Artikel-Schlagworte: „Kindertennis“

Einspielphase – lockeres Spielen will gelernt sein

Montag, 27. Juli 2009

Besonders im Training ist es immer wieder im Kinder- und Jugendtennistraining festzustellen, dass die kleinen Tenniskinder und Jugendlichen gleich mehr oder weniger mit Vollgas zu spielen beginnen. Dies ist aber gerade zu Beginn einer Trainerstunde oder eines Tennistrainings eher kontraproduktiv, weil die Verletzungsgefahr steigt, und es ja eigentlich in der Einspielphase darum geht, Ballgefühl für den Schlag zu entwickeln, sich spezifisch aufzuwärmen und lockere, technisch saubere Tennisschläge auszuführen.

Genau an dieser Stelle der Einspielphase kommt natürlich immer der Hinweis oder die Aufforderung des Trainers sich doch ordentlich und effektiv einzuspielen. Harte und risikoreiche Tennisschläge kommen ja eh meist im Verlauf des Tennistrainings oder im Rahmen von Trainingsmatches. Das Resultat dieser Traineranweisung ist dann meist, dass die Kinder nur noch lasch rumstehen, und keine sauberen Schläge mehr machen.

Für die Kinder und Jugendlichen ist es also sehr schwer umzusetzen oder zu verstehen, dass man auch bei leichten Schlägen in der Einspielphase genauso 100%-ig sauber zu den Schläge stehen muss, wie bei harten Schlägen. Das heißt also, auch leichte Schläge erfordern eine optimale Beinarbeit, nur die Schlaghärte wird zurückgenommen. Die Kinder müssen sich also bewusst machen, dass man sich auf dem Tennisplatz immer optimal bewegen muss, und die Kraft bzw. den Schwung aus dem Schlagarm heraus entsprechend dosieren muss.

Die Beine bzw. die Beinarbeit müssen also immer zu 100 Prozent eingesetzt werden, und die Kraft bzw. der Schwung aus dem Oberkörper heraus muss entsprechend der jeweiligen Aufgabe dosiert werden. Für die Kinder ist oft die Aufforderung leichter und kontrollierter zu spielen, auch scheinbar die Aufforderung sich schlechter zu bewegen. [Zur Startseite]

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Immer mit guten Tennisbällen spielen

Samstag, 18. April 2009

Beim Tennis gehören gute Tennisbälle genauso zur richtigen Ausübung des Sport dazu, wie ein guter Tennisschläger, die richtige Bespannungshärte und gute Tennisschuhe. Es ist aber immer wieder zu sehen, dass jeder auf seinen Tennisschläger achtet, und auch die richtigen Tennisschuhe trägt, aber in den wenigsten Fällen achten die Tennisspieler auf gute Tennisbälle.

Dies gilt sowohl fürs Erwachsenentennis, aber vor allen auch für das Kindertennis. Gerade wenn Kinder Tennis spielen, sollen die Tennisbälle wirklich gut sein, weil sich die Kinder sonst nie an das richtige Sprungverhalten gewöhnen können, und somit nie eine konstante und gefestigte Tennistechnik erlernen können. Erwachsene können viel eher das schlechtere und unterschiedliche Sprungverhalten von älteren oder auch schlechteren Tennisbällen einschätzen, aber bei Kindern ist das nicht der Fall.

Zwar sind Tennisbälle nicht ganz billig, aber im Endeffekt spart man am falschen Ende, wenn die die Kinder beim Tennis immer nur alte Tennisbälle verwenden. Was nützen da viele Trainerstunden und ein regelmäßiges Tennistraining, wenn die Kinder dann im freien Spiel durch schlechte Tennisbälle und falsches Sprungverhalten der Bälle ihre Tennistechnik wieder verlernen, und ein falsches Timing bekommen.

Fehlt den Tennisbällen schon ein wesentlicher Teil der Filzoberfläche, haben diese schon deutlich andere Spieleigenschaften. Auch lassen die Sprungeigenschaften eines Tennisballs nach, wenn je älter er wird. In den offiziellen Tennisregeln sind die wesentlichen Eigenschaften eines Tennisballs genau definiert: Er soll einen Durchmesser von 6,35 – 6,67 cm haben. Ein Gewicht von 56,70 – 58,47 g, und bei einer Temperatur von 20 Grad Celsius eine Sprunghöhe von 1,346 m bis 1,473 m auf hartem Boden aus 2,54 m Fallhöhe haben. Hierbei kommt es besonders auf die Sprunghöhe an, welche sich ja auch vergleichsweise leicht überprüfen lässt.

