Artikel-Schlagworte: „Konditionstraining“

Matchtraining und Tennistaktik für Kinder und Jugendliche

Mittwoch, 4. März 2009

Sinn und Zweck des Tennistrainings ist es, die Kinder und Jugendlichen im technischen, physischen und psychischen Bereich auf das Match vorzubereiten. Dabei ist den Kindern fast immer klar, dass man gute Grundschläge braucht, um auch gut Tennis spielen zu können. Je besser beispielsweise die Vorhand ist, um so erfolgreicher wird man im Tennismatch sein.

Dagegen muss man den Kindern und Jugendlichen gerade im Tennistraining verstärkt bewusst machen, dass man eine gute Schlagtechnik im Tennis nur dann auch erfolgreich anwenden kann, wenn man auch wirklich gut zum Ball steht. Was hilft eine saubere Schlagtechnik bei den Tennis-Grundschlägen, wenn man konditionell nur für eine viertel Stunde Tennismatch fit ist, und danach nur noch Fehler macht, weil man nicht mehr richtig zum Ball steht?

Darüber hinaus ist auch wiederum nicht zielführend, wenn man eine perfekte Schlagtechnik hat, außerdem konditionell topfit ist, aber die Schläge taktisch falsch einsetzt, oder dem Spieler bei wichtigen, matchentschiedenden Ballwechseln die Nerven versagen?

Für das Tennistraining heißt das in der Praxis, dass neben dem Techniktraining unbedingt auch ein spezifisches Konditionstraining durchgeführt werden muss, und in realistischen Trainingsspielen oder matchnahen Trainingsformen die Tennistaktik und Nervenstärke geschult werden muss. Es ist nur all zu häufig zu beobachten, dass viele Kinder und Jugendliche im Training ganz anders spielen, meist zu übermütig und zu schnell, als sie es dann wirklich im Tennismatch tun.

Aus diesem Grund gehört es auch zu den Aufgaben des Tennistraininers und des Jugendwarts, dass zumindest die Mannschaftsspieler regelmäßig Trainingsmatches spielen, damit sie ihr Matchverhalten schulen können. Allein die Erkenntnis der Kinder und Jugendlichen, dass meist derjenige Spieler gewinnt, der dem Gegner öfter die “Chance zum Fehler” gibt, ist schon viel wert. Das heißt, meist spielen die Kinder im Match viel zu risikoreich, und wollen den Punkt mit dem ersten Schlag erzwingen. Das klappt nur in den seltensten Fällen. Viel wichtiger ist es, den Kindern zu vermitteln, dass im Tennismatch ein Ballwechsel aufgebaut werden muss, in dem man während dem Ballwechsel immer mehr den Druck auf den Gegner erhöht, bis dieser wahrscheinlich den Fehler macht.

Meist gewinnt im Kinder- und Jugendbereich nicht unbedingt der schlagtechnisch bessere Spieler, sondern der taktisch klüger spielende Akteur. Je früher den Tenniskindern diese Erkenntnis bewusst wird, um so eher werden sie erfolgreicher Tennis spielen, und schneller positive Erfahrungen  sammeln. [Zur Startseite]

Kindertennis bei schlechter Witterung

Samstag, 19. Juli 2008

Tennis ist vor allem eine Freiluftsportart und wird von den meisten Tennisspielern schwerpunktmäßig im Sommer betrieben. Trotzdem kann es schon mal immer wieder vorkommen, dass das Kinder- und Jugendtraining aufgrund schlechter Witterung ausfallen muss, weil die Plätze aufgrund des Regens nicht bespielbar sind.

Ein Alternativtraining anbieten

Wenn das Tennistraining ins Wasser fälltIm Laufe eines Sommertrainings kann es schon vorkommen, dass das Tennistraining zwei bis dreimal aufgrund der schlechten Witterung ausfallen muss. Die Plätze sind wegen Wasserpfützen nicht bespielbar, es regnet in Strömen, oder manchmal geht auch einfach zu viel Wind. Es kann aber auch sein, dass nach einem starken Regenguss die Plätze erst nach ein bis zwei Stunden wieder bespielbar sind, bis die Wasserpfützen abgelaufen sind, und der Sandplatz nicht mehr schmierig ist.

In einem solchen Fall ist zwar ein Tennistraining auf dem Platz mit Schläger und Ball nicht möglich, aber dennoch könnte man ein gemeinsames Lauftraining (macht manchmal im Regen auch Spaß) anbieten, oder wenn die Plätze noch abtrocknen müssen, die Witterung sich aber schon wieder gebessert hat, ist alternativ zum Tennistraining auch ein Koordinations- oder Konditionstraining, oder einfach auch nur ein gemeinsames Fußballspiel auf dem benachbarten Bolzplatz sicher auch oft mal eine willkommene Abwechslung.

Die Kinder und Jugendlichen sollten trotz schlechter Witterung in einem festen Trainingsrhytmus bleiben, und auf freiwilliger Basis ein entsprechendes Ersatztraining angeboten bekommen. Wichtig ist nur dass, es Spaß macht und die Kinder und Jugendlichen Sport betreiben. [Zur Startseite]

Was gehört alles zu einem Tennistraining für Kinder?

Sonntag, 6. Juli 2008

Auf den ersten Blick denkt man hierbei natürlich ganz automatisch an die richtige Schlagtechnik der Kinder und Jugendlichen bei allen Grundschlägen wie Vorhand, Rückhand, Aufschlag und Volley.

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