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Splitstep als Schlagvorbereitung

Samstag, 31. Dezember 2011

Schnelligkeit ist beim Tennis einer der wichtigsten Aspekte um erfolgreich spielen zu können. Dabei spielt nicht nur die Antizipation und die Laufgeschwindigkeit eine große Rolle, sondern auch die richtige Beinarbeit. Vor allem aber auch der Splitstep, ist eine wichtige Bewegung um schnell und zielgerichtet auf die gegnerischen Schläge reagieren zu können um möglichst gut die eigenen Schläge spielen zu können.

Mit dem Splitstep sollte man alle eigenen Schläge einleiten, und zwar schon in dem Moment, in dem der Gegner seinen Schlag ausführt. Der Splitstep hat den Zweck, im Moment des gegnerischen Schlages die optimale Ausgangsstellung für jeden möglichen gegnerischen Schlag zu haben. Dies kann also nur eine neutrale Schlagposition sein, welche alle Schlagtechniken erlaubt.

In der Praxis bedeutet dies, dass man im Moment des gegnerischen Schlages mit einer Art kleinen Auftaktsprung etwa ein bis zwei Meter hinter der eigenen Grundlinie das Körpergewicht nach vorne auf beide Ballen bringt, um in einen flüssigen und nach vorne gerichteten Bewegungsübergang auf beide Seiten, also Vorhand wie Rückhand, einleiten zu können.

Dabei sind die wichtigen Aspekte “nach vorne gerichtet” und “das Körpergewicht gleich auf beide Beine verteilt. Dies bedeutet, dass man praktisch schon ohne den folgenden Schlag des Gegners zu kennen, trotzdem schon einen einleitenden Schritt für den eigenen Schlag machen kann.

Das Stellungsspiel beim Tennis

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Schnelligkeit ist beim Tennis ein wichtiger Faktor, aber dies allein reicht nicht aus. Vielmehr muss man beim Tennis zum einen die Fähigkeit zur Antizipation haben, und vor allem auch in gutes Stellungsspiel. Beides trägt zu dazu bei die Schnelligkeit beim Tennis zu verbessern, und somit erfolgreicher zu spielen.

Ein guter Sprinter ist beim Tennis sicher im Vorteil. Aber allein die Fähigkeit der schnellen Beine ist nur ein Faktor um gut und erfolgreich zu spielen. Wenn man darüber hinaus noch die Fähigkeit zur Antizipation der gegnerischen Aktionen hat, kann man früher reagieren, und somit seine Schnelligkeit steigern. Antizipation ist das Ergebnis langjähriger Erfahrungen, die Aktionen des Gegners vorauszuahnen. Hierbei kann man sich aufgrund bestimmter Bewegungsmuster und sportartspezifischer Verhaltensweisen des Gegners und aufgrund eines großen technischen und taktischen Verständnisses auf die Spielweise des Gegners schneller einstellen, und somit eher reagieren.

Das richtige Stellungsspiel erleichtert das Tennisspiel ganz besonders. Grundsätzlich geht es hierbei darum den Platz entsprechend der gegnerischen Spielposition und den schlagtechnischen Möglichkeiten des Gegners ideal abzudecken. Im Grundsatz spielt hierbei vor allem das Verhalten eines Torwarts die entscheidende Rolle, in dem man sich immer auf der Winkelhalbierenden des möglichen gegnerischen Schlages befindet, um auf beide Seiten die gleiche Laufstrecke bzw. Reaktionszeit zu haben.

Im Grundsatz sollte man sich immer möglichst in der Platzmitte aufhalten, um optimal den nächsten Ball erreichen zu können. Je weiter man den Gegner durch seinen eigenen Schlag beispielsweise nach links aus dessen Platzhälfte heraustreibt, desto weiter muss man sich bei dessen Schlag nach rechts auf seiner eigenen Platzhälfte orientieren, das sich dem Gegner ein größeres Winkelspiel eröffent.

