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Das Stellungsspiel beim Tennis

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Schnelligkeit ist beim Tennis ein wichtiger Faktor, aber dies allein reicht nicht aus. Vielmehr muss man beim Tennis zum einen die Fähigkeit zur Antizipation haben, und vor allem auch in gutes Stellungsspiel. Beides trägt zu dazu bei die Schnelligkeit beim Tennis zu verbessern, und somit erfolgreicher zu spielen.

Ein guter Sprinter ist beim Tennis sicher im Vorteil. Aber allein die Fähigkeit der schnellen Beine ist nur ein Faktor um gut und erfolgreich zu spielen. Wenn man darüber hinaus noch die Fähigkeit zur Antizipation der gegnerischen Aktionen hat, kann man früher reagieren, und somit seine Schnelligkeit steigern. Antizipation ist das Ergebnis langjähriger Erfahrungen, die Aktionen des Gegners vorauszuahnen. Hierbei kann man sich aufgrund bestimmter Bewegungsmuster und sportartspezifischer Verhaltensweisen des Gegners und aufgrund eines großen technischen und taktischen Verständnisses auf die Spielweise des Gegners schneller einstellen, und somit eher reagieren.

Das richtige Stellungsspiel erleichtert das Tennisspiel ganz besonders. Grundsätzlich geht es hierbei darum den Platz entsprechend der gegnerischen Spielposition und den schlagtechnischen Möglichkeiten des Gegners ideal abzudecken. Im Grundsatz spielt hierbei vor allem das Verhalten eines Torwarts die entscheidende Rolle, in dem man sich immer auf der Winkelhalbierenden des möglichen gegnerischen Schlages befindet, um auf beide Seiten die gleiche Laufstrecke bzw. Reaktionszeit zu haben.

Im Grundsatz sollte man sich immer möglichst in der Platzmitte aufhalten, um optimal den nächsten Ball erreichen zu können. Je weiter man den Gegner durch seinen eigenen Schlag beispielsweise nach links aus dessen Platzhälfte heraustreibt, desto weiter muss man sich bei dessen Schlag nach rechts auf seiner eigenen Platzhälfte orientieren, das sich dem Gegner ein größeres Winkelspiel eröffent.

Die Leistung des Gegners anerkennen

Mittwoch, 24. August 2011

Tennis ist ein Spiel bei welchem man sich in jedem Match mit einem anderen misst. Jeder möchte gewinnen, aber nur einer kann den Platz als Sieger verlassen. Beim Tennis sind vor allem eine gute Schlagtechnik, eine gute körperliche Fitness, viel taktisches Verständnis, varianten- und ideenreiches Spiel, aber auch Nervenstärke gefragt. Wer dies im Match besser umsetzen kann, wird höchstwahrscheinlich am Ende das Match gewinnen.

Soweit die Theorie. In der Praxis gibt es aber auch den ein oder anderen Faktor, durch welchen man sich selbst im Match derart schwächen kann, dass man auch trotz möglicher Überlegenheit am Schluss dem Gegner zum Sieg gratulieren muss. Die Rede ist von Sportlichkeit, Fairness und Respekt vor dem Gegner. Dies sind drei wesentliche Eigenschaften die einen wirklich guten Tennisspieler auszeichnen. Perfekt und bewusst im Match angewandt, verhelfen sie zu mehr Ruhe und Besonnenheit im Match, und steigern die Nervenstärke in wichtigen Situationen.

So ist es beispielsweise sehr wichtig, seinen Gegner sportlich und fair zu behandeln, vor allem wenn es um knappe und spielentscheidende Situatiuonen geht. Dadurch verschafft man sich auch beim Gegner automatisch mehr Respekt, und kann letztendlich mit einem besseren Gewissen seinen Sieg feiern. Ebenso trägt es deutlich mehr zur inneren Ruhe bei, dem Gegner auch mal einen anerkennenden Blick oder Handzeichen zu schenken, wenn dieser einen tollen Schlag oder Ballwechsel gespielt hat. Dies sollte natürlich nicht dazu führen, dass man dies zu übertrieben betreibt und seinen Gegner nur dadurch aufbaut, aber man sollte seinen Gegner auch nicht immer nur schlecht machen, und in solchen Situationen womöglich sogar beschimpfen.

