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Nicht zu weit ans Netz vorrücken

Montag, 25. April 2011

Zwar ist auf Sand, und da vor allem im Einzel, der Netzangriff, oder gar die Serve-and-Volley-Taktik nicht so bedeutend, aber dennoch kommt es beim Sandplatztennis immer wieder zu Netzangriffen, und dies vor allem beim Doppel. Und genau bei diesem Netzangriff werden oft grundlegende Fehler gemacht, die einem sowohl das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten am Netz nehmen, und auch die Effektivität der Volley deutlich verrringern.

Eine grundlegende Regel ist, dass man als ans Netz vorstürmender Spieler, in dem Moment, in welchem der Gegner den Passierschlag ansetzt, zum Stehen kommen muss, und den darauffolgenden Richtungswechsel zum gegnerischen Passierball durch einen Splitstep einleiten sollte. Die Problematik beim Netzangriff ist nämlich immer die, dass man beim Volley nicht steht, und durch die Vorwärtsbewegung nicht an den gegnerischen Ball herankommt, obwohl man diesen Ball aus dem Stand heraus locker erreicht hätte, wenn man sich auf den Richtungswehsel vorbereitet hätte.

Viele Spieler vergessen, dass es eine richtige Volleytechnik erfordert, dass man den Ball nicht an dem Ort volliert, an welchem man die Schlagbewegung eingeleitet hat, sondern dass man durch einen kurzen Auftaktschritt und dann vor allem durch einen zielgerichteten aktiven Schlagschritt zum Ball hingeht, und somit noch etwa eineinhalb Meter ans Netz aufrückt. Die meisten Spieler haben Angst nicht weit genug ans Netz vorzukommen, obwohl dies gerade bei schnellen Angriffsbällen erst recht nicht möglich ist. Denn schnelle Bälle kommen auch schneller zurück.

Aus diesem Grund sollte man sich als Angriffsspieler mal bewusst machen, dass es vollkommen ausreicht bei einem Netzangriff bis an die T-Linie aufzurücken, dort die “Drehscheibenposition” mit einem Splitstep einzunehmen, und mit der richtigen Schlagtechnik zielgerichtet zum Volley hinzugehen. Außerdem ist es auch aus zwei weiteren Gründen gar nicht so gut zu nah am Netz zu sein: zum einen verringert man seine eigene Reaktionszeit, und zum anderen kann man leichter überlobbt werden.

Ab und zu ist es möglich, dass man den ersten Volley nicht gleich zum Punkt wegdrücken kann, weil man noch nicht neh genug am Netz war, aber trotzdem kann man durch einen kontrollierten Volley zumeist nach dieser Spielweise den druck auf den Gegner erhöhen, und den Punkt für den zweiten Volley vorbereiten. Außerdem ist es gar nicht gesagt, dass der Gegner den ersten etwas passiveren Volley nicht gleich selbst schon verschlägt, denn der Gegner ist durch den Netzangriff auf jeden Fall mehr unter Druck als der angreifende Spieler.

Laufen – Stehen – Schlagen: Eine Tennis-Grundregel für den Volley

Montag, 22. Juni 2009

Nicht viele Tennisspieler bevorzugen Serve-and-Volley bei jedem Ballwechsel, und schon gar nicht Kinder . Dennoch ist man immer wieder gezwungen, durch kurze Bälle des Gegners ans Netz vorlaufen zu müssen, um danach den ein oder anderen Volley zu schlagen. Um diese unvermeidliche Spielvariante im Tennis möglichst gut und erfolgreich meistern zu können, gibt es für den Volley beim Tennis eine wichtige Grundregel: Laufen – Stehen -  Schlagen.

Der entscheidende Punkt für eine gute Volleytechnik ist es, den Volley aus einer Art Drehscheibenposition auf dem T, im Gleichgewicht, auf den Ballen stehend und vor allem zielgerichtet einzuleiten und durchzuführen. Dies zur Theorie.

In der Praxis sieht es eher so aus, dass die meisten Tennisspieler aus vollem Lauf versuchen den Ball am Netz zu erreichen, und an die meisten Bälle nicht kommen, weil sie aus der Vorwärtsbewegung im Lauf kaum eine Möglichkeit haben, die Richtung zielgerichtet zum Volley hin zu ändern.

Richtig wäre und vor allem viel erfolgreicher ist es, beim Netzangriff so weit bzw. so lange nach vorne zu laufen, bis der Gegner kurz vor seinem Schlag ist. In diesem Moment muss man den Lauf abbrechen, und durch einen Splitstep in einen sicheren  Stand auf den Ballen kommen. Das Gewicht muss also unbedingt auf beide Beine gleichmäßig verlagert werden. Nur so kann man es verhindern, auf dem falschen Fuss passiert zu werden. Auch wenn man es bei seinem “Nach-vorne-Laufen” nur bis zur T-Linie geschafft hat, ist es wichtiger früher abzustoppen,um aus dem Splitstep heraus noch genügend Zeit zu haben, die Richtung des gegnerischen Balls zu erkennen, um danach zielgerichtet den Volley mit einer sauberen Schlagtechnik durch einen Auftaktschritt und einen Schlagschritt sauber zu spielen.

Genau dieser Auftaktschritt und der Schlagschritt ist es, was den meisten Tennisspielern nicht ins Blut übergegangen ist, weil man durch diese Beinarbeit, nochmal deutlich dem Ball entgegen gehen kann, und somit den Ball weiter vorne am Netz schlagen kann. Der Vorteil, durch das Abstoppen, konnte man zielgerichtet die Richtung zum Schlag ändern, als dass man ohne abzustoppen zwar weiter vorne steht, aber nicht mehr die Richtung zum Schlag einschlagen kann.

Zwar schlägt man effektiv den Volley etwas weiter hinten, aber dafür kontrollierter, außerdem ist man nicht so nah am Netz und kann schwerer überlobbt werden, man hat mehr Reaktionszeit, und man kann eh in den meisten Fällen nicht mit dem ersten Volley den Punkt machen. Vielmehr dient der erste Volley dazu, den Gegner unter Druck zu setzen, und ihn zu einem schlechten Ball zu zwingen, damit man mit dem zweiten Volley den Punkt macht.

Außerdem muss man als Netzspieler immer noch bedenken, dass schnelle Angriffsbälle logischerweise auch schneller bzw. eher wieder zurückkommen, und man es darum eh nicht schafft bis ganz vor ans Netz zu stürmen. [Zur Startseite]

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