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Die besten Tennisübungen fürs Tennistraining

Samstag, 12. Februar 2011

Die Frage nach den besten und effektivsten Tennisübungen im Tennistraining ist wohl die wichtigste Frage für jeden Tennisspieler oder Tennisschüler. Auch die Tennislehrer und Tennistrainer beschäftigen sich damit, mit welchen Übungen sie ihren Schülern am besten die Vorhand, die Rückhand und Aufschlag beibringen können. Um gleich mal die Beantwortungen dieser Frage vorweg zu nehmen: es gibt keine beste Tennisübung. Es gibt da keine allgemeingültige Aussage, jede Übung muss auf den Könnensstand und die Defizite des Schülers ausgerichtet sein, und zum Tennistraining bzw. einem guten Tennisspieler gehört mehr als nur ein gutes Schlagtraining.

Tennisübungen an Alter, Leistungsniveau und Motivation anpassen

Grundsätzlich muss jede Tennisübung an die Leistungsfähigkeit, an das technische Niveau, und die Motivation der Schüler angepasst sein. Ebenso wie man Anfänger keinen Topspinlob trainieren lassen kann, so bringt es auch Turnierspieler wenig weiter, nur im Kleinfeld spielen zu müssen. Das heißt also, wenn jemand die Frage nach dem effektivsten und besten Tennisübungen stellt, dann muss man zunächst genau die spielerischen Möglichkeiten, das Alter, und die Motivation des Spielers kennen. Auch ein 15 Jähriger Tennisspieler, der zwar schon länger Tennis spielt, sich aber nicht sonderlich anstrengen will, ist mit einer Empfehlung einer komplexen schnellen Schlagfolge wie Vorhand, Rückhand, Vorhand-Angriffsball, Halbvolley, Volley, Schmetterball nicht gut beraten. Diese Übungen mag für motivierte Mannschaftsspieler sehr gut sein, aber eben für Freizeitspieler eben nicht, weil diese Übunge zu anstrengend sein mag. Außerdem ist ein intensives Schlagtraining von 20 schnellen Vorhand longline Passierbällen für einen Hobbyspieler sehr langweilig und wenig mptivierend, während sich Turnierspieler bei dieser Übung voll reinhängen können.

Schlagtraining ist nur ein Teil eines guten Tennistraining

Gute Trainingsübungen sind nur ein Teil zu einem guten Tennisspieler. Trotzdem ist dies nicht der Weisheit letzter Schluss. Denn so wichtig das Tennistraining und die guten Übungen auch sind, es gibt viele sogenannte “Trainingsweltmeister”, die aber sowohl körperliche als auch konditionelle Schwächen haben, und vor allem im taktischen und mentalen Bereich große Defizite haben. Außerdem zeichnet einen guten Tennisspieler auch viel Matchpraxis und Erfahrung aus und nicht nur ewiges Training.

Fazit

Das beste Tennistraining ist genau auf die jeweiligen Tennisschüler individuell abgestimmt. Man kann ohne die einzelnen Spieler im Training zu kennen, keine pauschalen Empfehlungen geben, weil es zu viele Einflussgrößen und Unterschiede gibt. Nur der jeweilige Tennistrainer kann unter Berücksichtigung der technischen und körperlichen Fähigkeiten seiner Schüler erkennen und beurteilen, welche Übungen am effektivsten sind.

Durch einfache Übungen das Ballgefühl trainieren

Mittwoch, 18. August 2010

Es ist oft sowohl im Training als auch in Matches bei vielen Spielern in den unteren Ligen zu beobachten, dass diese zwar teilweise gute Schläge haben, aber in einigen Spielsituationen ohne Ballgefühl spielen. Man sieht das daran, wenn überraschende Spielsituationen für den Spieler auftreten, dass die Schläge oft ziemlich daneben gehen. Diese vergleichsweise leichte Fehler kann man dadurch vermeiden, in dem man regelmäßig ein paar einfache Übungen für das Ballgefühl in sein Training einbaut.

Das Ballgefühl ist sowohl für Kinder und Jugendliche, aber natürlich von großer Bedeutung, und unabhängig von dem jeweiligen technischen Könnensstand oder der Spielstärke. Jeder Tennisspieler sollte regelmäßig immer wieder kleine Übungen für das Ballgefühl in sein Training oder Aufwärmprogramm mit einbauen. Viele Spieler vergessen, dass man ein gutes Ballgefühl nicht nur für Stops, Lobs oder langsame und weiche Schläge braucht, sondern ein gutes Ballgefühl ist ebenso für harte Schläge von großer Bedeutung.

In der Praxis sieht man es aber sehr selten, dass sich selbst Spieler in höheren Spielklassen vor dem Training oder dem Match erstmal beispielsweise im Kleinfeld einspielen, und somit ihr Ballgefühl entwickeln, verbessern oder einfach wiederfinden. Man verbindet mit dem Kleinfeldspiel oft “minderwertiges” Tennis, das man nicht mehr nötig hat, wenn man aufs große Feld spielen könnte. Dabei hat das Kleinfeldspiel und die damit verbundene Schulung des Ballgefühls eine große Bedeutung für ein gutes Tennisspiel, egal auf welchem Spielniveau. Selbst die Tennisprofis bauen solche Übungen am Anfang ihres Trainings immer wieder ein, um das Ballgefühl zu trainieren, und das Timing und den Treffpunkt für ihre Schläge zu finden.

