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Reaktions- und Koordinationstraining
im Kindertennis

Mittwoch, 16. September 2009

Die richtige Schlagtechnik, eine sehr gute tennisspezifische Beinarbeit bzw. Kondition, mentale Stärke, viel Ballgefühl und auch viel Matcherfahrung und -praxis sind schon einmal sehr wichtige Voraussetzungen um gut Tennis spielen zu können. Aber genauso gehört auch eine gute Reaktion und eine gute Koordination zu einem erfolgreichen Tennisspieler.

Aus diesem Grund sollte man ein Reaktions- und Koordinationstraining im Tennistraining, vor allem bei Kindern, nicht vernachlässigen, und immer wieder einmal bestimmte Übungen ins Training einbauen. Solche Übungen fördern nicht nur die die anderen gesamten spielerischen Fähigkeiten eines Tennisspielers, sondern lockern das Tennistraining auf, und machen den Kindern auch immer viel Spaß. Im Anschluss sollen dazu ein paar Übungen dargestellt werden.

Eine sehr gute Übungen in diesem Zusammenhang ist das Spielen mit zwei Bällen gleichzeitig. Die beiden Spieler spielen sich im T-Feld gleichzeitit zwei Bälle zu. Wenn das klappt, dann kann man es ja auch mal mit einem dritten Ball versuchen. Eine andere Übung ist, ein Spieler spielt dem anderen Spieler im T-Feld einen Ball leicht zu, und der andere Spieler versucht den Ball mit einem Hütchen (Pylonen) oder Baseballcap aufzufangen. Desweiteren sollte man die Kinder auch ab und zu mal mit der anderen Hand schlagen lassen. Das heißt, die Rechtshänder spielen mal mit der linken Hand, und umgekehrt. Eine Variation ist das Spiel im T-Feld, egal ob mit der recht oder linken Hand, allerdings immer nur auf einem Bein hüpfend.

Für die Reaktion ist es eine gute Übung das Zuspiel des anderen Spielers mit geschlossenen Augen zu erwarten, und auf Zuruf die Augen zu öffnen, um dann spontan und richtig zu reagieren und den Ball zurückzuschlagen. Ebenfalls ist es dazu eine Variation, das Zuspiel mit dem Rücken zum Zuspieler zu erwarten, und sich dann auf Zuruf schnell umzudrehen, um den Ball zu spielen. Eine weitere Übung ist es, dass sich zwei Spieler den Ball im T-Feld hin und her zuspielen, allerdings den ankommenden Ball erst sich selbst hochspielen, um dann sofort eine 360-Grad-Drehung um die eigene Körperachse zu machen, um dann den Ball wieder kontrolliert zurück zu spielen. Eine Variation für geübtere Spieler, ist die gleich zuvor beschriebene Übung, allerdings muss der Ball, wenn er mit der Vorhandseite hochgespielt wurde, mit der Rückhandseite wieder zurückgespielt werden, un d umgekehrt.

All diese Übungen fördern die Auge-Hand-Koordination, die Reaktionsfähigkeit, die allgemeine Koordination, das Gleichgewicht, und dienen letztendlich nur dazu, dass die Kinder und Jugendlichen besser Tennis spielen. [Zur Startseite]

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Kinder-Tennistraining ohne Schläger

Mittwoch, 15. Juli 2009

Gerade für die kleinsten Tenniskinder und Anfänger steht zunächst gar nicht das Tennisspiel mit dem Schläger im Vordergrund, sondern das Ballgefühl, die Auge-Hand-Koordination und tennisspezifische Bewegungsabläufe. Das Spiel mit dem Tennisschläger ins gegnerische Feld kommt dann später in einem zweiten Schritt.

