Die richtige Griffstärke ist für jeden Tennisspieler äußerst wichtig. Egal ob Anfänger oder Profi, wenn der Schläger die falsche Griffstärke hat, geht nichts. Ist der Griff zu groß oder zu klein, kann man den Schläger bei jedem Schlag nicht ordentlich festhalten, und die Folge sind unkontrollierte Schläge.
Welche Griffstärken gibt es?
Grundsätzlich werden beim Tennis acht verschiedene Griffstärken von L1 bis L8 unterschieden. Mit den Griffstärken wird der Umfang des Griffs des Tennisschlägers in Inch (2,54 cm entspricht einem Inch) angegeben. Es beginnt mit der Griffstärke L1, diese entspricht 4 1/8 Inch (ein Umfang von 105 Millimeter), geht weiter mit L2 (4 1/4 Inch), L3 (4 3/8 Inch), L4 (4 1/2 Inch), L5 (4 5/8 Inch), L6 (4 3/4 Inch), L7 (4 7/8 Inch) bis hin zu L8 (5 Inch), was einem Umfang von 127 Millimeter entspricht.
Wie kann man die richtige Griffstärke feststellen?
Die richtige Griffstärke für jeden Spieler hängt von der Größe der Hand ab. Zur Bestimmung der richtigen Griffstärke sollte man den Schläger locker in die Hand nehmen. Bei der richtigen Griffstärke sollte der
Daumen der Schlaghand etwa 3 Millimeter über das oberste Gelenk des Zeigefingers der Schlaghand reichen. Ist es mehr, so ist der Schlägergriff zu klein. Ist es weniger, dann ist der Griff zu groß.
Ganz unabhängig von der richtigen Griffstärke spielt auch noch ein gutes Griffband ein wichtige Rolle. Auch wenn der Schlägergriff passend ist, das Griffband schlecht, rutschig oder einfach verschlissen ist, kann man den Schläger auch nicht mehr richtig in der Hand halten, und der Spaß am Tennis geht verloren. Das Griffband ist eine ständig verschleißende Komponente, ebenso wie Saite bzw. Bespannung des Schlägers, womit man immer darau achten sollte dieses rechtzeitig zu erneuern. [Zur Startseite]