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Tennistraining für Kinder muss Spass machen

Samstag, 10. Januar 2009

Je jünger die Tennisschüler sind, desto mehr sollte der Spaß der Kinder am Tennis im Vordergrund stehen. Fünf- oder sechsjährige Tenniskinder legen keinen großen Wert darauf, das ihnen lang und ausführlich erklärt wird, wie die genaue Schlagtechnik der Grundschläge aussieht. Sie wollen spielerisch mit dem Tennisschläger den Ball übers Netz schlagen, und dabei möglichst viel Spaß haben.

Dies erfordert möglichst viele und abwechslungsreiche Trainingsinhalte, Übungen und Spiele, so dass die Kinder möglichst immer in Bewegung sind.

Gerade bei ganz jungen und kleinen Kindern ist der Gradmesser für eine gute Tennisstunde, immer ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und Engagement bei den einzelnen spielerischen Übungen, und das Spaß an der Bewegung. Dabei muss gar nicht immer das Tennisspiel mit dem Schläger im Vordergrund stehen, sondern es können auch Wurf- und Fangübungen mit dem Tennisball sein, Lauf- und Koordinationsübungen auf dem Platz, oder einfach Staffelläufe für die Schnelligkeit der Kinder oder Hockey auf das halbe Tennisfeld mit einem Tennisball.

In Form von spielerischen Übungen und methodischen Reihen muss man die Kinder in kleinen und systematischen Schritten die richtige Schlagtechnik und deren Grundsätze wie, Ausholen, Schlagen und Ausschwingen langsam und spielerisch beibringen.

Man darf die Kinder nicht überfordern, man sollte sie dennoch aber immer fordern. Ganz wichtig ist auch immer wieder, dass man den Kindern die Fachbegriffe, wie “seitlich Stehen”, Schlagphase, Schlagschritt, Vorhand und Rückhand, die richtigen Fußstellung beim Schlag beibringt. Dies kann natürlich auch die Zählweise beim Tennis sein, die man bei jeder Stunde sich wieder von den Kinder erklären lässt.

Das Wichtigste ist, dass die Kinder bei jeder Stunde ein Lächeln auf den Lippen haben, und mit einem Erfolgserlebins nach Hause gehen, damit die kleinen Tenniskinder auch bei der nächsten Tennisstunde wieder mit Spaß und vollem Einsatz dabei sind.

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Die richtige Schlagtechnik für das Kindertennis

Dienstag, 26. August 2008

Gerade für Kinder die mit dem Tennisspielen begonnen haben, ist es von Anfang an besonders wichtig , das sie die richtige Schlagtechnik für Vorhand- und Rückhand erlernen. In jungen Jahren fällt es dem Menschen einfach deutlich leichter bestimmte Bewegungsmuster, wie zum Beispiel eine schulmäßig geschlagene Vorhand, zu erlenen und auch ein entsprechend gutes Bewegungsgefühl dazu entwickeln.

Grundsätzlich gilt für jeden Schlag beim Tennis, dass er aus drei Phasen besteht: der Ausholphase, der Schlagphase und der Ausschwungphase. Jeder dieser Phasen eines Schlages spielt beim Tennis eine wichtige Rolle und übernimmt eine wichtigen Teilfunktion für das Gelingen des Schlages. Die Ausholphase sorgt für den Schwung des Schlägers für den bevorstehenden Schlag. In der Schlagphase findet die Hauptaktion, also das Schlag selbst statt, und die Ausschwungphase ist serh wichtig um den aufgebauten Schwung möglichst armschonend und ökonomisch wieder abzubauen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass man beim Tennis zwischen einem kraftvollen Schlag und einem schwungvollen Schlag unterscheidet. Gerade bei Kindern mit eine guten Schlagtechnik, die ja deutlich weniger Kraft als Erwachsene haben, kann immer wieder wunderbar schwungvoll geschlagene Bälle beobachten, die oft das gleiche Tempo haben, wie die Schläge vieler Erwachsener, die den Ball aber “nur” mit Kraft geschlagen haben.