Alles in allem kann durch die Anerkennung der gegnerischen Leistung auch während dem Match seinen Gegner auch viel ernster nehmen, und vor allem auch länger und besser konzentriert sein. Dadurch wird man also auch zumeist erfolgreicher Tennisspielen, und sicherlich auch mehr Spaß an seinem Lieblingssport haben.

Tennisturniere und Trainingslager organisieren

Mittwoch, 30. September 2009

Sowohl für die Einheit bei den Tennisspielern eines Vereins untereinander, als auch natürlich zur Verbesserung der Spielstärke der einzelnen Spieler bietet es sich auf jeden Fall an, für die Kinder und Jugendlichen im Verein interne Tennisturniere oder sogar das ein oder andere Trainingslager zu organisieren.

Durch die Organsiation eines Tennisturniers kann man die Matchpraxis der einzelnen Spieler am besten fördern. So ein Tennisturnier muss keine große und aufwendige Sache sein, und soll primär nur der Motivation der Kinder und Jugendlichen dienen. Je nach Anzahl der Teilnehmer kann man ein KO-System oder Gruppenspiele durchführen, um letztendlich einen Sieger zu ermitteln. Es sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass jeder Teilnehmer eine Urkunde bekommt, und Sachpreise bzw. Pokale fördern die Motivation der Kinder auch ungemein.

Vor allem im Winter bietet es sich an ein solches Turnier ein oder zweimal durchzuführen, weil es gerade in dieser Zeit vor allem an Trainingszeiten und Matchpraxis mangelt. Die einzelnen Matches müssen nicht auf zwei Gewinnsätze gespielt werden, sondern können auch über einen (langen) Satz gehen, oder auch auf Zeit. Am besten ist es, wenn man sich schon im Vorfeld um mögliche Spenden oder Gönner der Jugendarbeit bemüht, damit man Preise für die Kinder oder Platzmiete nicht nur aus der oft knappen Vereinskasse bezahlen muss.

Ein Trainingslager für die Jugendlichen kann auch auf der heimischen Tennisanlage durchgeführt werden, und sollte über mehrere Tage mit einem gut geplanten Programm und vor allem viel Tennis durchgeführt werden. Ziel sollte es hierbei sein, mit den Kindern und Jugendlichen möglichst drei oder vier Stunden täglich mit den Nachwuchsspielern zu trainieren. Dabei bietet es sich auf jeden Fall auch an, dass eine Ballmaschine zum Einsatz kommt, und dass sich möglichst viele Helfer zur Verfügung stellen, damit man auch eine Art Stationsbetrieb für die Kinder einrichten kann.

Im Rahmen eines solchenn Tennistrainingslagers, sollte auch auf jeden Fall ein Abschlussturnier stattfinden, für welches das oben Gesagte gelten sollte. [Zur Startseite]

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Auch im Kindertraining
nicht die Matchpraxis vernachlässigen

Mittwoch, 19. August 2009

Tennis ist eine Sportart, bei der es um Punkte und Fehler geht. Wer weniger Fehler macht, wird in aller Regel auch das Match gewinnen. Allerdings spielt es eine große Rolle, dass man die Schläge und Schlagtechniken, die man zwar im Training und ohne Druck perfekt beherrscht, auch wirklich in der Matchsituation genauso gewinnbringend anwenden kann.

Die Rede ist hier vom sogenannten “Trainingsweltmeister”. Gerade Kindern fehlt häufig die Einsicht oder auch die Fähigkeit, sich auch im Training in die Matchsituation hineinzudenken. Das heißt konkret, dass die Tennisschüler im Training meist viel zu viel Risiko eingehen, was sie sich im Match aber gar nicht mehr trauen.  Sind die Kinder und Jugendlichen aber wirklich in der Matchsituation, so haben sie nie im Training ihre normalen Grundschläge trainiert, sondern immer nur überpowert und zu viel riskiert. Die Folge ist also im Match, die Kinder und Jugendlichen verkrampfen im Spiel immer mehr, und müssen absolut unter Wert geschlagen geben.

