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Regelmäßige spielerische Leistungskontrollen ins Tennistraining einbauen

Dienstag, 12. Mai 2009

Jedes Tennistraining sollte ein auf Dauer planmäßig angelegtes Training sein, und den Kindern und Jugendlichen eine gewisse Leistungskontrolle geben und, wenn möglich, ein Erfolgserlebnis vermitteln. Dazu dienen ganz besonders effektiv regelmäßige einfache Leistungskontrollen, durch welche den Tennisschülern bewusst gemacht werden kann, was sie zu leisten im Stande sind.

Um die Motivation und vor allem das Selbstvertrauen der Tenniskinder im Training zu erhöhen, sollte man auf jeden Fall den Kindern bestimmte Ziele vorgeben. So ist es eine gute Trainingsmaßnahme, mit den Kindern in regelmäßigen Abständen eine Art Leistungskontrolle durchzuführen, um den Kindern immer wieder zu zeigen, was sie wirklich können, bzw. gelernt haben, oder wo sie sich verbessert haben. Dazu sollte sich der Tennistrainer eine bestimmte Anzahl an repräsentativen, tennisspezifischen Übungen erstellen, dafür einen entsprechenden Dokumentationsbogen für jeden einzelnen Spieler erstellen, und die Kinder in regelmäßigen Abständen diese Übungen immer wieder ausführen lassen, und die Ergebnisse aufschreiben.

Solche Übungen können sowohl aus den Bereichen Schlaggenauigkeit, Ballgefühl, Kondition, Schnelligkeit oder Koordination sein. Zum Beispiel kann man die Kinder 20 Vorhand Grundschläge aufs ganze Feld machen lassen, und zählen, wieviele Bälle sie ins Feld spielen können. Je nach Leistungsstärke der jeweiligen Spieler, kann man die Ziele immer schwieriger machen, und zum Beispiel nur auf eine bestimmte Spielfeldhälfte spielen oder ein bestimmtes Ziel. Dies kann man für alle Schlagarten machen, um den Kindern zu verdeutlichen, was sie überhaupt können.

Hintergrund dazu ist, dass die Kinder oft ihre eigene Leistung nicht richtig einschätzen können. Es ist aber für jeden Tennisspieler sehr wichtig zu wissen, was er kann, bzw. wo die Stärken und Schwächen liegen, damit man im Match nicht permanent Bälle spielt, die man eigentlich nicht sicher beherrscht.

Desweiteren kann man als eine Aufgabe jeweils 10 erste und zweite Aufschläge von der rechten und linken Seite machen lassen, und in dem Ergebnisbogen festhalten, wie hoch die Aufschlagquote ist. Eine weitere Übung, den Ballwurf jeweils zum geraden, Slice- und Kickaufschlag jeweils 10 mal durchführen lassen, ohne den Ball zu schlagen. Es wird festgehalten wie oft der Ball in einem, der Technik des jeweiligen Aufschlages entsprechenden, auf dem Boden aufgezeichneten Kreis aufkommt. Die Trefferanzahl wird dokumentiert. Man kann Linienläufe auf Zeit durchführen, Basketballwürfe aus einer bestimmten Entfernung in der Ballkorb durchführen lassen, etc.

Sobald diese Übungen einmal durchgeführt und dokumentiert wurden, werden die Ergebnisse mit den jeweiligen Schülern besprochen und ausgewertet. Beim nächsten Test, wird jeder der Tennisschüler versuchen, seine letzte Leistung zu verbessern. Dadurch werden sich die Kinder ihrer Stärken und Schwächen bewusst, und werden versuchen bis zum nächsten Test, ihre Schwächen zu verbessern, und ihre Stärken möglichst zu festigen. [zur Startseite]

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Immer an der Ehrgeiz der Kinder apellieren

Mittwoch, 25. Februar 2009

Das beste Tennistraining bringt nichts, wenn sich die Kinder nicht selbst immer wieder untereinander messen können, um sich erstens selbst besser einschätzen zu können, und um selbst bewusstere Erfolgserlebnisse zu haben. In diesem Zusamenhang ist es sehr wichtig immer wieder in spielerischer Form den Ehrgeiz der Kinder und Jugendlichen zu fördern und zu fordern.