Letztendlich sollte die Eltern ihren tennisspielenden Kindern immer neue Tennisbälle kaufen, weil diese einfach ein Verschleißartikel sind, und aber eine wesentliche Bedeutungfür ein gutes Tennisspiel haben. [Zur Startseite]

Die Tenniskinder müssen frühzeitig erkennen, worum es beim Tennis geht

Donnerstag, 5. Februar 2009

Die Zeiten von Boris Becker, Steffi Graf und Michael Stich und dem damit verbundenen Tennis-Boom sind vorbei. Die Tennisübertragungen im Fernsehen sind auf ein Minimum an Übertragungszeit gesunken. Dem Tennisnachwuchs fehlt es unter anderem auch einfach an Vorbildern und Idolen. Woher sollen die Kinder und Jugendlichen wissen, wie toll der Tennissport ist, mit welcher Dynamik und Power der Aufschlag im Match gespielt wird, und welches taktische Schachspiel so manches Tennismatch sein kann, als Boris Becker um die Tenniskrone auf dem Rasenplatz in Wimbledon gekämpft hat.

Im Kinder- und Jugendtraining von heutzutage ist immer wieder festzustellen, dass die Kinder von all der früheren Faszination vom Tennis gar nichts wissen, und mit dem”weißen Sport” von heute einfach nur das Hin- und Herspielen des Tennisballs verbinden. Das äußert sich dann in der Art und Weise, dass oft der kämpferische Einsatz im Training und Match fehlt, und z.B. das akribische Training des Ballwurfes, um sein eigenes Service zu einer richtigen “Waffe” im Match zu verbessern, lediglich zu einem unmotivierten Hochwerfen des Balles ausartet

Selten, dass man sowohl im Training als auch im Match Kinder oder jugendliche sieht, die wirklich schwitzen, außer Atem sind, oder einfach eine kurze Pause brauchen, um sich wieder zu erholen, weil sie in der vorigen Trainingseinheit, oder im letzten Spiel des Matches sich vollkommen verausgabt haben.

Diese Entwicklung ist gerade im Laufe der letzten Jahre besonders zu beobachten, weil die Kinder und Jugendlichen gar nicht mehr wissen, wie der “Sport” Tennis aussieht. Die Kinder und Jugendlichen kennen nur die “Freizeitbeschäftigung” Tennis. Dies liegt aber nicht nur daran, dass der Sport Tennis im Fernsehen weniger zu sehen ist, sondern auch daran, dass das allgemeine spielerische Niveau in den einzelnen Tennisvereinen immer mehr und mehr sinkt. Die Tennisschüler erleben es in ihren Tennisvereinen gar nicht mehr wie es klingt, wenn man einen ersten Aufschlag mit 200 km/h ins gegnerische Aufschlagfeld hämmert.

Die Kinder sehen auch nur noch in den seltensten Fällen, dass dort im Verein ein Spieler ist, der versucht jeden Ball zu erkämpfen, und nach jedem Ball eine drei Meter lange Rutschspur auf dem Sandplatz hinterlässt. All das würde den Tennisschülern von heute wieder eine Motivation und ein Antreiz sein, den Tennissport auch wieder in seiner sportlichen Variante zu verstehen, wie er zu Zeiten von Boris Becker von Millionen von Kindern betrieben wurde, und nicht nur einfach nur noch als gemütliche Freizeitbeschäftigung zu sehen. [Zur Startseite]

Tennistraining für Kinder muss Spass machen

Samstag, 10. Januar 2009

Je jünger die Tennisschüler sind, desto mehr sollte der Spaß der Kinder am Tennis im Vordergrund stehen. Fünf- oder sechsjährige Tenniskinder legen keinen großen Wert darauf, das ihnen lang und ausführlich erklärt wird, wie die genaue Schlagtechnik der Grundschläge aussieht. Sie wollen spielerisch mit dem Tennisschläger den Ball übers Netz schlagen, und dabei möglichst viel Spaß haben.

Dies erfordert möglichst viele und abwechslungsreiche Trainingsinhalte, Übungen und Spiele, so dass die Kinder möglichst immer in Bewegung sind.

Gerade bei ganz jungen und kleinen Kindern ist der Gradmesser für eine gute Tennisstunde, immer ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und Engagement bei den einzelnen spielerischen Übungen, und das Spaß an der Bewegung. Dabei muss gar nicht immer das Tennisspiel mit dem Schläger im Vordergrund stehen, sondern es können auch Wurf- und Fangübungen mit dem Tennisball sein, Lauf- und Koordinationsübungen auf dem Platz, oder einfach Staffelläufe für die Schnelligkeit der Kinder oder Hockey auf das halbe Tennisfeld mit einem Tennisball.