Grundsätz beim Tennis – der Lob

Freitag, 30. September 2011

Es gibt beim Tennis viele verschiedene Schläge, die alle ihre Daseinsberechtigung haben, und in bestimmten Situationen die beste Antwort auf die Schläge des Gegners sind. Langer Rückhandslice, kurzer Topspincross, gerader Vorhand-Angriffsball, oder Volleystop. Alle Bälle haben einen bestimmten taktischen Zweck, und können beim richtigen Einsatz zum Punktgewinn führen. Ein wichtiger Schlag, der erfahrungsgemäß viel zu selten trainiert wird ist der Lob. Im Folgenden sollen ein paar Überlegungen zum Lob angestellt werden.

Viele Spieler halten den Lob für einen defensiven Schlag, der erstens nicht in ihr Spiel passt und zweitens wollen es sich viele Spieler nicht eingestehen, dass man auch selbst mal durch den Gegner unter druck geraten könnte, und dann der Lob ein ganz wichtiger Schlag ist, sich von dem druck des Gegners zu befreien. Grundsätzlich ist der Lob nicht unbedingt ein defensiver Schlag, vor allem nicht im Doppel. Man kann den Lobals Topspinlob spielen, oder den Gegner durch einen Stop nah ans Netz holen, um ihn dann durch einen Lob sehr in Bedrängnis zu bringen. Besonders im Doppel kann ein guter Lob ein sehr effektives Mittel gegen zwei am Netz stehende Spieler sein.

Ganz wichtig ist es, dass man den lob auf jeden Fall auch intensiv trainiert, weil er besonders viel Ballgefühl erfordert, und er vor allem beim Wind sehr gut getimt sein muss. Außerdem kann er ein super taktisches Mittel sein, wenn der Gegner beim Schmetterball durch den Lob in die Sonne schauen muss. Es gibt zwei Grundsätze beim Lob: erstens darf er nicht zu kurz sein, also lieber geht der Lob mal knapp ins Aus, als dass es zu kurz wird, und zweitens darf der Lob nicht seitlich ins Aus gehen. Die Richtung sollte man beim Lob auf jeden Fall kontrollieren können. Die Länge des Lobs ist schwerer zu timen. Außerdem sollte man es auch unbedingt als ein oberstes Ziel eines guten Lobs ansehen, dem Gegner immer über die Rückhand zu lobben, damit dieser nicht so offensiv schmettern kann.

 

Im Zweifel immer einen Schiedsrichter anfordern

Mittwoch, 31. August 2011

Tennis ist ein sehr schnelles Spiel, bei dem die Linien eine sehr wichtige Rolle spielen. Nur all zu häufig kommt es vor, dass die Bälle kanpp an oder auf die Seitenlinien oder Grundlinie des Gegners gespielt werden, womit sehr häufig kanppe Entscheidungen getroffen werden müssen, ob ein Ball im Aus war, oder ob er noch die Linie berührt hat. Grundsätzlich entscheidet jeder Spieler auf seiner eigenen Seite, und gibt die gegnerischen Bälle aus oder gut. Wie soll man sich am besten verhalten, wenn es zu Streitereien bei knappen Bällen in wichtigen Spielsituationen des Matches kommt?

In einem Match wo es Punkte, und somit um Spiel, Satz und Sieg geht, spielen nicht ur zwei Tennisspieler gegeneinander, sondern auch zwei Schiedsrichter. In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass sich die Spieler nicht über die Entscheidungen des anderen einigen können, und es somit zu Streiterien. Trotz aller Fairness möchte der eine Spieler dem anderen Spieler aufgrund einer vorangegangen angeblichen falschen Entscheidung ebenfalls eins auswischen und gibt bei nächster Gelegenheit ebenfalls einen kanppen Ball aus, obwohl dieser möglicherweise eben doch gut war. Aber nicht nur unbedingt Absicht muss bei Fehlentscheidungen der Grund für Meinungsverschiedenheiten der Spieler sein, sondern ab und zu kommt es auch vor, dass ein Spieler den gegnerischen Ball falsch sieht, oder sich bei seiner Entscheidung einfach irrt.

