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Kindertennis und Krafttraining

Mittwoch, 6. Januar 2010

Man hört immer Fragen der Eltern bezüglich eines möglichen Krafttrainings ihrer Kinder für das Tennistraining. Grundsätzlich mag es richtig sein, dass man mit mehr Kraft den Ball beim Tennis auch härter schlagen kann. Mehr Kraft bedeutet auch mehr Beschleunigung. Aber ist ein Krafttraining beim Kindertennis auch wirklich sinnvoll?

Ganz allgemein kann man mal sagen, dass gerade für Anfänger ein Krafttraining fürs Kindertennis keinen Sinn macht. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass Krafttraining für den kindlichen Körper sicher schädlich ist, weil der Knochenbau noch nicht abgeschlossen ist, und man durch zu hohe Belastungen des Bewegungsapparates das Wachstum und die körperliche Entwicklung der Kinder negativ beeinflussen kann.

Vor allem im Kindertennis wird der Ball nicht nur durch Kraft, sondern ausschließlich durch eine gute Schlagtechnik beschleunigt. Man kann sogar sagen, dass ein kontrollierter harter Ball erstmal ausschließlich nur durch die richtige Tennistechnik zu schlagen ist, und nicht durch Kraft. Aus diesem Grund haben es Kinder beim Tennis gegenüber Erwachsenen auch leichter die richtige Schlagtechnik zu erlernen, weil ihnen die Kraft nicht im Wege steht. Erwachsene können schon auch den Ball ins gegnerische Feld schlagen, aber nicht technisch sauber, sondern vielmehr unkontrolliert und vor allem nur durch die vorhandene Kraft.

Aus diesem Grund sind Kinder nahezu gezwungen ein richtige, und vor schwungvolle Schlagtechnik anzuwenden. Im Kinderbreich liegt also die Betonung auf schwungvoll, und nicht auf kraftvoll. Das bedeutet einen frühen Treffpunkt, eine weite und runde Ausholbewegung, und vor allem der richtig getimte Einsatz des Körpergewichtes. gerade bei Kindern ist es sogar oft zu beobachten, dass die Bälle genauso hart geschlagen werden können, wie bei so manchem Erwachsenen, weil die Kinder mit Schwung schlagen, und bei den Erwachsenen viel mehr die Kraft zum Einsatz kommt, als eine gute Schlagtechnik.

Später, wenn die kinder ein gewisses spielerisches Niveau haben, und eine gefestigte Schlagtechnik haben, und der Wachstumsprozess nicht mehr negativ beeinflusst werden kann, kann man auch im Jugendbreich mit einem tennisspezifischen Krafttraining beginnen. [Zur Startseite]

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Zubehör fürs Tennistraining

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Vor allem im Kinder-Tennistraining sind Markierungen, Visualisierungshilfen und Trainingszubehör sehr beliebt, denn sie steigern die Motivation und Konzentrationsbereitschaft der Kinder. Es eine Vielzahl von Trainingshilfen und Tenniszubehör, welches beim Kindertraining effektiv eingesetzt werden kann.

Springseile: Mit Springseilen kann man ideal die Kondition und vor allem die Beinarbeit der Kinder verbessern. Man kann Springseile nicht nur beispielsweise zum Aufwärmen, oder gezielten Konditionstraining verwenden, sondern auch im Gruppentraining den Spielern zuweisen, die gerade etwas Wartezeit haben, bis sie wieder an der Reihe sind.

Hütchen, Pylonen, Hilfslinien: Mit diesen Trainingshilfen kann man Ziele, Laufwege und Orientierungshilfen für die kinder schaffen und vorgeben, damit sie Übungen besser und schneller umsetzten können, und vor allem, dass sie bei Zielübungen ein besseres Feedback für ihre Schläge haben.

Konditionsleiter: Eine Konditionsleiter sollte in jedem Tennistraining immer am Rand des Platzes stehen, und jedes mal wenn die Kinder einen Seitenwechsel haben, oder ihre Ballfolge auf dem Platz beendet haben, müssen die Kinder mit Hilfe der Konditionsleiter ihre Beinarbeit und Beweglichkeit verbessern.

Ballmaschine: eine Ballmaschine brimngt Abwechslung ins Tennistraining, und soll den Trainer nicht ersetzen, sondern ihn unterstützen. Werden die Bälle von Ballmaschine zugespielt, dann kann der Tennistrainer näher am Schüler auf Technik- und Schlagverbesserungen eingehen.

