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Einspielphase: Im Tennistraining
auf Schlagrhythmus achten

Montag, 30. November 2009

Sowohl für das Timing, als auch für die richtige Schlagtechnik ist ein lockeres Einspielen in der Einspiel- bzw. Aufwärmphase des Tennistrainings von großer Bedeutung. Das bedeutet, dass gerade zu Beginn des Tennistrainings entweder im T-Feld oder aber auch aufs ganze Feld alle Grundschläge locker ausgeführt werden sollen, und ein Ballgefühl und Timing für den Schlag zu entwickeln.

Gerade beim Einspielen ist aber häufig zu beobachten, dass die Spieler gleich aufs ganze Feld spielen wollen, und das auch noch mit einem viel zu hohen Schlagtempo. Jedes Training unterliegt den Prizipien vom Leichten zum Schweren, vom Einfachen zum Komplexen, und vom Langsamen zum Schnellen. Überspringt man diese Einspielphase, so ist der Erfolg des Trainings oft gefährdet. Den Spielern fehlt dann die Lockerheit beim Schlag, sie spielen verkrampft, womit dann letztendlich die Präzision der Schläge fehlt.

Oft ist aber gerade beim lockeren Einspielen bei Kindern zu beobachten, dass sie unter einem lockeren Einspielen ein lasches und unkonzentriertes Tennis verstehen. Es ist erfahrungsgemäß nicht einfach zu vermitteln, dass man lockkere Bälle, auch in der Einspielphase, nur dann spielen kann, wenn man sich auch zu 100 Prozent gut bewegt. Nur weil man leichtere Bälle schlägt, heißt das noch lange nicht, dass man sich nicht optimal zum Ball hinstellen muss, bzw. dass die Beinarbeit auch weniger werden muss.

Den Kindern fehlt also oft das Verständnis für den Sinn der Einspielphase. Der Tennistrainer muss den Kindern  möglichst früh klar machen, dass ein kontrolliertes und sauberes Tennisspielen immer nur dann möglich ist, wenn die Beinarbeit stimmt, sprich wenn man optimal zum Ball steht. Das heißt also, wenn man besipielsweise den Ball nur mit einer Schlaghärte von etwas 50 Prozent schlagen soll, muss die Beinarbeit trotzdem 100%-ig sein. Ebenso wie die Beinarbeit bei harten Wettkampfschlägen 100%-ig sein muss. [Zur Startseite]

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Trainingstipps für die beidhändige Rückhand

Mittwoch, 6. Mai 2009

Gerade im Kindertennis spielt die beidhändige Rückhand eine sehr große Rolle, weil fast alle Kinder für eine einhändige Rückhand zu wenig Kraft haben. Auch im Profitennis hat die beidhändige Rückhand eine absolute Daseinberechtigung, weil sie von den meisten Spielern auch angewendet wird. Allerdings ist immer wieder festzustellen, dass die meisten Kinder und Jugendlichen deutlich zu wenig aus den Möglichkeiten der beidhändigen Rückhand machen, weil der koordinierte und technisch saubere Einsatz beider Arme nicht richtig ist.

Grundsätzlich spielt man die beidhändige Rückhand nur deshalb, weil jeder Mensch eine dominante Gehirnhälfte und somit auch Körperseite hat, mit welcher er meistens die Vorhand spielt. So spielt eben der Rechtshänder seine Vorhand mit der rechten Hand, und die Rückhand auf der linken Seite mit beiden Händen. Könnte man auf beiden Seiten gleich gut und gleich koordiniert seine Bewegungen ausführen, würde man ja am besten auf beiden Seiten des Körpers jeweils mit der entsprechenden Hand eine Vorhand spielen.

Dies ist auch genau der Ansatzpunkt eines effektiven Rückhandtrainings für die beidhändige Rückhand. Man sollte als Rechtshänder ruhig versuchen öfters mit der linken Hand zu spielen. Dies hat nicht nur den Effekt, dass man ein Schlag- und Bewegungsgefühl mit links bekommt, sondern ist auch ein gutes Ausgleichstraining für die linke Körperhälfte, und fördert enorm die Koordination und das Timing. Außerdem, und das ist der Sinn der Übung, bekommt man ein Gefühl für den Krafteinsatz des linken Arms, welcher für die beidhändige Rückhand absolut wichtig ist.

