Artikel-Schlagworte: „Jugendtraining“

Immer an die Jugendförderung
im Tennisverein denken

Mittwoch, 9. September 2009

Die Jugendmannschaft von heute ist die Erwachsenenmannschaft von morgen. Eine gute 1. Herren- und Damenmannschaft ist immer das Aushängeschild eines jeden Tennisvereins. Unter diesem Gesichtspunkt ist es besonders wichtig, dass in der Vereinsführung bzw. der Vorstandschaft eines Tennisvereins engagierte und weitsichtige Leute agieren. Dies betrifft vor allem die Positionen 1. Vorstandes, des Sportwarts und des Jugendwarts.

Für eine gute und erfolgreiche Jugendarbeit ist in einem Tennisverein nicht nur allein der Tennistrainer verantwortlich, sonder auch von der Vorstandschaft sollte aktive Unterstützung der Jugend und Jugendarbeit kommen. Dies geht los bei der ausreichenden Platzreservierung für das Jugendtraining, der Bezahlung bzw. Erstattung von Fahrtgeld und Turnierkosten, und einer weitsichtigen Beobachtung der Altersstruktur aller Jugendlichen im Verein, um gegebenenfalls schwache Jahrgänge durch gezielte Mitgliedsaufnahmen wieder auszugleichen.

Das große Glück oder Pech für jeden Verein ist immer eine aktive und engagierte Vorstandschaft. Denn trotz aller ehrenamtlicher Betätigungen aller Vorstandsmitglieder haben gerade die oben genannten Positionen, vor allem aber der Jugendwart, diesbezüglich eine große Verantwortung. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang die Integrierung der Kinder und vor allem der jugendlichen Tennisspieler bei den erwachsenen Spielern. Denn vor allem im Spiel mit den Erwachsenen können die Jugendspieler sehr viel lernen. [Zur Startseite]

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Die Kinder mehr im Verein integrieren

Samstag, 14. März 2009

Das Training der Kinder ist der eine Aspekt um besser zu werden, die Förderung und Forderung durch den Tennisverein ein weiterer. Jeder weiß, dass man nur durch Training allein nicht zwangsläufig besser Tennis spielt. Man muss auch genügend Gelegenheit haben, das Erlernte im freien Spiel anwenden zu können.

Jeder Verein schreibt sich gerne ganz groß die Jugendarbeit auf die Fahnen, dennoch kann es immer noch in dem ein oder anderen Verein Missstände geben, die dem widersprechen. Je nach Vereinsgröße sollten für die Kinder ein oder zwei Jugendplätze ausgewiesen sein, auf denen die Kinder die selben Spielrechte haben wie die Erwachsenen. Das heißt, der Verein sollte den Kindern zusätzlich zum organisierten Training die Möglichkeit geben, nach 16.00 oder 17.00 Uhr auch noch einen Platz reservieren zu können, bzw. spielen zu können. Viele Erwachsene Mitglieder eines Tennisvereins meinen immer noch, dass die Kinder nach der Schule, also ab 13.00 Uhr, genügend Zeit hätten, am frühen Nachmittag Tennis zu spielen, und dann, wenn die Erwachsenen nach der Arbeit auf den Platz kommen, nichts mehr auf dem Tennisplatz verloren hätten. Leider vergessen die Erwachsenen dabei, dass die Kinder mittlerweile auch oft Nachmittagsunterricht haben, und es oft nicht möglich ist, vor 16.00 Uhr zu spielen. Dafür bietet sich die Deklarierung eines Jugendplatzes an.

Außerdem sollte der Verein den Kindern auch genügend Möglichkeiten bieten, dass diese auch mal mit den Erwachsenen spielen können, zum Beispiel im Rahmen eines “Schleiferl-Turniers”, damit sich Jugendliche und Erwachsene kennenlernen. Für die Kinder ist es eine große und wichtige Erfahrung mal mit Erwachsenen zu spielen. Außerdem werden die Erwachsenen dann auch auf die Kinder und die geleistete Jugendarbeit aufmerksam. Es ist immer etwas traurig zu beobachten, wenn Erwachsene ab und zu doch mal am Wochenende bei den Medenspielen der Kinder zusehen, und erstmal fragen müssen, wer denn der eigene Spieler sei.

Oft ist auch zu beobachten, dass das Jugendtraining immer auf dem letzten Platz der Tennisanlage stattfindet. Natürlich ist das auch oft mit den vielen umherfliegenden Bällen zu begründen. Aber es wäre sich auch mal nicht schlecht, einem bestimmten Tag, das Jugendtraining auf einem zentralen Platz der Tennisanlage durchzuführen, um den Mitgliedern die geleistete jugendarbeit zu demonstrieren, und um die Kinder und Jugendlichen im Verein auch bekannter zu machen. Für die Kinder ist so ein Training auf dem Centercourt vor den Augen der “großen Mitglieder” immer ein großes Erlebnis. Das wäre konsequente Jugendarbeit, über die sich doch jeder Erwachsene immer freut.