Reaktionsball: Ein Reaktionsball ist ein tennisballgroßer Ball, der aber keine glatte Oberfläche hat, sondern nur 6 gleichmäßig auf der Oberfläche verteilte Erhöhungen. Dadurch kann der Ball nicht gezielt abspringen, so wie ein richtiger Tennisball, sondern es bedarf einer guten Reaktion und Koordination, den aufspringenden Reaktionsball auch wieder zu fangen.

Ballsammelröhre: Mit einer Ballsammelröhre kann das bei den Kindern im Training meist ungeliebte Bällesammeln zum Spaß werden. Mit den Ballsammelröhren müssen sich die Kinder nicht bücken, und jeder versucht, seine Ballröhre so schnell wie möglich mit Bällen zu füllen.

Kleinfeldnetz: Mit einem Kleinfeldnetz kann man jeweils eine Platzhälfte des Tenniscourts halbieren, und schafft somit für die kleinsten Tennisspieler im Training einen kleineren Tennisplatz mit einem niedrigeren Netz. [Zur Startseite]

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Einspielphase: Im Tennistraining
auf Schlagrhythmus achten

Montag, 30. November 2009

Sowohl für das Timing, als auch für die richtige Schlagtechnik ist ein lockeres Einspielen in der Einspiel- bzw. Aufwärmphase des Tennistrainings von großer Bedeutung. Das bedeutet, dass gerade zu Beginn des Tennistrainings entweder im T-Feld oder aber auch aufs ganze Feld alle Grundschläge locker ausgeführt werden sollen, und ein Ballgefühl und Timing für den Schlag zu entwickeln.

Gerade beim Einspielen ist aber häufig zu beobachten, dass die Spieler gleich aufs ganze Feld spielen wollen, und das auch noch mit einem viel zu hohen Schlagtempo. Jedes Training unterliegt den Prizipien vom Leichten zum Schweren, vom Einfachen zum Komplexen, und vom Langsamen zum Schnellen. Überspringt man diese Einspielphase, so ist der Erfolg des Trainings oft gefährdet. Den Spielern fehlt dann die Lockerheit beim Schlag, sie spielen verkrampft, womit dann letztendlich die Präzision der Schläge fehlt.

Oft ist aber gerade beim lockeren Einspielen bei Kindern zu beobachten, dass sie unter einem lockeren Einspielen ein lasches und unkonzentriertes Tennis verstehen. Es ist erfahrungsgemäß nicht einfach zu vermitteln, dass man lockkere Bälle, auch in der Einspielphase, nur dann spielen kann, wenn man sich auch zu 100 Prozent gut bewegt. Nur weil man leichtere Bälle schlägt, heißt das noch lange nicht, dass man sich nicht optimal zum Ball hinstellen muss, bzw. dass die Beinarbeit auch weniger werden muss.

Den Kindern fehlt also oft das Verständnis für den Sinn der Einspielphase. Der Tennistrainer muss den Kindern  möglichst früh klar machen, dass ein kontrolliertes und sauberes Tennisspielen immer nur dann möglich ist, wenn die Beinarbeit stimmt, sprich wenn man optimal zum Ball steht. Das heißt also, wenn man besipielsweise den Ball nur mit einer Schlaghärte von etwas 50 Prozent schlagen soll, muss die Beinarbeit trotzdem 100%-ig sein. Ebenso wie die Beinarbeit bei harten Wettkampfschlägen 100%-ig sein muss. [Zur Startseite]

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Im Tennistraining immer
gute Tennisbälle verwenden

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Den größten Erfolg bei einem Tennistraining hat man dann, wenn die Kinder optimale Trainingsbedingungen haben. Dazu gehört unter anderem ein guter Tennistrainer, aber auch besipielsweise gute Trainingsbälle. Was nützt es den Kindern im Tennistraining, wenn sie in einer Top-Trainingsgruppe sind, sie aber mit schlechten oder alten Tennisbällen spielen müssen.

