Artikel-Schlagworte: „Tennisverein“

Engagierte Vereinsarbeit als Grundlage für eine erfolgreiche Tennisjugend

Dienstag, 25. Januar 2011

Für jeden Tennisverein ist es ein sehr wichtiger Aspekt seinen Kindern und jugendlichen Mitgliedern möglichst viel Spaß am Tennis zu vermitteln. Nicht nur aus sportlicher Sicht muss jeder Tennisverein ein Interesse an der Förderung seiner jugendlichen Mitglieder haben, sondern auch in Bezug auf die Sicherung der Zukunft des Tennisvereins ist es absolut wichtig, dass es der Verein durch entsprechende Maßnahmen schafft, den Nachwuchs dauerhaft an ihn zu binden.

Für jeden Verein ist es sicherlich aus Prestigegründen sehr wichtig, wenn man im Rahmen des Punktspiel- und Turnierbetriebes möglichst viele Kinder- und Jugendmannschaften ins Rennen schicken kann, und dabei auch möglichst erfolgreich ist. Dazu bedarf es natürlich eines konsequenten und gut organisierten Jugendtrainings mit qualifizierten Trainern sowohl im Sommer als auch im Winter.

Aber nicht nur die sportliche Seite ist ein wichtiger Aspekt für einen Tennisverein, sondern auch die gesellschaftliche oder organisatorische Seite ist wichtig für eine dauerhafte Bindung an den Heimat-Tennisverein. Eine Gefahr einer guten Tennisarbeit könnte sogar sein, dass manche Kinder und Jugendliche zu große Fortschritte machen, und bald zu gut für den Verein sind, und dann aufgrund der guten Tennisausbildung zu einem größeren Verein mit höherklassigen Mannschaften wechseln. Um dies zu vermeiden, ist vor allem eine engagierte Vorstandschaft in dem Tennisverein wichtig, in welcher sowohl der Jugendwart als auch der Sportwart einen Weitblick beweisen, und sich nicht nur um die spielerischen Belange der einzelnen Spieler und Mannschaften kümmern, sondern auch die Altersstruktur im Auge behalten, dass alle Jahrgänge immer ausreichend besetzt sind.

Ganz wichtig ist es auch, dass sich der Verein um eine Identifikation seiner jüngsten Mitglieder mit dem Verein kümmert und Gedanken macht, damit die Kinder und Jugendlichen dem Verein auch dauerhaft als wichtige Beitragszahler mit Spaß und Freude erhalten bleiben. Dadurch muss sich der Verein auch auf Dauer keine Gedanken um die Finanzierung des Trainings, die Organsiation von Jugendtagen oder sogar Vereinsausflügen machen, weil durch genügend Mitgliedsbeiträge die Kassen des Vereins immer gefüllt sind.

In der Praxis kann man bei dem ein oder anderen Verein beobachten, dass das ganze Vereinsleben zu sehr auf die “alten” Tennisspieler abgestimmt ist, und der Spaß der Kinder an ihrem Verein nie besonders groß wird. Wie in allen Bereichen des Lebens, hängt die Zukunft eines Tennisvereins auch von der Jugend ab. [Zur Startseite]

Verwandte Artikel:

Immer an die Jugendförderung
im Tennisverein denken

Mittwoch, 9. September 2009

Die Jugendmannschaft von heute ist die Erwachsenenmannschaft von morgen. Eine gute 1. Herren- und Damenmannschaft ist immer das Aushängeschild eines jeden Tennisvereins. Unter diesem Gesichtspunkt ist es besonders wichtig, dass in der Vereinsführung bzw. der Vorstandschaft eines Tennisvereins engagierte und weitsichtige Leute agieren. Dies betrifft vor allem die Positionen 1. Vorstandes, des Sportwarts und des Jugendwarts.