Im Endergebnis ist es immer gleich, ein Spieler fühlt sich benachteiligt, fängt entweder das Streiten mit dem Gegner an, oder lässt sich durch so etwas vollkommen aus dem Spiel bringen, und verliert das Match. Um dies zu vermeiden, sollte man sich ganz klar angewöhnen, seine Entscheidungen ganz bestimmt, laut und deutlich, und vor allem absolut überzeugt dem Gegner mitzuteilen. Dieses Auftreten lässt bei Gegner einfach weniger Zweifel aufkommmen. Dies ist vor allem bei Kindern in ihren Matches sehr wichtig, weil eben diese Punkt nur sehr zaghaft beherzigen, und es somit eher zu Missverständnissen oder Unstimmigkeiten kommen kann.

Wenn sich zwei Spieler nicht einigen können, so sollte man möglichst von irgendwelchen Streitereien absehehn, und einfach den Oberschiedsrichter um die Einteilung eines Schiedsrichters bitten, welcher dann auf dem Platz der beiden Kontrahenten das Match zu Ende schiedst. Ab diesem Moment berihugen sich die Gemüter auf dem Platz immer, und jeder Spieler kann sein Match unter der Aufsicht eines beutralen Schiedsrichters zu Ende bringen. In der Praxis wird dies viel zu selten, und vor allem auch viel spät gemacht. Dies ist nur ein Beispiel welches deutlich zeigt, dass man die Tennisregeln gut kennen sollte, welche Rechte und Pflichten man hat.

Die Leistung des Gegners anerkennen

Mittwoch, 24. August 2011

Tennis ist ein Spiel bei welchem man sich in jedem Match mit einem anderen misst. Jeder möchte gewinnen, aber nur einer kann den Platz als Sieger verlassen. Beim Tennis sind vor allem eine gute Schlagtechnik, eine gute körperliche Fitness, viel taktisches Verständnis, varianten- und ideenreiches Spiel, aber auch Nervenstärke gefragt. Wer dies im Match besser umsetzen kann, wird höchstwahrscheinlich am Ende das Match gewinnen.

Soweit die Theorie. In der Praxis gibt es aber auch den ein oder anderen Faktor, durch welchen man sich selbst im Match derart schwächen kann, dass man auch trotz möglicher Überlegenheit am Schluss dem Gegner zum Sieg gratulieren muss. Die Rede ist von Sportlichkeit, Fairness und Respekt vor dem Gegner. Dies sind drei wesentliche Eigenschaften die einen wirklich guten Tennisspieler auszeichnen. Perfekt und bewusst im Match angewandt, verhelfen sie zu mehr Ruhe und Besonnenheit im Match, und steigern die Nervenstärke in wichtigen Situationen.

So ist es beispielsweise sehr wichtig, seinen Gegner sportlich und fair zu behandeln, vor allem wenn es um knappe und spielentscheidende Situatiuonen geht. Dadurch verschafft man sich auch beim Gegner automatisch mehr Respekt, und kann letztendlich mit einem besseren Gewissen seinen Sieg feiern. Ebenso trägt es deutlich mehr zur inneren Ruhe bei, dem Gegner auch mal einen anerkennenden Blick oder Handzeichen zu schenken, wenn dieser einen tollen Schlag oder Ballwechsel gespielt hat. Dies sollte natürlich nicht dazu führen, dass man dies zu übertrieben betreibt und seinen Gegner nur dadurch aufbaut, aber man sollte seinen Gegner auch nicht immer nur schlecht machen, und in solchen Situationen womöglich sogar beschimpfen.

Alles in allem kann durch die Anerkennung der gegnerischen Leistung auch während dem Match seinen Gegner auch viel ernster nehmen, und vor allem auch länger und besser konzentriert sein. Dadurch wird man also auch zumeist erfolgreicher Tennisspielen, und sicherlich auch mehr Spaß an seinem Lieblingssport haben.

