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Die Ausschwungphase

Donnerstag, 4. September 2008

Auch eine ganz wichtige Phase für jeden technisch sauberen Tennisschlag ist die Ausschwungphase. Das heißt der Schlag ist noch nicht mit der Schlagphase beendet. Der mühsam vorher aufgebaute Schwung darf nicht einfach apprupt abgebremst werden, sondern muss durch eine weite und natürliche Ausschwungphase abgefangen werden.

Oft ist bei vielen Anfängern nach dem Schlag ein richtig abgecktes Abbremsen des Schlägers zu beobachten. Dabei kommt es zu nicht unwesentlichen Belastungen des Handgelenks, des Ellenbogens und der Schulter. Es macht aber keinen Sinn, unter Kraftaufwand den vorher durch die Ausholphase geholten Schwung ruckartig abzufangen. Richtig ist es, nach dem Treffpunkt des Balles im Anschluss an die Schlagphase, den Schläger in einer weitergeführten Ausschwungbewegung den Schläger nach vorne oben über die Schulter ausschwingen zu lassen.

Das Problem mit dieser abgehackten Ausschwungbewegung haben meist Erwachsene, weil sie auch die dafür nötige Kraft besitzen. Im Kindertraining sollte man auf jeden Fall den Schülern bewusst machen, dass die Ausschwungphase zwingend zum Schlag dazugehört. Für die Vorhand eines Rechtshänders kann man den Kindern die Ausschwungbewegung zum Beispiel als bildlichen Vergleich mit dem Schleudern eines nassen Sandsacks mit der rechten Hand auf die linke Schulter veranschaulichen. [Zur Startseite]

Die Schlagphase

Dienstag, 2. September 2008

Egal ob für die Tennis-Vorhand oder Rückhand, für einen technisch sauberen Schlag beim Tennis hat die Schlagphase die größte Bedeutung. Sie ist hauptsächlich für Richtung, Drallart, Länge, Höhe und Geschwindigkeit des Balls verantwortlich.

Im Anschluss an die Ausholphase kommt die wichtigste Aktion bei jedem Tennisschlag, die Schlagphase. Durch die Ausholphase bewegt sich der Schläger von hinten unterhalb des Treffpunktes des Balls, zum Ball bzw. Treffpunkt hin nach vorne oben. Aus der seitlichen Stellung heraus, wird das Körpergewicht vom hinteren Fuß auf den vorderen Fuß schwungbringend nach vorne verlagert.

Je nach beansichtigter Drallart wird der Schläger durch den Treffpunkt hindurch weiter nach vorne geschwungen. Dabei nimmt der Ball um so mehr Drall an, je mehr der Schläger mit einem “geschlossenen” Griff gehalten wird. Bei einem geschlossenen Griff wird die Schlagfläche des Schlägers, also die Seite mit welcher der Ball wird, nach vorne unten gehalten. Bei einem offenen Schlägergriff zeigt die Trefffläche des Schlägers nach oben, wie zum Beispiel beim Slice oder Lob.

Je mehr der Schlägergriff im Treffpunkt geschlossen ist, um so mehr Drall bzw. Topspin kann man dem Ball mitgeben. Allerdings ist es dann auch nötig den Schläger mit zunehmendem Drall immer stärker nach vorne oben zu schwingen, da der Schlag sonst ins Netz gehen würde.

Für das Kinder- und Jugendtraining sind Schlagtechniken mit viel Drall und extremen Griffen besonders in der Anfängerphase ungeeignet, da sie erstens technisch sehr anspruchsvoll sind und zweitens sehr kraftintensiv sind. Für ein Kindertraining sind ziemlich gerade und “glatt” geschlagene Grundschläge angebracht. Der stärke Drall, sowohl beim Topspsin als auch beim Slice, entwickelt sich im Laufe der Zeit von ganz alleine. [Zur Startseite]

Die richtige Schlagtechnik für das Kindertennis

Dienstag, 26. August 2008

Gerade für Kinder die mit dem Tennisspielen begonnen haben, ist es von Anfang an besonders wichtig , das sie die richtige Schlagtechnik für Vorhand- und Rückhand erlernen. In jungen Jahren fällt es dem Menschen einfach deutlich leichter bestimmte Bewegungsmuster, wie zum Beispiel eine schulmäßig geschlagene Vorhand, zu erlenen und auch ein entsprechend gutes Bewegungsgefühl dazu entwickeln.

Grundsätzlich gilt für jeden Schlag beim Tennis, dass er aus drei Phasen besteht: der Ausholphase, der Schlagphase und der Ausschwungphase. Jeder dieser Phasen eines Schlages spielt beim Tennis eine wichtige Rolle und übernimmt eine wichtigen Teilfunktion für das Gelingen des Schlages. Die Ausholphase sorgt für den Schwung des Schlägers für den bevorstehenden Schlag. In der Schlagphase findet die Hauptaktion, also das Schlag selbst statt, und die Ausschwungphase ist serh wichtig um den aufgebauten Schwung möglichst armschonend und ökonomisch wieder abzubauen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass man beim Tennis zwischen einem kraftvollen Schlag und einem schwungvollen Schlag unterscheidet. Gerade bei Kindern mit eine guten Schlagtechnik, die ja deutlich weniger Kraft als Erwachsene haben, kann immer wieder wunderbar schwungvoll geschlagene Bälle beobachten, die oft das gleiche Tempo haben, wie die Schläge vieler Erwachsener, die den Ball aber “nur” mit Kraft geschlagen haben.

Sowohl für die Vorhand, als auch für die Rückhand ist die richtige Schlägerhaltung, also der richtige Vorhandgriff bzw. der richtige Rückhandgriff absolut wichtig. Ausgehend von treffpunktorientierten Methode ist die richtige Schlägerhaltung für die Vor- bzw. Rückhand in der Weise, dass der Schläger bei einem schulmäßigen Schlag im Treffpunkt des Balles senkrecht stehen muss. Aus diesem Grund ergeben sich für die Vor- und Rückhandschlagtechnik zwei unterschiedliche Griffhaltungen: der Vorhandgriff und der Rückhandgriff.

Die Aufgabe des Tennistrainers ist es, den Kindern die Bedeutung der einzelnen Schlagphasen anschaulich zu verdeutlichen, und darauf zun achten, dass dei Kinder und Jugendlichen beim Schlag den jeweils richtigen Griff haben. [Zur Startseite]