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Kindertraining so interessant wie möglich gestalten

Sonntag, 15. Februar 2009

Je abwechslungsreicher  und interessanter ein Tennistraining ist, um so effektiver wird dieses Training für die Kinder und Jugendlichen sein. Die Tenniskinder wollen nicht nur stures Schlagtechniktraining, oder eintönigen, tennisspezifischen Konditionsdrill, sondern neue Trainingsinhalte die ihnen auch ein Erfolgserlebnis und Spaß vermitteln.

Spielerische Leistungstests zur Dokumentation der individuellen Leistungen

In diesem Zusammenhang bieten sich zum einen dokumentierte, spielerische Leistungstests und regelmäßige Videoaufnahmen im Training an. Um den Teilnehmern am Kindertennis einen Anreiz zu geben sich ständig zu verbessern, sollte der Tennistrainer in regelmäßigen Abständen bestimmte Übungen von allen Kindern und Jugendlichen machen lassen, in denen es um Geschwindigkeit, Koordination, Geschicklichkeit, Ballgefühl oder Treffsicherheit geht. Dies kann in Form eines Stationsbetriebes geschehen, dessen Ergebnisse in Form von Zeiten, Treffern, etc. aufgeschrieben und dokumentiert werden. Dies kann zum Beispiel auch der Pulswert nach einer bestimmten Laufübung sein. Etwa in einem Abstand von drei Wochen wird der Test immer wieder durchgeführt, und die Leistungen werden miteinander verglichen. Die Kinder sollen ruhig die Möglichkeit ahben die bekannten Übungen zwischen den Test zu trainieren. Der Anreiz für die Kinder liegt nicht nur darin, seine eigenen Ergebnisse zu verbessern, sondern sich auch im Vergleich zu den Leistungen der anderen Tenniskinder zu verbessern.

Der Einsatz einer Videokamera im Tennistraining

Eine zweite sehr beliebte und effektive Möglichkeit ein Tennistraining für Kinder interessanter und effektiver zu gestalten, ist der Einsatz einer Viedeokamera. Mit der Videokamera haben die Kinder die Möglichkeit sich selbst zu sehen, und sie können ihre Bewegungen und Schlagtechniken, welche sie bisher nur vorihrem geistigen Auge hatten, endlich auch in Natur sehen. Oft besteht zwischen diesen beiden Bildern ein großer Unterschied. Für die Kinder ist so ein gemeinsames Treffen vor dem Fernseher, um die eigenen Bilder und Videosquenzen zu analysieren nicht nur lehrreich, sondern auch immer ein riesen Spaß. [Zur Startseite]

Der Einsatz einer Videokamera im Kindertennis

Samstag, 9. August 2008

Die wichtigste Aufgabe eines Tennistrainers ist es immer wieder das Training so interessant und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Dies gilt zwar für jede Sport, aber vor allem für´s Kindertraining oder Jugendtraining. Dazu eignet sich als sehr wirksames Hilfsmittel der Einsatz einer Videokamera.

Für alle Kinder und Jugendlichen ist es ein besonderer Anreiz gerade während der Aufnahme des eigenen Spiels und der eigenen Schlagtechnik besonders gut und schulmäßig zu spielen. Wenn der Trainer den Tag und Zeitpunkt der Videoaufnahmen um so früher im Kindertraining ankündigt, werden sich die Kinder auch um so mehr anstrengen zum Zeitpunkt der Videoaufnahmen eine möglichst gute Schlagtechnik zeigen zu können. Also sind Videoaufnahmen schon im Vorfeld eine gute Möglichkeit der Motivation.

Gerade für das Kindertennis haben sich Videoaufnahmen schon vielfach äußerst bewährt, weil gerade Kinder durch optische Eindrücke um so mehr und besser die richtige Schlagtechnik erlernen können. Gerade beim Tennis, einer technisch sehr anspruchsvollen Sportart, haben die meisten Spieler oft das Gefühl eine Schlagbewegung, in der vom Trainer oft demonstrierten und beschriebenen Art und Weise auszuführen. In der Realität weicht diese dann aber oft in wesentlichen Punkten ab. Für die meisten Tennisschüler ist also sehr schwer das richtige Bewegungsgefühl zu entwickeln, ob sie selbst die vom Trainer vorgemachte Bewegung richtig nachmachen bzw. ausführen. Es besteht also oft durch falsche Einschätzung der Schüler eine große Abweichung vom Soll- und Ist-Zustand der Schlagtechnik.

Um diesem Missverhältnis immer wieder entgegen zu wirken ist der Einsatz einer Videokamera in regelmäßigen Zeitabständen sehr effektiv. Oft ist das Aha-Erlebnis der Schüler so groß, dass sie sich auf den Videobildern zwar selbst wiedererkennen, aber es nie für möglich gehalten hätte, in wie weit in der Realität ihre Schlagtechnik von dem eigenen Bewegungsgefühl abweicht. Das heißt, den Schülern werden durch die Videoaufnahmen der eigenen Schlagtechnik alle Fehler und Abweichungen von den richtigen Schlägen viel schneller und effektiver bewusst.

Zwar haben die Schüler die Anweisungen und Korrekturen des Trainers für die jeweiligen Schlagtechniken immer im Ohr, aber die dazugehörigen geistigen Bilder von der eigenen Bewegungsausführung sind oft falsch. Das heißt die Tennisschüler meinen genau das zu machen, was der Trainer fordert. Durch den Einsatz einer Videokamera wird den Schülern sehr oft sehr eindrucksvoll bewusst, dass es große Abweichungen zwischen dem eigenen Bewegungsgefühl und der Realität gibt.

Beim nächsten Kindertraining werden die Schüler ihre Bewegungen nach der ausführlichen und individuellen Schlaganalyse am Bildschirm neu anpassen und somit verbessern. Bis zu den nächsten Videoaufnahmen. [Zur Startseite]