Artikel-Schlagworte: „Tennistraining“

Im Tennistraining immer
gute Tennisbälle verwenden

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Den größten Erfolg bei einem Tennistraining hat man dann, wenn die Kinder optimale Trainingsbedingungen haben. Dazu gehört unter anderem ein guter Tennistrainer, aber auch besipielsweise gute Trainingsbälle. Was nützt es den Kindern im Tennistraining, wenn sie in einer Top-Trainingsgruppe sind, sie aber mit schlechten oder alten Tennisbällen spielen müssen.

Gute Traningsbälle sind eine der Grundvoraussetzungen für ein ebenso gutes Tennistraining.  Schlechte, oder alte Tennisbälle hupfen schlecht oder einfach anders, so dass die Kinder sich nie sowohl vom Timing für den Schlag, als auch von der Beinarbeit richtig auf den Ball einstellen können. Alte Tennisbälle haben ein schlechtes Absprungverhalten, nehmen aufgrund der verschlissenen Balloberfläche den Drall der Schläge nicht mehr richtig an, und somit spielen die Kinder nicht nur schlechter, sondern können auch schnell den Spaß am Tennis verlieren.

Je schlechter die Tennisbälle im Tennistraining sind, umso schwieriger wird es den Kindern ein gute Schlagtechnik vermitteln zu können. Außerdem werden die Kinder schlichtweg überfordert sein, wenn sie im Match mit neuen Bällen spielen müssen, die viel höher abspringen und je nach Drallart ein anderes Flugverhalten haben. Oft sind aber Trainer zu beobachten, die eben genau bei den Bällen sparen wollen.

Tennisbälle sind nicht ganz billig, aber trotzdem ist wichtig hierbei auf gute Trainingsbälle zu achten. Handelt es sich um Anfängerkinder im jüngsten Alter, also etwa 5, 6 oder 7 Jahre, dann sollten diese Kinder mit speziellen Methodikbällen trainieren. Diese fliegen etwas langsamer, sind leichter und haben aber dennoch genau so ein Absprungverhalten wie richtige Tennisbälle.

Am besten zu spielen sind Tennisbälle, die mit Druckluft gefüllt sind. Die Vielfalt an verschiedenen Modellen und Herstellern von Bällen ist ziemlich groß, und alle sind entsprechend ihrer Preisklasse ziemlich gut. Das Hauptproblem ist immer, wie lang wird mit den Bällen trainiert. Dies wird eben oft auch über deren “Haltbarkeitsdatum” hinaus gemacht. Sprich die Bälle sind kaum mehr vernüftig spielbar.

Neben den Tennisbällen mit Druckluft gibt es auch drucklose Tennisbälle, die ihre Flug- und Absprungeigenschaften durch eine elastische Ballhülle erhalten. Diese Bälle sind haltbarer, allerdings nicht so komfortabel zu spielen wie die Druckbälle. Die drucklosen Bälle werden vor allem gerne für ein Tennistraining mit der Ballmaschine verwendet. [Zur Startseite]

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Tennisturniere und Trainingslager organisieren

Mittwoch, 30. September 2009

Sowohl für die Einheit bei den Tennisspielern eines Vereins untereinander, als auch natürlich zur Verbesserung der Spielstärke der einzelnen Spieler bietet es sich auf jeden Fall an, für die Kinder und Jugendlichen im Verein interne Tennisturniere oder sogar das ein oder andere Trainingslager zu organisieren.

Durch die Organsiation eines Tennisturniers kann man die Matchpraxis der einzelnen Spieler am besten fördern. So ein Tennisturnier muss keine große und aufwendige Sache sein, und soll primär nur der Motivation der Kinder und Jugendlichen dienen. Je nach Anzahl der Teilnehmer kann man ein KO-System oder Gruppenspiele durchführen, um letztendlich einen Sieger zu ermitteln. Es sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass jeder Teilnehmer eine Urkunde bekommt, und Sachpreise bzw. Pokale fördern die Motivation der Kinder auch ungemein.