Sowohl für die Vorhand, als auch für die Rückhand ist die richtige Schlägerhaltung, also der richtige Vorhandgriff bzw. der richtige Rückhandgriff absolut wichtig. Ausgehend von treffpunktorientierten Methode ist die richtige Schlägerhaltung für die Vor- bzw. Rückhand in der Weise, dass der Schläger bei einem schulmäßigen Schlag im Treffpunkt des Balles senkrecht stehen muss. Aus diesem Grund ergeben sich für die Vor- und Rückhandschlagtechnik zwei unterschiedliche Griffhaltungen: der Vorhandgriff und der Rückhandgriff.

Die Aufgabe des Tennistrainers ist es, den Kindern die Bedeutung der einzelnen Schlagphasen anschaulich zu verdeutlichen, und darauf zun achten, dass dei Kinder und Jugendlichen beim Schlag den jeweils richtigen Griff haben. [Zur Startseite]

Longline und Cross-Schläge richtig einsetzen

Sonntag, 17. August 2008

Nicht nur im Kindertennis ist zwar eine gute Schlagtechnik die Voraussetzung für ein erfolgreiches Spiel, sondern auch der richtige Einsatz der Schläge. Dabei spielt das taktische Spielverständnis der Kinder eine entscheidende Rolle. Was helfen technisch saubere Schläge, wenn man diese in der entsprechenden Spielsituation falsch einsetzt.

Grundvoraussetzung dafür ist, dass den Kinder möglichst frühzeitig bewusst gemacht wird, worin der Unterschied eines Logline- und Crossschlages liegt. Dafür spielt zum einen die Höhe des Netzes eine große Rolle, und natürlich die Länge des Feldes. Das Netz hat in der Mitte eine Höhe von 91,4 cm und steigt nach außen hin bis auf eine Höhe von 107 cm. Das heißt es besteht eine Höhendifferenz von nicht ganz 16 cm von innen nach außen. Die Länge des Feldes beträgt 23,73 m. Spielt man den Ball also über die Mitte des Netzes kann man den Ball niedriger schlagen, als wenn man den Ball weiter außen übers Netz spielt.

Für den Longline und den Cross bedeutet das also, dass sich das Risko bei diesen Schlägen aus zwei Gründen deutlich unterscheidet. Zum einen ist beim über die Netzmitte gespielten Crossschlag das Netz deutlich neidriger als beim Loglineball, und zum anderen ist die Länge des des Feldes größer, weil man den Ball auf der Diagonale des Platzes spielt. Ein Longline darf höchstens 23,73 m lang sein, während die Diagonale deutlich länger ist. Für den Longlineschlag heißt das, dass der Ball bei kürzerer Feldlänge höher gespielt werden muss. Diese Fakten müssen den Kindern möglichst früh bewusst gemacht werden, damit sie sich jederzeit des Risikos ihrer jeweiligen Schläge bewusst sind.

Mit diesem Bewusstsein können die Kinder im Match das Risiko ihrer Schläge besser einschätzen, und ihre Schläge der Spielsituation anpassen, womit sie auch sicher erfolgreicher spielen werden. Der Tennistrainer muss den Kindern nicht die richtige Schlagtechnik vermitteln, sondern muss den Kindern auch die taktischen Hintergründe beibringen.

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Die Funktion des Tennistrainings für Kinder

Freitag, 15. August 2008

In erster Linie steht selbstverständlich die Verbesserung der Schlagtechnik der Kinder im Vordergrund. Je nach dem Alter der Kinder werden zuerst die Grundschläge wie Vorhand und Rückhand erlernt. Im Laufe der Zeit, sprich wenn die Kinder größer werden, mehr Kraft haben und das Bewegungsgefühl und die Koordination für komplexere Bewegungsabläufe haben, kommt der Volley, Aufschlag, Überkopf, Stop, Lob, Halbvolley etc. dazu.

In der ersten Trainerstunden geht es erst um die Grundschläge und die Grundprinzipien der Tennistechnik, wie zum Beispiel dem Treffpunkt und die Schlägerstellung beim Schlag, den Drallarten, und vor allem um das Bewegungsmuster der Grundschläge welches aus den Phasen Ausholen, Schlagen und Ausschwung besteht. Natürlich sollten die Kinder möglichst schnell die Schlagtechnik absolut perfekt können. Dazu gehört das richtige Stellungsspiel für die einzelnen Schlagtechniken, sie sollten das richtige Timing und Ballgefühl haben, den taktisch richtigen Einsatz des jeweiligen Schlages beurteilen können, und die mentale Stärke und das Selbstvertrauen haben einen sauberen Schlag in einer wichtigen Spielsituation durchführen zu können.

