Artikel-Schlagworte: „Training“

Das richtige Aufwärmtraining für das Kindertennis

Mittwoch, 5. November 2008

Viele Tennisspieler beginnen mit dem Tennis, ohne sich vorher ausreichend warm gemacht zu haben. Dabei empfiehlt es sich gerade beim Tennis sich vorher ausreichende aufzuwäremen, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Gerade beim Kindertennis ist ratsam, auf das Aufwärmen von Anfang an großen Wert zu legen, damit es für die Kinder zur Selbstverständlichkeit wird.

Ein Aufwärmtraining für Kinder sollte vor jedem Tennistraining gemacht werden, und am besten auf spielerische Art und Weise durgeführt werden. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, den Kindern aufzutragen, dass sich jeder bis zum nächsten Training eine Übung ausdenken soll, und diese dann im kommenden Training mit der ganzen Trainingsgruppe durchführen soll. Dies fördert das die Gruppendynamik und die Kinder müssen sich mehr mit dem Tennissport beschäftigen.

Dabei kann ein Aufwärmtraining sowohl mit dem Schläger und dem Ball durchgeführt werden, oder aber auch als reine Lauf- und Koordinationsübungen, oder mit Hilfe von verschiedenen Trainingsmitteln, wie zum Beispiel Springseilen, Trainingsleiter, Pylonen, Medizinbällen etc. Außerdem ist es denkbar verschiedene Staffelbewerbe durchzuführen. All das dient letztendlich nicht dem Aufwärmen vor dem Tennistraining, sondern je nach Übung auch der Kondition, der Koordination und kann den Kindern auch viel Spaß und Abwechslung im Training bringen.

Mögliche Beispiele für Übungen im Rahmen eines Aufwärmtrainings sind:

- Seilspringen
- Hopserlauf um den Platz
- Sidesteplauf um den Platz
- Rückwärtslaufen auf den Linien einer Platzhälfte
- Liniensprints
- Skippings
- aber Hockeyspielen mit zwei Mannschaften auf eine Platzhälfte
- Liegestütze etc.

[Zur Startseite]

Die Ballmaschine –
ein hilfreicher Trainingspartner

Donnerstag, 31. Juli 2008

Eine sehr effektiver Möglichkeit ein Tennistraining für Kinder abwechslungsreich zu gestalten, ist der Einsatz einer Ballmaschine. Neben der Möglichkeit einzelne Schlag- und Technikarten intensiv zu trainieren, ist auch der konditionelle Aspekt dieser Trainingsform nicht zu vergessen.

Die Variationsmöglichkeiten einer Ballmaschine sind sehr vielseitig, und somit ist dies immer eine willkommene Abwechslung im Kindertennis. Bei einer guten Ballmaschine kann man neben der Richtung des Balls, der Flughöhe und der Länge das Balls, auch die Drallart, die Fluggeschwindigkeit, und den zeitlichen Abstand zwischen den einzelnen Bällen einstellen.

Außerdem gibt es bei guten Ballmaschinen bestimmte Programme, mit welchen vorgegebene Ballfolgen, wie z.B. “links – rechts”, “rechts – links”, “links – mitte – rechts”, eine einzige kontinuierliche Richtung, oder auch eine zufällige Ballfolge einzustellen sind. Somit ist es auch möglich größere Gruppen effektiv und vor allem auch mit viel Spaß im Tennistraining zu beschäftigen. [Zur Startseite]

Kindertennis mit der Ballmaschine

Montag, 21. Juli 2008

Für viel Abwechslung beim Kindertennis sorgt der regelmäßige Einsatz einer Ballmaschine im Jugendtraining. Zwar ersetzt so eine Ballmaschine nicht den Tennistrainer, aber sie unterstützt ihn sehr. Ein großer Vorteil so einer Ballmaschine ist in der hohen Schlagintensivität für die Schüler zu sehen. Dies wirkt sich sowohl für die Kondition als auch für die Schlagtechnik der Schüler positiv aus.