Die Bespannung ist nicht alles

Sonntag, 31. Juli 2011

Beim Tennis gibt es viele Faktoren die auf das Spiel und die Schläge Einfluss nehmen. An erster Stelle kommt der Tennisschläger, die Besaitung, die Schlagtechnik, die Kondition, die mentale Stärke etc. All diese Punkte sind sehr wichtig und es stellt sich die Frage, welche Rolle sie im Kindertennis spielen. In diesem Zusammenhang soll hier die Bedeutungeiner speziellen Saitenart im Kindertennis hinterfragt werden.

Der Saitenmarkt ist mehr oder weniger unüberschaubar geworden. Es gibt Saiten aus verschiedenen Materialien wie Nylon, Kevlar, Naturdarm, Titanium, oder Polyester. All diese Saiten kann man teilweise noch in strukturierten Ausführungen bekommen, und zusätzlich auch noch in verschiedenen Querschnitten von 1,1 mm bis zu 1,45 mm Durchmesser. Wenn man dann noch einem Trend der letzten Jahre folgt, nämlich die Saiteneingeschaften zweier verschiedener Saiten in Form einer Hybridbespannung bei einem Tennisschläger zu kombinieren, dann wird offensichtlich, dass man hier auf der Suche nach der “Stecknadel im Heuhaufen” ist, um die für jeden Spieler die optimale Tennisbespannung herauszufinden.

All die vorher benannten Saitenvariationen verleihen dem Tennisschläger unterschiedliche Spieleigenschaften, vor allem wenn man dann noch debenkt, dass man einen tennisschläger noch mit unterschiedlichen Bespannungshärten in einem Bereich von etwa 15 bis 30 kg Bespannungshärte besaiten kann. Unterm Strich bedetet dies, dass man im Kindertennis weniger Wert auf große Saitenexperimente legen sollte, und mehr auf Schlagtechnim und Kondition setzen sollte. Ein passender Tennisschläger und eine der Spielweise angmessene Bespannungshärte sollten reichen. Je mehr Topspin das Kind oder Jugendliche spielt, um so härter sollte das Schläger auch bespannt werden.

Gerade im Jugendbereich schwören die Kinder oft auf die Ausrüstung und eben auch die Saiten ihrer Tennisidole. Und gerade bei den Saiten mit der Vorstellung möglicherweise genauso spielen zu können wie die Profis, wenn sie die deren Tennissaite bespannen lassen. Im Endeffekt kann eine solche Denkweise nur mit einer Enttäuschung “belohnt” werden, weil vor der Wirkungsweise einer speziellen Tennissaite immer erst die individuelle Schlagtechnik kommt. Da gerade diese Schlagtechnik im Kindertennis meistens noch viel Verbesserungpotenzial in sich birgt, sollte man die Saitenproblematik zu mindest bis zu einem gewissen Alter und der entsprechenden Spielstärke etwas weiter zurückstellen.

Kondition ist Konzentration

Samstag, 23. Juli 2011

Für viele Tennisspieler ist besonders wichtig, dass man eine schöne und vor allem richtige Schlagtechnik hat, und möglicherweise noch besonders hart schlagen kann. Das allein heißt aber noch lange nicht dass man ein guter Tennisspieler ist. Denn neben der Schlagtechnik kommt es auch noch auf das taktische Geschick des Spielers an, auf dessen mentale Stärke, und ganz besonders auf die konditionelle Stärke. Denn nur ein Spieler der topfit ist und konditionell wirklich stark ist, kann sich nicht nur einen haben Satz lang im Match richtig zum Ball hinstellen, sondern ein ganzes Match, setzte den Gegner automatsch durch seine Schnelligkeit unter Druck selbst ein höheres Risiko gehen zu müssen, weil man alle Bälle erlaufen kann, und kann sich durch die körperliche Fitness auch viel länger und besser konzentrieren.

