ab. Natürlich arbeitet der Jugendwart eng mit den Tennistrainern, dem Sportwart und auch den Eltern der Kinder zusammen.

Eine wichtige Aufgabe des Jugendwarts ist die Planung und Koordination eines geregelten Jugendtrainings. Hier geht es darum in Abstimmung mit den Tennistrainern und Übungsleitern optimale Trainingszeiten für die Kinder zu finden, effektive Trainingsgruppen in Leistungsstärke und Altersklasse zusammenzustellen, und möglichst viele Kinder für ein Kinder-Tennistraining zu motivieren.

Sehr wichtig ist auch die Aufstellung, Meldung und Betreuung der Kinder- und Jugendmannschaften des Vereins. Die sportliche Zukunft eines Tennisvereins hängt sehr stark von der Nachwuchsarbeit ab. Das bedeutet auch, dass ein Tennisverein in möglichst jeder Altersklasse, sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen, mindestens eine Mannschaft für den Turnierbetrieb melden kann.

Ein optimales Funktionieren der Jugendmannschaften kann aber auch nur in engem Kontakt mit den Eltern erfolgen. Denn letztendlich sind es die Eltern der Tenniskinder, die ihren Nachwuchs zu den Turnieren fahren, die sich um das leibliche Wohl und natürlich auch um die sportliche Betreuung der Kinder kümmern müssen. Hierbei muss der Jugendwart schon im Vorfeld der anstehenden Tennissaison viel mit den Eltern planen und koordinieren.

Sowohl zeitlich, als auch von der Bedeutung der Aufgabe eines Tennis-Jugendwarts handelt es sich dabei um ein oftmals gar nicht so leichtes Ehrenamt, für das neben der oftmals zeitlich nicht zu unterschätzenden Komponente, auch viel Geduld, Idealismus und manchmal auch eine “dicke Haut” dazugehört. [Zur Startseite]

Immer an der Ehrgeiz der Kinder apellieren

Mittwoch, 25. Februar 2009

Das beste Tennistraining bringt nichts, wenn sich die Kinder nicht selbst immer wieder untereinander messen können, um sich erstens selbst besser einschätzen zu können, und um selbst bewusstere Erfolgserlebnisse zu haben. In diesem Zusamenhang ist es sehr wichtig immer wieder in spielerischer Form den Ehrgeiz der Kinder und Jugendlichen zu fördern und zu fordern.

Nichts ist langweiliger und ermüdender als ständig die selben Übungsformen und Trainingsinhalte, wenn man nicht auch mal sich mit den anderen Trainingspartnern messen kann. Regelmäßig sollte man im Tennistraining auch Trainingsformen und Spiele einbauen, in denen es um Punkte und Plätze geht. Am besten man gibt auch noch bestimmte Ziele vor, in dem man den Kindern zum Beispiel anbietet, dass der Sieger einer Übung nicht den Platz abziehen oder nicht die Linien säubern muss, und dies dann eben die schlechteren Spieler dieser Übung machen müssn. Außerdem kann man auch zum Beispiel vor dem Training ausmachen, dass bei der und der Übung ein “Spieler des Tages” ermittelt wird, der dann bestimmen kann, wer am Schluss des Trainings den Platz abziehen muss.

Dies fördert den Ehrgeiz der Kinder und es wird auch ein gewisser Wettkampfgedanke gefördert. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang, den “Verlierern” der einen Trainingseinheit den Ansporn mitzugeben, dass sie die Gewinner bei der nächsten Trainingseinheit sein können. Mit diesen Mitteln kann man viel Abwechslung und Ehrgeiz in das Tennistraining hineinbringen, und somit die Kinder auch auf dei Wettkampfsituation vorbereiten. [Zur Startseite]

Kindertraining so interessant wie möglich gestalten

Sonntag, 15. Februar 2009

Je abwechslungsreicher  und interessanter ein Tennistraining ist, um so effektiver wird dieses Training für die Kinder und Jugendlichen sein. Die Tenniskinder wollen nicht nur stures Schlagtechniktraining, oder eintönigen, tennisspezifischen Konditionsdrill, sondern neue Trainingsinhalte die ihnen auch ein Erfolgserlebnis und Spaß vermitteln.

Spielerische Leistungstests zur Dokumentation der individuellen Leistungen

In diesem Zusammenhang bieten sich zum einen dokumentierte, spielerische Leistungstests und regelmäßige Videoaufnahmen im Training an. Um den Teilnehmern am Kindertennis einen Anreiz zu geben sich ständig zu verbessern, sollte der Tennistrainer in regelmäßigen Abständen bestimmte Übungen von allen Kindern und Jugendlichen machen lassen, in denen es um Geschwindigkeit, Koordination, Geschicklichkeit, Ballgefühl oder Treffsicherheit geht. Dies kann in Form eines Stationsbetriebes geschehen, dessen Ergebnisse in Form von Zeiten, Treffern, etc. aufgeschrieben und dokumentiert werden. Dies kann zum Beispiel auch der Pulswert nach einer bestimmten Laufübung sein. Etwa in einem Abstand von drei Wochen wird der Test immer wieder durchgeführt, und die Leistungen werden miteinander verglichen. Die Kinder sollen ruhig die Möglichkeit ahben die bekannten Übungen zwischen den Test zu trainieren. Der Anreiz für die Kinder liegt nicht nur darin, seine eigenen Ergebnisse zu verbessern, sondern sich auch im Vergleich zu den Leistungen der anderen Tenniskinder zu verbessern.

Der Einsatz einer Videokamera im Tennistraining

Eine zweite sehr beliebte und effektive Möglichkeit ein Tennistraining für Kinder interessanter und effektiver zu gestalten, ist der Einsatz einer Viedeokamera. Mit der Videokamera haben die Kinder die Möglichkeit sich selbst zu sehen, und sie können ihre Bewegungen und Schlagtechniken, welche sie bisher nur vorihrem geistigen Auge hatten, endlich auch in Natur sehen. Oft besteht zwischen diesen beiden Bildern ein großer Unterschied. Für die Kinder ist so ein gemeinsames Treffen vor dem Fernseher, um die eigenen Bilder und Videosquenzen zu analysieren nicht nur lehrreich, sondern auch immer ein riesen Spaß. [Zur Startseite]