Der Trainer kann während den Schlägen der Schüler auf deren Seite des Platzes stehen und direkt “am Mann” Anweisungen machen und Korrekturen geben. Die Ballmaschine simuliert längere Ballwechsel für die Kinder und Jugendlichen. Durch die höhere Schlaghäufigkeit wird eine Festigung der Schlagtechnik erreicht. Außerdem lernen die Kinder auch eine korrekte Schlagbewegung unter höherer Belastung.

Das Ballmaschinentraining wird als Stationsbetrieb für die Tennisschüler organisiert. Während ein bis drei spieler gleichzeitig an der Maschine trainieren, sammeln die restlichen Spieler die Bälle wieder ein und “füttern” die Maschine wieder mit Bällen. Somit kann die Ballmaschine möglichst durchgehend Bälle spielen. Je nachdem wieviele Kinder sich gerade auf dem Platz befinden, kann eine weitere Station Seilspringen, Liegestütz, oder Koordinationsübungen mit Schläger und Ball sein.

Zwar ist eine Ballmaschine keine günstige Anschaffung für einen Tennisverein, aber durch den regelmäßigen und langfristigen Einsatz im Jugendtraining zahlt sich die Ballmaschine sicher aus. Außerdem kann man die Ballmaschine, nach einer entsprechenden Einweisung, auch den Mitglieder des Vereins gegen eine geringe Leihgebühr zur Verfügung stellen. Damit rentiert sich sich so einen Maschine sicher im Laufe der Zeit. [Zum Artikel ...]

Was gehört alles zu einem Tennistraining für Kinder?

Sonntag, 6. Juli 2008

Auf den ersten Blick denkt man hierbei natürlich ganz automatisch an die richtige Schlagtechnik der Kinder und Jugendlichen bei allen Grundschlägen wie Vorhand, Rückhand, Aufschlag und Volley.

(weiterlesen…)

Wie oft sollen Kinder Tennis trainieren?

Donnerstag, 3. Juli 2008

Diese Frage ist mit Sicherheit nicht ganz pauschal zu beantworten. Zu viele Faktoren beeinflussen dies. Was man mit Sicherheit sagen kann, hängt dies auf jeden Fall mit dem Alter und natürlich auch mit der Spielstärke zusammen. Natürlich spielt in diesem Zusammenhang auch das Engagement und der Ehrgeiz der Eltern eine große Rolle.
Im Alter von etwa 5-6 Jahren sollten die Kinder auf jeden Fall eine Trainingseinheit pro Woche mit einem Trainer oder Übungsleiter bekommen. Diese dient dazu, dass der tennisspezifische Aspekt von Anfang richtig vermittelt wird. Wie lange diese Trainingseinheit sein sollte, also ob 30, 45 oder 60 Minuten, hängt individuell von der Konzentrationsfähigkeit und auch der Leistungsbereitschaft der Kinder ab. Auf jeden Fall sollte in diesem Alter der spielerische Aspekt des Trainings und der Spaßfaktor im Vordergrund stehen. Neben dem organisierten Training ist es aber auch noch genauso wichtig, dass die Kinder so viel Ball- und Schlägerkontakt wie möglich haben. Das heißt, ob die Kinder ein zweites oder drittes Mal in der Woche mit den Eltern auf Platz gehen, oder nur zuhause mit dem Schläger und einem Ball gegen die Hauswand spielen ist egal. Im Vordergrund steht die Schulung des Ballgefühls und das richtige Einschätzen des Balls, die Festigung der Bewegungsabläufe und der Ausbildung der körperlichen Anpassung ans Tennis. Hierzu gibt es viele einfache und sehr effektive Ballgewöhungsübungen.