Oft ist auch zu beobachten, dass es gar keine Ranglisten mehr in dem Verein gibt. Dass soclhe Ranglisten bei vielen Erwachsenen keinen Wert mehr haben, ist mittlerweile bekannt, aber für die Kinder ist so eine Rangliste ein unheimlicher sportlicher Anreiz. Der Verein sollte viel Wert auf die Kinder- und Jugendranglisten legen, und vielleicht sogar die dafür notwendigen Spiele als ganz nromale Forderungen deklarieren, durch welche die Kinder auch das volle Platzrecht zu jeder zeit haben. Außerdem machen die Ranglisten die Kinder und Jugendlichen auch wieder im Verein bekannter, und tragen maßgeblich dazu bei, dass die Kinder im Verein besser integriert werden. [Zur Startseite]

Die Funktion des Jugendwarts beim Kindertennis

Freitag, 27. Februar 2009

In jedem Tennisverein spielt die Aufgabe und Funktion des Jugendwarts eine große Rolle für das Kindertennis. Von seinem Einsatz und Engagement hängt in nicht unwesentlichem Umfang der Erfolg der Jugendarbeit eines Vereins ab. Natürlich arbeitet der Jugendwart eng mit den Tennistrainern, dem Sportwart und auch den Eltern der Kinder zusammen.

Eine wichtige Aufgabe des Jugendwarts ist die Planung und Koordination eines geregelten Jugendtrainings. Hier geht es darum in Abstimmung mit den Tennistrainern und Übungsleitern optimale Trainingszeiten für die Kinder zu finden, effektive Trainingsgruppen in Leistungsstärke und Altersklasse zusammenzustellen, und möglichst viele Kinder für ein Kinder-Tennistraining zu motivieren.

Sehr wichtig ist auch die Aufstellung, Meldung und Betreuung der Kinder- und Jugendmannschaften des Vereins. Die sportliche Zukunft eines Tennisvereins hängt sehr stark von der Nachwuchsarbeit ab. Das bedeutet auch, dass ein Tennisverein in möglichst jeder Altersklasse, sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen, mindestens eine Mannschaft für den Turnierbetrieb melden kann.

Ein optimales Funktionieren der Jugendmannschaften kann aber auch nur in engem Kontakt mit den Eltern erfolgen. Denn letztendlich sind es die Eltern der Tenniskinder, die ihren Nachwuchs zu den Turnieren fahren, die sich um das leibliche Wohl und natürlich auch um die sportliche Betreuung der Kinder kümmern müssen. Hierbei muss der Jugendwart schon im Vorfeld der anstehenden Tennissaison viel mit den Eltern planen und koordinieren.

Sowohl zeitlich, als auch von der Bedeutung der Aufgabe eines Tennis-Jugendwarts handelt es sich dabei um ein oftmals gar nicht so leichtes Ehrenamt, für das neben der oftmals zeitlich nicht zu unterschätzenden Komponente, auch viel Geduld, Idealismus und manchmal auch eine “dicke Haut” dazugehört. [Zur Startseite]

Eine gute Tennistechnik hilft Verletzungen zu vermeiden

Mittwoch, 16. Juli 2008

Tennis ist eine vergleichsweise technisch ziemlich anspruchsvolle Sportart. Von außen beobachtet hat man oft den Eindruck, dass die Spieler den Ball einfach über das Netz in andere Hälfte den Tennisplatzes schlagen. Allerdings steckt dahinter langjähriges Tennistraining und eine gute Schlagtechnik.

Ist die Schlagtechnik allerdings bei einem Spieler nicht so gut, besteht die Gefahr, dass man die Sehnen, Muskeln und Gelenke überlastet, und so z.B. ein Tennisarm entsteht. Das Problem beim Tennis ist, dass im Vergleich zu anderen Schlägersportarten, wie z.B. Squash, Badminton oder Tischtennis der Schläger und der Ball vergleichsweise schwer sind. Aus diesem Grund treten beim Schlag ziemlich hohe Kräfte auf, welche durch den Bewegungsapparat des Spielers kompensiert werden müssen. Besonders problematisch kann dies bei Kindern und Jugendlichen werden.

Der Tennisball soll nicht mit Kraft, sondern mit Schwung geschlagen werden

Der Sinn einer guten Schlagtechnik beim Tennis besteht darin, dass man auf physikalisch vorgegebenen Schwungbahnen und Schlagprinzipien jeden Schlag ausführen sollte, um den Tennisball nicht mit purer Kraft übers Netz zu schlagen, sondern primär mit Schwung. Für den Laien können ein Spieler mit einer guten Technik und ein kräftiger Spieler mit einer schlechten Technik den Ball gleich schnell übers Netz spielen. Mit dem Unterschied, der Spieler mit der guten Schlagtechnik hat den Ball überwiegend mit Schwung geschlagen, und der Spieler mit der schlechten Schlagtechnik mit Kraft.

