Gerade beim Kindertennis ist es besonders wichtig, dass es sich die Kinder von Anfang angewöhnen, immer laut mitzuzählen, damit es nie Zweifel am derzeitigen Spielstand geben kann. Dieser Fehler wird sogar noch beim Erwachsenentennis immer wieder gemacht, so dass es gerade bei den Medenspielen immer wieder mal zu Streitigkeiten über den aktuellen Spielstand kommen kann.
Wenn es sich die Tenniskinder von Anfang an angewöhnen immer laut mitzuzählen, so dass es auch immer der Gegner hören kann, dann kann man damit nicht nur mögliche Diskussionen vermeiden, sondern man läuft auch nie Gefahr sich im Zweifel nicht sogar selbst um den ein oder anderen Punkt zu bringen, weil man sich immer sicher sein kann, wie es steht.
In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass der Tennistrainer dies den Kindern schon im Training angewöhnt. Je fürher man dies übt, um so mehr geht das Zählen in “Fleisch und Blut” über. Es kann nämlich auch immer wieder passieren, dass die Kinder so sehr mit dem Zählen bschäftigt sind, dass sie sich schon gar nicht mehr richtig auf das eigentliche Tennismatch konzentrieren können.
In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass die Tenniskinder auch möglichst schnell ein “Gefühl” für die gespielten Punkte in einem Aufschlagspiel bekommen. Wenn man sich nicht ganz sicher über den Spielstand ist, dann kann man den Spielstand oft über die Anzahl der gespielten Punkte erschließen, oder anhand der Seite, von welcher der Aufschlag oder Return ausgeführt werden muss. So ist es zum Beispiel bei drei gespielten Punkten nicht möglich, dass es 30:30 oder besipielsweise 15:40 steht. Außerdem ist der Spielstand von beispielsweise 30:15 nicht möglich, wenn sich beide Spieler einig sind, dass der nächste Aufschlag von rechts ausgeführt werden muss.
All diese Punkte tragen dazu bei, dass sich die Kinder im Match mehr auf das eigentliche Tennis konzentrieren können, und dass ein Spiel tatsachengemäß und fair abläuft.