Nichts ist langweiliger und ermüdender als ständig die selben Übungsformen und Trainingsinhalte, wenn man nicht auch mal sich mit den anderen Trainingspartnern messen kann. Regelmäßig sollte man im Tennistraining auch Trainingsformen und Spiele einbauen, in denen es um Punkte und Plätze geht. Am besten man gibt auch noch bestimmte Ziele vor, in dem man den Kindern zum Beispiel anbietet, dass der Sieger einer Übung nicht den Platz abziehen oder nicht die Linien säubern muss, und dies dann eben die schlechteren Spieler dieser Übung machen müssn. Außerdem kann man auch zum Beispiel vor dem Training ausmachen, dass bei der und der Übung ein “Spieler des Tages” ermittelt wird, der dann bestimmen kann, wer am Schluss des Trainings den Platz abziehen muss.

Dies fördert den Ehrgeiz der Kinder und es wird auch ein gewisser Wettkampfgedanke gefördert. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang, den “Verlierern” der einen Trainingseinheit den Ansporn mitzugeben, dass sie die Gewinner bei der nächsten Trainingseinheit sein können. Mit diesen Mitteln kann man viel Abwechslung und Ehrgeiz in das Tennistraining hineinbringen, und somit die Kinder auch auf dei Wettkampfsituation vorbereiten. [Zur Startseite]

Die Kinder im Training immer fordern

Dienstag, 16. September 2008

Das Tennistraining ist, wie jedes andere Training auch, dazu da, den Kindern etwas beizubringen. Dabei spielt es keine Rolle auf welchem Leistungsniveau sich die Kinder und Jugendlichen befinden, sie müssen eine Leistungsbereitschaft besitzen und diese im Tennistraining auch zeigen.

Unabhängig von der Tatsache wie gut oder schlecht die Kinder oder Jugendlichen beispielsweise die Vorhandtechnik beherrschen oder wie gut die Beinarbeit ist, oder wie groß der Wille oder die Bereitschaft der Kinden ist einen Ball noch zu erlaufen, sie sollten immer etwa 80 % ihrer persönlichen Leistungsmöglichkeiten zu bringen. Zwar ist dieser Wert auch von der Art bzw. dem Niveau der entsprechenden Leistungsgruppen und auch vom Alter der Kinder abhängig, aber der Trainer sollte möglichst von Anfang den Kindern klar machen, dass es nicht nur im Interesse des eigenen Leistungsfortschritts der Kinder, oder deren Eltern ist, sondern auch natürlich im Interesse des Trainers ist.

Der Trainer sollte den Kindern immer klar machen, dass eine gewisse Motivation und Leistungsbereitschaft erforderlich ist um nicht nur im Tennis besser zu werden. Die Kinder sollen auf jeden Fall merken, dass sie gefordert werden. Dabei sollen sie auch lernen, dass sie einen Bewegungsablauf oder eine Schlagtechnik nicht auf Anhieb können müssen, sondern dass sie im Tennistraining sind um dies zu lernen. Das heißt, der Trainer muss den Kindern deutlich machen, dass sie eine bestimmte Aufgabe nicht unbedingt auf Anhieb können müssen, sondern dass sie diese Aufgabe mit 80 % ihres Leistungsvermögens angehen sollen. Dies nimmt den Druck von den Kindern, und steigert die Motivation die gestellte Übung trotzdem nach einer gewissen Zeit zu bewältigen.

Es ist nicht nur im Interesse des Tennistrainers die Kinder zu fordern, da es ja auch für den Trainer wichtig ist, dass die Schüler Fortschritte machen, sondern auch im Interesse des Kindes von Anfang an zu lernen, wie und mit welcher Intensität man nicht nur im Tennistraining eine Aufgabe angeht. [Zur Startseite]

Wie motiviert man Kinder am besten für Tennis?

Donnerstag, 10. Juli 2008

Je mehr Kinder und Jugendliche für den Tennissport motiviert sind, um so erfolgreicher und besser werden sie. Aber wie motiviert man die Kinder am besten. Grundvoraussetzung ist immer, dass die Kinder nicht gezwungen werden, weder von den Eltern, dem Trainer oder vom Tennisverein, sondern dass sie freiwillig mit möglichst viel Spaß ihren Sport betreiben.

