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Aufschlagtraining: Auch den Ballwurf trainieren

Samstag, 16. Mai 2009

Für jeden Tennisspieler ist es selbstverständlich den Aufschlag zu trainieren, wenngleich wahrscheinlich jeder auch weiß, dass man den Aufschlag dennoch mehr trainieren könnte. Nur aufgrund der Tatsache, dass der Aufschlag der einzige Schlag beim Tennis ist, der nicht vom Gegner beeinflusst werden kann, wird das Aufschlagtraining trotzdem meist vernachlässigt. Und wenn, dann trainiert doch kaum jemand speziell den Ballwurf.

Aber gerade ein präziser Ballwurf ist absolut entscheidend für einen guten und somit erfolgreichen Tennisaufschlag. Die Schlagbewegung für den Aufschlag ist vergleichsweise einfach und schnell zu lernen, weil es sich dabei um einen natürlichen Bewegungsablauf handelt. Man kann die Schlagbewegung beim Aufschlag auch sehr gut mit einem Schlagballwurf vergleichen.

Das Training des Ballwurfs wird meist sehr vernachlässigt, weil es oft langweilig erscheint. Dabei sollte jeder Tennisspieler nur einmal 10 Ballwürfe jeweils für einen geraden Aufschlag, einen Kickaufschlag und einen Sliceaufschlag machen, die Bälle nicht schlagen, sondern auf dem Boden aufkommen lassen, und die Punkte auf dem Boden markieren. Jeder Tennisspieler wird überrascht sein, wie groß dieses Streuungsbild sein wird. In der Praxis bedeutet das Folgendes: ein sehr komplexer und äußerst präziser Schlag, wird mit immer wechselnden Bedingungen, nämlich einem ungenauen Ballwurf, ausgeführt. Da braucht sich eigentlich kein Spieler wundern, wenn der Aufschlag ein Schwachpunkt ist und bleibt.

Auch für Spieler mit eines anfangs richtigen und sehr guten Schlagbewegung hat ein schlechter Ballwurf große Nachteile, weil man den falsch geworfenen Ball mit dieser Bewegung nicht schlagen kann. Das bedeutet man muss einen Fehler (den schlechten Ballwurf), mit einer falschen Aufschlagbewegung ausgleichen. Das Resultat ist ein immer schlechter werdender Aufschlag, und im schlimmsten Fall auch gesundheitliche Beschwerden.

Aus diesem Grund solte sich jeder Tennisspieler, und vor allem auch im Kindertraining, die Zeit nehmen, den Ballwurf immer wieder intensiv zu trainieren. Dies muss nicht einmal auf dem Tennisplatz sein. Man kann sich einen Kreis mit etwas 30 cm Durchmesser auf dem Boden markieren, und damit kontrollieren, ob der Ballwurf richtig war. Dieser Kreis sollte (beim Rechtshänder) beim Sliceaufschlag etwas rechts vom Körper sein, beim geraden Aufschlag vor dem Körper, und beim Kickaufschlag etwas links vom Körper.

Wichtig ist beim Training des Ballwurfes, dass man den Ballwurf im Zusammenhang mit der richtigen Aufschlagbewegung macht, und den Ball aber dabei nicht schlägt, sondern auf dem Boden aufkommen lässt. [Zur Startseite]

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für das Kindertennis

Dienstag, 5. August 2008

Gerade ist für das Kindertennis ist eine abwechslungsreiche Gestaltung des Tennistrainings von großer Bedeutung. Die Kinder sollen zwar die richtige Schlagtechnik lernen, eine tennisspezifische Muskulatur aufbauen, konditionell von Training zu Training besser werden, oder auch an mentaler Stärke dazugewinnen. Dennoch lässt gerade bei Kindern schnell mal die Konzentrationsfähigkeit nach, und eine Auflockerung des Trainings sorgt immer wieder für neuen Spaß, und sich danach wieder um so besser auf die richtige Spieltaktik im Match konzentrieren zu können.

Eine gute Auflockerungsübung dazu ist das gegenseitige Zuwerfen eines Balls im T-Feld über das Netz. Je nach Könnensstand wird nach kurzer Zeit ein zweiter Ball ins Spiel gebracht, so dass sich die Schüler paarweise gleichzeitig jeweils einen Ball zuwerfen. Dies fördert die Konzentrationsfähigkeit der Kinder, weil sie sich gleichzeitig auf zwei Bälle konzentrieren müssen, und die Koordination, weil man in kürzester Zeit einen Ball fangen und den anderen Ball kontrolliert seinem Partner zuwerfen muss. Eine Steigerung ist dann noch ein dritter oder sogar ein vierter Ball der dann ins Spiel gebracht wird.

Weiterhin eine gute Übung ist Handballtennis aufs ganze Tennisfeld. Der Ball wird mit der Hand immer von dem Punkt aus geworfen, an welchem dieser vorher gefangen werden konnte. Auf jeder Seite stehen gleich viele Schüler, die versuchen den Ball so zu werfen, dass er nicht von dem Team der anderen Seite gefangen werden kann. Dadurch wird sowohl der für die Aufschlagbwegung wichtige Ballwurf trainiert, und koordinativ wichtige Bewegungen wie Werfen und Fangen.

Auch eine gute Übung um das Training ist, wenn sich der Schüler an der T-Linie mit dem Rücken zum Netz aufstellt, und auf Zuruf des Zuwerfers den Ball nach einer schnellen Drehung möglichst schnell erkennen muss und auch möglichst kontrolliert zurückspielen muss. [Zur Startseite]