Gute Traningsbälle sind eine der Grundvoraussetzungen für ein ebenso gutes Tennistraining.  Schlechte, oder alte Tennisbälle hupfen schlecht oder einfach anders, so dass die Kinder sich nie sowohl vom Timing für den Schlag, als auch von der Beinarbeit richtig auf den Ball einstellen können. Alte Tennisbälle haben ein schlechtes Absprungverhalten, nehmen aufgrund der verschlissenen Balloberfläche den Drall der Schläge nicht mehr richtig an, und somit spielen die Kinder nicht nur schlechter, sondern können auch schnell den Spaß am Tennis verlieren.

Je schlechter die Tennisbälle im Tennistraining sind, umso schwieriger wird es den Kindern ein gute Schlagtechnik vermitteln zu können. Außerdem werden die Kinder schlichtweg überfordert sein, wenn sie im Match mit neuen Bällen spielen müssen, die viel höher abspringen und je nach Drallart ein anderes Flugverhalten haben. Oft sind aber Trainer zu beobachten, die eben genau bei den Bällen sparen wollen.

Tennisbälle sind nicht ganz billig, aber trotzdem ist wichtig hierbei auf gute Trainingsbälle zu achten. Handelt es sich um Anfängerkinder im jüngsten Alter, also etwa 5, 6 oder 7 Jahre, dann sollten diese Kinder mit speziellen Methodikbällen trainieren. Diese fliegen etwas langsamer, sind leichter und haben aber dennoch genau so ein Absprungverhalten wie richtige Tennisbälle.

Am besten zu spielen sind Tennisbälle, die mit Druckluft gefüllt sind. Die Vielfalt an verschiedenen Modellen und Herstellern von Bällen ist ziemlich groß, und alle sind entsprechend ihrer Preisklasse ziemlich gut. Das Hauptproblem ist immer, wie lang wird mit den Bällen trainiert. Dies wird eben oft auch über deren “Haltbarkeitsdatum” hinaus gemacht. Sprich die Bälle sind kaum mehr vernüftig spielbar.

Neben den Tennisbällen mit Druckluft gibt es auch drucklose Tennisbälle, die ihre Flug- und Absprungeigenschaften durch eine elastische Ballhülle erhalten. Diese Bälle sind haltbarer, allerdings nicht so komfortabel zu spielen wie die Druckbälle. Die drucklosen Bälle werden vor allem gerne für ein Tennistraining mit der Ballmaschine verwendet. [Zur Startseite]

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Tennisturniere und Trainingslager organisieren

Mittwoch, 30. September 2009

Sowohl für die Einheit bei den Tennisspielern eines Vereins untereinander, als auch natürlich zur Verbesserung der Spielstärke der einzelnen Spieler bietet es sich auf jeden Fall an, für die Kinder und Jugendlichen im Verein interne Tennisturniere oder sogar das ein oder andere Trainingslager zu organisieren.

Durch die Organsiation eines Tennisturniers kann man die Matchpraxis der einzelnen Spieler am besten fördern. So ein Tennisturnier muss keine große und aufwendige Sache sein, und soll primär nur der Motivation der Kinder und Jugendlichen dienen. Je nach Anzahl der Teilnehmer kann man ein KO-System oder Gruppenspiele durchführen, um letztendlich einen Sieger zu ermitteln. Es sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass jeder Teilnehmer eine Urkunde bekommt, und Sachpreise bzw. Pokale fördern die Motivation der Kinder auch ungemein.

Vor allem im Winter bietet es sich an ein solches Turnier ein oder zweimal durchzuführen, weil es gerade in dieser Zeit vor allem an Trainingszeiten und Matchpraxis mangelt. Die einzelnen Matches müssen nicht auf zwei Gewinnsätze gespielt werden, sondern können auch über einen (langen) Satz gehen, oder auch auf Zeit. Am besten ist es, wenn man sich schon im Vorfeld um mögliche Spenden oder Gönner der Jugendarbeit bemüht, damit man Preise für die Kinder oder Platzmiete nicht nur aus der oft knappen Vereinskasse bezahlen muss.

Ein Trainingslager für die Jugendlichen kann auch auf der heimischen Tennisanlage durchgeführt werden, und sollte über mehrere Tage mit einem gut geplanten Programm und vor allem viel Tennis durchgeführt werden. Ziel sollte es hierbei sein, mit den Kindern und Jugendlichen möglichst drei oder vier Stunden täglich mit den Nachwuchsspielern zu trainieren. Dabei bietet es sich auf jeden Fall auch an, dass eine Ballmaschine zum Einsatz kommt, und dass sich möglichst viele Helfer zur Verfügung stellen, damit man auch eine Art Stationsbetrieb für die Kinder einrichten kann.