Daneben ist von genauso großer Bedeutung die Leistungsbereitschaft der Kinder. Man muss zwischen Kindern und Jugendlichen unterscheiden, die Tennis “just for fun” machen, aber nicht aus besonders großem Leistungswillen heraus. Das heißt, Tennis ist für sie eine Freizeitbeschäftigung, aber eben ohne großen Ehrgeiz ein wichtiges Match in einem Turnier gewinnen, oder einfach ohne den Willen sich mit anderen messen zu messen. Die anderen Kinder betreiben Tennis aus dem Wettkampfgedanken heraus, und wollen sich dem Vergleich mit anderen Spielern stellen. Beide Gruppen haben ihre Daseinsberechtigung, und für beide Gruppen sollte auch jeder Verein ein qualifiziertes Tennistraining anbieten.

Die Rolle der Tennisvereins

Und genau hier ist auch der Ansatzpunkt die Motivation für die wettkampforientierten Kinder und Jugendlichen ins Spiel zu bringen. Für jeden Tennisverein ist es von großer Bedeutung in jeder Altersklasse eine möglichst in der höchsten Liga spielende Mannschaft zu haben, oder zumindest einige Mannschaften zu haben, die immer wieder mal in die nächst höhere Liga aufsteigen. Alle Spieler und Spielerinnen in diesen Mannschaften sollten des wegen auch vom Verein gefördert werden. Dies kann zum Beispiel dadurch geschehen, in dem der Verein gezielt nach neuen Nachwuchsspielern sucht, mehr Plätze für Tennistraining zur Verfügung stellt, ausreichend gute Trainer für das Jugendtraining zur Verfügung stellt, Start- und Meldegebühren für Tennisturniere der Nachwuchsspieler übernimmt, oder einen Trainingskostenzuschuss für das Wintertraining übernimmt. Dies ist für alle jugendlichen Mannschaftsspieler auf jeden Fall ein große Motivation.

Die Rolle des Tennistrainers

Auch der Tennistrainer kann und muss die Kinder motivieren. Dies beginnt zB bei der Einteilung von Leistungsgruppen oder der Festlegung eines Förder- oder Intensivtrainings, in welchem die Mannschaftspieler wöchentlich mehr Training haben als die Freizeitspieler. Die persönliche Betreuung der Mannschaftspieler bei Wettkämpfen und Turnieren, oder auch die Organisation von kleinen Turnieren oder gemeinsamen Ausflügen, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Hauptsächlich ist es aber die Aufgabe des Tennistrainers die Kinder und Jugendlichen im Training zu motivieren, ihnen ein spielerisches und menschliches Vorbild zu sein, und sie zu fördern und zu fordern. [Zur Startseite]

Tennis: Eine sichere Sportart trotz Restrisiko

Mittwoch, 9. Juli 2008

Sport ist sehr gesund und sollte auch von Kindern frühzeitig praktiziert werden. Insbesondere Tennis ist sehr gut für Kinder geeignet ist, da durch Tennis nicht nur die Ausdauer trainiert wird, sondern sich auch die motorischen Fähigkeiten und Reflexe verbessern können. Ein weiterer Vorteil ist, dass Tennis durch die viele Bewegung an der frischen Luft eine gute Abwechslung zum Schulalltag darstellt.

Eine gewisse Verletzungsgefahr besteht immer

Aber wie auch in jedem anderem Sport, kann es bei Tennis schnell zu Verletzungen kommen. So kann es passieren, dass man stolpert oder von dem Spielball schmerzhaft am Körper getroffen wird. Durch solche Missgeschicke kann es dann passieren, dass sich die Kinder beim Training einen Blauen Fleck zuziehen – schlimmer noch ist, wenn man den Ball oder sogar Tennisschläger in das Gesicht bekommt, und sich beispielsweise die Nase bricht oder den Zahn ausschlägt.

Nicht von eventuellen Verletzungen entmutigen lassen

Damit die Kinder aufgrund einer unglücklichen Verletzung am Anfang nicht schon wieder den Spaß am Sport verlieren, sollten die Eltern im Verletzungsfall nicht nur trösten, sondern auch motivieren, zügig wieder mit dem Sport weiterzumachen. So können Kinder die automatisch aufkommenden Ängste ideal verarbeiten und der großen Tenniskarriere steht nichts mehr im Weg.

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