Mit steigender Spielstärke sollte auch das Tennistraining intensiver werden

Die Kinder sind beim Tennistraining voll bei der SacheMit zunehmendem Alter und zunehmender Spielstärke sollte sich auf jeden Fall die Zahl der organisierten und von einem Trainer ausgeführten Einheiten auf dem Platz erhöhen. Für Mannschaftsspieler, egal ob Bambini, Knaben / Mädchen, oder Junioren / Juniorinnen sind zumindest vor und während der Punktspiel- und Turnierphase mindestens zwei Wochenstunden bzw. Trainingseinheiten fast schon zwingend. In Abhängigkeit der möglichen Zeit, welche die Kinder bzw. Jugendlichen neben ihrer schulischen und privaten Aktivitäten aufbringen können, bietet sich in jedem Fall noch eine zusätzliche dritte Trainingseinheit an, in welcher hauptsächlich die Kondition verbessert wird. Ob dies nun ein gemeinsamer Waldlauf der Mannschaftsspieler oder gemeinsames Laufen über den Fußballplatz, ein spezielles Zirkeltrainings, oder auch Ausgleichssportarten wie zB Basketball ist, spielt eine geringe Rolle.

Ganz wichtig ist nicht nur ein geregeltes Sommertraining, sondern auch ein regelmäßiges Wintertraining. Allerdings ist hier besonders die Frage der Finanzierung dieses Trainings wichtig, weil die wenigsten Tennisvereine eine eigene Tennishalle haben, und somit die zusätzlichen Hallenkosten im Wintertraining hinzukommen. Außerdem ist im Winter oft ein Mangel an Hallenplätzen ausschlaggebend dafür, welche bzw. wieviele Kinder überhaupt an einem Vereinstraining teilnehmen können. Besondern beim finanziellen Aspekt ist bei der Organisation eines Wintertrainings der Verein mit einem Trainingskostenzuschuss stark gefordert. [Zur Startseite]

Die richtigen Bälle für das Kinder-Tennistraining

Donnerstag, 26. Juni 2008

Softbälle für die Anfänger

Entsprechend dem Alter und dem Können der Kinder gibt es unterschiedliche Bälle für das Kinder-Tennistraining. Da sind zuerst die Softbälle zu nennen, die für die allerkleinsten Tenniskinder gedacht sind (etwa für das Alter von 5-6 Jahre). Diese fliegen nicht so schnell, und springen deutlich weniger als normale Tennisbälle. Außerdem sind die Softbälle sehr leicht, so dass man kaum Kraft für den Schlag braucht. Die Softbälle kommen nur beim Spiel aufs Kleinfeld zum Einsatz.

Easyplay-Bälle als nächste Stufe

Ebenfalls für das Kleinfeld sind auch die sogenannten Easyplay-Bälle gedacht, welche schon für die etwas größeren Kinder (etwa 6 bis 8 Jahre) gedacht sind, die schon etwas mit dem Ball umgehen können. Das Spiel mit den Easyplay-Bällen ist schon etwas anspruchsvoller als mit Softbällen.

Midplay-Bälle für das Spiel aufs ganze Feld

Schon für den Einsatz auf dem großen Platz und über das normale Netz sind die Midplay Methodikbälle, welche aufgrund eines etwas reduzierten Innendrucks nur etwa 50% des Flug- und Sprungverhaltens von normalen Tennisbällen haben.

Für die fortgeschrittenen und schon etwas spielstärkeren Kinder werden dann die normalen Tennis verwendet, wie sie auch im Erwachsenenbereich gespielt werden. Natürlich sind die Altersangaben für die Verwendung der einzelnen Ballarten nicht zwingend. Vielmehr ist das Talent, die Kraft und das vorhandene Ballgefühl des einzelnen Kindes ausschlaggebend dafür welche Ballart für das Tennistraining zum Einsatz kommt. [Zur Startseite]

Ballgewöhnungsübungen für Kinder

Donnerstag, 26. Juni 2008

Irgendwie muss jedes Kind mal anfangen sich an den Tennisschläger und den Tennisball zu gewöhnen. Da gerade der Anfang besonders schwer ist, und es keinen Sinn macht den kleinen Kindern gleich den Ball übers Netz zuzuspielen, sollte man die Kinder spielerisch mit Ballgewöhnungsübungen an den Tennissport heranzuführen.

(weiterlesen…)