Entgegen all diesen Gesichtspunkten ist aber sehr häufig zu beobachten, dass nur selten ein Konditions- und Schnelligkeitstraining für die Kinder eingebaut wird. Natürlich wollen gerade Kinder nicht bevorzugt ein Konditions- und Lauftraining absolvieren, und auch deren zahlenden Eltern sehen ihre Kinder in den meisten Fällen lieber Bälle schlagen als um den Sportplatz laufen, aber eine Grundvoraussetzung für einen Tennisspieler ist einfach seine Schnelligkeit und Fitness. Die beste Schlagtechnik nützt nichts, wenn man sich nicht schnell genug richtig zum Ball hinstellen kann, und man einfach zu langsam ist die Angriffsbälle des Gegners zu erlaufen.

Der Hauptaspekt der konditionellen Fitness ist es aber dass man sich länger und besser konzentrieren kann. Je fitter man ist, desto länger kann man sich konzentrieren, und um so cleverer kann man sein eigenes Tennisspiel gestalten. In diesem Zusammenhang ist auch noch ein wichtiger Aspekt von großer Bedeutung, nämlich die Körpersprache. Es ist einfach für den Gegner viel frustrierender, wenn er immer einen fitten und aufrecht gehenden Gegner hat, als wenn dieser immer mehr und mehr “Blut leckt”, weil er mitbekommt, wie sein immer müder über den Platz schleicht und mehr und mehr an Körperspannung verliert.

Unter all diesen Gesichtspunkten ist es besonders wichtig, dass nicht nur die Tennistrainer auch auf eine vernünftige Fitness ihrer Tennisschler wert legen, sondern auch dass es für die Tenniskinder im Training selbstverständlich ist, beim Konditionstraining mit spaß voll dabei zu sein. Denn nur wer eine gute Kondition hat, kann sich auch länger im Match konzentrieren, und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch als Sieger vom Platz gehen. Aus diesem Grund ist Kondition gleich Konzentration.

Hart oder platziert Tennis spielen?

Mittwoch, 13. Juli 2011

Beim Tennis gibt es die unterschiedlichsten Spielweisen, und die meisten davon haben auch ihre Daseinsberechtigung, solange derjenige Tennisspieler der sie anwendet auch gewinnt. Im Folgenden geht es um die Frage, welche Spielweise erfolgreicher ist, harte Bälle zu spielen, oder lieber auf das Tempo in den Schlägen verzichten und die Schläge mehr zu platzieren, bzw. bewusst lang zu spielen?

In der Theorie ist es natürlich am besten, wenn man seine Schläge möglichst hart und möglichst platziert spielen kann, denn damit kann man seinen Gegner auch am meisten unter Druck setzen. Allerdings wenn man harte und vor allem auch noch platzierte Tennisschläge spielen kann, dann befindet man sich schon mindestens auf einem semiprofessionellen Tennisniveau, auf welchem man sich um diese Probleme kaum noch Gedanken machen muss. Diese Frage oder auch “Tennisphilosophie” betrifft eher die vielen weniger guten Hobby- und Freizeitspieler, aber auch Mannschaftsspieler in den unteren Spielklassen.

Um die Frage gleich zu beantworten, liegt die Lösung in der Mischung beider Varianten, und im Zweifelsfall eher beim platzierten Tennisspiel. Es liegt in der Natur der Sache, dass ein hart gespielter Ball flach übers Netz gehen muss, wmoit die Fehleranfälligkeit steigt. Ein hart geschlagener Ball muss aber nicht zwangsläufig lang gespielt sein, das heißt also dass im schlimmsten Fall diese hart gespielten kurzen Schläge auch wieder schnell zurückkommen, weil der Gegner es schafft das Tempo aus diesen Bällen “mtizunehmen”. Außerdem müssen hart gespielte Bälle nicht unbedingt platziert geschlagen sein. Wenn man also Bälle spielt, die den Gegner nicht zum Laufen zwingen, dann macht man durch diese schnellen Schläge den Gegner durch zu kurze und wenig platzierte Bälle eher stark.