Gerade am Anfang ist es für keinen Tennisspieler möglich, auf all diese Dinge gleichzeitig zu achten und keine Fehler zu machen. Der Sinn des Tennistrainings besteht eben darin, jedem Spieler zwar die vorher genannten Punkte zu vermitteln, ihn aber nicht dazu zu zwingen dies alles richtig zu machen. Alles auf einmal richtig zu machen ist für keinen Menschen möglich. Der Trainer hat die Aufgabe den Kindern ihre jeweiligen Hauptfehler immer wieder deutlich zu machen, so dass die Kinder selbst in der Lage sind diese zu erkennen und zu korrigieren. Damit ist schon ein sehr großes Ziel erreicht. Die Tennisschüler müssen den Schlag nicht auf Anhieb können, sondern müssen nur die Fehler selbst erkennen können, und in der Lage sein sie zu korrigieren.

Sind die Schüler soweit, kann man den nächsten Fehler ansprechen, der dann nicht mehr so gravierend ist, solange bis der Schüler diese auch erkennt, und selbständig beim nächsten Schlag korrigieren kann. Auf diese Weise wird im Tennistraining immer mehr und vor allem auch feiner an der jeweiligen Schlagtechnik der Kinder geschliffen. Dies ist ein sehr komplexer Prozess, der oft Jahre dauern kann.

Parallel dazu darf man den Schwerpunkt aber nicht nur auf die Tennistechnik bzw. Schlagtechnik des Kindes setzen, sondern muss auch unbedingt auf den körperlichen bzw. konditionellen Aspekt achten. Denn was nützt die beste Schlagtechnik, wenn der Spieler nicht in der Lage ist sich schnell genug und technisch sauber zum Schlag hinzustellen, bzw. in Schlagposition zu bringen? Der selbe Gesichtspunkt ist auch für das taktische und mentale Verhalten des Kindes von wesentlicher Bedeutung. Was hilft es, wenn man als Spieler eine bestimmte Spielsituation im Match falsch beurteilt, und den Ball zwar technisch sauber geschlagen hat, aber einen Ball spielt, der in dieser Spielsituation vollkommen ungeeignet ist?

Ein Tennistraining für Kinder ist um so effektiver und erfolgreicher, je genauer und intensiver all diese Punkte beachtet werden, und der Tennistrainer jeden dieser Aspekte individuell für seine einzelnen Tennisschüler hinterfragt und kontrolliert. [Zur Startseite]

Die Rolle des Aufschlages im Kindertennis

Donnerstag, 14. August 2008

Grundsätzlich ist es fast immer so, dass so gut wie alle Tennisspieler, egal welchen Alters oder welcher Spielstärke, ihren Aufschlag zu wenig trainieren. Dabei ist der Aufschlag der einzige Schlag im Tennis der vom Gegner nicht beeinflusst werden kann.

Um so wichtiger ist es gerade im Kindertennis den Aufschlag nicht zu vernachlässigen. Die Art des Aufschlages hängt natürlich sehr stark von dem Alter, der Körpergröße oder der Kraft des Kindes ab. Während es bei einem 7 oder 8-jährigen Kind wahrscheinlich eher darum darum geht den Aufschlag erstmal nur ins richtige Feld zu spielen, sollte ein 12 oder 13-Jähriger je nach Könnens- oder Leistungsstand seinen Aufschlag schon etwas platzieren können, und mit der richtigen Slice- oder Kick-Aufschlagtechnik spielen können.

Es zeigt sich immer wieder, dass ein intensives Aufschlagtraining für die Kinder und Jugendlichen nicht so interessant und actiongeladen ist, wie z.B. das Schlagtraining der Grundschläge, weil der Aufschlag eine dehr diffizile und koordinativ anspruchsvolle Schlagbewegung ist. Allein der richtige Ballwurf für den Aufschlag muss sehr intensiv geübt werden, und ist oft für die Kinder nicht so spannend. Da muss der Tennistrainer die Kinder schon gut motivieren können, damit die Kinder lernen worauf es ankommt.