Im Rahmen eines solchenn Tennistrainingslagers, sollte auch auf jeden Fall ein Abschlussturnier stattfinden, für welches das oben Gesagte gelten sollte. [Zur Startseite]

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Ein gutes Klima in Mannschaft und Verein
sind die halbe Miete

Sonntag, 27. September 2009

Auch wenn Tennis letztendlich in der Hauptsache eine Einzelsportart ist, spielt ein gutes Klima zwischen den einzelnen Spielern einer Trainingsgruppe, oder einer Kinder- oder Jugendmannschaft eine große Rolle. In diesem Zusammenhang hat der Tennistrainer eine wichtige Aufgabe, in dem er dafür sorgt, dass zwischen den einzelnen Mannschaftsspielern eine gesunde Konkurrenz herrscht, dass aber trotzdem ein gutes Mannschaftsgefüge aufgebaut wird.

Das Mannschaftstraining ist zwar in erster Linie dazu da, dass die Tennisschüler alles rund ums Tennis durch ihren Trainer vermittelt bekommen, aber auch dass sich die einzelnen Spieler gegenseitig hochpushen. Machen die einzelnen Spieler auch imemr wieder viele Trainingsmatches, oder spielen sogar immer wieder eine interne Rangliste aus, so profitieren alle Spieler gegenseitig davon.

Ausserdem lernen sich alle Spieler untereinander in ihrer Leistung besser einzuschätzen, weil die Ergebnisse der Spieler untereinander eine interne Rangliste zulassen. Je öfter sich die Mannschaftsspieler im Training und im Match auf dem Platz gegenüberstehen, um so mehr wird auch innerhallb der Mannschaft ein positives Mannschaftsgefüge entstehen.

Je besser die Stimmung der Spieler im Training und im Match ist, um so erfolgreicher und so besser wird die Leistung der Einzelspieler als auch der Tennismannschaft sein. [Zur Startseite]

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Reaktions- und Koordinationstraining
im Kindertennis

Mittwoch, 16. September 2009

Die richtige Schlagtechnik, eine sehr gute tennisspezifische Beinarbeit bzw. Kondition, mentale Stärke, viel Ballgefühl und auch viel Matcherfahrung und -praxis sind schon einmal sehr wichtige Voraussetzungen um gut Tennis spielen zu können. Aber genauso gehört auch eine gute Reaktion und eine gute Koordination zu einem erfolgreichen Tennisspieler.

Aus diesem Grund sollte man ein Reaktions- und Koordinationstraining im Tennistraining, vor allem bei Kindern, nicht vernachlässigen, und immer wieder einmal bestimmte Übungen ins Training einbauen. Solche Übungen fördern nicht nur die die anderen gesamten spielerischen Fähigkeiten eines Tennisspielers, sondern lockern das Tennistraining auf, und machen den Kindern auch immer viel Spaß. Im Anschluss sollen dazu ein paar Übungen dargestellt werden.

Eine sehr gute Übungen in diesem Zusammenhang ist das Spielen mit zwei Bällen gleichzeitig. Die beiden Spieler spielen sich im T-Feld gleichzeitit zwei Bälle zu. Wenn das klappt, dann kann man es ja auch mal mit einem dritten Ball versuchen. Eine andere Übung ist, ein Spieler spielt dem anderen Spieler im T-Feld einen Ball leicht zu, und der andere Spieler versucht den Ball mit einem Hütchen (Pylonen) oder Baseballcap aufzufangen. Desweiteren sollte man die Kinder auch ab und zu mal mit der anderen Hand schlagen lassen. Das heißt, die Rechtshänder spielen mal mit der linken Hand, und umgekehrt. Eine Variation ist das Spiel im T-Feld, egal ob mit der recht oder linken Hand, allerdings immer nur auf einem Bein hüpfend.