Vor allem im Winter bietet es sich an ein solches Turnier ein oder zweimal durchzuführen, weil es gerade in dieser Zeit vor allem an Trainingszeiten und Matchpraxis mangelt. Die einzelnen Matches müssen nicht auf zwei Gewinnsätze gespielt werden, sondern können auch über einen (langen) Satz gehen, oder auch auf Zeit. Am besten ist es, wenn man sich schon im Vorfeld um mögliche Spenden oder Gönner der Jugendarbeit bemüht, damit man Preise für die Kinder oder Platzmiete nicht nur aus der oft knappen Vereinskasse bezahlen muss.

Ein Trainingslager für die Jugendlichen kann auch auf der heimischen Tennisanlage durchgeführt werden, und sollte über mehrere Tage mit einem gut geplanten Programm und vor allem viel Tennis durchgeführt werden. Ziel sollte es hierbei sein, mit den Kindern und Jugendlichen möglichst drei oder vier Stunden täglich mit den Nachwuchsspielern zu trainieren. Dabei bietet es sich auf jeden Fall auch an, dass eine Ballmaschine zum Einsatz kommt, und dass sich möglichst viele Helfer zur Verfügung stellen, damit man auch eine Art Stationsbetrieb für die Kinder einrichten kann.

Im Rahmen eines solchenn Tennistrainingslagers, sollte auch auf jeden Fall ein Abschlussturnier stattfinden, für welches das oben Gesagte gelten sollte. [Zur Startseite]

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Ein gutes Klima in Mannschaft und Verein
sind die halbe Miete

Sonntag, 27. September 2009

Auch wenn Tennis letztendlich in der Hauptsache eine Einzelsportart ist, spielt ein gutes Klima zwischen den einzelnen Spielern einer Trainingsgruppe, oder einer Kinder- oder Jugendmannschaft eine große Rolle. In diesem Zusammenhang hat der Tennistrainer eine wichtige Aufgabe, in dem er dafür sorgt, dass zwischen den einzelnen Mannschaftsspielern eine gesunde Konkurrenz herrscht, dass aber trotzdem ein gutes Mannschaftsgefüge aufgebaut wird.

Das Mannschaftstraining ist zwar in erster Linie dazu da, dass die Tennisschüler alles rund ums Tennis durch ihren Trainer vermittelt bekommen, aber auch dass sich die einzelnen Spieler gegenseitig hochpushen. Machen die einzelnen Spieler auch imemr wieder viele Trainingsmatches, oder spielen sogar immer wieder eine interne Rangliste aus, so profitieren alle Spieler gegenseitig davon.

Ausserdem lernen sich alle Spieler untereinander in ihrer Leistung besser einzuschätzen, weil die Ergebnisse der Spieler untereinander eine interne Rangliste zulassen. Je öfter sich die Mannschaftsspieler im Training und im Match auf dem Platz gegenüberstehen, um so mehr wird auch innerhallb der Mannschaft ein positives Mannschaftsgefüge entstehen.

Je besser die Stimmung der Spieler im Training und im Match ist, um so erfolgreicher und so besser wird die Leistung der Einzelspieler als auch der Tennismannschaft sein. [Zur Startseite]

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Reaktions- und Koordinationstraining
im Kindertennis

Mittwoch, 16. September 2009

Die richtige Schlagtechnik, eine sehr gute tennisspezifische Beinarbeit bzw. Kondition, mentale Stärke, viel Ballgefühl und auch viel Matcherfahrung und -praxis sind schon einmal sehr wichtige Voraussetzungen um gut Tennis spielen zu können. Aber genauso gehört auch eine gute Reaktion und eine gute Koordination zu einem erfolgreichen Tennisspieler.

Aus diesem Grund sollte man ein Reaktions- und Koordinationstraining im Tennistraining, vor allem bei Kindern, nicht vernachlässigen, und immer wieder einmal bestimmte Übungen ins Training einbauen. Solche Übungen fördern nicht nur die die anderen gesamten spielerischen Fähigkeiten eines Tennisspielers, sondern lockern das Tennistraining auf, und machen den Kindern auch immer viel Spaß. Im Anschluss sollen dazu ein paar Übungen dargestellt werden.