Ebenso kann man die im Anschluss beschriebenen Tennisübungen auch als Aufwärmtraining auch für schon etwas größere Tenniskinder verwenden:

1.) Ball in einer bestimmten Höhe Fangen: Gerade die kleinen Tennisspieler, die ihre ersten Tennisversuche auf dem Platz machen, versuchen instinktiv den Ball mit dem Schläger im möglichst höchsten Punkt zu schlagen. Dies vor allem aus Angst davor, dass sie den Ball nicht mehr vor dem zweiten Mal Aufspringen erwischen. Aber genau dieser hohe Treffpunkt steht im Widerspruch zu der richtigen Schlagtechnik beim Tennis. Die Schlagbewegung bei Vor- und Rückhand erfolgt eben von hinten unten nach vorne oben, und nicht von oben nach unten. Das Auge muss also so geschult werden, dass die Kinder die Höhe des Treffpunktes einschätzen können, um später beim richtigen Tennisschlag den Ball etwa in Oberschenkel- bis Hüfthöhe schlagen zu können.

Eine gute Übung dazu ist es, den Ball hoch senkrecht nach oben zu werfen, und die Kinder sollen versuchen den Ball nach einmaligem Aufspringen möglichst tief kurz vor dem zweiten Bodenkontakt mit der Hand zu fangen. Dadurch lernen die Kinder den Ballsprung besser einzuschätzen und können sich die Höhe des Treffpunktes bewusst machen. Eine Variation dieser Übung ist es, den Kindern vorzugeben, dass sie den Ball im höchsten Punkt, oder beispielsweise auf Kopfhöhe fangen sollen.

2.) Einen zugeworfenen Tennisball mit einem Hütchen auffangen: Ebenso eine wichtige Vorstufe zum späteren Tennisschlag, ist es den Ballflug nach dem Absprung richtig einschätzen zu lernen, und im richtigen Moment, sprich dem Treffmoment, eine zielgerichtetet Aktion zu machen. Die Kinder sollen also einen vom Trainer zugeworfenen Ball mit einem umgedrehten Hütchen fangen. Dies erfordert ebenso eine zielgerichtete Auge-Hand-Koordination, und kommt der späteren Spielsituation durch den richtigen Ballflug schon sehr nahe. Variationen sind durch das Auffangen des Balles mit dem Hütchen mit der linken als auch mit der rechten Hand möglich.

3.) Den Tennisball mit der Hand übers Netz schlagen: Auch sehr effektiv für die Auge-Hand-Koordination ist folgende Übung. Die Kinder stehen etwa einen Meter vom Netz entfernt und werfen sich den Tennisball selbst an. Nach einmaligem Aufspringen, sollen sie versuchen den Ball im richtigen Treffpunkt mit der Hand über Netz zu schlagen. Auch hierbei spielt die richtige Schlagtechnik, wie zB der richtige Griff, noch keine Rolle. Die Kinder sollen lediglich versuchen das richtige Timing und Ballgefühl für den Tennisschlag zu erlernen. [Zur Startseite]

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Übungen fürs Kindertennis: Werfen und Fangen

Mittwoch, 11. Februar 2009

Die Bedeutung des Werfens und des Fangens für das Kindertennis ist enorm groß. Durch das Werfen kann für kleine Kinder das Ballgefühl, der Ballwurf für den Aufschlag, die Schlagbewegung für den Aufschlag und allgemeine und spezielle Bewegungsmuster fürs Tennisspielen erlernt und geübt werden. Das Fangen schult das Auge, die Koordination und das Timing für den Tennisball.

Eine ganz wichtige Übung in diesem Zusammenhang mit dem Werfen und Fangen ist Handball-Tennis. Auf beiden Seiten des Tennisplatzes stehen möglichst gleich viele Spieler. Das Ziel ist es den Tennisball so ins gegnerische Feld zu werfen, dass der Tennisball von der gegenerischen Seite nicht direkt aus der Luft oder nach höchstens einmaligem Aufspringen gefangen werden kann. Der Ball darf immer nur von dort geworfen, wo er gefangen wurde.

Der Ballwurf ist oft die am wenigsten geübte Komponente für einen guten Aufschlag. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene oder auch Mannschafts- bzw. Turnierspieler können den Ballwurf gar nicht oft genug trainieren, weil ein guter Wurf schon die halbe Miete für einen guten Aufschlag ist.