In Form von spielerischen Übungen und methodischen Reihen muss man die Kinder in kleinen und systematischen Schritten die richtige Schlagtechnik und deren Grundsätze wie, Ausholen, Schlagen und Ausschwingen langsam und spielerisch beibringen.

Man darf die Kinder nicht überfordern, man sollte sie dennoch aber immer fordern. Ganz wichtig ist auch immer wieder, dass man den Kindern die Fachbegriffe, wie “seitlich Stehen”, Schlagphase, Schlagschritt, Vorhand und Rückhand, die richtigen Fußstellung beim Schlag beibringt. Dies kann natürlich auch die Zählweise beim Tennis sein, die man bei jeder Stunde sich wieder von den Kinder erklären lässt.

Das Wichtigste ist, dass die Kinder bei jeder Stunde ein Lächeln auf den Lippen haben, und mit einem Erfolgserlebins nach Hause gehen, damit die kleinen Tenniskinder auch bei der nächsten Tennisstunde wieder mit Spaß und vollem Einsatz dabei sind.

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Der Einsatz einer Videokamera im Kindertennis

Samstag, 9. August 2008

Die wichtigste Aufgabe eines Tennistrainers ist es immer wieder das Training so interessant und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Dies gilt zwar für jede Sport, aber vor allem für´s Kindertraining oder Jugendtraining. Dazu eignet sich als sehr wirksames Hilfsmittel der Einsatz einer Videokamera.

Für alle Kinder und Jugendlichen ist es ein besonderer Anreiz gerade während der Aufnahme des eigenen Spiels und der eigenen Schlagtechnik besonders gut und schulmäßig zu spielen. Wenn der Trainer den Tag und Zeitpunkt der Videoaufnahmen um so früher im Kindertraining ankündigt, werden sich die Kinder auch um so mehr anstrengen zum Zeitpunkt der Videoaufnahmen eine möglichst gute Schlagtechnik zeigen zu können. Also sind Videoaufnahmen schon im Vorfeld eine gute Möglichkeit der Motivation.

Gerade für das Kindertennis haben sich Videoaufnahmen schon vielfach äußerst bewährt, weil gerade Kinder durch optische Eindrücke um so mehr und besser die richtige Schlagtechnik erlernen können. Gerade beim Tennis, einer technisch sehr anspruchsvollen Sportart, haben die meisten Spieler oft das Gefühl eine Schlagbewegung, in der vom Trainer oft demonstrierten und beschriebenen Art und Weise auszuführen. In der Realität weicht diese dann aber oft in wesentlichen Punkten ab. Für die meisten Tennisschüler ist also sehr schwer das richtige Bewegungsgefühl zu entwickeln, ob sie selbst die vom Trainer vorgemachte Bewegung richtig nachmachen bzw. ausführen. Es besteht also oft durch falsche Einschätzung der Schüler eine große Abweichung vom Soll- und Ist-Zustand der Schlagtechnik.

Um diesem Missverhältnis immer wieder entgegen zu wirken ist der Einsatz einer Videokamera in regelmäßigen Zeitabständen sehr effektiv. Oft ist das Aha-Erlebnis der Schüler so groß, dass sie sich auf den Videobildern zwar selbst wiedererkennen, aber es nie für möglich gehalten hätte, in wie weit in der Realität ihre Schlagtechnik von dem eigenen Bewegungsgefühl abweicht. Das heißt, den Schülern werden durch die Videoaufnahmen der eigenen Schlagtechnik alle Fehler und Abweichungen von den richtigen Schlägen viel schneller und effektiver bewusst.

Zwar haben die Schüler die Anweisungen und Korrekturen des Trainers für die jeweiligen Schlagtechniken immer im Ohr, aber die dazugehörigen geistigen Bilder von der eigenen Bewegungsausführung sind oft falsch. Das heißt die Tennisschüler meinen genau das zu machen, was der Trainer fordert. Durch den Einsatz einer Videokamera wird den Schülern sehr oft sehr eindrucksvoll bewusst, dass es große Abweichungen zwischen dem eigenen Bewegungsgefühl und der Realität gibt.