Eine sehr gute Übungen in diesem Zusammenhang ist das Spielen mit zwei Bällen gleichzeitig. Die beiden Spieler spielen sich im T-Feld gleichzeitit zwei Bälle zu. Wenn das klappt, dann kann man es ja auch mal mit einem dritten Ball versuchen. Eine andere Übung ist, ein Spieler spielt dem anderen Spieler im T-Feld einen Ball leicht zu, und der andere Spieler versucht den Ball mit einem Hütchen (Pylonen) oder Baseballcap aufzufangen. Desweiteren sollte man die Kinder auch ab und zu mal mit der anderen Hand schlagen lassen. Das heißt, die Rechtshänder spielen mal mit der linken Hand, und umgekehrt. Eine Variation ist das Spiel im T-Feld, egal ob mit der recht oder linken Hand, allerdings immer nur auf einem Bein hüpfend.

Für die Reaktion ist es eine gute Übung das Zuspiel des anderen Spielers mit geschlossenen Augen zu erwarten, und auf Zuruf die Augen zu öffnen, um dann spontan und richtig zu reagieren und den Ball zurückzuschlagen. Ebenfalls ist es dazu eine Variation, das Zuspiel mit dem Rücken zum Zuspieler zu erwarten, und sich dann auf Zuruf schnell umzudrehen, um den Ball zu spielen. Eine weitere Übung ist es, dass sich zwei Spieler den Ball im T-Feld hin und her zuspielen, allerdings den ankommenden Ball erst sich selbst hochspielen, um dann sofort eine 360-Grad-Drehung um die eigene Körperachse zu machen, um dann den Ball wieder kontrolliert zurück zu spielen. Eine Variation für geübtere Spieler, ist die gleich zuvor beschriebene Übung, allerdings muss der Ball, wenn er mit der Vorhandseite hochgespielt wurde, mit der Rückhandseite wieder zurückgespielt werden, un d umgekehrt.

All diese Übungen fördern die Auge-Hand-Koordination, die Reaktionsfähigkeit, die allgemeine Koordination, das Gleichgewicht, und dienen letztendlich nur dazu, dass die Kinder und Jugendlichen besser Tennis spielen. [Zur Startseite]

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Bestimmte Spielvarianten
immer wieder intensiv trainieren

Dienstag, 8. September 2009

Ein gutes Tennistraining beinhaltet nicht nur das Einüben und Trainieren bestimmter Schläge, sondern auch das Training bestimmter Spielvarianten. So kann man man immer einen Angriffsball scharf, aggressiv und überrissen in die Ecken schlagen. Ein effektiver Angriffsball ist aber auch ein langer, flacher Slice in die Platzmitte an die gegnerische Grundlinie, da man bei dem Sliceangriffmehr Zeit hat um ans Netz vorzurücken, und der Gegner bei einem Passierball aus der Platzmitte einen schlechteren Winkel hat.

In diesem Zusammenhang geht also nicht um die reine Schlagtechnik, sondern um das Training der Fähigkeit das eigene Schlagrepertoire voll auszunützen und mit einem variatenreichen seinen Gegner immer wieder zu überraschen, dass sich dieser nicht immer auf den selben Ball oder den Spielzug einstellen kann.

Eine weitere Variante ist es, das Spiel mit der Rückhand immer wieder mit Sliceschlägen zu gestalten, und dann ab und zu einen überraschenden Stop einzubauen. Der Grund für die Effektivtät dieser Variante liegt darin, dass man gegen einen Topspin-Spieler einen Stop leicht erkennt, weil die Ausholbewegung ganz anders ist. Spielt man die Rückhand aber auch ab und zu mal mit Slice, so kann man den Stopball, aufgrund der gleichen Ausholbewegung, besser “tarnen”.

Eine Spielvariante ist es auch das Tempo zu wechseln. Je nach Spielweise des Gegners ist nicht immer erforderlich jeden Ball vool durchzuziehen. Man kann auch mal bewusst das Tempo aus den Schlägen nehmen, um dem Gegner auch mal die Chance zu Fehler zu geben. genauso ist verhält es sich mit der Variation in den Drallarten der einzelnen Schläge.