Für die Reaktion ist es eine gute Übung das Zuspiel des anderen Spielers mit geschlossenen Augen zu erwarten, und auf Zuruf die Augen zu öffnen, um dann spontan und richtig zu reagieren und den Ball zurückzuschlagen. Ebenfalls ist es dazu eine Variation, das Zuspiel mit dem Rücken zum Zuspieler zu erwarten, und sich dann auf Zuruf schnell umzudrehen, um den Ball zu spielen. Eine weitere Übung ist es, dass sich zwei Spieler den Ball im T-Feld hin und her zuspielen, allerdings den ankommenden Ball erst sich selbst hochspielen, um dann sofort eine 360-Grad-Drehung um die eigene Körperachse zu machen, um dann den Ball wieder kontrolliert zurück zu spielen. Eine Variation für geübtere Spieler, ist die gleich zuvor beschriebene Übung, allerdings muss der Ball, wenn er mit der Vorhandseite hochgespielt wurde, mit der Rückhandseite wieder zurückgespielt werden, un d umgekehrt.

All diese Übungen fördern die Auge-Hand-Koordination, die Reaktionsfähigkeit, die allgemeine Koordination, das Gleichgewicht, und dienen letztendlich nur dazu, dass die Kinder und Jugendlichen besser Tennis spielen. [Zur Startseite]

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Bestimmte Spielvarianten
immer wieder intensiv trainieren

Dienstag, 8. September 2009

Ein gutes Tennistraining beinhaltet nicht nur das Einüben und Trainieren bestimmter Schläge, sondern auch das Training bestimmter Spielvarianten. So kann man man immer einen Angriffsball scharf, aggressiv und überrissen in die Ecken schlagen. Ein effektiver Angriffsball ist aber auch ein langer, flacher Slice in die Platzmitte an die gegnerische Grundlinie, da man bei dem Sliceangriffmehr Zeit hat um ans Netz vorzurücken, und der Gegner bei einem Passierball aus der Platzmitte einen schlechteren Winkel hat.

In diesem Zusammenhang geht also nicht um die reine Schlagtechnik, sondern um das Training der Fähigkeit das eigene Schlagrepertoire voll auszunützen und mit einem variatenreichen seinen Gegner immer wieder zu überraschen, dass sich dieser nicht immer auf den selben Ball oder den Spielzug einstellen kann.

Eine weitere Variante ist es, das Spiel mit der Rückhand immer wieder mit Sliceschlägen zu gestalten, und dann ab und zu einen überraschenden Stop einzubauen. Der Grund für die Effektivtät dieser Variante liegt darin, dass man gegen einen Topspin-Spieler einen Stop leicht erkennt, weil die Ausholbewegung ganz anders ist. Spielt man die Rückhand aber auch ab und zu mal mit Slice, so kann man den Stopball, aufgrund der gleichen Ausholbewegung, besser “tarnen”.

Eine Spielvariante ist es auch das Tempo zu wechseln. Je nach Spielweise des Gegners ist nicht immer erforderlich jeden Ball vool durchzuziehen. Man kann auch mal bewusst das Tempo aus den Schlägen nehmen, um dem Gegner auch mal die Chance zu Fehler zu geben. genauso ist verhält es sich mit der Variation in den Drallarten der einzelnen Schläge.

Auch im Doppel sollteman keine eintönige und immer gleiche Strategie anwenden. Als Returnspieler ist gerade bei einem offensiven gegnerischen Doppel ein kurzer Slcie-Return corss vor die Füße des aufrückenden Aufschlägers oft effektiver als ein schaf geschlagener gerader Return. Steht das gegnerische Doppel gut und oft am Netz vorne bietet sich immer auch die Variante eines Lobs über der schlechteren Spieler der Gegner an. Im Doppel ist es gerade gegen etwas schlechtere Aufschlagspieler auch immer wieder eine überraschende Variante, als retournierender Spieler mit Chip-and-Charge die Gegner zu überraschen, das heißt man spielt den Return im aufsteigen und in der Vorwärtsbewegung als Slice zurück und rückt gleich ans Netz vor.