Wie immer im Leben sind die Nachteile der einen Sache die Vorteile der anderen. Wenn man das Risiko eines harten Balls eher vermeidet und sich mehr auf die Richtung der Schläge konzentriert, dann kann man das Fehlerrisiko minimieren und somit den Gegner mehr unter Druck setzen. Ein platzierter Ball bringt den Gegner nicht nur mehr zum Laufen und schwächt ihn auf Dauer im Match in seiner Kondition, bzw. seinem Durchhaltevermögen, sondern zwingt den Gegner auch zu Fehlern. Ein schneller nicht platzierter Schlag des Gegners ist einfacher zu spielen als ein langsamerer aber dafür platzierter Schlag. Von der Tennis-Philosophie her gesehen, gibt man mit der “platzierten Spielweise” dem Gegner mehr Gelegenheiten den Fehler selbst zu machen. Der Gegner kommt also an die Bälle eher heran, aber muss sie aus der Bewegung heraus schlagen, was einfach schwerer ist.

Natürlich muss man als Tennisspieler sowohl für die harten, aber auch für die platzierten Schläge erstmal technisch gesehen in der Lage sein, solche Bälle überhaupt sicher zu spielen können. Aber unterm Strich sind die platzierten Schläge effektiver als harte Schläge. Noch mehr Druck übt man dann noch mit einem platzierten und lang gespielten Ball aus. Im Endeffekt ist immer der langsamere lang gespielte Schlag druckvoller, als der schnellere aber zu kurz geratene Schlag.

Sind Linkshänder beim Tennis im Vorteil?

Mittwoch, 18. Mai 2011

Es liegt in der Natur der Sache, dass es mehr Rechtshänder als Linkshänder gibt. Und beim Tennis ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass in einem Match auch zwei Rechtshänder aufeinander treffen. Sollte man als Rechtshänder nun doch mal in einem Match auf einen Linkshänder treffen, so ist die Verunsicherung beim Rechtshänder zumeist sehr groß, wobei sich dieses Gefühl oft mit einer gewissen Hilflosigkeit paart. Viele Rechtshänder empfinden es als Nachteil, wenn man gegen einen Linkshänder spielen “muss”.

Gegen einen Linkshänder spielen zu müssen, ist aber nicht nur für einen guten Tennisspieler kein großes Problem, sondern auch für einen cleveren Tennisspieler egal welchen Spielniveaus auch sehr leicht zu lösen. Denn im Grunde geht es nicht um Rechtshänder oder Linkshänder, sondern es geht rein um die Stärken und Schwächen des Gegners. Und hierbei sind die analytischen Fähigkeiten eines Tennisspielers gefragt. Es mag schon auch eine Rolle spielen, wie häufig man als Rechtshänder gegen einen Linkshänder spielt, wobei man mit steigender Häufigkeit auch mehr Übung dabei bekommt. Aber letztendlich geht es nur um die Spielweise des Gegners, egal mit welcher Hand dieser den Schläger hält.

Das Grundproblem bei dieser Betrachtungsweise ist immer nur das fixierte Denken aller Spieler, dass man davon ausgeht, dass die Vorhand eines jeden Spielers besser ist als dessen Rückhand. In vielen Fällen mag das auch stimmen. Aber wie ist es nun, wenn man als Rechtshänder ebenfalls gegen einen Rechtshänder spielt, dessen Rückhand besser ist als seine Vorhand? Dann ist dieser Spieler auch auf einmal ein “Quasi-Linkshänder”. Und man hat das selbe Problem wie wenn man gegen einen Linkshänder mit einer stärkeren Vorhand spielen würde. Der gleiche Fall wäre es, wenn man zwar gegen einen Linkshänder spielt, dessen Rückhand besser ist als seine Vorhand. In so einem Fall muss man beispielsweise seine bisherige gewohnte Spielweise überhaupt nicht umstellen.