Auch im Doppel sollteman keine eintönige und immer gleiche Strategie anwenden. Als Returnspieler ist gerade bei einem offensiven gegnerischen Doppel ein kurzer Slcie-Return corss vor die Füße des aufrückenden Aufschlägers oft effektiver als ein schaf geschlagener gerader Return. Steht das gegnerische Doppel gut und oft am Netz vorne bietet sich immer auch die Variante eines Lobs über der schlechteren Spieler der Gegner an. Im Doppel ist es gerade gegen etwas schlechtere Aufschlagspieler auch immer wieder eine überraschende Variante, als retournierender Spieler mit Chip-and-Charge die Gegner zu überraschen, das heißt man spielt den Return im aufsteigen und in der Vorwärtsbewegung als Slice zurück und rückt gleich ans Netz vor.

Je unberechenbarer die eigene Spielweise für den Gegner wird, um so erfolgreicher wird das eigene Spiel. Natürlich wird der Gegner mit den gleichen Mitteln versuchen erfolgreich zu sein. Die Kunst ist es nun die jeweiligen Spielsituationen schnell zu erkennen, und die richtige Variante anzuwenden. Je besser es der Tennistrainer im Jugendtraining schafft, den Kinder und Jugendlichen diesen Variantenreichtum zu vermittelund umzusetzen, um so erfolgreicher werden die Kinder Tennis spielen. [Zur Startseite]

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Auch im Kindertraining
nicht die Matchpraxis vernachlässigen

Mittwoch, 19. August 2009

Tennis ist eine Sportart, bei der es um Punkte und Fehler geht. Wer weniger Fehler macht, wird in aller Regel auch das Match gewinnen. Allerdings spielt es eine große Rolle, dass man die Schläge und Schlagtechniken, die man zwar im Training und ohne Druck perfekt beherrscht, auch wirklich in der Matchsituation genauso gewinnbringend anwenden kann.

Die Rede ist hier vom sogenannten “Trainingsweltmeister”. Gerade Kindern fehlt häufig die Einsicht oder auch die Fähigkeit, sich auch im Training in die Matchsituation hineinzudenken. Das heißt konkret, dass die Tennisschüler im Training meist viel zu viel Risiko eingehen, was sie sich im Match aber gar nicht mehr trauen.  Sind die Kinder und Jugendlichen aber wirklich in der Matchsituation, so haben sie nie im Training ihre normalen Grundschläge trainiert, sondern immer nur überpowert und zu viel riskiert. Die Folge ist also im Match, die Kinder und Jugendlichen verkrampfen im Spiel immer mehr, und müssen absolut unter Wert geschlagen geben.

Das Tennistraining ist dazu da, dass die Kinder auch lernen ihre eigene Leistung und Leistungsfähigkeit genau einzuschätzen, gerade unter Druck oder in knappen und entscheidenden Spielsituationen. Je mehr sie dies im Training gelernt haben und somit gewöhnt sind, um so eher können die Kinder im Match ihre Leistung abrufen.

Konkret heißt das für das Kinder-Tennistraining, dass die Kinder bewusst und vor allem auch möglichst oft, in Form von Matches und kleinen Spielformen, in denen es auf Punkte ankommt, ihre Leistung unter Druck bringen müssen, und gefordert werden, sich auf diese Situation einzustellen. Je öfter die Kinder das machen, um  so eher gewöhnen sie sich an diese besondere Matchsituation, und können auch im Wettkampf die Leistung aus dem Tennistraining bringen. [zur Startseite]

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Die Kinder brauchen Vorbilder im Tennis

Sonntag, 9. August 2009

Es ist immer wieder festzustellen, dass es viele Kinder und Jugendliche im Tennistraining gibt, die zwar mit Spaß und Fleiß ins Tennistraining gehen, aber letztendlich keine Ziele und Vorbilder im Tennis haben. Die Folge ist, dass Tennis immer “nur” Freizeitbeschäftigung bleibt, und nicht zu einer mit Ehrgeiz und dem nötigen Ernst betriebenen Sportart wird.