Je nach Alter und Könnensstand sollte eine sichere Aufschlagvariante trainiert werden. Während es für die ganz kleinen Tennisspieler erstmal nur darum geht, den Ball aus der Hand von unten ins richtige Aufschlagfeld zu spielen, sollten etwas fortgeschrittenere Spieler den Ball schon etwas platzieren können, um zu bestimmen, ob der eigene Aufschlag auf die Vorhand- oder Rückhandseite des Gegners gespielt wird. Dabei muss der Trainer den Kindern und Jugendlichen auf jeden Fall eine sichere Aufschlagvariante vermitteln, auf die sie sich im Spiel verlassen können. Und natürlich auch eine “Angriffsvariante”, sprich ersten Aufschlag, mit dem sie den Gegner schon etwas unter Druck setzen können.

Wichtig ist auf jeden Fall, allen Kindern und Jugendlichen auf jeden Fall die Notwendigkeit eines regelmäßigen und intensiven Aufschlagtrainings zu vermitteln, damit der Aufschlag auch wirklich später im Match ein Vorteil ist. [Zur Startseite]

Der Einsatz einer Videokamera im Kindertennis

Samstag, 9. August 2008

Die wichtigste Aufgabe eines Tennistrainers ist es immer wieder das Training so interessant und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Dies gilt zwar für jede Sport, aber vor allem für´s Kindertraining oder Jugendtraining. Dazu eignet sich als sehr wirksames Hilfsmittel der Einsatz einer Videokamera.

Für alle Kinder und Jugendlichen ist es ein besonderer Anreiz gerade während der Aufnahme des eigenen Spiels und der eigenen Schlagtechnik besonders gut und schulmäßig zu spielen. Wenn der Trainer den Tag und Zeitpunkt der Videoaufnahmen um so früher im Kindertraining ankündigt, werden sich die Kinder auch um so mehr anstrengen zum Zeitpunkt der Videoaufnahmen eine möglichst gute Schlagtechnik zeigen zu können. Also sind Videoaufnahmen schon im Vorfeld eine gute Möglichkeit der Motivation.

Gerade für das Kindertennis haben sich Videoaufnahmen schon vielfach äußerst bewährt, weil gerade Kinder durch optische Eindrücke um so mehr und besser die richtige Schlagtechnik erlernen können. Gerade beim Tennis, einer technisch sehr anspruchsvollen Sportart, haben die meisten Spieler oft das Gefühl eine Schlagbewegung, in der vom Trainer oft demonstrierten und beschriebenen Art und Weise auszuführen. In der Realität weicht diese dann aber oft in wesentlichen Punkten ab. Für die meisten Tennisschüler ist also sehr schwer das richtige Bewegungsgefühl zu entwickeln, ob sie selbst die vom Trainer vorgemachte Bewegung richtig nachmachen bzw. ausführen. Es besteht also oft durch falsche Einschätzung der Schüler eine große Abweichung vom Soll- und Ist-Zustand der Schlagtechnik.

Um diesem Missverhältnis immer wieder entgegen zu wirken ist der Einsatz einer Videokamera in regelmäßigen Zeitabständen sehr effektiv. Oft ist das Aha-Erlebnis der Schüler so groß, dass sie sich auf den Videobildern zwar selbst wiedererkennen, aber es nie für möglich gehalten hätte, in wie weit in der Realität ihre Schlagtechnik von dem eigenen Bewegungsgefühl abweicht. Das heißt, den Schülern werden durch die Videoaufnahmen der eigenen Schlagtechnik alle Fehler und Abweichungen von den richtigen Schlägen viel schneller und effektiver bewusst.

Zwar haben die Schüler die Anweisungen und Korrekturen des Trainers für die jeweiligen Schlagtechniken immer im Ohr, aber die dazugehörigen geistigen Bilder von der eigenen Bewegungsausführung sind oft falsch. Das heißt die Tennisschüler meinen genau das zu machen, was der Trainer fordert. Durch den Einsatz einer Videokamera wird den Schülern sehr oft sehr eindrucksvoll bewusst, dass es große Abweichungen zwischen dem eigenen Bewegungsgefühl und der Realität gibt.