Je unberechenbarer die eigene Spielweise für den Gegner wird, um so erfolgreicher wird das eigene Spiel. Natürlich wird der Gegner mit den gleichen Mitteln versuchen erfolgreich zu sein. Die Kunst ist es nun die jeweiligen Spielsituationen schnell zu erkennen, und die richtige Variante anzuwenden. Je besser es der Tennistrainer im Jugendtraining schafft, den Kinder und Jugendlichen diesen Variantenreichtum zu vermittelund umzusetzen, um so erfolgreicher werden die Kinder Tennis spielen. [Zur Startseite]

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Auch im Kindertraining
nicht die Matchpraxis vernachlässigen

Mittwoch, 19. August 2009

Tennis ist eine Sportart, bei der es um Punkte und Fehler geht. Wer weniger Fehler macht, wird in aller Regel auch das Match gewinnen. Allerdings spielt es eine große Rolle, dass man die Schläge und Schlagtechniken, die man zwar im Training und ohne Druck perfekt beherrscht, auch wirklich in der Matchsituation genauso gewinnbringend anwenden kann.

Die Rede ist hier vom sogenannten “Trainingsweltmeister”. Gerade Kindern fehlt häufig die Einsicht oder auch die Fähigkeit, sich auch im Training in die Matchsituation hineinzudenken. Das heißt konkret, dass die Tennisschüler im Training meist viel zu viel Risiko eingehen, was sie sich im Match aber gar nicht mehr trauen.  Sind die Kinder und Jugendlichen aber wirklich in der Matchsituation, so haben sie nie im Training ihre normalen Grundschläge trainiert, sondern immer nur überpowert und zu viel riskiert. Die Folge ist also im Match, die Kinder und Jugendlichen verkrampfen im Spiel immer mehr, und müssen absolut unter Wert geschlagen geben.

Das Tennistraining ist dazu da, dass die Kinder auch lernen ihre eigene Leistung und Leistungsfähigkeit genau einzuschätzen, gerade unter Druck oder in knappen und entscheidenden Spielsituationen. Je mehr sie dies im Training gelernt haben und somit gewöhnt sind, um so eher können die Kinder im Match ihre Leistung abrufen.

Konkret heißt das für das Kinder-Tennistraining, dass die Kinder bewusst und vor allem auch möglichst oft, in Form von Matches und kleinen Spielformen, in denen es auf Punkte ankommt, ihre Leistung unter Druck bringen müssen, und gefordert werden, sich auf diese Situation einzustellen. Je öfter die Kinder das machen, um  so eher gewöhnen sie sich an diese besondere Matchsituation, und können auch im Wettkampf die Leistung aus dem Tennistraining bringen. [zur Startseite]

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Die Kinder brauchen Vorbilder im Tennis

Sonntag, 9. August 2009

Es ist immer wieder festzustellen, dass es viele Kinder und Jugendliche im Tennistraining gibt, die zwar mit Spaß und Fleiß ins Tennistraining gehen, aber letztendlich keine Ziele und Vorbilder im Tennis haben. Die Folge ist, dass Tennis immer “nur” Freizeitbeschäftigung bleibt, und nicht zu einer mit Ehrgeiz und dem nötigen Ernst betriebenen Sportart wird.

Natürlich muss jedes Kind für sich selbst entscheiden, wie wichtig der Tennissport ist, aber es ist auch Tatsache, dass eine Sache, egal ob Tennis, Sport und ganz andere Dinge, für einen selbst um so wichtiger werden, je besser man sie kann. Je mehr Erfolg man hat, um so wichtiger wird Tennis für die Kinder und umso intensiver werden die Kinder freiwillig trainieren.

Einen ganz wesentlichen Einflussfaktor stellen in diesem Zusammenhang Vorbilder dar. Zu Zeiten eines Boris Beckers oder eines Sieges von Steffi Graf in Wimbledon oder bei Olympia hatten die Kinder Vorbilder. Sie hatten einen direkten Vergleich ihrer eigenen Leistungsfähigkeit, und dem Spiel der Tennisprofis. Welches Tenniskind wollte zu Zeiten eines Boris Becker nicht gerne dessen gefürchteten Aufschlag, oder Serve-an-Volley-Spiel beherrschen. Es müssen nicht mal die Vorbilder im Fernsehen sein, oft reichen auch schon spielstarke Mitglieder oder Mannschaften im eigenen Verein, denen man beim Training, bei den Medenspielen oder im Turnier zusehen kann.

Gibt es solche Vorbilder, dann werden die Tenniskinder immer versuchen, genauso zu spielen wie ihre Lieblingsspieler. Ohne diese Vorbilder fehlt den Kindern und Jugendlichen der Ansporn, etwas nachzumachen, und die Leistung und vor allem auch der Spaß am Tennis wird auf Dauer stagnieren. [Zur Startseite]

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