Artikel-Schlagworte: „Tennismannschaft“

Ein gutes Klima in Mannschaft und Verein
sind die halbe Miete

Sonntag, 27. September 2009

Auch wenn Tennis letztendlich in der Hauptsache eine Einzelsportart ist, spielt ein gutes Klima zwischen den einzelnen Spielern einer Trainingsgruppe, oder einer Kinder- oder Jugendmannschaft eine große Rolle. In diesem Zusammenhang hat der Tennistrainer eine wichtige Aufgabe, in dem er dafür sorgt, dass zwischen den einzelnen Mannschaftsspielern eine gesunde Konkurrenz herrscht, dass aber trotzdem ein gutes Mannschaftsgefüge aufgebaut wird.

Das Mannschaftstraining ist zwar in erster Linie dazu da, dass die Tennisschüler alles rund ums Tennis durch ihren Trainer vermittelt bekommen, aber auch dass sich die einzelnen Spieler gegenseitig hochpushen. Machen die einzelnen Spieler auch imemr wieder viele Trainingsmatches, oder spielen sogar immer wieder eine interne Rangliste aus, so profitieren alle Spieler gegenseitig davon.

Ausserdem lernen sich alle Spieler untereinander in ihrer Leistung besser einzuschätzen, weil die Ergebnisse der Spieler untereinander eine interne Rangliste zulassen. Je öfter sich die Mannschaftsspieler im Training und im Match auf dem Platz gegenüberstehen, um so mehr wird auch innerhallb der Mannschaft ein positives Mannschaftsgefüge entstehen.

Je besser die Stimmung der Spieler im Training und im Match ist, um so erfolgreicher und so besser wird die Leistung der Einzelspieler als auch der Tennismannschaft sein. [Zur Startseite]

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Der Ablauf eines Tennisspieltages bei Kinder- und Jugendmannschaften

Montag, 2. März 2009

Für jeden Verein ist es das Ziel in möglichst jeder Altersklasse eine Tennismannschaft bei den Kindern und Jugendlichen zu melden. Darauf baut die sportliche Zukunft eines Tennisvereins auf. Das heißt, es sollte mindestens eine Bambinimannschaft, eine Knaben- und Mädchenmannschaft, und eine Juniorinnen- und Juniorenmannschaft gemeldet werden können.

Jede Mannschaft bekommt seinen Termin- oder Spielplan nach der erfolgten Mannschaftsmeldung beim jeweiligen Tennisverband über dessen jeweiliges Internetportal mitgeteilt. Dort werden sowohl die namentliche Mannschaftsmeldung, als auch die Termine und Gegner der jeweiligen Spieltage bekannt gegeben.

Der jeweilige Mannschaftsführer einer jeden Mannschaft hat in Zusammenarbeit mit dem Jugendwart und / oder dem Sportwart dafür Sorge zu tragen, dass termingerecht und pünktlich die jeweilige Kinder- oder Jugendmannschaft spielbereit zum jeweiligen Heim- oder Auswärtsspiel antritt. Im Jugendbereich besteht eine Tennismannschaft aus vier Spielern, und eventuellen Ersatzspielern. Das heißt es werden insgesamt vier Einzel und zwei Doppel gespielt.

In den meisten Fällen beginnen die Kinder- und Jugendspiele um neun Uhr, das heißt, dass die Mannschaften zu diesem Zeitpunkt jeweils vollständig vor Ort sein müssen, die Mannschaftsführer die genaue Aufstellung für die Einzelpaarungen der Mannschaften in den Spielbericht eingetragen haben müssen, und dass die ersten Spiele zu diesem Zeitpunkt pünktlich anfangen müssen.

Begonnen wird mit den vier Einzelpartien. Nachdem das letzte Einzel beendet ist, wird die Aufstellung der jeweiligen Doppelpaarungen in den Spielbericht eingetragen, und es werden die zwei Doppelpaarungen gespielt. Nach Beendigung der beiden Doppelpaarungen werden alle Ergebnisse in den Spielbericht eingetragen und die beiden Mannschaftsführer unterschreiben den Spielbericht. Dananch lädt in der Regel die Heimmannschaft die Gastmannschaft zum Essen ein, und der Spieltag ist für die Mannschaften beendet.