Beim nächsten Kindertraining werden die Schüler ihre Bewegungen nach der ausführlichen und individuellen Schlaganalyse am Bildschirm neu anpassen und somit verbessern. Bis zu den nächsten Videoaufnahmen. [Zur Startseite]

Spielerische Trainingsübungen
für das Kindertennis

Dienstag, 5. August 2008

Gerade ist für das Kindertennis ist eine abwechslungsreiche Gestaltung des Tennistrainings von großer Bedeutung. Die Kinder sollen zwar die richtige Schlagtechnik lernen, eine tennisspezifische Muskulatur aufbauen, konditionell von Training zu Training besser werden, oder auch an mentaler Stärke dazugewinnen. Dennoch lässt gerade bei Kindern schnell mal die Konzentrationsfähigkeit nach, und eine Auflockerung des Trainings sorgt immer wieder für neuen Spaß, und sich danach wieder um so besser auf die richtige Spieltaktik im Match konzentrieren zu können.

Eine gute Auflockerungsübung dazu ist das gegenseitige Zuwerfen eines Balls im T-Feld über das Netz. Je nach Könnensstand wird nach kurzer Zeit ein zweiter Ball ins Spiel gebracht, so dass sich die Schüler paarweise gleichzeitig jeweils einen Ball zuwerfen. Dies fördert die Konzentrationsfähigkeit der Kinder, weil sie sich gleichzeitig auf zwei Bälle konzentrieren müssen, und die Koordination, weil man in kürzester Zeit einen Ball fangen und den anderen Ball kontrolliert seinem Partner zuwerfen muss. Eine Steigerung ist dann noch ein dritter oder sogar ein vierter Ball der dann ins Spiel gebracht wird.

Weiterhin eine gute Übung ist Handballtennis aufs ganze Tennisfeld. Der Ball wird mit der Hand immer von dem Punkt aus geworfen, an welchem dieser vorher gefangen werden konnte. Auf jeder Seite stehen gleich viele Schüler, die versuchen den Ball so zu werfen, dass er nicht von dem Team der anderen Seite gefangen werden kann. Dadurch wird sowohl der für die Aufschlagbwegung wichtige Ballwurf trainiert, und koordinativ wichtige Bewegungen wie Werfen und Fangen.

Auch eine gute Übung um das Training ist, wenn sich der Schüler an der T-Linie mit dem Rücken zum Netz aufstellt, und auf Zuruf des Zuwerfers den Ball nach einer schnellen Drehung möglichst schnell erkennen muss und auch möglichst kontrolliert zurückspielen muss. [Zur Startseite]

Die Ballmaschine –
ein hilfreicher Trainingspartner

Donnerstag, 31. Juli 2008

Eine sehr effektiver Möglichkeit ein Tennistraining für Kinder abwechslungsreich zu gestalten, ist der Einsatz einer Ballmaschine. Neben der Möglichkeit einzelne Schlag- und Technikarten intensiv zu trainieren, ist auch der konditionelle Aspekt dieser Trainingsform nicht zu vergessen.

Die Variationsmöglichkeiten einer Ballmaschine sind sehr vielseitig, und somit ist dies immer eine willkommene Abwechslung im Kindertennis. Bei einer guten Ballmaschine kann man neben der Richtung des Balls, der Flughöhe und der Länge das Balls, auch die Drallart, die Fluggeschwindigkeit, und den zeitlichen Abstand zwischen den einzelnen Bällen einstellen.

Außerdem gibt es bei guten Ballmaschinen bestimmte Programme, mit welchen vorgegebene Ballfolgen, wie z.B. “links – rechts”, “rechts – links”, “links – mitte – rechts”, eine einzige kontinuierliche Richtung, oder auch eine zufällige Ballfolge einzustellen sind. Somit ist es auch möglich größere Gruppen effektiv und vor allem auch mit viel Spaß im Tennistraining zu beschäftigen. [Zur Startseite]

Frühzeitig mit der Tennistaktik beginnen

Mittwoch, 23. Juli 2008

Die beste Schlagtechnik nützt nicht viel, wenn man seine Vorhand und Rückhand taktisch falsch einsetzt. Gerade bei Kindern und Jugendlichen spielt diese Erkenntnis eine große Rolle, weil sie aufgrund der mangelnden Spielpraxis und der fehlenden Taktik einen Punktgewinn immer in Verbindung mit einem möglichst hart geschlagenen Ball bringen.

Den Kindern macht es natürlich am meisten Spaß den Punkt selbst zu erzwingen, und möchten durch möglichst harte Schläge den Punkt machen. Ab und zu mag das sogar gelingen, und genau diesen Punkt merken sich dann auch die kleinen Tennisspieler. Aber all die anderen Punkte die sie aufgrund des viel zu hohen Risikos verlieren geraten schnell in Vergessenheit.