Das Tennistraining ist dazu da, dass die Kinder auch lernen ihre eigene Leistung und Leistungsfähigkeit genau einzuschätzen, gerade unter Druck oder in knappen und entscheidenden Spielsituationen. Je mehr sie dies im Training gelernt haben und somit gewöhnt sind, um so eher können die Kinder im Match ihre Leistung abrufen.

Konkret heißt das für das Kinder-Tennistraining, dass die Kinder bewusst und vor allem auch möglichst oft, in Form von Matches und kleinen Spielformen, in denen es auf Punkte ankommt, ihre Leistung unter Druck bringen müssen, und gefordert werden, sich auf diese Situation einzustellen. Je öfter die Kinder das machen, um  so eher gewöhnen sie sich an diese besondere Matchsituation, und können auch im Wettkampf die Leistung aus dem Tennistraining bringen. [zur Startseite]

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Matchtraining und Tennistaktik für Kinder und Jugendliche

Mittwoch, 4. März 2009

Sinn und Zweck des Tennistrainings ist es, die Kinder und Jugendlichen im technischen, physischen und psychischen Bereich auf das Match vorzubereiten. Dabei ist den Kindern fast immer klar, dass man gute Grundschläge braucht, um auch gut Tennis spielen zu können. Je besser beispielsweise die Vorhand ist, um so erfolgreicher wird man im Tennismatch sein.

Dagegen muss man den Kindern und Jugendlichen gerade im Tennistraining verstärkt bewusst machen, dass man eine gute Schlagtechnik im Tennis nur dann auch erfolgreich anwenden kann, wenn man auch wirklich gut zum Ball steht. Was hilft eine saubere Schlagtechnik bei den Tennis-Grundschlägen, wenn man konditionell nur für eine viertel Stunde Tennismatch fit ist, und danach nur noch Fehler macht, weil man nicht mehr richtig zum Ball steht?

Darüber hinaus ist auch wiederum nicht zielführend, wenn man eine perfekte Schlagtechnik hat, außerdem konditionell topfit ist, aber die Schläge taktisch falsch einsetzt, oder dem Spieler bei wichtigen, matchentschiedenden Ballwechseln die Nerven versagen?

Für das Tennistraining heißt das in der Praxis, dass neben dem Techniktraining unbedingt auch ein spezifisches Konditionstraining durchgeführt werden muss, und in realistischen Trainingsspielen oder matchnahen Trainingsformen die Tennistaktik und Nervenstärke geschult werden muss. Es ist nur all zu häufig zu beobachten, dass viele Kinder und Jugendliche im Training ganz anders spielen, meist zu übermütig und zu schnell, als sie es dann wirklich im Tennismatch tun.

Aus diesem Grund gehört es auch zu den Aufgaben des Tennistraininers und des Jugendwarts, dass zumindest die Mannschaftsspieler regelmäßig Trainingsmatches spielen, damit sie ihr Matchverhalten schulen können. Allein die Erkenntnis der Kinder und Jugendlichen, dass meist derjenige Spieler gewinnt, der dem Gegner öfter die “Chance zum Fehler” gibt, ist schon viel wert. Das heißt, meist spielen die Kinder im Match viel zu risikoreich, und wollen den Punkt mit dem ersten Schlag erzwingen. Das klappt nur in den seltensten Fällen. Viel wichtiger ist es, den Kindern zu vermitteln, dass im Tennismatch ein Ballwechsel aufgebaut werden muss, in dem man während dem Ballwechsel immer mehr den Druck auf den Gegner erhöht, bis dieser wahrscheinlich den Fehler macht.

Meist gewinnt im Kinder- und Jugendbereich nicht unbedingt der schlagtechnisch bessere Spieler, sondern der taktisch klüger spielende Akteur. Je früher den Tenniskindern diese Erkenntnis bewusst wird, um so eher werden sie erfolgreicher Tennis spielen, und schneller positive Erfahrungen  sammeln. [Zur Startseite]