Genau an diesem Punkt ist nämlich immer festzustellen, dass ein Rechtshänder die beidhändige Rückhand viel zu dominant nur mit dem rechten Arm schlägt und der linke Arm nur eine Art Anhängsel ist. Dabei geht unheimlich viel an Schlagpotenzial und Präzision für die beidhändige Rückhand verloren. Erst wenn man sich durch das Spielen mit links bewusst gemacht hat, wie sich der Tennisschlag, das Timing, der Krafteinsatz und der Bewegungsablauf für die Rückhand anfühlt, kann man die beidhändige Rückhand wirklich aktiv mit zwei sich unterstützenden Händen bzw. Armen schlagen.

Man muss sich dadurch einfach bewusst machen, dass beide Arme für die beidhändige Rückhand einen sich gegenseitig unterstützenden Schlagimpuls liefern müssen, um eine technisch saubere und wirkungsvolle beidhändige Rückhand schlagen zu können. Bei der beidhändigen Rückhand des Rechtshänders schiebt der linke Arm, während der rechte Arm gleichzeitig den Schläger zum Treffpunkt des Balls zieht.

Im Endeffekt ist ein Training mit links (bzw. mit der Nicht-Schlaghand) aus mehreren Gesichtspunkten sehr effektiv, und kann die beidhändige Rückhand nur verbessern. [Zur Startseite]

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Auf ein bewusstes Tennisspiel der Kinder achten

Dienstag, 21. April 2009

Sinn und Zweck eines jeden Kinder- und Jugendtrainings im Tennis ist es, dass die Tennisschüler lernen ihre Bälle mit der richtigen Schlagtechnik kontrolliert in die gegnerische Spielfeldhälfte zu spielen. Erfahrungsgemäß machen es sich die Kinder aber gar nicht bewusst, wo genau sie die Bälle hinspielen, sondern sind immer schon mit dem Ergebnis zufrieden, in die gegnerische Hälfte getroffen zu haben.

Der Tennistrainer muss den Kindern aber bewusst machen, dass nur das Erkennen der Tatsache, ins gegnerische Feld getroffen zu haben, zu wenig ist. Vielmehr müssen die Kinder vor jedem Schlag einen “Plan” haben, wo genau sie den Ball hinspielen wollen, und dann lernen, ihr eigenes Spiel zu erkennen und zu analysieren.

Diese Fähigkeit zur eigenen Spielanalyse ist ein wichtiger Schritt zu einem besseren Verständnis für eine bessere Schlagtechnik, und somit zu einem erfolgreicheren Spiel. So sollen die Kinder zum Beispiel lernen, sich vorzunehmen einen langen Ball zu schlagen, der mindestens über die gegnerische T-Linie geht. Nach dem Schlag sollen sie sofort während dem Ballwechsel erkennen können, ob der Ball auch wirklich über die T-Linie geflogen ist. Sie sollen also bewusst das Ergebnis ihres Plans erkennen, und analysieren können, um es beim nächsten Schlag wieder richtig zu machen, oder falls der Ball zu kurz war, genau zu wissen, wie man den Ball beim nächsten Schlag länger spielen kann.

Dadurch lernen die Kinder das im Training erlernte theoretische Wissen für die Schlagtechnik auch praktisch im Spiel umzusetzen. Werden die Bälle also beispielsweise immer zu kurz und gehen nicht über die T-Linie, so ist dies meist ein Zeichen dafür, dass der Treffpunkt des Balles zu spät ist. Das müssen die Kinder erkennen, und für die nachfolgenden Schläge umsetzen können.

Dadurch lernen die Kinder immer bewusster Tennis zu spielen, und lernen auch sich selbst richtig einzuschätzen. Der Nebeneffekt ist, dass sie mehr Vertrauen in ihr eigenes Spiel bekommen, weil ihnen bewusst wird, was sie eigentlich zu leisten im Stande sind. Viele Kinder haben diese Fähigkeit nicht, und erkennen nicht, dass sie ständig Schläge versuchen, die sie nicht beherrschen oder misslingen, und machen aufgrund der fehlenden Rückkopplung immer wieder die gleichen Fehler. Grundvoraussetzung sowohl für technisch saubere Tennisschläge, als auch für die geistige Fitness ist ein kontinuierliches Fitnesstraining. [Zur Startseite]

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