Aus diesem Grund sollen die Kinder möglichst früh lernen ihr eigenes Spiel zu analysieren, um zu erkennen welche Taktik bringt den größten Erfolg, und wie nützt man am besten die schwächen des Gegners aus. Es macht keinen Sinn, wenn Kinder im Alter von 7 – 9 Jahren auf einen Angriffsball gleich ans Netz vorstürmen, weil ein Lob des Gegners aufgrund der noch geringen Körpergröße des Angreifers fast immer zum Erfolg führt.

Genauso ist es oft zu beobachten, dass die kleinen Kinder oftmals viel zu weit im Feld stehen, weil sie Angst davor haben, der Gegner könnte einen unerreichbaren Stop spielen. Zwar kommt immer wieder mal ein kurzer Ball des Gegners, welcher aber meist nicht so gewollt war und zum Punkt für den Gegner führt. Aber dass die Kinder deshalb zu weit im Feld stehen, und die hoch gespielten längeren gegnerischen Bälle oft über sie hinweg hupfen, sehen die Nachwuchsspieler nicht. Genauso oft passiert es, das die Youngsters viel zu weit im Feld stehen und Bälle aus der Luft annehmen, die normalerweise ins Aus geflogen wären. Der Grund liegt darin, dass die Kinder aufgrund des falschen Stellungsspiels die Grundlinie nicht sehen, und es deshalb nicht einschätzen können, dass ein Ball des Gegners ins Aus fliegen würde.

All diese Fehlerquellen sind leicht zu beheben, wenn den Kinder dies möglichst frühzeitig klar gemacht wird. Einen ans Netz vorstürmenden Gegner zu passieren ist natürlich schöner und spektakulärer, aber dafür auch wesentlich risikoreicher. Ein Lob reicht auch vollkommen aus, und ist einfacher zu spielen. Haben die Kinder die Fähigkeit dies zu erkennen, sind sie viel erfolgreicher und haben mehr Spaß am Kindertennis. Die Kinder müssen erkennen, dass man für Punkte keinen Schönheitspreis bekommt. Nicht das “Wie hat man einen Punkt gemacht” zählt, sondern das “Dass man den Punkt gemacht hat” ist wichtig. [zur Startseite]

Kindertennis mit der Ballmaschine

Montag, 21. Juli 2008

Für viel Abwechslung beim Kindertennis sorgt der regelmäßige Einsatz einer Ballmaschine im Jugendtraining. Zwar ersetzt so eine Ballmaschine nicht den Tennistrainer, aber sie unterstützt ihn sehr. Ein großer Vorteil so einer Ballmaschine ist in der hohen Schlagintensivität für die Schüler zu sehen. Dies wirkt sich sowohl für die Kondition als auch für die Schlagtechnik der Schüler positiv aus.

Der Trainer kann während den Schlägen der Schüler auf deren Seite des Platzes stehen und direkt “am Mann” Anweisungen machen und Korrekturen geben. Die Ballmaschine simuliert längere Ballwechsel für die Kinder und Jugendlichen. Durch die höhere Schlaghäufigkeit wird eine Festigung der Schlagtechnik erreicht. Außerdem lernen die Kinder auch eine korrekte Schlagbewegung unter höherer Belastung.

Das Ballmaschinentraining wird als Stationsbetrieb für die Tennisschüler organisiert. Während ein bis drei spieler gleichzeitig an der Maschine trainieren, sammeln die restlichen Spieler die Bälle wieder ein und “füttern” die Maschine wieder mit Bällen. Somit kann die Ballmaschine möglichst durchgehend Bälle spielen. Je nachdem wieviele Kinder sich gerade auf dem Platz befinden, kann eine weitere Station Seilspringen, Liegestütz, oder Koordinationsübungen mit Schläger und Ball sein.

Zwar ist eine Ballmaschine keine günstige Anschaffung für einen Tennisverein, aber durch den regelmäßigen und langfristigen Einsatz im Jugendtraining zahlt sich die Ballmaschine sicher aus. Außerdem kann man die Ballmaschine, nach einer entsprechenden Einweisung, auch den Mitglieder des Vereins gegen eine geringe Leihgebühr zur Verfügung stellen. Damit rentiert sich sich so einen Maschine sicher im Laufe der Zeit. [Zum Artikel ...]