Aus diesem Grund sollte sich jeder Tennisspieler aber auch jeder Tennistrainer immer wieder vor dem Match oder Training Zeit nehmen, das Ballgefühl wenigstens für ein paar Minuten zu trainieren. Man kann dies auf spielerische Weise in Form von kleinen Spielchen aufs T-Feld machen, oder aber auch beispielsweise durch kleine Zielübungen, bei welchen man auf kurze Distanz (50 Centimeter, 1 Meter, 2 Meter …) versucht, den Ball aus der Hand in einen Balleimer zu treffen. Die Bedeutung eines guten Ballgefühls für gutes Tennis ist für jeden Spieler egal welchen Alters und welcher Spielstärke sehr groß. [Zur Startseite]

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Tennisübungen und Trainingsformen für das Kinder-Tennistraining

Mittwoch, 18. März 2009

An dieser Stelle sollen ein paar Tennisübungen und Trainingsformen für das Kinder-Tennistraining vorgeschlagen und beschrieben werden. Ausgangspunkt ist, dass die Kinder noch nicht aufs ganze Tennisfeld spielen können, und kontrollierte Ballwechsel untereinander aufs Kleinfeld mit Methodikbällen möglich sind.

1.) Den Tennisball auf dem Schläger balancieren, ohne dass der Ball herunterfällt. Man dies auch noch erschweren, in dem man vorgibt, dass der Tennisball ganz ruhig in der Mitte der Schlagfläche liegen bleiben soll, und als weitere Steigerung, kann man das auch im Vowärts- oder Rückwärtsgehen machen.

2.) Den Ball kontrolliert und gerade senkrecht nach oben spielen, ihn aufkommen lassen, und dies möglichst oft hintereinander. Die Kinder sollen sich quasi den Ball selbst zuspielen. Variation: den Ball immer aus der Luft senkrecht nach oben spielen, und auch versuchen dies so oft wie möglich zu schaffen. Weitere Variation: den Ball abwechselnd aufkommen lassen, dann wieder aus der Luft spielen, dann wieder aufkommen lassen etc. Weitere Variation: Die Kinder spielen den Ball wieder nur aus der Luft, versuchen den Ball aber immer wieder mit wechselnden Schlagfläche zu spielen, in dem sie den Ball einmal mit Vorhand und einmal mit Rückhand spielen.

3.) Die Kinder sollen sich den Ball selbst anwerfen, und gezielt aufs große Feld über das Netz in eine vorgegebene T-Feld-Hälfte spielen. Variation: Man kann die Kinder in einen Reifen spielen lassen, oder in den Ballkorb des Trainers.

4.) Eine gute Übung für das Ballgefühl und das Handling des Schlägers ist, wenn die Kinder einen Ball im Gehen auf ihrem Schläger balancieren, und sich jeweils gegenseitig den Ball mithilfe des Tennisschlägers übergeben.

5.) Die Kinder spielen selbst einen Tennisball so in die Luft, dass der Ball in einen auf dem Boden liegenden Reifen, oder im Sand aufgezeichneten Kreis, trifft. Je höher man den spielt, um so schwerer wird es.

6.) Der Trainer wirft den Ball auf die Vorhandseite der Kinder, diese müssen den Ball erst mit dem Tennisschläger kontrolliert stoppen, und dann nach einmaliger Bodenberührung wieder kontrolliert zurückspielen. Variation: Die Kinder sollen den Ball mit der Vorhand derart stoppen, dass der Ball einmal aufkommt, und mit der Rückhand wieder zurückspielbar ist, und umgekehrt.

7.) Die Kinder stehen in einer Entfernung von 2 bis 3 Meter vom Trainer entfernt mit dem Rücken zum Trainer und erwarten den Ball. Auf Zuruf wirft der Trainer den Ball leicht an, der Schüler dreht sich zwischenzeitlich schnell um, muss erkennen wo der Ball kommt, und diesen kontrolliert zurückspielen. Danach soll sich der Tennisschüler wieder umdrehen und den nächsten Ball erwarten. Variationen: Der Tennistrainer kann die Reaktionszeit verkürzen, oder gar keine Richtung vorgeben, indem der Ball ohne Vorankündigung auf Vorhand oder Rückhand geworfen werden kann. [Zur Startseite]

Ballgewöhnungsübungen für Kinder

Donnerstag, 26. Juni 2008

Irgendwie muss jedes Kind mal anfangen sich an den Tennisschläger und den Tennisball zu gewöhnen. Da gerade der Anfang besonders schwer ist, und es keinen Sinn macht den kleinen Kindern gleich den Ball übers Netz zuzuspielen, sollte man die Kinder spielerisch mit Ballgewöhnungsübungen an den Tennissport heranzuführen.

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