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Tennisturniere und Trainingslager organisieren

Mittwoch, 30. September 2009

Sowohl für die Einheit bei den Tennisspielern eines Vereins untereinander, als auch natürlich zur Verbesserung der Spielstärke der einzelnen Spieler bietet es sich auf jeden Fall an, für die Kinder und Jugendlichen im Verein interne Tennisturniere oder sogar das ein oder andere Trainingslager zu organisieren.

Durch die Organsiation eines Tennisturniers kann man die Matchpraxis der einzelnen Spieler am besten fördern. So ein Tennisturnier muss keine große und aufwendige Sache sein, und soll primär nur der Motivation der Kinder und Jugendlichen dienen. Je nach Anzahl der Teilnehmer kann man ein KO-System oder Gruppenspiele durchführen, um letztendlich einen Sieger zu ermitteln. Es sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass jeder Teilnehmer eine Urkunde bekommt, und Sachpreise bzw. Pokale fördern die Motivation der Kinder auch ungemein.

Vor allem im Winter bietet es sich an ein solches Turnier ein oder zweimal durchzuführen, weil es gerade in dieser Zeit vor allem an Trainingszeiten und Matchpraxis mangelt. Die einzelnen Matches müssen nicht auf zwei Gewinnsätze gespielt werden, sondern können auch über einen (langen) Satz gehen, oder auch auf Zeit. Am besten ist es, wenn man sich schon im Vorfeld um mögliche Spenden oder Gönner der Jugendarbeit bemüht, damit man Preise für die Kinder oder Platzmiete nicht nur aus der oft knappen Vereinskasse bezahlen muss.

Ein Trainingslager für die Jugendlichen kann auch auf der heimischen Tennisanlage durchgeführt werden, und sollte über mehrere Tage mit einem gut geplanten Programm und vor allem viel Tennis durchgeführt werden. Ziel sollte es hierbei sein, mit den Kindern und Jugendlichen möglichst drei oder vier Stunden täglich mit den Nachwuchsspielern zu trainieren. Dabei bietet es sich auf jeden Fall auch an, dass eine Ballmaschine zum Einsatz kommt, und dass sich möglichst viele Helfer zur Verfügung stellen, damit man auch eine Art Stationsbetrieb für die Kinder einrichten kann.

Im Rahmen eines solchenn Tennistrainingslagers, sollte auch auf jeden Fall ein Abschlussturnier stattfinden, für welches das oben Gesagte gelten sollte. [Zur Startseite]

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Daneben ist von genauso großer Bedeutung die Leistungsbereitschaft der Kinder. Man muss zwischen Kindern und Jugendlichen unterscheiden, die Tennis “just for fun” machen, aber nicht aus besonders großem Leistungswillen heraus. Das heißt, Tennis ist für sie eine Freizeitbeschäftigung, aber eben ohne großen Ehrgeiz ein wichtiges Match in einem Turnier gewinnen, oder einfach ohne den Willen sich mit anderen messen zu messen. Die anderen Kinder betreiben Tennis aus dem Wettkampfgedanken heraus, und wollen sich dem Vergleich mit anderen Spielern stellen. Beide Gruppen haben ihre Daseinsberechtigung, und für beide Gruppen sollte auch jeder Verein ein qualifiziertes Tennistraining anbieten.

Die Rolle der Tennisvereins

Und genau hier ist auch der Ansatzpunkt die Motivation für die wettkampforientierten Kinder und Jugendlichen ins Spiel zu bringen. Für jeden Tennisverein ist es von großer Bedeutung in jeder Altersklasse eine möglichst in der höchsten Liga spielende Mannschaft zu haben, oder zumindest einige Mannschaften zu haben, die immer wieder mal in die nächst höhere Liga aufsteigen. Alle Spieler und Spielerinnen in diesen Mannschaften sollten des wegen auch vom Verein gefördert werden. Dies kann zum Beispiel dadurch geschehen, in dem der Verein gezielt nach neuen Nachwuchsspielern sucht, mehr Plätze für Tennistraining zur Verfügung stellt, ausreichend gute Trainer für das Jugendtraining zur Verfügung stellt, Start- und Meldegebühren für Tennisturniere der Nachwuchsspieler übernimmt, oder einen Trainingskostenzuschuss für das Wintertraining übernimmt. Dies ist für alle jugendlichen Mannschaftsspieler auf jeden Fall ein große Motivation.

Die Rolle des Tennistrainers

Auch der Tennistrainer kann und muss die Kinder motivieren. Dies beginnt zB bei der Einteilung von Leistungsgruppen oder der Festlegung eines Förder- oder Intensivtrainings, in welchem die Mannschaftspieler wöchentlich mehr Training haben als die Freizeitspieler. Die persönliche Betreuung der Mannschaftspieler bei Wettkämpfen und Turnieren, oder auch die Organisation von kleinen Turnieren oder gemeinsamen Ausflügen, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Hauptsächlich ist es aber die Aufgabe des Tennistrainers die Kinder und Jugendlichen im Training zu motivieren, ihnen ein spielerisches und menschliches Vorbild zu sein, und sie zu fördern und zu fordern. [Zur Startseite]

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