Der Mannschaftsführer der jeweiligen Heimmannschaft oder der Jugendwart müssen nach dem Spieltag innerhalb einer bestimmten Frist das Endergebnis per Internet, auf der jeweiligen Plattform des ausrichtenden Verbandes, melden. Dort ist dann auch der aktuelle Tabellenstand der jeweiligen Liga einzusehen und alle anderen Spielberichte und Ergebnisse der anderen Mannschaften. [Zur Startseite]

Die Kunst einer gut funktionierenden Tennis-Jugendmannschaft

Sonntag, 12. Oktober 2008

Gerade beim Kinder- und Jugendtennis hat so eine Tennismannschaft immer mit dem Problem der herauswachsenden Spieler zu kämpfen. Kommt dann noch dazu, dass es sich um einen kleineren Tennisverein handelt, kann es schnell mal passieren, dass eine bestehende gute Jugendmannschaft im darauffolgenden Jahr wieder abgemldet oder zurückgezogen werden muss, weil Leistungsträger herausgewachsen sind, oder entsprechende Jahrgänge in dem Verein nicht stark genug besetzt sind.

Die Leidtragenden sind immer die Spieler, die dann alleine übrig bleiben, und entweder für die Mannschaft keinen spielstarken Ersatz bekommen, oder das kommende Jahr nicht mehr für den alten Verein spielen, weil dort eben keine Mannschaft mehr zustande kommt. Um dem vorzubeugen, bedarf es einer guten und vor allem auch langfristigen Planung des Tennisvereins, insbesondere des Sport- und Jugendwarts in Zusammenarbeit mit dem Trainer, dass man frühzeitg erkennt, welche Jahrgänge schwach besetzt sind, und in welchen Mannschaften man sich rechtzeitig um Nachwuchs oder Neumitglieder kümmern muss.

Eine zweite Problematik ergibt sich daraus, dass zu viele Spieler für eine Mannschaft da sind. Zum einen gibt es in fast jeder Mannschaft einen „Spitzerspieler“ der praktisch im eigenen Verein fast immer unterfordert ist, weil seine Mannschaftskollegen einfach schwächer sind. Hier muss der Trainer und auch der Jugendwart darauf achten, dass der Spitzenspieler adäquate Trainingspartner bekommt, und somit auch in seiner Leistung nicht stagniert, und sich weiterentwickelt. Denn für die Mannschaft übt dieser Spieler automatisch eine Vorbildfunktion aus.

Ganz anders verhält es sich mit den Ersatzspielern. Eine Tennismannschaft besteht im Jugenbereich aus 4 Spielern. Will man im Verein den Erfolg, und hat das Potenzial um einen möglichen Aufstieg mitzuspielen, müssen praktisch immer die vier besten Spieler spielen. Die Ersatzspieler haben kaum eine Chance auf einen Einsatz, außer es verletzt sich einer der Stammspieler, oder er hat keine Zeit. Auf jeden Fall ist dies aus psychologischer Sicht für die betroffenen Ersatzspieler nicht beosnders aufbauend, immer nur der Notnagel zu sein. Da bedarf es viel Fingerspitzengefühl des Jugendwarts, des Trainers oder auch der Eltern. Andererseits kann man eine Mannschaft ohne Erstazspieler auch kaum melden, da man sonst im Falle eines Falles einfach mal unvollständig antreten müsste, und somit von Haus aus Punkte verloren hätte.

Man muss also dafür sorgen, dass sich alle Spieler einer Mannschaft, und dazu gehören eben auch die Ersatzspieler, wirklich immer gut verstehen, und man am besten diese Problematik immer frühzeitig anspricht, und mit allen Spielern der Mannschaft gemeinsam eine Lösung erarbeitet. Denn nur eine vollständige und spielstarke Tennismannschaft, kann auch den Erfolg haben. [Zur Startseite]