Natürlich muss jedes Kind für sich selbst entscheiden, wie wichtig der Tennissport ist, aber es ist auch Tatsache, dass eine Sache, egal ob Tennis, Sport und ganz andere Dinge, für einen selbst um so wichtiger werden, je besser man sie kann. Je mehr Erfolg man hat, um so wichtiger wird Tennis für die Kinder und umso intensiver werden die Kinder freiwillig trainieren.

Einen ganz wesentlichen Einflussfaktor stellen in diesem Zusammenhang Vorbilder dar. Zu Zeiten eines Boris Beckers oder eines Sieges von Steffi Graf in Wimbledon oder bei Olympia hatten die Kinder Vorbilder. Sie hatten einen direkten Vergleich ihrer eigenen Leistungsfähigkeit, und dem Spiel der Tennisprofis. Welches Tenniskind wollte zu Zeiten eines Boris Becker nicht gerne dessen gefürchteten Aufschlag, oder Serve-an-Volley-Spiel beherrschen. Es müssen nicht mal die Vorbilder im Fernsehen sein, oft reichen auch schon spielstarke Mitglieder oder Mannschaften im eigenen Verein, denen man beim Training, bei den Medenspielen oder im Turnier zusehen kann.

Gibt es solche Vorbilder, dann werden die Tenniskinder immer versuchen, genauso zu spielen wie ihre Lieblingsspieler. Ohne diese Vorbilder fehlt den Kindern und Jugendlichen der Ansporn, etwas nachzumachen, und die Leistung und vor allem auch der Spaß am Tennis wird auf Dauer stagnieren. [Zur Startseite]

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Kinder-Tennistraining ohne Schläger

Mittwoch, 15. Juli 2009

Gerade für die kleinsten Tenniskinder und Anfänger steht zunächst gar nicht das Tennisspiel mit dem Schläger im Vordergrund, sondern das Ballgefühl, die Auge-Hand-Koordination und tennisspezifische Bewegungsabläufe. Das Spiel mit dem Tennisschläger ins gegnerische Feld kommt dann später in einem zweiten Schritt.

Ebenso kann man die im Anschluss beschriebenen Tennisübungen auch als Aufwärmtraining auch für schon etwas größere Tenniskinder verwenden:

1.) Ball in einer bestimmten Höhe Fangen: Gerade die kleinen Tennisspieler, die ihre ersten Tennisversuche auf dem Platz machen, versuchen instinktiv den Ball mit dem Schläger im möglichst höchsten Punkt zu schlagen. Dies vor allem aus Angst davor, dass sie den Ball nicht mehr vor dem zweiten Mal Aufspringen erwischen. Aber genau dieser hohe Treffpunkt steht im Widerspruch zu der richtigen Schlagtechnik beim Tennis. Die Schlagbewegung bei Vor- und Rückhand erfolgt eben von hinten unten nach vorne oben, und nicht von oben nach unten. Das Auge muss also so geschult werden, dass die Kinder die Höhe des Treffpunktes einschätzen können, um später beim richtigen Tennisschlag den Ball etwa in Oberschenkel- bis Hüfthöhe schlagen zu können.

Eine gute Übung dazu ist es, den Ball hoch senkrecht nach oben zu werfen, und die Kinder sollen versuchen den Ball nach einmaligem Aufspringen möglichst tief kurz vor dem zweiten Bodenkontakt mit der Hand zu fangen. Dadurch lernen die Kinder den Ballsprung besser einzuschätzen und können sich die Höhe des Treffpunktes bewusst machen. Eine Variation dieser Übung ist es, den Kindern vorzugeben, dass sie den Ball im höchsten Punkt, oder beispielsweise auf Kopfhöhe fangen sollen.

2.) Einen zugeworfenen Tennisball mit einem Hütchen auffangen: Ebenso eine wichtige Vorstufe zum späteren Tennisschlag, ist es den Ballflug nach dem Absprung richtig einschätzen zu lernen, und im richtigen Moment, sprich dem Treffmoment, eine zielgerichtetet Aktion zu machen. Die Kinder sollen also einen vom Trainer zugeworfenen Ball mit einem umgedrehten Hütchen fangen. Dies erfordert ebenso eine zielgerichtete Auge-Hand-Koordination, und kommt der späteren Spielsituation durch den richtigen Ballflug schon sehr nahe. Variationen sind durch das Auffangen des Balles mit dem Hütchen mit der linken als auch mit der rechten Hand möglich.