Für eine gute und erfolgreiche Jugendarbeit ist in einem Tennisverein nicht nur allein der Tennistrainer verantwortlich, sonder auch von der Vorstandschaft sollte aktive Unterstützung der Jugend und Jugendarbeit kommen. Dies geht los bei der ausreichenden Platzreservierung für das Jugendtraining, der Bezahlung bzw. Erstattung von Fahrtgeld und Turnierkosten, und einer weitsichtigen Beobachtung der Altersstruktur aller Jugendlichen im Verein, um gegebenenfalls schwache Jahrgänge durch gezielte Mitgliedsaufnahmen wieder auszugleichen.

Das große Glück oder Pech für jeden Verein ist immer eine aktive und engagierte Vorstandschaft. Denn trotz aller ehrenamtlicher Betätigungen aller Vorstandsmitglieder haben gerade die oben genannten Positionen, vor allem aber der Jugendwart, diesbezüglich eine große Verantwortung. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang die Integrierung der Kinder und vor allem der jugendlichen Tennisspieler bei den erwachsenen Spielern. Denn vor allem im Spiel mit den Erwachsenen können die Jugendspieler sehr viel lernen. [Zur Startseite]

Verwandte Artikel:

Die Kinder mehr im Verein integrieren

Samstag, 14. März 2009

Das Training der Kinder ist der eine Aspekt um besser zu werden, die Förderung und Forderung durch den Tennisverein ein weiterer. Jeder weiß, dass man nur durch Training allein nicht zwangsläufig besser Tennis spielt. Man muss auch genügend Gelegenheit haben, das Erlernte im freien Spiel anwenden zu können.

Jeder Verein schreibt sich gerne ganz groß die Jugendarbeit auf die Fahnen, dennoch kann es immer noch in dem ein oder anderen Verein Missstände geben, die dem widersprechen. Je nach Vereinsgröße sollten für die Kinder ein oder zwei Jugendplätze ausgewiesen sein, auf denen die Kinder die selben Spielrechte haben wie die Erwachsenen. Das heißt, der Verein sollte den Kindern zusätzlich zum organisierten Training die Möglichkeit geben, nach 16.00 oder 17.00 Uhr auch noch einen Platz reservieren zu können, bzw. spielen zu können. Viele Erwachsene Mitglieder eines Tennisvereins meinen immer noch, dass die Kinder nach der Schule, also ab 13.00 Uhr, genügend Zeit hätten, am frühen Nachmittag Tennis zu spielen, und dann, wenn die Erwachsenen nach der Arbeit auf den Platz kommen, nichts mehr auf dem Tennisplatz verloren hätten. Leider vergessen die Erwachsenen dabei, dass die Kinder mittlerweile auch oft Nachmittagsunterricht haben, und es oft nicht möglich ist, vor 16.00 Uhr zu spielen. Dafür bietet sich die Deklarierung eines Jugendplatzes an.

Außerdem sollte der Verein den Kindern auch genügend Möglichkeiten bieten, dass diese auch mal mit den Erwachsenen spielen können, zum Beispiel im Rahmen eines “Schleiferl-Turniers”, damit sich Jugendliche und Erwachsene kennenlernen. Für die Kinder ist es eine große und wichtige Erfahrung mal mit Erwachsenen zu spielen. Außerdem werden die Erwachsenen dann auch auf die Kinder und die geleistete Jugendarbeit aufmerksam. Es ist immer etwas traurig zu beobachten, wenn Erwachsene ab und zu doch mal am Wochenende bei den Medenspielen der Kinder zusehen, und erstmal fragen müssen, wer denn der eigene Spieler sei.

Oft ist auch zu beobachten, dass das Jugendtraining immer auf dem letzten Platz der Tennisanlage stattfindet. Natürlich ist das auch oft mit den vielen umherfliegenden Bällen zu begründen. Aber es wäre sich auch mal nicht schlecht, einem bestimmten Tag, das Jugendtraining auf einem zentralen Platz der Tennisanlage durchzuführen, um den Mitgliedern die geleistete jugendarbeit zu demonstrieren, und um die Kinder und Jugendlichen im Verein auch bekannter zu machen. Für die Kinder ist so ein Training auf dem Centercourt vor den Augen der “großen Mitglieder” immer ein großes Erlebnis. Das wäre konsequente Jugendarbeit, über die sich doch jeder Erwachsene immer freut.

