Artikel-Schlagworte: „Schlägerbespannung“

Auf die richtige Bespannung des Tennisschlägers achten

Freitag, 30. April 2010

Ganz wichtig für das Tennisspielen ist die richtige Ausrüstung. Dies gilt besonders für den Tennisschläger. Aber nicht nur der Tennisschläger muss passend sein, sondern auch die richtige Bespannung. Das heißt aber nicht nur, dass die Bespannung des Tennisschlägers nicht gerissen sein sollte, sondern dass die Kinder und Jugendlichen eine ihren Fähigkeiten und ihrer Spielweisee, vor allem aber eine ihrem Könnensstand und Alter entsprechende Bespannung in ihrem Schläger haben.

Erfahrungsgemäß wird bei der Bespannung des Tennisschlägers gerne gespart, weil man dafür einfach kein Bewusstsein hat. Dies ist aber nicht nur bei Kindern und Jugendlichen so, sondern auch bei vielen Erwachsenen. Wenn man sich bewusst macht, dass die Bespannungshärte eine ganz entscheidende Bedeutung für die Spieleigenschaften des Tennisschlägers hat, dann achtet man vielleicht zukünftig viel mehr auf die Eigenschaften der Besaitung in seinem Tennisschläger. Eine weiche Saite ist armschonend, erzeugt viel Ballbeschleunigung, und hat aber als nachteil, dass man wenig Ballkontrolle hat. Dagegen ist eine hartoe Saite nicht sonderlich armschonend, der Sweetspot wird vergleichsweise klein, die Ballbeschleunigung ist geringer, dafür hat man mehr Ballkontrolle.

Ganz allgemein kann man sagen, dass ein hart bespannter Schläger gut für Topspinspieler ist, und ein weicher Schläger eher besser für gerade Schläge geeignet ist. Die Abstufung für die Bespannungshärte liegt hierbei so in einem Bereich von 18 bis 32 kg. Für Kinder und Anfänger sollte man eher eine weiche Bespannung wählen. Allerdings ist die Bespannungshärte nicht immer gleich, sondern sie lässt im Laufe der Zeit immer nach. Selbst bei einem frisch bespannten Schläger lässt die Bespannungshärte durch bloße Herumliegenlassen nach. Noch mehr natürlich, wenn man mit dem Schläger regelmäßig spielt. Also sollte man den Schläger von Haus aus regelmäßig neu besaiten lassen, da man sonst nach einiger zeit ganz automatisch mit einem Tennisschläger spielt, der ganz andere Spieleigenschaften hat, als er zu Beginn der Besaitung hatte.

Außerdem gibt es nach viele verschiedene Saitenarten, die sich in ihrem Aufbau, in ihren verwendeten Materialien, und der Saitendicke deutlich unterscheiden. Zu guter Letzt kann man im Form von Hybridsaiten auch zwei verschiedenen Saitenarten in einem Schläger kombinieren. Als Faustregel gilt, dass man seinen Schläger so oft im Jahr neu besaiten lassen sollte, wieviel Stunden man pro Woche Tennis spielt. [Zur Startseite]

Verwandte Artikel:

Die richtige Bespannungshärte für Tennisschläger

Montag, 14. Juli 2008

Nicht nur der richtige Tennisschläger ist für Kinder und Jugendliche von großer Bedeutung, sondern auch die richtige Bespannungshärte. Sicher hängt das natürlich auch von dem Alter und der Spielstärke der Kinder ab, aber man sollte diesen Punkt nicht außer Acht lassen.

Schlägermodell und Besaitung ergänzen sich

Grundsätzlich kann man sagen, dass man zwar das ideale Tennisschlägermodell spielen kann, dieser aber trotzdem unspielbar ist, oder schlechtere Spieleigenschaften hat, wenn die Besaitung zu hart oder zu weich ist. Sowohl das richtige Schlägermodell, als auch die richtige Tennisbespannung sind von Bedeutung. Beides muss auf den jeweiligen Spieler abgestimmt sein.

Weiche Schlägerbespannungen

Natürlich spielt die Bespannungshärte bei Kleinkindern nicht so eine große Rolle, weil man in diesem Fall die Bespannung bewusst immer ziemlich weich wählen sollte, um somit beim Schlag entstehende Vibrationen für die schwächere und noch nicht so ausgebildete Muskulatur und die Gelenke vermeiden kann. Eine weiche Bespannung ermöglicht mehr Trampolineffekt, der Ball wird beim Schlag mehr in die Besaitung “eintauchen”, und somit auch mehr wieder “herausgeschleudert”. Dieser Trampolineffekt bei einer weichen Besaitung ermöglicht eine schnelleres Spiel, allerdings bei geringerer Ballkontrolle. Durch eine weichere Schlägerbespannung wird der sogenannte Sweetspot größer und der Schläger verzeiht mehr Schlagfehler. Für einen Anfänger im Kinder- oder jugendalter bedeutet dies, man braucht weniger Karft für einen Schlag und der Schläger ist armschonender. Der Sweet-Spot ist der Punkt bzw. Bereich der Saite, welcher den größten Trampolineffekt hat. Dieser Bereich ist meist in der Mitte der Schlagfläche und ist, abhängig von der Bauart des Schlägers, rund oder oval. Je härter der Schläger bespannt ist, um so kleiner wird der Sweet-Spot.

Harte Schlägerbespannungen

Umgekehrt verhält es sich bei hart bespannten Tennisschlägern. Der Trampolineffekt wird geringer, man braucht mehr Kraft für den Schlag, allerdings steigt die Ballkontrolle und für Topspin-Spieler ist eine größere Bespannungshärte auch besser beeignet. Allerdings ist eine härtere Bespannung mehr für fortgeschrittene und technisch schon versierte Spieler geeignet, weil man den Ball sauberer treffen muss, die Vibrationen für den Bewegungsapparat des Spielers größer sind, und man muss einfach bessere Schlagtechnik haben. [Zur Startseite]