3.) Den Tennisball mit der Hand übers Netz schlagen: Auch sehr effektiv für die Auge-Hand-Koordination ist folgende Übung. Die Kinder stehen etwa einen Meter vom Netz entfernt und werfen sich den Tennisball selbst an. Nach einmaligem Aufspringen, sollen sie versuchen den Ball im richtigen Treffpunkt mit der Hand über Netz zu schlagen. Auch hierbei spielt die richtige Schlagtechnik, wie zB der richtige Griff, noch keine Rolle. Die Kinder sollen lediglich versuchen das richtige Timing und Ballgefühl für den Tennisschlag zu erlernen. [Zur Startseite]

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Doppeltaktik und Spielformen im Tennisdoppel

Mittwoch, 3. Juni 2009

Tennis ist zwar überwiegend eine Einzelsportart, aber dennoch ist das Tennisdoppel nicht zu vernachlässigen und schon gar nicht zu vergessen. Das Training des Doppels beim Tennis ist vor allem für alle Spieler, die an Tennis-Mannschaftswettbewerben (Medenspiele) teilnehmen sehr wichtig, weil hier sowohl Einzel als auch Doppel gespielt werden. Meistens entscheidet der Erfolg bei den Tennisdoppeln über den Ausgang des gesamten Mannschaftsspieltages. Außerdem profitiert jeder Einzelspieler sowohl von den technischen und taktischen Fähigkeiten und Erfordernissen die fürs Tennisdoppel erforderlich sind.

Die großen Unterschiede des Doppels zum Einzel im Tennis bestehen in der permanenten Absprache des nächsten Spielzuges beider Doppelpartner und in dem blinden Spielverständnis der beiden Spieler in bestimmten Spielsituationen. Grundsätzlich wird ein Tennisdoppel am Netz gewonnen, womit der Volley eine große Rolle spielt. Sind beide Partner am Netz so ist es besonders wichtig so gut eingespielt zu sein, dass situationsabhängig klar ist, wer gegnerische Bälle volliert die in die Mitte beider Spieler kommen, und wer hohe Lobs schmettert. Besteht hier Uneinigkeit beider Partner gewinnt der Gegner meist den Punkt.

Besonders wichtig ist die Absprache beider Spieler wohin bei eigenem Aufschlag der eine Partner serviert. Soll der Aufschlag in die Mitte kommen, so muss sich der Netzspieler auf den gegnerischen Return anders einstellen, als wenn der Aufschlag nach außen geht, und der Netzspieler mehr die Longlineseite abdecken muss. Dazu ist viel Training nötig.

Eine Grundregel beim Doppel besagt, dass man immer cross returnieren muss. Kommt der gegnerische Netzspieler an den Return heran, bedeutet das in den meisten Fällen Punktgewinn für den Gegner. Deshelb muss der Return möglichst weit weg vom Netzspieler. Spielt der Gegner einen Lob über den Netzspieler, den dieser nicht erreichen kann, ist der Partner des überlobbten Netzspielers gezwungen seine Seite zu verlassen, um den Lob zu erlaufen. In der Zwischenzeit muss der überlobbte Netzspieler ebenfalls auf die nun freigewordene Seite des Feldes wechseln, weil diese sonst ganz offen wäre.

Ein gutes Rezept gegen zwei am Netz stehende Spieler ist es, den Ball genau in die Mitte der beiden Spieler zu schlagen, weil es dabei oft zu Missverständnissen kommt wer den Ball nehmen soll. Außerdem ist es für die Netzspieler von der Mitte aus schwieriger einen Volley zu platzieren, weil der Winkel hierbei ungünstiger ist.

Als ans Netz stürmender Aufschläger reicht es meist schon den Volley nicht gleich gewinnbringend und risikoreich ins gegnerische Feld zu spielen, sondern einfach lang wieder auf den Returnspieler zurück zu vollieren, weil es für diesen schwierig ist, gegen zwei gut am Netz positionierte Spieler den Punkt zu machen.