Oft ist auch zu beobachten, dass es gar keine Ranglisten mehr in dem Verein gibt. Dass soclhe Ranglisten bei vielen Erwachsenen keinen Wert mehr haben, ist mittlerweile bekannt, aber für die Kinder ist so eine Rangliste ein unheimlicher sportlicher Anreiz. Der Verein sollte viel Wert auf die Kinder- und Jugendranglisten legen, und vielleicht sogar die dafür notwendigen Spiele als ganz nromale Forderungen deklarieren, durch welche die Kinder auch das volle Platzrecht zu jeder zeit haben. Außerdem machen die Ranglisten die Kinder und Jugendlichen auch wieder im Verein bekannter, und tragen maßgeblich dazu bei, dass die Kinder im Verein besser integriert werden. [Zur Startseite]

Wie motiviert man Kinder am besten für Tennis?

Donnerstag, 10. Juli 2008

Je mehr Kinder und Jugendliche für den Tennissport motiviert sind, um so erfolgreicher und besser werden sie. Aber wie motiviert man die Kinder am besten. Grundvoraussetzung ist immer, dass die Kinder nicht gezwungen werden, weder von den Eltern, dem Trainer oder vom Tennisverein, sondern dass sie freiwillig mit möglichst viel Spaß ihren Sport betreiben.

Daneben ist von genauso großer Bedeutung die Leistungsbereitschaft der Kinder. Man muss zwischen Kindern und Jugendlichen unterscheiden, die Tennis “just for fun” machen, aber nicht aus besonders großem Leistungswillen heraus. Das heißt, Tennis ist für sie eine Freizeitbeschäftigung, aber eben ohne großen Ehrgeiz ein wichtiges Match in einem Turnier gewinnen, oder einfach ohne den Willen sich mit anderen messen zu messen. Die anderen Kinder betreiben Tennis aus dem Wettkampfgedanken heraus, und wollen sich dem Vergleich mit anderen Spielern stellen. Beide Gruppen haben ihre Daseinsberechtigung, und für beide Gruppen sollte auch jeder Verein ein qualifiziertes Tennistraining anbieten.

Die Rolle der Tennisvereins

Und genau hier ist auch der Ansatzpunkt die Motivation für die wettkampforientierten Kinder und Jugendlichen ins Spiel zu bringen. Für jeden Tennisverein ist es von großer Bedeutung in jeder Altersklasse eine möglichst in der höchsten Liga spielende Mannschaft zu haben, oder zumindest einige Mannschaften zu haben, die immer wieder mal in die nächst höhere Liga aufsteigen. Alle Spieler und Spielerinnen in diesen Mannschaften sollten des wegen auch vom Verein gefördert werden. Dies kann zum Beispiel dadurch geschehen, in dem der Verein gezielt nach neuen Nachwuchsspielern sucht, mehr Plätze für Tennistraining zur Verfügung stellt, ausreichend gute Trainer für das Jugendtraining zur Verfügung stellt, Start- und Meldegebühren für Tennisturniere der Nachwuchsspieler übernimmt, oder einen Trainingskostenzuschuss für das Wintertraining übernimmt. Dies ist für alle jugendlichen Mannschaftsspieler auf jeden Fall ein große Motivation.

Die Rolle des Tennistrainers

Auch der Tennistrainer kann und muss die Kinder motivieren. Dies beginnt zB bei der Einteilung von Leistungsgruppen oder der Festlegung eines Förder- oder Intensivtrainings, in welchem die Mannschaftspieler wöchentlich mehr Training haben als die Freizeitspieler. Die persönliche Betreuung der Mannschaftspieler bei Wettkämpfen und Turnieren, oder auch die Organisation von kleinen Turnieren oder gemeinsamen Ausflügen, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Hauptsächlich ist es aber die Aufgabe des Tennistrainers die Kinder und Jugendlichen im Training zu motivieren, ihnen ein spielerisches und menschliches Vorbild zu sein, und sie zu fördern und zu fordern. [Zur Startseite]