Es geht also letztendlich nur darum, dass man in der Lage ist die Stärken und Schwächen eines Gegners zu erkennen, und sich dementsprechend darauf einzustellen. Wenn man als Rechtshänder es gewohnt istden Ball immer auf die Rückhandseite der gegnerischen Rechtshänders zu spielen, dann muss man vor allem den Rückhand Cross, und den Vorhand Longline beherrschen. Dies schließt aber nicht aus, ebenfalls aus Gründen der Variation den Vorhand Cross und den Rückhand longline zu beherrschen. Denn wenn man immer nur eine “statische” Spielweise, bzw. Taktik, wird man auch berechenbar, und der Gegner stellt sich darauf ein, und wird bei cleverer Spielweise entsprechend darauf reagieren, und die Oberhand im Match gewinnen.

Man darf sich also nicht beeindrucken oder sogar verunsichern lassen, wenn man gegen einen Linkshänder spielt, sondern muss wie in jedem Match von neuem schnell die Stärken und Schwächen des Gegners erkennen. Folgt man dem Schema, dass bei den meisten tennisspielern die Vorhand stärker ist als die Rückhand, so muss man eben viel Vorhand Cross spielen, und den Rückhand Longline vermehrt einsetzen. Nicht vergessen darf man auch den “schlimmsten” Fall, wenn zwei Linkshänder gegeneinander spielen, die unübliche Stärken und Schwächen haben.

Um die die Ausgangsfrage “ob Linkshänder beim Tennis im Vorteil sind?” zu beantworten, kann man letztendlich ganz nüchtern mit “Nein” antworten, da man jeder Spielweise durch eine entsprechend clevere Spielanalyse und Taktik entgegentreten kann. Ansonsten wäre ja ein Linkshänder im Nachteil, wenn er gegen einen Rechtshänder spielen “müsste”, dessen Rückhand stärker ist als die Vorhand, weil er dies nicht gewohnt ist.

Immer laut mitzählen

Samstag, 30. April 2011

Gerade beim Kindertennis ist es besonders wichtig, dass es sich die Kinder von Anfang angewöhnen, immer laut mitzuzählen, damit es nie Zweifel am derzeitigen Spielstand geben kann. Dieser Fehler wird sogar noch beim Erwachsenentennis immer wieder gemacht, so dass es gerade bei den Medenspielen immer wieder mal zu Streitigkeiten über den aktuellen Spielstand kommen kann.

Wenn es sich die Tenniskinder von Anfang an angewöhnen immer laut mitzuzählen, so dass es auch immer der Gegner hören kann, dann kann man damit nicht nur mögliche Diskussionen vermeiden, sondern man läuft auch nie Gefahr sich im Zweifel nicht sogar selbst um den ein oder anderen Punkt zu bringen, weil man sich immer sicher sein kann, wie es steht.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass der Tennistrainer dies den Kindern schon im Training angewöhnt. Je fürher man dies übt, um so mehr geht das Zählen in “Fleisch und Blut” über. Es kann nämlich auch immer wieder passieren, dass die Kinder so sehr mit dem Zählen bschäftigt sind, dass sie sich schon gar nicht mehr richtig auf das eigentliche Tennismatch konzentrieren können.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass die Tenniskinder auch möglichst schnell ein “Gefühl” für die gespielten Punkte in einem Aufschlagspiel bekommen. Wenn man sich nicht ganz sicher über den Spielstand ist, dann kann man den Spielstand oft über die Anzahl der gespielten Punkte erschließen, oder anhand der Seite, von welcher der Aufschlag oder Return ausgeführt werden muss. So ist es zum Beispiel bei drei gespielten Punkten nicht möglich, dass es 30:30 oder besipielsweise 15:40 steht. Außerdem ist der Spielstand von beispielsweise 30:15 nicht möglich, wenn sich beide Spieler einig sind, dass der nächste Aufschlag von rechts ausgeführt werden muss.

All diese Punkte tragen dazu bei, dass sich die Kinder im Match mehr auf das eigentliche Tennis konzentrieren können, und dass ein Spiel tatsachengemäß und fair abläuft.