Das Tennisdoppel unterscheidet sich in technischen und taktischen Erfordernissen in vielen Punkten deutlich vom Einzel, wobei aber jeder Spieler sowohl von Doppelspielweise als auch von der Einzeltaktik profitiert. Aus diesem Grund sollte man weder auf ein gezieltes Doppeltraining, noch auf viele Doppel-Trainingsmatches verzichten. [Zur Startseite]

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Regelmäßige spielerische Leistungskontrollen ins Tennistraining einbauen

Dienstag, 12. Mai 2009

Jedes Tennistraining sollte ein auf Dauer planmäßig angelegtes Training sein, und den Kindern und Jugendlichen eine gewisse Leistungskontrolle geben und, wenn möglich, ein Erfolgserlebnis vermitteln. Dazu dienen ganz besonders effektiv regelmäßige einfache Leistungskontrollen, durch welche den Tennisschülern bewusst gemacht werden kann, was sie zu leisten im Stande sind.

Um die Motivation und vor allem das Selbstvertrauen der Tenniskinder im Training zu erhöhen, sollte man auf jeden Fall den Kindern bestimmte Ziele vorgeben. So ist es eine gute Trainingsmaßnahme, mit den Kindern in regelmäßigen Abständen eine Art Leistungskontrolle durchzuführen, um den Kindern immer wieder zu zeigen, was sie wirklich können, bzw. gelernt haben, oder wo sie sich verbessert haben. Dazu sollte sich der Tennistrainer eine bestimmte Anzahl an repräsentativen, tennisspezifischen Übungen erstellen, dafür einen entsprechenden Dokumentationsbogen für jeden einzelnen Spieler erstellen, und die Kinder in regelmäßigen Abständen diese Übungen immer wieder ausführen lassen, und die Ergebnisse aufschreiben.

Solche Übungen können sowohl aus den Bereichen Schlaggenauigkeit, Ballgefühl, Kondition, Schnelligkeit oder Koordination sein. Zum Beispiel kann man die Kinder 20 Vorhand Grundschläge aufs ganze Feld machen lassen, und zählen, wieviele Bälle sie ins Feld spielen können. Je nach Leistungsstärke der jeweiligen Spieler, kann man die Ziele immer schwieriger machen, und zum Beispiel nur auf eine bestimmte Spielfeldhälfte spielen oder ein bestimmtes Ziel. Dies kann man für alle Schlagarten machen, um den Kindern zu verdeutlichen, was sie überhaupt können.

Hintergrund dazu ist, dass die Kinder oft ihre eigene Leistung nicht richtig einschätzen können. Es ist aber für jeden Tennisspieler sehr wichtig zu wissen, was er kann, bzw. wo die Stärken und Schwächen liegen, damit man im Match nicht permanent Bälle spielt, die man eigentlich nicht sicher beherrscht.

Desweiteren kann man als eine Aufgabe jeweils 10 erste und zweite Aufschläge von der rechten und linken Seite machen lassen, und in dem Ergebnisbogen festhalten, wie hoch die Aufschlagquote ist. Eine weitere Übung, den Ballwurf jeweils zum geraden, Slice- und Kickaufschlag jeweils 10 mal durchführen lassen, ohne den Ball zu schlagen. Es wird festgehalten wie oft der Ball in einem, der Technik des jeweiligen Aufschlages entsprechenden, auf dem Boden aufgezeichneten Kreis aufkommt. Die Trefferanzahl wird dokumentiert. Man kann Linienläufe auf Zeit durchführen, Basketballwürfe aus einer bestimmten Entfernung in der Ballkorb durchführen lassen, etc.

Sobald diese Übungen einmal durchgeführt und dokumentiert wurden, werden die Ergebnisse mit den jeweiligen Schülern besprochen und ausgewertet. Beim nächsten Test, wird jeder der Tennisschüler versuchen, seine letzte Leistung zu verbessern. Dadurch werden sich die Kinder ihrer Stärken und Schwächen bewusst, und werden versuchen bis zum nächsten Test, ihre Schwächen zu verbessern, und ihre Stärken möglichst zu festigen. [zur Startseite]

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