Beim nächsten Kindertraining werden die Schüler ihre Bewegungen nach der ausführlichen und individuellen Schlaganalyse am Bildschirm neu anpassen und somit verbessern. Bis zu den nächsten Videoaufnahmen. [Zur Startseite]

Spielerische Trainingsübungen
für das Kindertennis

Dienstag, 5. August 2008

Gerade ist für das Kindertennis ist eine abwechslungsreiche Gestaltung des Tennistrainings von großer Bedeutung. Die Kinder sollen zwar die richtige Schlagtechnik lernen, eine tennisspezifische Muskulatur aufbauen, konditionell von Training zu Training besser werden, oder auch an mentaler Stärke dazugewinnen. Dennoch lässt gerade bei Kindern schnell mal die Konzentrationsfähigkeit nach, und eine Auflockerung des Trainings sorgt immer wieder für neuen Spaß, und sich danach wieder um so besser auf die richtige Spieltaktik im Match konzentrieren zu können.

Eine gute Auflockerungsübung dazu ist das gegenseitige Zuwerfen eines Balls im T-Feld über das Netz. Je nach Könnensstand wird nach kurzer Zeit ein zweiter Ball ins Spiel gebracht, so dass sich die Schüler paarweise gleichzeitig jeweils einen Ball zuwerfen. Dies fördert die Konzentrationsfähigkeit der Kinder, weil sie sich gleichzeitig auf zwei Bälle konzentrieren müssen, und die Koordination, weil man in kürzester Zeit einen Ball fangen und den anderen Ball kontrolliert seinem Partner zuwerfen muss. Eine Steigerung ist dann noch ein dritter oder sogar ein vierter Ball der dann ins Spiel gebracht wird.

Weiterhin eine gute Übung ist Handballtennis aufs ganze Tennisfeld. Der Ball wird mit der Hand immer von dem Punkt aus geworfen, an welchem dieser vorher gefangen werden konnte. Auf jeder Seite stehen gleich viele Schüler, die versuchen den Ball so zu werfen, dass er nicht von dem Team der anderen Seite gefangen werden kann. Dadurch wird sowohl der für die Aufschlagbwegung wichtige Ballwurf trainiert, und koordinativ wichtige Bewegungen wie Werfen und Fangen.

Auch eine gute Übung um das Training ist, wenn sich der Schüler an der T-Linie mit dem Rücken zum Netz aufstellt, und auf Zuruf des Zuwerfers den Ball nach einer schnellen Drehung möglichst schnell erkennen muss und auch möglichst kontrolliert zurückspielen muss. [Zur Startseite]

Kindertennis mit der Ballmaschine

Montag, 21. Juli 2008

Für viel Abwechslung beim Kindertennis sorgt der regelmäßige Einsatz einer Ballmaschine im Jugendtraining. Zwar ersetzt so eine Ballmaschine nicht den Tennistrainer, aber sie unterstützt ihn sehr. Ein großer Vorteil so einer Ballmaschine ist in der hohen Schlagintensivität für die Schüler zu sehen. Dies wirkt sich sowohl für die Kondition als auch für die Schlagtechnik der Schüler positiv aus.

Der Trainer kann während den Schlägen der Schüler auf deren Seite des Platzes stehen und direkt “am Mann” Anweisungen machen und Korrekturen geben. Die Ballmaschine simuliert längere Ballwechsel für die Kinder und Jugendlichen. Durch die höhere Schlaghäufigkeit wird eine Festigung der Schlagtechnik erreicht. Außerdem lernen die Kinder auch eine korrekte Schlagbewegung unter höherer Belastung.

Das Ballmaschinentraining wird als Stationsbetrieb für die Tennisschüler organisiert. Während ein bis drei spieler gleichzeitig an der Maschine trainieren, sammeln die restlichen Spieler die Bälle wieder ein und “füttern” die Maschine wieder mit Bällen. Somit kann die Ballmaschine möglichst durchgehend Bälle spielen. Je nachdem wieviele Kinder sich gerade auf dem Platz befinden, kann eine weitere Station Seilspringen, Liegestütz, oder Koordinationsübungen mit Schläger und Ball sein.

Zwar ist eine Ballmaschine keine günstige Anschaffung für einen Tennisverein, aber durch den regelmäßigen und langfristigen Einsatz im Jugendtraining zahlt sich die Ballmaschine sicher aus. Außerdem kann man die Ballmaschine, nach einer entsprechenden Einweisung, auch den Mitglieder des Vereins gegen eine geringe Leihgebühr zur Verfügung stellen. Damit rentiert sich sich so einen Maschine sicher im Laufe der Zeit. [Zum Artikel ...]