Genauso wichtig ist für den Aufschlag auch der Schlagballwurf. Der Schlagballwurf ist die Grundbewegung für den Tennisaufschlag, was bedeutet, dass ein guter Werfer auch meist viel Schwung für die Aufschlagbewegung hat. Je weiter ein Kind werfen kann, um so härter wird es auch aufschlagen können.

Man kann mit dem Werfen auch die Schlagbewegung für die Grundschläge trainieren. Mit dem Ball in der Schlaghand beginnt man mit einer schulmäßigen Ausholbewegung und wirft am Ende der Schlagphase seitlich von unten den Ball kontrolliert und mit Gefühl zu seinem in geringen Abstand stehenden “Mitwerfer”. Mit dieser Übung wird das Ballgefühl, das richtige Timing für das Loslassen des Balls (später ist dieser Punkt auch genau der Treffpunkt), und natürlich ein korrekter Bewegungsablauf geübt.

Mit dem Fangen des Balls wird das Timing des Auges für den Tennisball geschult, was für jeden Schlag im Tennis von absoluter Wichtigkeit ist, verbunden mit der gleichzeitgen Hauptaktion, dem Greifen des Ball, was im übertragenen Sinn beim Tennis, dem Treffpunkt im Schlag entspricht. Interessant wird das Fangen besonders dann, wenn das Fangen aus der Bewegung oder aus dem Lauf erfolgt, weil dies auch dem Ablauf im Tennis entspricht.

Aus diesen Gründen sollte das reine Werfen und Fangen des Tennisballs beim Kindertraining, vor allem für die kleinen Kinder und Anfänger, nicht zu selten trainiert werden. [Zur Startseite]

Kleinfeldtennis schult die Motorik und das Ballgefühl von Anfang an

Freitag, 6. Februar 2009

Für die kleinsten Tennisspieler bietet sich ganz zu Beginn der Tenniskarriere das Kleinfeldtennis an. Gespielt wird beim Kleinfeldtennis über ein tragbares, etwa 4 Meter langes und niedrigeres Netz, welches in der Mitte einer Tennisplatzhälfte aufgestellt wird. Dabei ist es schon mal ein Vorteil, dass auf einem Platz mehr Kinder gleichzeitig spielen können, weil auf jeder Platzhälfte jeweils ein Kleinfeldnetz aufgestellt werden kann. Gespielt wird mit speziellen Kurztennisschlägern oder Minitennisschlägern und Methodikbällen, welche einfachere Flug- und Sprungeingeschaften besitzen, weil die Methodikbälle langsamer fliegen und nicht so hoch abspringen.

Vorteil des Kleinfeldtennis ist, dass die kleinen Tennisspieler ein langsameres Tennis auf kleinerem Raum spielen können, für das sie weniger Kraft benötigen. Dies ermöglicht eine deutlich effektivere Schulung des Ballgefühls, der tennisspezifischen Motorik und der Schlagtechnik. Die Kinder haben beim Kleinfeldtennis ein viel größeres Erfolgserlebnis, weil die Ballwechsel langsamer sind, und es einfacher ist, den ankommenden Ball richtig zu berechnen.

Es gibt eine Vielzahl an Trainingsübungen für das Spiel aufs Kleinfeld, und es werden sogar eigene Kleinfeld-Tennisturniere ausgerichtet. Dabei steht nicht primär der Wettkampf im Vordergrund, sondern der Spaß am Tennissport. Kleinfeld-Tennisturnier werden immer als Mannschaftsbewerb ausgetragen, welche vorrangig die Förderung eines großen Bewegungsrepertoires und den Teamgeist bzw. das Verhalten in der Mannschaft fördern sollen. [Zur Startseite]

Ballgewöhnungsübungen für Kinder

Donnerstag, 26. Juni 2008

Irgendwie muss jedes Kind mal anfangen sich an den Tennisschläger und den Tennisball zu gewöhnen. Da gerade der Anfang besonders schwer ist, und es keinen Sinn macht den kleinen Kindern gleich den Ball übers Netz zuzuspielen, sollte man die Kinder spielerisch mit Ballgewöhnungsübungen an den Tennissport heranzuführen.

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