Bei einer guten Schlagtechnik im Tennis befinden sich alle am Schlag beteiligten Komponenten des Körpers, wie das Handgelenk, der Ellenbogen, die Schulter, der Rücken bzw. Wirbelsäule und die Hüfte, und die daran beteiligten Muskeln und Sehnen in der optimalen Stellung, und sind somit bei höchster Effektivität den geringsten Belastungen beim Schlag ausgesetzt. Bei dem Spieler mit der schlechten Tennis-Schlagtechnik wird sich recht bald eine Schwachstelle herauskristallisieren, und der Spieler wird Probleme bekommen.

Am Anfang steht für jeden Tennisspieler das Tennistraining und eine gute Schlagtechnik

Aus diesem Grund sollten alle Anfänger, besonders auch Kinder und Jugendliche, in einem guten Tennistraining die richtige Tennistechnik lernen. Gerade bei Kinder und Jugendlichen passen sich dann auch mit der sich stetig verbessernden Schlagtechnik auch die Konchen, Muskeln und Sehnen an die Belastung an. Außerdem ist es jungen Jahren leichter eine saubere und richtige Schlagtechnik zu lernen. [Zur Startseite]

Wie oft sollen Kinder Tennis trainieren?

Donnerstag, 3. Juli 2008

Diese Frage ist mit Sicherheit nicht ganz pauschal zu beantworten. Zu viele Faktoren beeinflussen dies. Was man mit Sicherheit sagen kann, hängt dies auf jeden Fall mit dem Alter und natürlich auch mit der Spielstärke zusammen. Natürlich spielt in diesem Zusammenhang auch das Engagement und der Ehrgeiz der Eltern eine große Rolle.
Im Alter von etwa 5-6 Jahren sollten die Kinder auf jeden Fall eine Trainingseinheit pro Woche mit einem Trainer oder Übungsleiter bekommen. Diese dient dazu, dass der tennisspezifische Aspekt von Anfang richtig vermittelt wird. Wie lange diese Trainingseinheit sein sollte, also ob 30, 45 oder 60 Minuten, hängt individuell von der Konzentrationsfähigkeit und auch der Leistungsbereitschaft der Kinder ab. Auf jeden Fall sollte in diesem Alter der spielerische Aspekt des Trainings und der Spaßfaktor im Vordergrund stehen. Neben dem organisierten Training ist es aber auch noch genauso wichtig, dass die Kinder so viel Ball- und Schlägerkontakt wie möglich haben. Das heißt, ob die Kinder ein zweites oder drittes Mal in der Woche mit den Eltern auf Platz gehen, oder nur zuhause mit dem Schläger und einem Ball gegen die Hauswand spielen ist egal. Im Vordergrund steht die Schulung des Ballgefühls und das richtige Einschätzen des Balls, die Festigung der Bewegungsabläufe und der Ausbildung der körperlichen Anpassung ans Tennis. Hierzu gibt es viele einfache und sehr effektive Ballgewöhungsübungen.

Mit steigender Spielstärke sollte auch das Tennistraining intensiver werden

Die Kinder sind beim Tennistraining voll bei der SacheMit zunehmendem Alter und zunehmender Spielstärke sollte sich auf jeden Fall die Zahl der organisierten und von einem Trainer ausgeführten Einheiten auf dem Platz erhöhen. Für Mannschaftsspieler, egal ob Bambini, Knaben / Mädchen, oder Junioren / Juniorinnen sind zumindest vor und während der Punktspiel- und Turnierphase mindestens zwei Wochenstunden bzw. Trainingseinheiten fast schon zwingend. In Abhängigkeit der möglichen Zeit, welche die Kinder bzw. Jugendlichen neben ihrer schulischen und privaten Aktivitäten aufbringen können, bietet sich in jedem Fall noch eine zusätzliche dritte Trainingseinheit an, in welcher hauptsächlich die Kondition verbessert wird. Ob dies nun ein gemeinsamer Waldlauf der Mannschaftsspieler oder gemeinsames Laufen über den Fußballplatz, ein spezielles Zirkeltrainings, oder auch Ausgleichssportarten wie zB Basketball ist, spielt eine geringe Rolle.

Ganz wichtig ist nicht nur ein geregeltes Sommertraining, sondern auch ein regelmäßiges Wintertraining. Allerdings ist hier besonders die Frage der Finanzierung dieses Trainings wichtig, weil die wenigsten Tennisvereine eine eigene Tennishalle haben, und somit die zusätzlichen Hallenkosten im Wintertraining hinzukommen. Außerdem ist im Winter oft ein Mangel an Hallenplätzen ausschlaggebend dafür, welche bzw. wieviele Kinder überhaupt an einem Vereinstraining teilnehmen können. Besondern beim finanziellen Aspekt ist bei der Organisation eines Wintertrainings der Verein mit einem Trainingskostenzuschuss stark gefordert. [Zur Startseite]